Oscar Murillo und die Bilanz von Collective Osmosis
Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 13:15 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Oscar Murillo steht weiter fuer eine Malerei, die Bild, Geste und Beteiligung zusammenzieht. Die Ausstellung Collective Osmosis lief bis 9. August 2026 im MINSK und im Museum Barberini, wie die offizielle Projektseite belegt.Museum-Barberini-Projektseite
Die Potsdamer Doppel-Schau
Das Projekt verband zwei Orte in Potsdam und setzte Murillos Werk in direkten Dialog mit Monet. Das Museum Barberini nennt das Format die erste Zusammenarbeit der beiden Hasso-Plattner-Institutionen und verweist auf die Intervention des grossformatigen Bildes Surge.
Im MINSK traten Werke aus Monets Serien zu Parlament, Heuhaufen und Seerosen neben Murillos Reihe Frequencies. Diese Gegenueberstellung machte die Ausstellung weniger zu einer linearen Retrospektive als zu einem Versuch ueber Wahrnehmung, Blick und gemeinschaftliche Bildproduktion.
Warum Murillo relevant bleibt
Murillo arbeitet seit den 2010er-Jahren an einer Praxis zwischen Malerei, Installation, Aktion und kollaborativen Projekten. Die Projektbeschreibung nennt ihn explizit als Kuenstler einer nomadischen Praxis und verweist auf Stationen wie Tate Modern, Fondation de Serralves, WIELS und Kunsthalle Wien.
Der Fokus auf Surge zeigt, wie stark Murillo Sprache und Material verbindet. Worte auf der Leinwand, Schicht auf Schicht Farbe und die Idee eines kollektiven Bildraums bilden seinen Kern.
Ausstellungen, Sammlungen und Projekte zu Oscar Murillo
Wer Murillos Werk weiter verfolgen will, findet hier weitere Beiträge, Einordnungen und Ausstellungsbezüge aus der AD HOC NEWS Kunst-Redaktion.
Die Werklogik hinter Surge
Murillo setzt in Surge auf vorlaute Materialitaet und kontrollierten Ueberfluss. Erst kommt der Spruehschriftzug, dann die horizontale Bearbeitung, dann die Schichtung mit Oelstiften, bis die Leinwand fast in Farbe verschwindet.
Genau darin liegt seine Position: Murillo denkt Malerei als Prozess, nicht als fertiges Bild. Das macht seine Arbeiten sammelbar, institutionell anschlussfaehig und zugleich offen fuer Beteiligung.
Wo Murillo gerade steht
Aktuell ist zuletzt die Potsdamer Ausstellung Collective Osmosis als zentraler institutioneller Auftritt verifizierbar; ein neuer Termin im 30-Tage-Fenster ist nicht belegt.
Eckdaten zu Oscar Murillo
- Kuenstler: Oscar Murillo
- Medium / Gattung: Malerei, Installation, partizipative Projekte
- Geburtsjahr & -ort: 1986, La Paila, Kolumbien
- Wirkungsort(e): London und internationale Projektorte
- Aktiv seit: Mitte der 2000er-Jahre
- Wichtige Werkgruppen: Surge, Frequencies, Scarred Spirits, Disrupted Frequencies
- Aktuelle/letzte Ausstellung: Collective Osmosis, MINSK und Museum Barberini, Potsdam, 14. Maerz 2026 bis 9. August 2026
- Wichtige Sammlungen: Tate Modern, WIELS, Kunsthalle Wien, Fondation de Serralves
- Auszeichnungen: Turner Prize, 2019
- Naechster Termin: aktuell kein angekuendigter Termin im 30-Tage-Fenster
Haeufige Fragen zu Oscar Murillo
Wo war Oscar Murillo zuletzt in Deutschland ausgestellt?
Im MINSK und im Museum Barberini in Potsdam lief Collective Osmosis bis 9. August 2026. Die offizielle Projektseite nennt die Doppel-Schau als erste Zusammenarbeit der beiden Hasso-Plattner-Haeuser.
Welche Werkgruppe steht bei Oscar Murillo im Zentrum?
Besonders sichtbar ist die Serie Surge, die seit 2016 entwickelt wird. Das Museum Barberini beschreibt sie als Arbeit mit Schrift, Farbe und gestuften Oberflaechen.
Welche Museen nennt Oscar Murillo selbst oder seine Institutionen im Kontext seiner Laufbahn?
Die Projekttexte verweisen unter anderem auf Tate Modern, Fondation de Serralves, WIELS und Kunsthalle Wien. Damit ist Murillo klar im internationalen Museumsrahmen verankert.
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.
