Louvre-Raub: Ermittlungsverfahren gegen weitere VerdÀchtige
01.11.2025 - 16:53:28 | dpa.deNach dem Einbruch in den Pariser Louvre hat die Justiz Ermittlungsverfahren gegen zwei weitere VerdĂ€chtige im Alter von 37 und 38 Jahren eingeleitet. Dem Mann werfen die Ermittler bandenmĂ€Ăigen Diebstahl vor, der Frau Beihilfe dazu. Die beiden Festgenommenen bestritten im Verhör jegliche Beteiligung an dem Kunstraub, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte. Sie kamen in Gewahrsam beziehungsweise Untersuchungshaft. Drei weitere am Mittwoch festgenommene Menschen kamen auf freien FuĂ.
Bereits am vergangenen Wochenende waren zwei MÀnner gefasst worden. Nach einem TeilgestÀndnis sitzen diese 34 und 39 Jahre alten TatverdÀchtigen in Untersuchungshaft. Sie sollen Teil des wohl vierköpfigen Einbruchskommandos am Museum selbst gewesen sein. Auch gegen sie lÀuft mittlerweile ein Ermittlungsverfahren.
Dieses kann am Ende zu einem Strafprozess fĂŒhren, falls die Ermittler ausreichend Beweise gegen die Beschuldigten sehen. Ist dies nicht der Fall, können sie das Verfahren auch wieder einstellen.
Diebe griffen sich millionenschwere SchmuckstĂŒcke
Der Raubzug mehrerer TĂ€ter am 19. Oktober hatte international Schlagzeilen gemacht. Die Maskierten hatten einen mit einer HebebĂŒhne ausgestatteten Lkw neben dem Museum in der französischen Hauptstadt geparkt. WĂ€hrend zwei der TĂ€ter auf Motorrollern an der StraĂe warteten, gelangten die anderen beiden mit der HebebĂŒhne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum, wo sie auch Personal bedrohten.
Die Diebe flohen auf den Motorrollern mit acht kostbaren SchmuckstĂŒcken frĂŒherer Königinnen und Kaiserinnen - darunter waren mit Edelsteinen ĂŒbersĂ€te Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen. Die mit Smaragden und Hunderten Diamanten verzierte Krone der Kaiserin EugĂ©nie (1826-1920) gehörte ebenfalls zur Beute, wurde allerdings spĂ€ter in der NĂ€he des Louvre beschĂ€digt gefunden - offenbar hatten die TĂ€ter sie bei der Flucht verloren. Der Wert des Schmucks wurde auf 88 Millionen Euro geschĂ€tzt. Bisher wurde die Beute nicht gefunden.
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