Österreich, UnfĂ€lle

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Österreich

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 15:32 Uhr, dpa.de

Tödlicher Sonntagsflug: Zwei Menschen sterben in einem Bergwald. Eine Jugendliche und ein Mann können verletzt, aber lebend geborgen werden. Der Einsatz lÀuft unter schwierigen Bedingungen ab.

  • Das Kleinflugzeug stĂŒrzte in unwegsamem GelĂ€nde ab. (Symbolbild) - Bild: Lino Mirgeler/dpa
    Das Kleinflugzeug stĂŒrzte in unwegsamem GelĂ€nde ab. (Symbolbild) - Bild: Lino Mirgeler/dpa
  • Die einmotorige Maschine stĂŒrzte in einem Waldgebiet ab.  - Bild: -/APA/Doku NÖ/dpa
    Die einmotorige Maschine stĂŒrzte in einem Waldgebiet ab. - Bild: -/APA/Doku NÖ/dpa
Das Kleinflugzeug stĂŒrzte in unwegsamem GelĂ€nde ab. (Symbolbild) - Bild: Lino Mirgeler/dpa Die einmotorige Maschine stĂŒrzte in einem Waldgebiet ab.  - Bild: -/APA/Doku NÖ/dpa

Beim Absturz eines viersitzigen Kleinflugzeuges in Österreich sind der Pilot und eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, konnten eine Jugendliche und ein weiterer Passagier lebend von der Unfallstelle in einem unwegsamen Bergwald geborgen werden. Nach Angaben der regionalen Notfallzentrale wurden die beiden schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich bei Gaming im östlichen Bundesland Niederösterreich. Die einmotorige Maschine war zuvor von einem Flugplatz in etwa 40 Kilometer Entfernung gestartet. 

Feuerwehrmann sorgt fĂŒr raschen Einsatz

Ein Feuerwehrmann sah den Absturz zufÀllig, wie ein Sprecher der regionalen Einsatzzentrale der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Der Helfer alarmierte die EinsatzkrÀfte und versuchte auch sofort, selbst zu dem Flugzeug zu gelangen. 

FĂŒr den 47 Jahre alten Piloten und eine gleichaltrige Passagierin kam jede Hilfe zu spĂ€t. Sie starben nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle. 

Eine 15-JÀhrige und ein 41 Jahre alter Mann wurden verletzt mit Seilen geborgen. Die beiden Verletzten wurden mit Helikoptern in Kliniken geflogen. NÀhere Informationen zu den vier Opfern lagen zunÀchst nicht vor.

Mit der MotorsÀge zur Unfallstelle

Die Absturzstelle in schwer zugĂ€nglichem GelĂ€nde stellte die EinsatzkrĂ€fte vor große Herausforderungen. Die Helfer mussten sich mit MotorsĂ€gen und anderem GerĂ€t durchkĂ€mpfen und einen behelfsmĂ€ĂŸigen Übergang ĂŒber einen Bach herstellen, um zum Flugzeug zu gelangen, wie ein Feuerwehrmann dem Sender ORF schilderte. Gaming ist eine kleine lĂ€ndliche Gemeinde in der NĂ€he des knapp 1.900 Meter hohen Ötschers.

Zur möglichen Ursache des tödlichen Absturzes machte die Polizei vorerst keine Angaben. Kriminalbeamte der Polizei sowie staatliche Flugunfallexperten nahmen Ermittlungen auf.

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