Rhein-Schwimmer, Rhein

Rhein-Schwimmer wird weiter vermisst

27.05.2024 - 08:24:29 | dpa.de

Wenn es warm ist, wirkt der kĂŒhle Rhein auf viele Menschen verlockend. Doch ein Bad ist lebensgefĂ€hrlich, wie sich am Wochenende wieder gezeigt hat.

  • An sogenannten Kribben oder Buhnen - ins Wasser ragende KiesflĂ€chen - bilden sich oft gefĂ€hrliche Strudel und Strömungen. - Foto: Justin Brosch/Justin Brosch/dpa
  • Die Stadt Bonn warnt die Menschen vor den Gefahren beim Schwimmen im Rhein. - Foto: Roland Weihrauch/dpa
  • Die Stadt Bonn warnt die Menschen vor den Gefahren beim Schwimmen im Rhein. - Foto: Roland Weihrauch/dpa
An sogenannten Kribben oder Buhnen - ins Wasser ragende KiesflÀchen - bilden sich oft gefÀhrliche Strudel und Strömungen. - Foto: Justin Brosch/Justin Brosch/dpa Die Stadt Bonn warnt die Menschen vor den Gefahren beim Schwimmen im Rhein. - Foto: Roland Weihrauch/dpa Die Stadt Bonn warnt die Menschen vor den Gefahren beim Schwimmen im Rhein. - Foto: Roland Weihrauch/dpa

Ein Mann, der am Sonntag im Rhein in DĂŒsseldorf von der Strömung erfasst worden ist, wird weiter vermisst. Seine Ehefrau werde nach wie vor intensivmedizinisch behandelt, sagte ein Sprecher der DĂŒsseldorfer Feuerwehr.

Der Mann war in den Fluss gesprungen, um seiner Frau zu helfen, dabei aber selbst in Probleme geraten. WÀhrend er abtrieb, wurde die Frau spÀter von RettungskrÀften scheinbar leblos aus dem Wasser gezogen. 

FĂŒr den Rhein als Bundeswasserstraße gelte kein grundsĂ€tzliches Badeverbot, sagte der Feuerwehrsprecher. Allerdings gĂ€lten Verbote an bestimmten Stellen, etwa vor Bauwerken wie BrĂŒcken oder an Hafeneinfahrten. «Wir raten aufgrund der Strömungsgeschwindigkeit natĂŒrlich grundsĂ€tzlich davon ab», sagte der Sprecher. Die Strömungen sind unter der stillen OberflĂ€che des Flusses oft nicht zu sehen. Auch der Sog vorbeifahrender Schiffe ist eine Gefahrenquelle.

In Deutschland sind 2023 mindestens 378 Menschen ertrunken, mehr als im Jahr zuvor. 2022 seien 355 tödliche BadeunfÀlle gezÀhlt worden, hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im vergangenen Februar mitgeteilt. Besonders gefÀhrlich waren demnach die in der Regel unbewachten BinnengewÀsser: 90 Prozent der TodesfÀlle hÀtten sich dort ereignet, wo dann im Ernstfall keine Rettungsschwimmer eingreifen könnten, so die DLRG.

Insbesondere in FlĂŒssen und KanĂ€len starben deutlich mehr Menschen als im Jahr zuvor: So zĂ€hlte die DLRG im vergangenen Jahr 135 Badetote in FlĂŒssen - nach 105 ein Jahr zuvor. In Nordrhein-Westfalen war die Zahl der tödlichen BadeunfĂ€lle entgegen dem Bundestrend 2023 rĂŒcklĂ€ufig. Als wesentlicher Faktor fĂŒr die Zahl der BadeunfĂ€lle gilt das Wetter, weil an schönen Tagen deutlich mehr Menschen GewĂ€sser aufsuchen. 

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 65276870 |