100.000 Menschen sind in Paris in die Seine gesprungen
27.08.2025 - 14:46:54 | dpa.de
Kritiker hatten vor Start des Schwimmens in der Seine in Paris vor Bakterien und Gesundheitsgefahren gewarnt, binnen zwei Monaten haben nun aber rund 100.000 BadegĂ€ste die neuen FreibĂ€der im Fluss genutzt. Angesichts dieses auĂerordentlichen Erfolgs wĂŒrden zwei der drei BĂ€der bis in den September hinein offen bleiben und nicht wie ursprĂŒnglich geplant Ende August schlieĂen, kĂŒndigte die Pariser BĂŒrgermeisterin Anne Hidalgo an.
FreibÀder in der Seine gehen in die VerlÀngerung
Das Freibad unweit des Eiffelturms bleibt bis zum 7. September geöffnet und das in der NĂ€he der Nationalbibliothek bis zum 14. September mit einem allerletzten Badewochenende dort am 20. und 21. September, sagte die BĂŒrgermeisterin. «Das sind groĂartige Neuigkeiten fĂŒr alle, die dies zu ihrem Sommertreffpunkt gemacht haben, und eine letzte Gelegenheit fĂŒr diejenigen, die noch keine Gelegenheit zum Baden hatten.»
Offiziell verboten wurde das Schwimmen in der Seine 1923. Der langgehegte Wunsch, wieder in dem Fluss schwimmen zu können, wurde erst nach Investitionen von rund 1,4 Milliarden Euro Wirklichkeit, die in die Modernisierung von KlĂ€ranlagen und das Abwassersystem flossen. Die QualitĂ€t des Flusswassers wurde fĂŒr den Betrieb der FreibĂ€der engmaschig kontrolliert. Schwerwiegende Erkrankungen wurden von den BadegĂ€sten nicht gemeldet, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden mit.
Dass die Seine deutlich sauberer geworden ist, zeigt sich auch daran, dass die Zahl der dort vorkommenden Fischarten von drei auf wieder ĂŒber 30 gestiegen ist. Auch drei vom Aussterben bedrohte Muschelarten wurden in dem Fluss entdeckt.
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