Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Boote suchen nach abgetauchtem Buckelwal

31.03.2026 - 08:45:38 | dpa.de

Seit dem Morgen suchen EinsatzkrÀfte vor Wismar nach dem Buckelwal, der am Vorabend abgetaucht ist. Wo ist das Tier?

Die EinsatzkrÀfte suchen den Wal seit dem Morgen wieder von Wasser aus. - Foto: Stefan Tretropp/dpa
Die EinsatzkrÀfte suchen den Wal seit dem Morgen wieder von Wasser aus. - Foto: Stefan Tretropp/dpa

Seit dem Morgen suchen EinsatzkrĂ€fte wieder nach dem Buckwal vor der OstseekĂŒste, der sich am Vortag aus dem flachen Wasser vor Wismar losgeschwommen hat und dann abgetaucht ist. Die Boote seien nun auf dem Wasser, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen. Gesehen worden sei der Wal von den Helfern bislang nicht, auch Meldungen einer Sichtung habe es noch nicht gegeben. 

Der Buckelwal lag seit mindestens Samstag in der Bucht vor Wismar in flachem Wasser und wurde vor Schaulustigen abgeschirmt. Am Montagabend hatte sich der Wal mit weiter steigendem Wasserstand dann bewegt und war dann abgetaucht. Da er wegen der Dunkelheit nicht mehr zu sehen war, fuhren die Boote in der Nacht zurĂŒck. 

Wal wirkte im Laufe des Montags agiler 

«Die Ruhe, die wir dem Wal gegeben haben, hat sich ausgezahlt. Er hat genug Kraft getankt, um auf die Motivation durch unser Boot zu reagieren und loszuschwimmen», sagte der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD) am Abend. 

Bereits am Montagnachmittag hatten Wissenschaftler, UmweltschĂŒtzer und Umweltminister Backhaus versucht, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Der Wal habe auf die AnnĂ€herung des Boots reagiert und agiler gewirkt, sagte ein Ministeriumssprecher.

Wal seit Anfang MĂ€rz in KĂŒstennĂ€he in der Ostsee 

Der Buckelwal war zunĂ€chst in der Nacht zum 23. MĂ€rz auf einer Sandbank in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand gestrandet. In der Nacht zum Freitag gelang es dem Tier, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er dann vor Wismar in flachem Wasser gesichtet. Nach Angaben des Umweltministeriums war der Wal seit dem 3. MĂ€rz im kĂŒstennahen Bereich der Ostsee unterwegs.

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