Italien, Deutschland

BusunglĂŒck in Venedig: Ermittlungen gegen drei VerdĂ€chtige

12.10.2023 - 09:14:52 | dpa.de

Vollbesetzt stĂŒrzt der Bus auf seinem Weg von Venedig aufs Festland von einer BrĂŒcke auf eine Bahnstrecke. Erlitt der Busfahrer einen SchwĂ€cheanfall? Die Ermittlungen laufen.

Ein Strauß Plastikblumen nahe der Unfallstelle in Mestre. - Foto: Antonio Calanni/AP/dpa
Ein Strauß Plastikblumen nahe der Unfallstelle in Mestre. - Foto: Antonio Calanni/AP/dpa

Nach dem schweren BusunglĂŒck in Venedig mit 21 Todesopfern hat die italienische Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Busunternehmens eingeleitet. Ermittelt wird auch gegen zwei Beamte der Stadtverwaltung, die fĂŒr die Instandhaltung von BrĂŒcken und Straßen zustĂ€ndig sind. Die Staatsanwaltschaft bestĂ€tigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Die UnglĂŒcksursache ist weiterhin unklar.

Bei dem Unfall auf der Fahrt aus der Lagunenstadt auf einen Campingplatz auf dem Festland am 3. Oktober kamen auch drei Deutsche ums Leben. 13 Verletzte liegen noch im Krankenhaus. Eine 52 Jahre alte Touristin aus Spanien schwebt noch immer in Lebensgefahr. Ein deutsches Bruderpaar im Alter von 4 und 13 Jahren wurde nach Angaben der italienischen Behörden am Donnerstag in eine Klinik nach Leipzig verlegt.

Der voll besetzte Bus war kurz vor der Ankunft auf dem Campingplatz von einer BrĂŒcke aus etwa zehn Metern Höhe auf eine Bahnstrecke gestĂŒrzt. An der Stelle hatte die Leitplanke ein großes Loch. Die Ermittlungen richten sich unter anderem gegen den GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Busunternehmens La Linea, bei dem die Betreiber des Campingplatzes das Fahrzeug gechartert hatten. GeprĂŒft wird aber auch, ob die Schutzmaßnahmen an der BrĂŒcke nicht ausreichend waren.

In den ersten Tagen wurde vor allem spekuliert, dass der Fahrer einen SchwÀcheanfall erlitten haben könnte. Der 40 Jahre alte Italiener kam ebenfalls ums Leben. Das Ergebnis der Autopsie lÀsst noch auf sich warten. Alle anderen Todesopfer waren auslÀndische Touristen.

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