Spirit Halloween: Zwei Tote bei SchĂŒssen in US-Filialen
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 17:17 Uhr | dpa, AD HOC NEWSZwei Tatorte vor dem Halloween-Fest
- In Fairfield starb am Freitagabend ein Mensch nach SchĂŒssen in einer Spirit-Halloween-Filiale.
- Sechs weitere Menschen wurden verletzt, mindestens drei von ihnen zunÀchst kritisch.
- Nahe Detroit starb ein 21-JĂ€hriger; ein gleichaltriger mutmaĂlicher SchĂŒtze kam verletzt ins Krankenhaus.
SchĂŒsse in zwei Spirit-Halloween-Filialen
Kurz vor Halloween sind in zwei Filialen der US-KostĂŒmkette Spirit Halloween zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Die FĂ€lle ereigneten sich am Freitag in Fairfield in Kalifornien und nahe Detroit im Bundesstaat Michigan.
Sechs Verletzte in Fairfield
In Fairfield fielen am Freitagabend Ortszeit SchĂŒsse. Nach Angaben der Polizei starb ein Mensch, sechs weitere wurden teils schwer verletzt.
Mindestens drei Verletzte befanden sich zunÀchst in kritischem Zustand. Details zu den Opfern oder zum Hintergrund der Tat lagen zunÀchst nicht vor; auch war zunÀchst niemand festgenommen.
Tödlicher Vorfall nahe Detroit
Wenige Stunden zuvor waren laut US-Medien in einer Spirit-Halloween-Filiale nahe Detroit SchĂŒsse gefallen. Ein 21-JĂ€hriger erlag seinen Verletzungen.
Der gleichaltrige mutmaĂliche SchĂŒtze wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den VorfĂ€llen gab es zunĂ€chst nicht.
Saisonale GeschÀfte der Kette
Spirit Halloween verkauft KostĂŒme und Dekorationen fĂŒr das Fest. Nach Angaben auf der Website betreibt die Kette gut 1.400 GeschĂ€fte in den USA und Kanada.
Die Filialen sind den Angaben zufolge nur rund um Halloween als Pop-up-LÀden geöffnet. Kurz vor dem Fest treffen dort viele Menschen ihre letzten Vorbereitungen.
Die beiden SchusswaffenfĂ€lle ereigneten sich in einer besonderen Phase des US-Einzelhandels: Spirit Halloween betreibt seine Filialen als saisonale Pop-up-GeschĂ€fte, die vor allem in den Wochen vor dem Fest stark besucht werden. Dadurch konzentrieren sich dort Kunden, BeschĂ€ftigte und SicherheitskrĂ€fte zeitweise an Standorten, die auĂerhalb der Halloween-Saison nicht bestehen.
Der Vorfall in Fairfield trifft eine Region im weiteren Einzugsgebiet der San Francisco Bay Area. Dass sechs Menschen verletzt wurden und mindestens drei zunÀchst in kritischem Zustand waren, macht die Ermittlungen dort besonders dringlich. Solange der Hintergrund und der TÀter nicht feststehen, bleibt neben der medizinischen Versorgung auch die Frage nach dem Motiv offen.
Ermittlungen an zwei Tatorten
In Michigan steht ein anderer Ablauf im Mittelpunkt: Dort starb ein 21-JĂ€hriger, wĂ€hrend der gleichaltrige mutmaĂliche SchĂŒtze verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei muss nun unter anderem klĂ€ren, wie es zu der Auseinandersetzung kam und ob weitere Personen beteiligt waren.
Die zeitliche NĂ€he und die gemeinsame Ladenkette lenken den Blick auf beide Ereignisse, begrĂŒnden aber fĂŒr sich genommen keinen Zusammenhang. FĂŒr Besucher und BeschĂ€ftigte saisonaler GeschĂ€fte bedeutet die Nachrichtenlage vor allem, dass Sicherheitskonzepte, Notfallkommunikation und der Umgang mit Waffen in stark frequentierten VerkaufsrĂ€umen erneut Aufmerksamkeit erhalten.
