Sprengstoff-Verdacht bei ZwangsrÀumung - Entwarnung
Veröffentlicht am: 19.06.2024 um 18:29 Uhr | dpa, AD HOC NEWSNach dem Fund eines verdĂ€chtigen Gegenstands bei einer ZwangsrĂ€umung in NĂŒrnberg hat die Polizei Entwarnung gegeben. Es habe sich um drei «tĂ€uschend echt aussehende» Sprengstoffwesten-Attrappen gehandelt, sagte ein Sprecher. StraĂensperrungen wurden daraufhin aufgehoben, Anwohner durften in ihre HĂ€user zurĂŒckkehren.Â
Zuvor hatten bereits zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner den Gefahrenbereich verlassen. Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz kĂŒmmerten sich demnach um die Betreuung, in einer nahe gelegenen Schule wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.
Der Polizei war der sprengstoffverdĂ€chtige Fund demnach kurz vor 14.00 Uhr gemeldet worden. Ein Gerichtsvollzieher habe den Gegenstand bei der ZwangsrĂ€umung einer Wohnung entdeckt und auf die StraĂe gebracht. Dort stand der Gegenstand auch am spĂ€teren Nachmittag noch. Gegen 16.00 Uhr trafen die Sprengstoffexperten des LKA ein und nahmen den Gegenstand unter die Lupe.
Der Mieter der von der ZwangsrÀumung betroffenen Wohnung sei bei dem Polizeieinsatz nicht vor Ort gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dementsprechend hÀtten ihn die Ermittler zunÀchst auch nicht befragen können.
Von der RĂ€umung betroffen waren zunĂ€chst etwa 40 bis 50 Wohnungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Bereich um den Fundort östlich der Altstadt wurde weitrĂ€umig abgesperrt. Die Polizei rief Passanten auf, den Bereich der Georg-Strobel-StraĂe nach Möglichkeit zu meiden.
