Vermisste SchĂŒlerin Lisa T. in Brandenburg tot gefunden
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 19:51 Uhr | dpa, AD HOC NEWSErmittlungen fĂŒhren nach Bad Freienwalde
- Die Leiche lag in einem unbewohnten Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bad Freienwalde.
- Der VerdÀchtige wurde im Zusammenhang mit dem Tod gefasst und befindet sich in kritischem Zustand.
- Die Polizei suchte zuvor mit Hunderten EinsatzkrĂ€ften, SpĂŒrhunden, Hubschrauber und Unterwasserdrohne.
Leiche der vermissten SchĂŒlerin in Brandenburg gefunden
Die Leiche der seit Dienstag vermissten 13-jÀhrigen Lisa T. aus Berlin-Marzahn ist in einem derzeit unbewohnten Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bad Freienwalde gefunden worden. Im Zusammenhang mit dem Tod des MÀdchens nahm die Polizei einen VerdÀchtigen fest, der sich selbst schwer verletzt hat und in kritischem Zustand ist.
Suche begann nach verpasstem Schulweg
Lisa T. verlieĂ am Dienstag gegen 7.20 Uhr ihr Wohnhaus in Berlin-Marzahn. Sie wollte gegen 7.30 Uhr mit dem Bus vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-StraĂe fahren, kam dort aber nicht an.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehen die Behörden davon aus, dass die 13-JĂ€hrige ihr familiĂ€res Umfeld nicht freiwillig verlassen hat. Die Polizei startete am Freitag eine groĂangelegte Suche mit Hunderten Beamten.
Ermittler suchten in Marzahn-Hellersdorf
Zum Einsatz kamen SpĂŒrhunde, ein Hubschrauber und eine Unterwasserdrohne. Der Schwerpunkt lag im Bezirk Marzahn-Hellersdorf; abgesucht wurden auch GrĂŒnanlagen und die Umgebung des Kaufparks Eiche.
Die Polizei richtete ein Hinweistelefon ein und bat Zeugen, sich telefonisch oder ĂŒber die Hinweis-Mailadresse des Landeskriminalamts zu melden. Die Ermittlungen werden von Berliner Behörden gemeinsam mit der Polizei Brandenburg gefĂŒhrt.
Viele Fragen zum Tod bleiben offen
Bislang wurden weder Todesursache noch Todeszeitpunkt bekanntgegeben. Unklar ist auĂerdem, was der 13-JĂ€hrigen seit ihrem Verschwinden widerfuhr und welches Motiv hinter der Tat stehen könnte.
Auch die IdentitÀt des VerdÀchtigen ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang ungeklÀrt. Wegen seines kritischen Zustands sind zunÀchst keine weiteren Angaben zu möglichen Vernehmungen oder zum genauen Tatablauf möglich.
Der Fall verbindet Berlin und Brandenburg: Lisa T. verschwand auf dem Weg zur Schule in Marzahn, gefunden wurde ihre Leiche in einem unbewohnten Haus bei Bad Freienwalde. Damit konzentrieren sich die Ermittlungen nun auf die Rekonstruktion ihrer letzten bekannten Wege und auf die AblÀufe am Fundort.
Die Polizei hatte zuvor mit einem groĂen Aufgebot im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf gesucht. Zum Einsatz kamen unter anderem SpĂŒrhunde, ein Hubschrauber und eine Unterwasserdrohne. Die Suche zeigt, wie umfangreich die Behörden nach dem Verschwinden ermittelten und wie stark der Fall das unmittelbare Wohn- und Schulumfeld betraf.
Ermittlungen zum Tathergang
Offen bleiben nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft die Todesursache, der Todeszeitpunkt, ein mögliches Motiv und die IdentitÀt des VerdÀchtigen. Der Mann befindet sich nach einer schweren Selbstverletzung in kritischem Zustand; seine Vernehmung könnte deshalb zunÀchst nicht möglich sein.
FĂŒr Angehörige, MitschĂŒler und Anwohner beginnt damit neben der Trauer eine Phase der Aufarbeitung. Die Ermittler mĂŒssen den Weg vom Wohnhaus zum Schulweg, mögliche Kontakte sowie die Verbindung zum Fundort klĂ€ren. Konkrete Aussagen zum Tatablauf oder Motiv sind erst nach den weiteren kriminaltechnischen und rechtsmedizinischen Untersuchungen zu erwarten.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
tagesschau.de: âBerlin Brandenburg: Vermisste 13-JĂ€hrige aus Marzahn in Brandenburg tot aufgefundenâ (08.11.2026)
Der Beitrag bestĂ€tige den Fund der Leiche in einem unbewohnten Haus bei Bad Freienwalde und die Festnahme eines schwer verletzten VerdĂ€chtigen. Er stelle auĂerdem die Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft zur Identifizierung des MĂ€dchens in den Mittelpunkt.
n-tv: âPolizei findet Leiche: Vermisste 13-jĂ€hrige Lisa aus Berlin ist tot â Mann gefasstâ (08.11.2026)
Der Artikel ordne den Fall zusĂ€tzlich als Ermittlungsverfahren wegen eines Kapitalverbrechens ein und beschreibe die Spurensicherung am Fundort. Anders als der kĂŒrzere Bericht von tagesschau.de gehe er ausfĂŒhrlicher auf die vorangegangene Suche in Marzahn-Hellersdorf und die eingesetzten Mittel ein. Offen blieben auch dort Todesursache, Motiv und genauer Tathergang.
Beide BeitrĂ€ge stimmten beim Fundort, beim Tod des MĂ€dchens und beim VerdĂ€chtigen ĂŒberein. Unterschiede gebe es vor allem beim Umfang der Darstellung; zentrale Fragen zum Geschehen seien noch nicht beantwortet.
