Tote, Busunfall

FĂŒnf Tote nach Busunfall nahe der NiagarafĂ€lle

23.08.2025 - 02:51:09 | dpa.de

Sie sind auf dem RĂŒckweg von den weltbekannten WasserfĂ€llen, als der Bus von der Straße abkommt: Menschen werden aus dem Fahrzeug geschleudert. Es gibt Tote und viele Verletzte.

  • Der Bus war von den NiagarafĂ€llen kommend auf dem Weg nach New York City. - Foto: Libby March/Buffalo News/AP/dpa
  • Bei dem Unfall sind nach Angaben der Polizei fĂŒnf Menschen gestorben. - Foto: Libby March/Buffalo News/AP/dpa
Der Bus war von den NiagarafĂ€llen kommend auf dem Weg nach New York City.  - Foto: Libby March/Buffalo News/AP/dpa Bei dem Unfall sind nach Angaben der Polizei fĂŒnf Menschen gestorben. - Foto: Libby March/Buffalo News/AP/dpa

FĂŒnf Menschen sind in den USA bei einem Busunfall auf dem RĂŒckweg von den NiagarafĂ€llen gestorben. Es gebe zudem zahlreiche Verletzte, sagte ein Polizeisprecher. Der Bus sei von der weltweit bekannten Touristen-Attraktion kommend auf dem Weg zurĂŒck nach New York City gewesen. Es liegen bislang keine Hinweise vor, dass auch EuropĂ€er an Bord waren. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. 

In dem Reisebus seien 54 Menschen gewesen, darunter 52 Reisende im Alter zwischen einem Jahr und 74 Jahren. Zwei Personen gehörten laut Polizei zu dem Busunternehmen. FĂŒnf Menschen seien am Unfallort gestorben. Anders als zunĂ€chst angenommen, sei unter den Toten kein Kind. Es gebe auch keine Informationen, dass Kinder schwer verletzt worden seien. Die Verletzten wurden in KrankenhĂ€user gebracht.

Mehrere Menschen wurden bei dem Unfall aus dem Bus herausgeschleudert und innerhalb des Fahrzeugs herumgeschleudert, wie der Sprecher sagte. Es gelte eine Gurtpflicht - ob einige Passagiere nicht angeschnallt waren, könne bislang nicht gesagt werden.

Busfahrer war möglicherweise abgelenkt

Das Fahrzeug kam dem Sprecher zufolge nahe der Stadt Buffalo im US-Bundesstaat New York von der Fahrbahn ab. Es werde vermutet, dass der Busfahrer abgelenkt gewesen sei und dann die Kontrolle ĂŒber sein Fahrzeug verloren habe. Der Bus habe sich ĂŒberschlagen und sei in einem Graben zum Liegen gekommen. Ein mechanisches Versagen und eine BeeintrĂ€chtigung des Fahrers - etwa Trunkenheit - wĂŒrden derzeit als Unfallursache ausgeschlossen. Andere Fahrzeuge waren nicht involviert. 

Der Fahrer ĂŒberlebte den Angaben zufolge den Unfall. Er kooperiere mit den Ermittlern, hieß es. Bislang sei niemand offiziell beschuldigt worden.

Der Polizeisprecher sagte, die FahrgÀste stammten aus verschiedenen Regionen der Welt. Er nannte China, Indien, die Philippinen und den Nahen Osten. Auch US-Amerikaner seien unter den Passagieren gewesen.

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