Baden-WĂŒrttemberg, Notfall

Stadt: «Polonium»-Flasche wird von Experten untersucht

Veröffentlicht am: 06.04.2026 um 12:34 Uhr | dpa.de

Nach dem Fund eines BehÀlters mit der Aufschrift einer radioaktiven Substanz ist weiter unklar, was sich darin befindet. Wann die Ermittlungen weitergehen.

Das Umweltministerium transportierte das FlÀschchen ab.  - Bild: Karsten Schmalz/KS-Images.de/dpa
Das Umweltministerium transportierte das FlÀschchen ab. - Bild: Karsten Schmalz/KS-Images.de/dpa

Nach dem Fund eines FlÀschchens mit der Aufschrift «Polonium 210» in Vaihingen an der Enz soll der BehÀlter erst am Dienstag von Experten des Landesumweltministeriums untersucht werden. Die kleine Flasche werde nach Ostern geöffnet, analysiert und dann gegebenenfalls dekontaminiert, teilte die Stadt mit. Nach der Entdeckung waren zahlreiche Feuerwehrleute in die Stadt im Nordosten von Stuttgart gekommen. 

Speziell zum Strahlenschutz geschulte EinsatzkrÀfte hatten die Flasche am Sonntag untersucht. ZunÀchst konnte keines der MessgerÀte eine radioaktive Strahlung feststellen. Dennoch schÀtzten Feuerwehrleute das FlÀschchen und den Inhalt aufgrund des Aussehens und Gewichts als echt ein. Das Umweltministerium transportierte die Flasche ab. 

Polonium 210 ist ein potenziell tödliches Strahlengift. Laut Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz (BfS) ist der Stoff vor allem dann gefĂ€hrlich, wenn er eingeatmet oder aufgrund offener Wunden ĂŒber die Haut aufgenommen wird.

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