Rhein-Schwimmer wird weiter vermisst
27.05.2024 - 08:24:29 | dpa.deEin Mann, der am Sonntag im Rhein in DĂŒsseldorf von der Strömung erfasst worden ist, wird weiter vermisst. Seine Ehefrau werde nach wie vor intensivmedizinisch behandelt, sagte ein Sprecher der DĂŒsseldorfer Feuerwehr.
Der Mann war in den Fluss gesprungen, um seiner Frau zu helfen, dabei aber selbst in Probleme geraten. WĂ€hrend er abtrieb, wurde die Frau spĂ€ter von RettungskrĂ€ften scheinbar leblos aus dem Wasser gezogen.Â
FĂŒr den Rhein als BundeswasserstraĂe gelte kein grundsĂ€tzliches Badeverbot, sagte der Feuerwehrsprecher. Allerdings gĂ€lten Verbote an bestimmten Stellen, etwa vor Bauwerken wie BrĂŒcken oder an Hafeneinfahrten. «Wir raten aufgrund der Strömungsgeschwindigkeit natĂŒrlich grundsĂ€tzlich davon ab», sagte der Sprecher. Die Strömungen sind unter der stillen OberflĂ€che des Flusses oft nicht zu sehen. Auch der Sog vorbeifahrender Schiffe ist eine Gefahrenquelle.
In Deutschland sind 2023 mindestens 378 Menschen ertrunken, mehr als im Jahr zuvor. 2022 seien 355 tödliche BadeunfÀlle gezÀhlt worden, hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im vergangenen Februar mitgeteilt. Besonders gefÀhrlich waren demnach die in der Regel unbewachten BinnengewÀsser: 90 Prozent der TodesfÀlle hÀtten sich dort ereignet, wo dann im Ernstfall keine Rettungsschwimmer eingreifen könnten, so die DLRG.
Insbesondere in FlĂŒssen und KanĂ€len starben deutlich mehr Menschen als im Jahr zuvor: So zĂ€hlte die DLRG im vergangenen Jahr 135 Badetote in FlĂŒssen - nach 105 ein Jahr zuvor. In Nordrhein-Westfalen war die Zahl der tödlichen BadeunfĂ€lle entgegen dem Bundestrend 2023 rĂŒcklĂ€ufig. Als wesentlicher Faktor fĂŒr die Zahl der BadeunfĂ€lle gilt das Wetter, weil an schönen Tagen deutlich mehr Menschen GewĂ€sser aufsuchen.Â
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