Rostock berÀt hÀrteres Durchgreifen an FKK-StrÀnden
26.02.2025 - 11:07:34 | dpa.de
Ausziehen oder Platzverweis - Rostock prĂŒft eine VerschĂ€rfung der Regelungen fĂŒr die eigenen FKK-StrĂ€nde etwa in WarnemĂŒnde. In einer Beschlussvorlage fĂŒr die Sitzung der BĂŒrgerschaft am Mittwoch heiĂt es: «An FKK-StrĂ€nden ist der Aufenthalt ausschlieĂlich Freikörperkultur betreibenden Personen vorbehalten. Bekleidet zu baden und bekleidet ein Sonnenbad zu nehmen, ist nicht gestattet.» In der bisherigen Satzung ist lediglich die Rede davon, dass entsprechende Abschnitte den FKK-GĂ€sten vorbehalten sind. Zuvor hatten Medien berichtet.
Moritz Naumann von der Tourismuszentrale Rostock und WarnemĂŒnde erklĂ€rte, dass die mögliche Ănderung etwa dem Strandvogt ermöglichen wĂŒrde, bei Konflikten Platzverweise zu erteilen. Die BĂŒrgerschaft habe in einer frĂŒheren Entscheidung entsprechende Ănderungen gefordert. Dem komme man mit der Beschlussvorlage nun nach.
Das ist der Hintergrund der geplanten Ănderungen
Hintergrund seien Berichte ĂŒber Konflikte. Demnach sollen sich FKK-AnhĂ€nger von Menschen gestört gefĂŒhlt haben, die sich an den FKK-Abschnitten bekleidet aufhielten. Teils sollen sie die nackten Menschen sogar gefilmt oder fotografiert haben. AusschlieĂliche FKK-Abschnitte gibt es laut Naumann in WarnemĂŒnde, aber auch in Markgrafenheide östlich der WarnowmĂŒndung.
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