Verletzte, Erdbeben

Verletzte bei Erdbeben der StĂ€rke 6,1 in der WesttĂŒrkei

Veröffentlicht: 10.08.2025 um 20:18 Uhr, dpa.de

Immer wieder bebt die Erde in der TĂŒrkei. Nun trifft es den Westen des Landes. GebĂ€ude stĂŒrzen ein. Das Erdbeben ist auch in zwei Metropolen zu spĂŒren.

  • TĂŒrkische Flagge (Archivbild) - Bild: Rolf Vennenbernd/dpa
    TĂŒrkische Flagge (Archivbild) - Bild: Rolf Vennenbernd/dpa
  • Menschen beseitigen in Sindirgi die TrĂŒmmer eines eingestĂŒrzten GebĂ€udes. - Bild: Bahadir Demirceviren/IHA/AP/dpa
    Menschen beseitigen in Sindirgi die TrĂŒmmer eines eingestĂŒrzten GebĂ€udes. - Bild: Bahadir Demirceviren/IHA/AP/dpa
TĂŒrkische Flagge (Archivbild) - Bild: Rolf Vennenbernd/dpa Menschen beseitigen in Sindirgi die TrĂŒmmer eines eingestĂŒrzten GebĂ€udes. - Bild: Bahadir Demirceviren/IHA/AP/dpa

Ein Erdbeben der StĂ€rke 6,1 hat die WesttĂŒrkei erschĂŒttert. Das Epizentrum habe im Bezirk Sindirgi der Provinz Balikesir gelegen, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad mit. Das Beben, das sich demnach in elf Kilometer Tiefe ereignete, war auch in den mehr als 200 Kilometer entfernten Millionenmetropolen Istanbul und Izmir zu spĂŒren.

Innenminister Ali Yerlikaya sagte dem Sender CNN TĂŒrk, mindestens drei Menschen seien verletzt worden. Man versuche zudem, den Kontakt zu zwei VerschĂŒtteten herzustellen. Fernsehbilder zeigten mehrere eingestĂŒrzte GebĂ€ude. Retter zogen einen Mann aus den TrĂŒmmern. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde gab es innerhalb einer Stunde sechs Nachbeben.

In der TĂŒrkei befinden sich zahlreiche Verwerfungen. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul ist stark erdbebengefĂ€hrdet. Erst im April hatte ein Erdbeben der StĂ€rke 6,2 Istanbul erschĂŒttert.

Am 6. Februar 2023 hatten sich in der sĂŒdosttĂŒrkischen Provinz Hatay verheerende Beben der StĂ€rke 7,7 und 7,6 ereignet. Allein in der TĂŒrkei kamen nach Regierungsangaben mehr als 53.000 Menschen ums Leben. Auch im Nachbarland Syrien gab es Tausende Tote.

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