Kinder, Nordrhein-Westfalen

Vier Kinder und zwei Erwachsene sterben bei BadeunfÀllen

25.05.2026 - 22:01:37 | dpa.de

Pfingsten, sommerliche Temperaturen: Die Menschen strömen in FreibĂ€der, an Seen und zu FlĂŒssen. An einigen Orten endet der Badespaß tragisch.

Bei sommerlichen Temperaturen kommen mehrere Menschen bei BadeunfÀllen ums Leben. (Archivbild) - Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Bei sommerlichen Temperaturen kommen mehrere Menschen bei BadeunfÀllen ums Leben. (Archivbild) - Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Bei sommerlichem Badewetter sind am Pfingstwochenende in FreibĂ€dern, Seen und FlĂŒssen sechs Menschen ums Leben gekommen. Darunter waren vier Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 14 Jahren, wie die Behörden mitteilten. Die UnglĂŒcke bei Temperaturen um die 30 Grad ereigneten sich in Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. 

Ein vierjĂ€hriger Junge wurde am Sonntag in einem Freibad in Ludwigshafen tot im Wasser aufgefunden. Vermutlich sei das Kind ertrunken, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ludwigshafen der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittlungen stĂŒnden am Anfang. Zuvor hatte unter anderem der «Mannheimer Morgen» ĂŒber das UnglĂŒck berichtet. 

In dem ostfriesischen Ort Marienhafe bargen Taucher ein 13 Jahre altes MĂ€dchen tot aus einem Kiessee. Auch hier dauerten die Ermittlungen zur Ursache des UnglĂŒcks an. An dem Einsatz waren nach Angaben der Feuerwehr rund 80 KrĂ€fte beteiligt. 

In Hasbergen im Landkreis OsnabrĂŒck kam laut Polizei ein 34 Jahre alter Mann mutmaßlich bei einem Badeunfall ums Leben. EinsatzkrĂ€fte seien am Sonntagabend zu einem abgelegenen Privatsee gerufen worden, nachdem dort persönliche GegenstĂ€nde am Ufer entdeckt worden waren. Der Mann wurde spĂ€ter tot im Wasser gefunden, wie es weiter hieß. 

Taucher entdeckt Mann in vier Meter Tiefe

In Bayern starb ein 40-JÀhriger im Kahler See in Kahl am Main (Landkreis Aschaffenburg). Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit einem Bekannten im Wasser. Kurz darauf hÀtten sich beide bei einer Badeplattform aus den Augen verloren. Der Begleiter alarmierte laut Polizei sofort die Wasserwacht. Ein Taucher habe den 40-JÀhrigen zwar in vier Meter Tiefe entdeckt, doch der Mann sei noch vor Ort gestorben. 

Bereits am Samstag war bekannt geworden, dass zwei Jungen bei BadeunfÀllen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen waren. Ein 14-JÀhriger wurde leblos aus der Ruhr in Essen geborgen - und starb im Krankenhaus. Ein 11-JÀhriger kam bei einem Badeunfall in einem Schwimmbad in Birlenbach östlich von Koblenz ums Leben.

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