SĂŒdafrika: Elf Tote bei Schusswaffenangriff auf Feier nahe Durban
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 09:24 Uhr | dpa, AD HOC NEWSBei einem Schusswaffenangriff auf eine Feier in KwaMakhutha nahe Durban sind elf Menschen getötet und drei weitere verletzt worden.
Drei Bewaffnete stĂŒrmen Feier
Drei bewaffnete MĂ€nner drangen nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Mittwoch in ein Haus in der Ortschaft KwaMakhutha ein und eröffneten das Feuer. Der Ort liegt in der NĂ€he der sĂŒdöstlichen KĂŒstenstadt Durban.
Die Polizei leitete eine Fahndung nach den TÀtern ein. Das Motiv ist zunÀchst unklar.
Zehn Tote am Tatort
Nach ersten Ermittlungen feierten 13 MĂ€nner und eine vermutlich schwangere Frau in dem Haus, als der Angriff begann. Zehn Menschen starben laut Polizei direkt am Tatort, darunter die Frau.
Ein weiteres Opfer erlag spÀter im Krankenhaus seinen Verletzungen. Drei Menschen wurden verletzt.
Polizei prĂŒft Bandenfehde
Die Polizei teilte mit, einige der Opfer seien ihr im Zusammenhang mit illegalen AktivitÀten bekannt gewesen. Eine Fehde zwischen rivalisierenden Gruppierungen könne deshalb nicht ausgeschlossen werden. Fest steht das Motiv damit noch nicht.
Schusswaffengewalt als strukturelles Problem
Der Angriff in KwaMakhutha ereignete sich in KwaZulu-Natal, einer Provinz, in der organisierte KriminalitĂ€t, illegale Waffen und lokale Konflikte regelmĂ€Ăig zusammenwirken. Die Polizei stellt einen möglichen Zusammenhang der Tat mit rivalisierenden Gruppierungen ausdrĂŒcklich als Ermittlungsansatz dar; ein Motiv ist damit noch nicht festgestellt.
Die Zahl der Opfer macht den Angriff zu einem besonders schweren Fall von Schusswaffengewalt. Dass zehn Menschen am Tatort starben und ein weiteres Opfer im Krankenhaus erlag, deutet auf einen gezielten und massiven Angriff in einem geschlossenen Raum hin. FĂŒr die Ermittler stehen zunĂ€chst die Identifizierung der TĂ€ter, die Rekonstruktion des Tatablaufs und die KlĂ€rung möglicher Beziehungen zwischen den Opfern und kriminellen Netzwerken im Mittelpunkt.
Folgen fĂŒr die Ermittlungen
Die Fahndung nach drei bewaffneten MĂ€nnern dĂŒrfte sich auf Zeugenaussagen, forensische Spuren und die Herkunft der verwendeten Waffen stĂŒtzen. Die Hinweise der Polizei auf illegalen AktivitĂ€ten einzelner Opfer können die Richtung der Ermittlungen beeinflussen, ersetzen aber keine gerichtsfesten Beweise fĂŒr ein Bandenmotiv. FĂŒr Angehörige und die örtliche Gemeinschaft bedeutet der Angriff zunĂ€chst den Verlust mehrerer Menschen und eine erhöhte Unsicherheit bei privaten Feiern und ZusammenkĂŒnften.
