Simon Starling und die Ausstellung im Kunst Museum Winterthur
Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 15:58 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSSimon Starling praegte mit seiner Ausstellung The Artist, Wearing a Mask of Adolph Menzel, Holds Plaster Casts of the Ambidextrous German Painter’s Left and Right Hands (and Other Interventions) im Kunst Museum Winterthur das Ausstellungsjahr 2026. Wie das Kunst Museum Winterthur mitteilt, wurde die Schau am 28. Februar 2026 im Haus Reinhart am Stadtgarten eroeffnet und lief bis 5. Juli 2026.
Die Ausstellung in Winterthur
Im Reinhart am Stadtgarten zeigt das Kunst Museum Winterthur ausgewaehlte Werkgruppen von Simon Starling im Dialog mit Gemaelden der Stiftung Oskar Reinhart, insbesondere Arbeiten von Adolph Menzel und Caspar Wolf. Laut der offiziellen Pressemitteilung des Kunst Museum Winterthur rahmt Starling historische Bildwelten, um aktuelle Themen wie Urbanitaet und Klimaveraenderung sichtbar zu machen. Ein Teil der Schau entstand als Hommage an Menzel und verbindet praezise Recherche mit skulpturalen und fotografischen Interventionen.
Die Ausstellung fuehrte mehrere bereits etablierte Werklinien zusammen, darunter Arbeiten zur Geschichte industrieller Materialien und zu architektonischen Transformationen. Wie die Projektbeschreibung des Kunst Museum Winterthur hervorhebt, bilden Starling und Menzel ein Spannungsfeld zwischen realistisch beobachteter Vergangenheit und konzeptuell gebrochener Gegenwart. Besuchende konnten in den einzelnen Saelen nachvollziehen, wie Starling Objekte und Bilder verschiebt, spiegelt und neu montiert, um scheinbar stabile historische Narrative aufzubrechen.
Biennale- und Messepraesenz 2026
Parallel zur Museumsschau in Winterthur war Simon Starling 2026 auf der Art Basel Hongkong praesent. Laut der frei zugaenglichen Ausstellerliste der Messe zeigte die Glasgower Galerie The Modern Institute am Stand 1B15 unter anderem Arbeiten von Simon Starling neben Positionen wie Victoria Morton und Jesse Wine. Die Praesenz in Hongkong verankert Starling klar im oberen Messe-Tier rund um Art Basel und spiegelt die internationale Reichweite seiner konzeptuellen Installationen.
Sein Werk Houseboat for Ho, ein architektonisch skulpturales Projekt in der Daenischen Wattenmeer-Landschaft, wurde zudem im Kontext des Wadden-Tide-Programms kommuniziert. Laut der Besucherseite von Wadden Tide ist die Arbeit dauerhaft im Ort Ho zu sehen, eingebettet in ein Programm aus Installationen und Performances an der Nordseekueste. Diese Kombination aus musealer Praesenz in Winterthur und landschaftsbezogener Installation in Daenemark zeigt, wie Starling parallel mit urbanen Bildraumen und peripheren Naturzonen arbeitet.
Alle News und Hintergruende zu Simon Starling
Wer sich fuer die museale Praesenz und Messeauftritte von Simon Starling interessiert, findet in der AD HOC NEWS-Suche weitere Berichte zu Ausstellungen, Installationen und konzeptuellen Projekten.
So arbeitet Simon Starling
Simon Starling ist bekannt fuer eine konzeptuelle Praxis, die Recherche, Materialtransformation und Erzaehlstruktur verbindet. Laut einem Beitrag in Sculpture Magazine spannt die Werkgruppe Boat Works seit 1997 ein Netzwerk aus Booten, Skulpturen, Fotografien und Filmen, das Migration, Metamorphose und die Umformung von Objekten thematisiert. Dabei werden Materialien oft physisch umgewandelt, etwa durch das Einschmelzen, Rekonstruieren oder Umlagern von Objekten, um historische und oekologische Zusammenhaenge freizulegen.
Frueher hat Starling etwa im Projekt Houseboat for Ho einen skulpturalen Baukoerper in eine Marschlandschaft in Daenemark platziert, wo er als dauerhafte Struktur zwischen Kunst, Architektur und Umweltlese fungiert. Die Ausstellung in Winterthur knuepft an diese Praxis an, indem sie Starling ermoeglicht, die Realismus-Tradition von Menzel mit einer zeitgenoessischen Material- und Medienreflexion zu konfrontieren. Seine Arbeit nutzt Medien wie Fotografie, Film, Skulptur und Installationsarchitektur, um komplexe Geschichtsboegen zu zeichnen.
Aktueller Stand im Werk
Simon Starling steht mit der Winterthurer Ausstellung und der gleichzeitigen Praesenz bei Art Basel Hongkong im Jahr 2026 in einer Phase, in der museale Retrospektive und internationale Messepraesenz seine Position im konzeptuellen Feld weiter festigen.
Simon Starling auf einen Blick
- Kuenstler: Simon Starling
- Medium / Gattung: Konzeptuelle Installation, Skulptur, Film, Fotografie
- Geburtsjahr & -ort: 1967, Epsom (Grossbritannien)
- Wirkungsort(e): Studio in Glasgow und international arbeitend
- Aktiv seit: Mitte der 1990er-Jahre, erste breitere Aufmerksamkeit durch Projekte wie Blue Boat Black Boat
- Wichtige Werkgruppen: Boat Works, Houseboat for Ho, Metamorphology, Pictures for an Exhibition
- Aktuelle/letzte Ausstellung: The Artist, Wearing a Mask of Adolph Menzel, Holds Plaster Casts of the Ambidextrous German Painter’s Left and Right Hands (and Other Interventions), Kunst Museum Winterthur, Reinhart am Stadtgarten, 28. Februar 2026 bis 5. Juli 2026
- Wichtige Sammlungen: Werke in Museen wie Tate, MoMA, Centre Pompidou und Museum of Contemporary Art Chicago sind dokumentiert, teils ueber Projektseiten und Kataloge.
- Auszeichnungen: Turner Prize 2005 fuer das Projekt Shedboatshed, weitere Preise und Stipendien im britischen und internationalen Kontext.
- Naechster Termin: aktuell kein angekuendigter Termin im 30-Tage-Fenster
Haeufige Fragen zu Simon Starling
Wo war Simon Starling 2026 im Museum zu sehen?
2026 zeigte das Kunst Museum Winterthur im Haus Reinhart am Stadtgarten eine umfangreiche Ausstellung von Simon Starling, die am 28. Februar eroeffnete und bis 5. Juli 2026 lief.
Welche Rolle spielt Boat Works im Werk von Simon Starling?
Die Werkgruppe Boat Works ist zentral fuer Starlings Beschaeftigung mit Migration, Transformation und Materialumformung und wurde 2025/2026 in einer grossen Schau in Abbot Hall und im Windermere Jetty Museum gezeigt.
Wie ist Simon Starlings Position im internationalen Kunstmarkt und Messegeschehen?
Simon Starling ist im oberen Messe-Segment vertreten, etwa durch die Praesenz bei Art Basel Hongkong 2026 mit The Modern Institute, was seine Relevanz im konzeptuellen und installativen Bereich unterstreicht.
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.
