Auto, Menschenmenge

Auto fÀhrt in Menschenmenge - Ermittlungen zum Hintergrund

03.05.2025 - 03:58:24 | dpa.de

Weshalb ist ein GelÀndewagen in Stuttgart in eine Menschenmenge gefahren? Dieser Frage gehen die Ermittler nach. Die Vernehmung des Fahrers und mehrerer Zeugen soll Aufschluss geben.

Die RettungskrĂ€fte rĂŒckten mit einem Großaufgebot an. - Foto: Marco Krefting/dpa

Wie konnte das geschehen? In Stuttgart fĂ€hrt ein Mann mit einem schweren GelĂ€ndewagen in eine Menschenmenge an einer Haltestelle. Mindestens acht Menschen werden verletzt, darunter fĂŒnf Kinder. Eine 46-JĂ€hrige stirbt kurz nach dem Unfall am frĂŒhen Freitagabend an ihren Verletzungen. Zwei weitere schwerstverletzte Erwachsene wurden im Klinikum Stuttgart behandelt.

Bereits am Abend heißt es klar von den Ermittlern: Die fatale Fahrt des 42-jĂ€hrigen Autofahrers war definitiv ein Unfall. «Die Staatsanwaltschaft hat bestĂ€tigt, dass es sich bei dem tragischen Ereignis am Olgaeck um einen Verkehrsunfall handelt», teilte Stuttgarts Stadtsprecherin mit.

Zuvor hatte ein Polizeisprecher noch gesagt: «Wir gehen im Moment von einem Unfall aus, ermitteln aber in alle Richtungen.» Ausschließen könne man eine Amokfahrt nie, man könne nicht in die Köpfe der Menschen hineinschauen - aber bislang sehe alles nach einem Unfall aus.

Experten untersuchen nun den genauen Hergang. Unfallspezialisten schauten sich den Ort des Geschehens bereits am Abend genau an, der Autofahrer wurde von der Polizei vernommen. Zur KlĂ€rung der HintergrĂŒnde sollen auch Zeugen beitragen, die befragt wurden. 

Der selbst unverletzt gebliebene Autofahrer wurde festgenommen und verhört. Er fuhr eine schwarze G-Klasse von Mercedes. Der Vorfall ereignete sich gegen 17.50 Uhr an der oberirdischen U-Bahn-Haltestelle Olgaeck. 

Entwarnung bei verletzten Kindern

Auf Fotos von der Unfallstelle sind Überreste des Arbeitsmaterials der RettungskrĂ€fte zu sehen: Plastikhandschuhe, TĂŒten, Verbandszeug. Am Unfallort liegt auch ein zusammengeklappter Kinderwagen.

Zumindest fĂŒr die verletzten Kinder gab es am Abend aus dem Krankenhaus vorsichtig Entwarnung. «Ein Kind wurde am Abend noch operativ durch Traumatologen und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen operativ versorgt und wird im Anschluss intensivmedizinisch weiterbehandelt», erklĂ€rte Kliniksprecher Stefan Möbius. Zum Zustand der beiden laut Feuerwehr lebensgefĂ€hrlich verletzten Erwachsenen Ă€ußerte sich das Klinikum in der Nacht zunĂ€chst nicht weiter.

Das Klinikum erhöhte nach der Alarmierung der Leitstelle sofort seine IntensivkapazitĂ€ten. «Da die Notaufnahme freitagabends ohnehin stark beansprucht ist, wurde sofort zusĂ€tzliches Intensivpersonal des Hauses alarmiert», sagte Jan Steffen JĂŒrgensen, Vorstand des Klinikums Stuttgart.

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