Hoffnungsschimmer, WaldbrÀnden

Hoffnungsschimmer bei WaldbrÀnden in Portugal

19.09.2024 - 16:03:20 | dpa.de

Seit Sonntag wĂŒten in Portugal mehr als hundert Wald- und BuschbrĂ€nde. Seit Jahresbeginn wurde eine FlĂ€che fast doppelt so groß wie Hamburg vernichtet. Aber es keimt Hoffnung auf.

  • Weniger Wind, steigende Luftfeuchtigkeit und vor allem die AnkĂŒndigung von Regen machten den Menschen Hoffnung auf ein Ende der vielen BrĂ€nde. - Foto: Bruno Fonseca/AP/dpa
  • Fast 4.000 Feuerwehrleute und Helfer kĂ€mpfen oft bis zur völligen Erschöpfung gegen die Flammen. - Foto: Bruno Fonseca/AP
  • Die Behörden riefen die Menschen auf, Masken zu tragen und möglichst nicht ins Freie zu gehen. - Foto: Álvaro Ballesteros/EUROPA PRESS/dpa
Weniger Wind, steigende Luftfeuchtigkeit und vor allem die AnkĂŒndigung von Regen machten den Menschen Hoffnung auf ein Ende der vielen BrĂ€nde. - Foto: Bruno Fonseca/AP/dpa Fast 4.000 Feuerwehrleute und Helfer kĂ€mpfen oft bis zur völligen Erschöpfung gegen die Flammen. - Foto: Bruno Fonseca/AP Die Behörden riefen die Menschen auf, Masken zu tragen und möglichst nicht ins Freie zu gehen. - Foto: Álvaro Ballesteros/EUROPA PRESS/dpa

Bei den Wald- und BuschbrÀnden in Portugal ist den BrandbekÀmpfern ein Wetterumschwung zu Hilfe gekommen. Nachlassende Winde und eine höhere Luftfeuchtigkeit könnten es ermöglichen, die BrÀnde einzudÀmmen, berichtete der staatliche TV-Sender RTP. 

AngekĂŒndigter Regen könnte eine weitere Entlastung beim Kampf gegen die Feuer bringen. Der Regen könnte aber auf verbrannter Erde auch Schlammlawinen auslösen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa. 

Einige der zeitweise mehr als 100 BrĂ€nde vor allem im Zentrum und Norden des Landes seien gelöscht oder unter Kontrolle gebracht worden, so etwa bei der Kleinstadt Nelas im Zentrum Portugals, wie Lusa meldete. Die in diesem Jahr bisher verbrannte FlĂ€che von 140.000 Hektar (1.400 Quadratkilometer) sei die grĂ¶ĂŸte der vergangenen sieben Jahre. 

Bisher kamen zehn Menschen ums Leben, entweder im Kampf gegen die Flammen oder Ă€ltere Menschen durch Herzinfarkte infolge von Angst und Aufregung, wie Lusa weiter berichtete. Landesweit waren fast 4.000 BrandbekĂ€mpfer unterstĂŒtzt von Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz.

Wegen der WaldbrĂ€nde war der Kohlenstoffausstoß Portugals mit geschĂ€tzten 1,9 Millionen Tonnen der höchste in einem September seit 22 Jahren, wie der Copernicus-AtmosphĂ€renĂŒberwachungsdienst (CAMS) der EU mitteilte. Die Rauchemissionen wĂŒrden bis zum Wochenende voraussichtlich auch Teile Spaniens und Frankreichs erreichen. 

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