Septemberwetter, Altweibersommer

September-Wetter: Bis zu 27 Grad am Wochenende am Oberrhein

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 07:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der September verabschiedet sich vielerorts sonnig und sehr mild. Am Wochenende sind am Oberrhein bis zu 27 Grad möglich, wÀhrend im Norden und Osten zunÀchst Wolken, Regen und einzelne Gewitter auftreten können.

Vielen Menschen in Deutschland stehen sonnige Herbsttage bevor. - Bild: Patrick Pleul/dpa
Vielen Menschen in Deutschland stehen sonnige Herbsttage bevor. - Bild: Patrick Pleul/dpa

Der September verabschiedet sich vielerorts sonnig und sehr mild, am Wochenende sind am Oberrhein bis zu 27 Grad möglich.

ZunĂ€chst noch Bodenfrostgefahr im SĂŒdosten

Nach einem Kaltstart mit möglichem Bodenfrost im SĂŒdosten werden am Mittwoch tagsĂŒber 17 bis 21 Grad erwartet, entlang des Rheins 21 bis 24 Grad. Im Nordwesten bleibt es stark bewölkt bis bedeckt, im Umfeld der Nordsee kann es regnen; einzelne Gewitter sind nicht ausgeschlossen.

Donnerstag mit Regen im Nordosten

Am Donnerstag wird es vom SĂŒdwesten bis zum Niederrhein heiter bis sonnig und meist trocken. Im ĂŒbrigen Land ist der Himmel wechselnd bewölkt, im Nordosten kann es den ganzen Tag bedeckt bleiben und schauerartig verstĂ€rkten Regen geben.

Mehr Sonne zum Wochenende

Bei Sonnenschein erreicht der SĂŒdwesten am Donnerstag 20 bis 24 Grad, sonst werden 16 bis 20 Grad erwartet. Am Freitag bleibt es im Osten und Nordosten wolkig mit vereinzelten Schauern, wĂ€hrend sich die SĂŒdwesthĂ€lfte nach Nebelauflösung zunehmend sonnig zeigt.

Bis zu 27 Grad am Samstag

Die Höchstwerte liegen am Freitag in der NordosthĂ€lfte bei 16 bis 20 Grad und in der SĂŒdwesthĂ€lfte bei 18 bis 24 Grad. Am Samstag sind bis zu 27 Grad möglich, die höchsten Temperaturen werden am Oberrhein erwartet.

Am Sonntag kann es dort in der Spitze noch etwas wĂ€rmer werden. Im ĂŒbrigen Deutschland werden am Wochenende zwischen 16 und 25 Grad erwartet.

Warme Tage nach kĂŒhlem Start

Die Wetterlage zeigt innerhalb weniger Tage deutliche regionale Unterschiede. WĂ€hrend im SĂŒdosten zunĂ€chst Bodenfrost möglich ist, sorgen Hochdruckeinfluss und die Auflösung von Nebel und Hochnebel anschließend verbreitet fĂŒr sonnige Abschnitte. Entlang des Rheins steigen die Temperaturen schon vor dem Wochenende ĂŒber das landesweite Niveau.

FĂŒr die Planung bedeutet das: Der Freitag markiert den Übergang zu einer freundlicheren Wetterphase. Im Osten und Nordosten bleiben einzelne Schauer möglich, wĂ€hrend die SĂŒdwesthĂ€lfte hĂ€ufiger Sonne und höhere Temperaturen erhĂ€lt. Am Wochenende verschiebt sich der Schwerpunkt der WĂ€rme weiter in den SĂŒden und SĂŒdwesten; besonders am Oberrhein sind spĂ€tsommerliche Werte zu erwarten.

Was die Entwicklung fĂŒr den Herbst bedeutet

Die milde Phase ist zunĂ€chst eine kurzfristige Wetterentwicklung und kein verlĂ€sslicher Hinweis auf den gesamten Herbstverlauf. Modellprognosen fĂŒr die Zeit nach dem Wochenende reichen weiter auseinander. Hinweise auf eine zunĂ€chst warme und trockene erste OktoberhĂ€lfte stehen möglichen spĂ€teren Regen- und AbkĂŒhlungsphasen gegenĂŒber.

FĂŒr die Bevölkerung sind vor allem die starken Unterschiede zwischen Tag und Nacht relevant. Nach klaren NĂ€chten kann es regional weiterhin frostig werden, obwohl die Nachmittage mild ausfallen. Landwirtschaft, Gartenbau und Verkehr mĂŒssen deshalb sowohl die WĂ€rme am Tag als auch Nebel und KĂ€lte in den frĂŒhen Stunden berĂŒcksichtigen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Frankfurter Rundschau: „Wetter-Hammer im September: Altweibersommer mit 27 Grad am Wochenende“ (22.09.2026)

Der Bericht hebe hervor, der Altweibersommer greife nach einem kurzen DĂ€mpfer am Donnerstag am Wochenende auf große Teile Deutschlands ĂŒber. Er bestĂ€tige damit die erwarteten Temperaturen bis 27 Grad, setze den Schwerpunkt aber stĂ€rker auf die zeitliche Abfolge von Nebel, Regenzone und anschließender Aufheiterung.

Frankfurter Rundschau: „Vom Herbstgewitter zurĂŒck in den Sommer: Was wettertechnisch diese Woche auf uns zukommt“ (22.09.2026)

Der Artikel bestĂ€tige die freundliche Wochenendentwicklung und nenne fĂŒr den Oberrhein bis zu 28 Grad. DarĂŒber hinaus richte er den Blick auf Modellberechnungen fĂŒr die Zeit danach und betone, dass eine Fortsetzung der WĂ€rme bis in den Oktober von der StabilitĂ€t der Wetterlage abhĂ€nge.

Beide Berichte stimmten in der erwarteten milden und zunehmend freundlichen Wetterphase ĂŒberein. Unterschiede gebe es vor allem beim Ausblick: WĂ€hrend der erste Beitrag das Wochenende in den Mittelpunkt stelle, diskutiere der zweite mögliche Entwicklungen zum Monatswechsel.

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