Steigende WasserstÀnde in Teilen Deutschlands
11.12.2023 - 13:58:39 | dpa.de
Eine Kombination aus Regen und Tauwetter kann in Teilen SĂŒd- und Westdeutschlands diese Woche noch zu einem Problem an FlĂŒssen werden. So steigen etwa auch am Rhein die WasserstĂ€nde wegen der aktuellen NiederschlĂ€ge in seinem sĂŒdlichen Einzugsgebiet an. Erst in der Nacht zum Donnerstag erwartet die Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) Baden-WĂŒrttembergs den sogenannten Scheitelwert am Rhein. Ab dann sollen die WasserstĂ€nde wieder fallen.
Je nachdem, wie viel es in den kommenden Tagen noch regne, sei am Oberrhein ein Hochwasser möglich, wie es statistisch alle zwei bis fĂŒnf Jahre vorkomme, hieĂ es am Montag vom Hochwassermeldedienst des Landesamtes fĂŒr Umwelt Rheinland-Pfalz.
Am Pegel Maxau nahe Karlsruhe an der Grenze zu Rheinland-Pfalz sei von Dienstag an mit einem Anstieg auf 7,80 bis 8,30 Meter zu rechnen. An den Pegeln Mannheim und Mainz sei ein Anstieg bis in den Bereich eines zweijĂ€hrlichen Hochwassers zu erwarten. In Koblenz soll der Wasserstand am Dienstag 6,00 Meter ĂŒberschreiten. Dort zum Beispiel begann die Feuerwehr am Sonntag in einigen Bereichen mit dem Aufbau einer Hochwasserschutzwand.
EinschrÀnkungen in der Schifffahrt
Bereits am Montag gab es EinschrĂ€nkungen in der Schifffahrt: Am Pegel Maxau sei die Hochwassermarke I ĂŒberschritten worden, bei der Schiffe mit gedrosselter Geschwindigkeit und in der Fahrwassermitte fahren mĂŒssen. Am Dienstag werde dort eine Ăberschreitung von Marke II erwartet, bei der der Schiffsverkehr gĂ€nzlich eingestellt wird.
An der Mosel stagnierten die WasserstĂ€nde dagegen derzeit, hieĂ es. In FlĂŒssen im SĂŒdschwarzwald, auf der SchwĂ€bischen Alb und in der Region Oberschwaben kann es vereinzelt Hochwasser geben, wie Baden-WĂŒrttembergs HVZ mitteilte.
In Bayern lag ein Schwerpunkt der Hochwasserlage nach Angaben des bayerischen Hochwassernachrichtendienstes (HND) weiterhin an der oberen Vils sĂŒdlich von Landshut. Dort befĂ€nden sich die WasserstĂ€nde weiterhin auf Meldestufe 3. Das bedeutet, dass einzelne bebaute GrundstĂŒcke oder Keller ĂŒberflutet werden,Â ĂŒberörtliche Verkehrsverbindungen gesperrt werden oder vereinzelt EinsĂ€tze der Wasser- oder Dammwehr erforderlich sind.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
