Hipp, Erpressung

Erpressungsversuch gegen Hipp: VerdÀchtiger gefasst

02.05.2026 - 18:01:48 | dpa.de

Nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung hat die Polizei einen VerdÀchtigen festgenommen. Was bisher bekannt ist.

Details zum VerdĂ€chtigen gaben die Ermittler aus ermittlungstaktischen GrĂŒnden nicht bekannt. (Archivbild) - Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
Details zum VerdĂ€chtigen gaben die Ermittler aus ermittlungstaktischen GrĂŒnden nicht bekannt. (Archivbild) - Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babykosthersteller Hipp haben die österreichischen Ermittler einen VerdĂ€chtigen festgenommen. Es handele sich um einen 39-jĂ€hrigen Mann, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der VerdĂ€chtige sei in Österreich festgenommen worden, so die Staatsanwaltschaft. 

Details zur IdentitĂ€t des VerdĂ€chtigen wurden unter Verweis auf ermittlungstaktische GrĂŒnden nicht bekanntgegeben. Der 39-JĂ€hrige werde derzeit verhört, hieß es von der Polizei des Bundeslandes Burgenland, die den Mann mit UnterstĂŒtzung des österreichischen Bundeskriminalamtes festgenommen hatte. 

Mit Rattengift in Babynahrung hatte ein Unbekannter versucht, den deutschen Babykosthersteller zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fĂŒnf manipulierte BabynahrungsglĂ€ser mit Rattengift entdeckt. In einem in Österreich sichergestellten 190-Gramm-GlĂ€schen «Karotten mit Kartoffeln» fanden die Ermittler insgesamt 15 Mikrogramm Rattengift - welcher Art das Gift war, wurde bis jetzt nicht bekannt. Nach einem zweiten möglicherweise vergifteten Glas in Österreich wurde zuletzt noch gesucht. Das deutsche Sortiment war nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen. 

Nicht zum ersten Mal Babynahrung das Ziel 

«Hipp ist Opfer einer Erpressung», hatte das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm am 20. April mitgeteilt. Das Unternehmen schrieb auf seiner Homepage: «Unmittelbar nach Kenntnisnahme haben wir sofort die zustÀndige Polizei und Behörden informiert und einen internen Krisenstab eingerichtet.» 

Mehrfach waren in der Vergangenheit namhafte Unternehmen Ziel von Erpressungsversuchen mit vergifteten Lebensmitteln geworden. Nicht zum ersten Mal war Babynahrung das Ziel.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69271717 |