Ermittlungen nach tödlicher Messerattacke in Bankfiliale
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 04:00 Uhr | dpa.deDie Ermittlungen zur tödlichen Messerattacke in einer Regensburger Bankfiliale laufen auf Hochtouren. Heute will die Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz erste Erkenntnisse bekanntgeben.Â
Der 20-jĂ€hrige TatverdĂ€chtige, der rund drei Stunden nach dem Angriff festgenommen wurde, soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgefĂŒhrt werden. Gegen ihn wird wegen eines Tötungsdelikts und eines RaubĂŒberfalls ermittelt, sagte eine Sprecherin des PolizeiprĂ€sidiums Oberpfalz.Â
Viele Details zu den AblĂ€ufen der blutigen Tat mit einem Toten waren auch Stunden spĂ€ter weiter unklar. Es dauere, den genauen Hergang zu verifizieren, erklĂ€rte die Polizeisprecherin. Auch die Vernehmungen nĂ€hmen Zeit in Anspruch.Â
Opfer starb im Krankenhaus
Am Donnerstagnachmittag war in der Bankfiliale im Regensburger Westen ein Mitarbeiter mit einem Messer niedergestochen und lebensgefÀhrlich verletzt worden. Eine ganze Weile hatten die EinsatzkrÀfte nur Sichtkontakt mit dem Opfer, bis es medizinisch erstversorgt und in eine Klinik gebracht werden konnte. Dort starb der Mann wenig spÀter.
Die SicherheitskrĂ€fte hatten zunĂ€chst eine Geiselnahme befĂŒrchtet. Die Zahl der im GebĂ€ude befindlichen Personen blieb lange unklar, ebenso das Motiv der Tat. Letztlich konnten die Beamten zwei Menschen unversehrt herausbringen. Danach fassten SpezialkrĂ€fte den TatverdĂ€chtigen mit deutscher StaatsbĂŒrgerschaft in dem GebĂ€ude. Er habe keinen Widerstand geleistet und sei unverletzt geblieben, teilte die Polizei am Abend mit.
Keine Hinweise auf zweiten TĂ€ter
Im Anschluss suchten die EinsatzkrĂ€fte das GebĂ€ude ab, um dann der Spurensicherung das Feld zu ĂŒberlassen. Die Polizei ging rasch von einem EinzeltĂ€ter aus. «Hinweise auf einen zweiten TatverdĂ€chtigen liegen derzeit nicht vor», hieĂ es wiederholt.
