Spanien, Fest (Kultur)

Verletzte auch bei zweiter Stierhatz in Pamplona

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 09:47 Uhr, dpa.de

Erneut Verletzte bei der Stierhatz in Pamplona: Drei Teilnehmer mussten medizinisch versorgt werden, einer erlitt eine Verletzung durch das Horn eines Stiers.

  • Auf TuchfĂŒhlung mit dem Tod: Die spitzen und langen Hörner der Kampfstiere können den LĂ€ufern bei den Stierhatzen wĂ€hrend des ebenso berĂŒhmten wie umstrittenen San-FermĂ­n-Festes im nordspanischen Pamplona lebensgefĂ€hrliche Verletzungen zufĂŒgen. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    Auf TuchfĂŒhlung mit dem Tod: Die spitzen und langen Hörner der Kampfstiere können den LĂ€ufern bei den Stierhatzen wĂ€hrend des ebenso berĂŒhmten wie umstrittenen San-FermĂ­n-Festes im nordspanischen Pamplona lebensgefĂ€hrliche Verletzungen zufĂŒgen. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • Eine der gefĂ€hrlichsten Augenblicke des zweiten von insgesamt acht LĂ€ufen mit Kampfstieren wĂ€hrend des umstrittenen San-FermĂ­n-Festes im nordspanischen Pamplona. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    Eine der gefÀhrlichsten Augenblicke des zweiten von insgesamt acht LÀufen mit Kampfstieren wÀhrend des umstrittenen San-Fermín-Festes im nordspanischen Pamplona. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • Wer wĂ€hrend der Stierrennen in Pamplona stĂŒrzt, soll den Kopf mit den Armen vor den Hufen der Stiere schĂŒtzen und sich möglichst schnell an den Straßenrand rollen. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    Wer wĂ€hrend der Stierrennen in Pamplona stĂŒrzt, soll den Kopf mit den Armen vor den Hufen der Stiere schĂŒtzen und sich möglichst schnell an den Straßenrand rollen. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
Auf TuchfĂŒhlung mit dem Tod: Die spitzen und langen Hörner der Kampfstiere können den LĂ€ufern bei den Stierhatzen wĂ€hrend des ebenso berĂŒhmten wie umstrittenen San-FermĂ­n-Festes im nordspanischen Pamplona lebensgefĂ€hrliche Verletzungen zufĂŒgen. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa Eine der gefĂ€hrlichsten Augenblicke des zweiten von insgesamt acht LĂ€ufen mit Kampfstieren wĂ€hrend des umstrittenen San-FermĂ­n-Festes im nordspanischen Pamplona. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa Wer wĂ€hrend der Stierrennen in Pamplona stĂŒrzt, soll den Kopf mit den Armen vor den Hufen der Stiere schĂŒtzen und sich möglichst schnell an den Straßenrand rollen. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa

Auch bei der zweiten Stierhatz wĂ€hrend des diesjĂ€hrigen San-FermĂ­n-Festes hat es in Pamplona im Norden Spaniens wieder Verletzte gegeben. Drei LĂ€ufer seien von SanitĂ€tern behandelt worden, einer davon mit einer leichten Verletzung am Arm durch eines der spitzen und langen Hörner der Stiere, teilte eine Sprecherin des UniversitĂ€tskrankenhauses im staatlichen TV-Sender RTVE mit. Beim ersten der insgesamt acht der ebenso berĂŒhmten wie umstrittenen LĂ€ufe waren am Vortag fĂŒnf Menschen ebenfalls leicht verletzt worden.

Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San FermĂ­n hatte am Montag begonnen und endet nĂ€chsten Dienstag. TĂ€glich werden am Morgen sechs zum Teil ĂŒber 600 Kilogramm schwere Kampfbullen zusammen mit zahmen Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt fĂŒr die StierkĂ€mpfe ab dem spĂ€ten Nachmittag in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der vorwiegend jungen MĂ€nner ĂŒber die rund 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr LĂ€ufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009. Die meisten von ihnen starben durch HornstĂ¶ĂŸe.

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit 1591 stattfindet, inzwischen aber auch in Spanien umstritten ist.

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