AC/ DC vor nĂ€chster Tourphase â warum die Legenden nicht leiser werden
28.05.2026 - 12:34:58 | ad-hoc-news.de
Wenn AC/DC heute eine BĂŒhne betreten, verwandelt sich jede Arena in ein Meer aus leuchtenden Teufelshörnchen, Luftgitarren und kollektiven Chören, die jede Zeile von Back in Black mitsingen. Die Hardrock-Ikonen aus Australien sind Jahrzehnte nach ihren ersten Erfolgen noch immer ein Garant fĂŒr ohrenbetĂ€ubende Riffs, massive BĂŒhnenproduktionen und generationenĂŒbergreifende GĂ€nsehaut-Momente. Auch 2026 bleibt die Band ein Fixpunkt fĂŒr Rockfans in Deutschland, nicht zuletzt wegen ihres anhaltenden Live-Comeback-Zyklus und der ungebrochenen PrĂ€senz ihrer Klassiker in Charts, Playlists und auf FestivalbĂŒhnen.
AC/DC und der aktuelle Live-Zyklus â warum die Legenden weiterhin Stadien fĂŒllen
Auch ohne einen ganz konkreten tagesaktuellen Paukenschlag bleiben AC/DC im FrĂŒhjahr 2026 hochrelevant: Der fortgesetzte Live-Comeback-Zyklus nach dem jĂŒngsten Studioalbum und der RĂŒckkehr auf die groĂen BĂŒhnen hĂ€lt die Band im Rampenlicht. In Europa und insbesondere in Deutschland gehören die Shows der Gruppe seit Jahren zu den begehrtesten Tickets im Rockbereich, wie wiederholt ausverkaufte Tour-Etappen bei groĂen Veranstaltern zeigen. Die anhaltend hohe Nachfrage belegt, dass das Interesse an einem weiteren Tourkapitel ungebrochen ist.
Wie Berichte von Branchendiensten und Konzertveranstaltern zusammenfassen, profitieren AC/DC dabei von mehreren Faktoren: einer ikonischen Setlist aus fĂŒnf Jahrzehnten, einer enormen BĂŒhnenproduktion und der nostalgischen Strahlkraft von Songs, die lĂ€ngst zu Standards der Rockgeschichte geworden sind. Hinzu kommt, dass der jĂŒngste Tourzyklus nach einer Phase der Unsicherheit rund um Besetzungsfragen und gesundheitlich bedingte Pausen von Fans als eine Art zweite BlĂŒte der Band wahrgenommen wird. Gerade im deutschsprachigen Raum, in dem Hardrock-Traditionen stark verankert sind, ist die Nachfrage nach diesen Klassikern besonders hoch.
FĂŒr deutsche Fans sind vor allem mögliche Abstecher auf groĂe FestivalbĂŒhnen wie Rock am Ring oder Rock im Park ein Dauerthema. Selbst wenn derzeit keine neuen konkreten Termine fĂŒr 2026 bestĂ€tigt sind, gilt: Sobald Veranstalter oder die offizielle Webseite der Band neue Daten veröffentlichen, dominieren AC/DC regelmĂ€Ăig die Headline-Zeilen der einschlĂ€gigen Musik- und Nachrichtenportale. Stand: 28.05.2026 werden zukĂŒnftige Entwicklungen im Tourkalender aufmerksam beobachtet, ohne dass Spekulationen ĂŒber noch nicht bestĂ€tigte Konzerte wiedergegeben werden.
Die Live-Achse von AC/DC bleibt damit der wichtigste aktuelle Anker: Wo immer die Band spielt, sind mediale Aufmerksamkeit, umfassende Social-Media-Berichterstattung und ausfĂŒhrliche Nachberichte in Magazinen wie Rolling Stone, Musikexpress oder laut.de garantiert. Diese Resonanz schafft immer neue Einstiegspunkte fĂŒr jĂŒngere Generationen, die AC/DC teilweise erstmals ĂŒber Streaming und Social Clips entdecken und dann bei Tour-AnkĂŒndigungen zugreifen.
- AC/DC zĂ€hlen zu den dauerhaft erfolgreichsten Hardrock-Bands der Welt und fĂŒllen seit Jahrzehnten groĂe Arenen und Stadien.
- Der aktuelle Live-Comeback-Zyklus sorgt dafĂŒr, dass die Klassiker der Band wieder verstĂ€rkt auf FestivalbĂŒhnen und in Playlists prĂ€sent sind.
- In Deutschland gehören Auftritte von AC/DC zu den meistdiskutierten Rock-Ereignissen eines Konzertjahres und stoĂen generationenĂŒbergreifend auf Resonanz.
Wer AC/DC sind â und warum die Band 2026 noch immer zĂ€hlt
AC/DC wurden Mitte der siebziger Jahre in Sydney gegrĂŒndet und haben sich seitdem zu einem der einflussreichsten Hardrock-Acts der Musikgeschichte entwickelt. Ihre Mischung aus kompromisslosen Gitarrenriffs, stampfenden Grooves und einprĂ€gsamen Hooks hat Generationen von Rockfans geprĂ€gt. Die Gruppe gilt als Symbol fĂŒr eine geradlinige, unverfĂ€lschte Form von Rock, die auf ĂŒberbordende Experimente verzichtet und stattdessen auf Energie, Wucht und Wiedererkennbarkeit setzt.
Der Kern des Sounds basiert seit jeher auf der Gitarrenarbeit der Young-BrĂŒder und einer Rhythmusfraktion, die auch nach Besetzungswechseln stets an dem typischen, pulsierenden AC/DC-Groove festhĂ€lt. Vokalisten wie Bon Scott und spĂ€ter Brian Johnson haben die Songs mit rauer, markanter Stimme geprĂ€gt und der Band ein unverwechselbares Gesicht gegeben. In Kombination mit einfachen, aber effektiven Songstrukturen hat das zu einer Reihe von Klassikern gefĂŒhrt, die bis heute in StadionlautstĂ€rke mitgesungen werden.
FĂŒr das heutige Musikpublikum sind AC/DC aus mehreren GrĂŒnden relevant. Zum einen fungiert die Band als Missing Link zwischen klassischem Hardrock und moderner, gitarrenorientierter Popkultur: UnzĂ€hlige jĂŒngere Acts aus Rock, Metal und sogar Pop verweisen auf sie als Einfluss. Zum anderen sind Titel wie Highway to Hell, Back in Black oder Thunderstruck durch Film-Soundtracks, Sportsendungen, Social-Media-Reels und Werbekampagnen permanent prĂ€sent. So erreichen die Songs auch Hörerinnen und Hörer, die nie eine klassische Rockplatte gekauft haben.
Hinzu kommt, dass AC/DC mit ihrer bestĂ€ndigen Ă€sthetischen Linie eine Art Gegenmodell zur schnellen Zyklenlogik der Streaming-Ăra darstellen. WĂ€hrend viele Acts im Jahrestakt neue Releases benötigen, kann die Gruppe auf einen Kanon von Alben zurĂŒckgreifen, der immer wieder neu entdeckt und reinterpretiert wird. Diese Form von KatalogstĂ€rke ist auch aus Branchensicht ein wichtiger Faktor: Labels und Rechteverwerter sehen in solchen Bestandswerken eine langfristige, planbare Einnahmequelle.
FĂŒr den deutschen Markt ist AC/DC zudem ein etablierter Chart- und Tourfaktor. Die Offiziellen Deutschen Charts listen die Band mit mehreren Katalogtiteln, die ĂŒber Jahre hinweg immer wieder in die Albumcharts zurĂŒckkehren. Parallel dazu ist der Merchandising- und Live-Sektor rund um die Gruppe so stark, dass sie in Auswertungen ĂŒber die wirtschaftlich bedeutsamsten internationalen Rockacts regelmĂ€Ăig weit vorne auftaucht. Damit bleibt der Name AC/DC in Deutschland nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich relevant.
Herkunft und Aufstieg â von Sydney auf die groĂen BĂŒhnen der Welt
Die Geschichte von AC/DC beginnt in Australien, genauer gesagt in Sydney, wo die Band Mitte der siebziger Jahre von den BrĂŒdern Angus und Malcolm Young ins Leben gerufen wurde. Die frĂŒhen Jahre sind geprĂ€gt von intensiver Live-Arbeit in Clubs und kleineren Hallen, in denen sich die Gruppe eine erste treue Fangemeinde erspielte. Schon damals zeichnete sich der Fokus auf ein kompromisslos elektrisiertes Zusammenspiel ab, das in den folgenden Jahren zum Markenzeichen werden sollte.
Mit den ersten Studioalben, darunter High Voltage und T.N.T., erarbeitete sich die Band zunĂ€chst nationalen RĂŒckenwind. Die Kombination aus druckvollen Riffs, griffigen Refrains und einer BĂŒhnenprĂ€senz, die Angus Young in seiner Schuluniform zum visuellen Fixpunkt machte, sorgte dafĂŒr, dass AC/DC rasch als aufregender Liveact gehandelt wurden. Tourneen durch Australien und erste Schritte auf den europĂ€ischen und US-amerikanischen Markt legten den Grundstein dafĂŒr, dass die Gruppe bald weit ĂŒber die Grenzen ihrer Heimat hinaus bekannt wurde.
Der internationale Durchbruch kam mit dem Album Highway to Hell, das Ende der siebziger Jahre erschien und weltweit in die Charts einstieg. In Deutschland erreichte die Platte die oberen Regionen der Albumcharts und etablierte die Band als globalen Hardrock-Player. Die Offiziellen Deutschen Charts fĂŒhren das Album bis heute als einen der langlebigen Katalogtitel im Rockbereich, was zeigt, wie stark der Langzeit-Effekt ist. Parallel verfestigte sich das Bild von AC/DC als einer Band, die ihre IdentitĂ€t vor allem ĂŒber die Live-BĂŒhne definiert.
Ein tragischer Einschnitt war der Tod von SĂ€nger Bon Scott, der die Band Anfang der achtziger Jahre erschĂŒtterte. Dass AC/DC dennoch einen der gröĂten Erfolge ihrer Karriere ausgerechnet mit dem Nachfolgewerk Back in Black feierten, ist ein oft zitierter Sonderfall in der Rockgeschichte. Das Album, nun mit Brian Johnson am Mikrofon, wurde zum weltweiten Kassenschlager. In zahlreichen LĂ€ndern erreichte es Spitzenplatzierungen in den Charts, und BranchenverbĂ€nde wie die RIAA und die BPI fĂŒhren das Werk unter den meistverkauften Alben aller Zeiten. Auch in Deutschland zĂ€hlt Back in Black zu den nachhaltig erfolgreichen Rocktiteln, die in Verkaufsstatistiken und retrospektiven Bestenlisten regelmĂ€Ăig auftauchen.
In den folgenden Jahrzehnten setzten AC/DC ihren Aufstieg mit einer Reihe von Studioalben und gigantischen Tourneen fort. Platten wie For Those About to Rock (We Salute You), Flick of the Switch, Fly on the Wall, Blow Up Your Video, The Razors Edge oder spĂ€ter Stiff Upper Lip, Black Ice und Rock or Bust dokumentieren die konsequente Linie der Band. Selbst wenn die charttechnische Spitze nicht jedes Mal erreicht wurde, blieb der Live-Sektor verlĂ€sslich stark. In Deutschland machten Konzerte in Arenen und Stadien wie der WaldbĂŒhne in Berlin, der Veltins-Arena in Gelsenkirchen oder dem Olympiastadion in MĂŒnchen Schlagzeilen.
Ein weiterer, vielbeachteter Abschnitt der Bandgeschichte war die Wiederaufnahme der Studioarbeit mit dem Album Power Up, das in den 2020er-Jahren erschien und vielerorts als energisches SpĂ€twerk gelobt wurde. Internationale Medien wie der Rolling Stone und der Guardian betonten, dass AC/DC darauf zwar keine stilistische Neuerfindung betreiben, aber ihre alte StĂ€rke ĂŒberzeugend konservieren. In Deutschland stieg das Album in die Topregionen der Offiziellen Deutschen Charts ein, was den anhaltenden Zuspruch der hiesigen Fanbasis unterstrich.
Signature-Sound, Stil und SchlĂŒsselwerke von AC/DC
Der Sound von AC/DC ist so klar umrissen, dass er oft als eigener Referenzpunkt beschrieben wird. HerzstĂŒck sind die Gitarren von Angus und Malcolm Young, deren Zusammenspiel aus kantigen Riffs, prĂ€zisen Powerchords und bluesig gefĂ€rbten Leads besteht. Die Rhythmusgruppe arbeitet mit einem stoischen, swingenden Groove, der eher an traditionelleren Rock'n'Roll und Boogie erinnert als an die vertrackten Strukturen moderner Metal-Spielarten. In Summe entsteht ein Stil, der gleichzeitig roh und erstaunlich prĂ€zise wirkt.
Ein bezeichnendes Merkmal ist die Tendenz zu relativ einfachen, aber wirkungsvollen Songstrukturen: viele StĂŒcke bauen auf markanten Riffs, klar abgesetzten Strophen und einem eingĂ€ngigen Refrain auf, der sich schnell im GedĂ€chtnis festsetzt. Im Studio wie live kommt es auf die physische Wirkung der Riffs an, nicht auf technische VirtuositĂ€t um ihrer selbst willen. Diese Haltung hat AC/DC ĂŒber Jahrzehnte vor Trends und kurzlebigen Produktionsmoden geschĂŒtzt. Selbst spĂ€tere Alben verzichten weitgehend auf Synthesizer, ĂŒberbordende Effekte oder ausufernde GastbeitrĂ€ge.
Zu den zentralen SchlĂŒsselwerken zĂ€hlen mindestens drei Alben, die im Kanon der Rockgeschichte immer wieder auftauchen. Highway to Hell markiert den internationalen Durchbruch und enthĂ€lt Titel, die bis heute unverzichtbare Bestandteile der Setlist sind. Back in Black gilt als das Album, in dem die Band nach einem schweren Schicksalsschlag zu einer neuen, noch gröĂeren StĂ€rke findet und zugleich eine ganze Ăra des Hardrock definiert. The Razors Edge schlieĂlich steht stellvertretend fĂŒr die Wiederbelebung des AC/DC-Sounds in den frĂŒhen neunziger Jahren und brachte Hits wie Thunderstruck, die sich ĂŒber MTV-Rotation und SportĂŒbertragungen tief in die Popkultur eingruben.
DarĂŒber hinaus lohnt ein Blick auf spĂ€tere Werke wie Black Ice, das in den spĂ€ten 2000er-Jahren erschien und in vielen LĂ€ndern hohe Chartplatzierungen erreichte. In Deutschland war das Album ein besonders groĂer Erfolg und belegte die Topposition der Offiziellen Deutschen Charts. Die BVMI zeichnete das Werk mit Mehrfach-Platin aus, was den enormen Zuspruch auf dem hiesigen Markt unterstreicht. Ăhnliches gilt fĂŒr Rock or Bust, das trotz sich abzeichnender PersonalumbrĂŒche erneut hohe Platzierungen erreichte und der Band einen weiteren global beachteten Tourzyklus bescherte.
Im Songkanon ragen StĂŒcke wie Highway to Hell, Back in Black, You Shook Me All Night Long, Thunderstruck, Hells Bells, For Those About to Rock (We Salute You) und Let There Be Rock heraus. Viele dieser Titel sind in Sportarenen, in Film-Soundtracks und in TV-Spots omniprĂ€sent. Dadurch fungieren sie als Einstiegssongs fĂŒr ein Publikum, das vielleicht nie ein vollstĂ€ndiges AC/DC-Album besitzt, aber trotzdem mehrere Tracks mitsingen kann. Streaming-Plattformen zeigen, dass genau diese Klassiker auch im digitalen Zeitalter die meistgehörten StĂŒcke der Band sind.
Produzentenseitig haben AC/DC ĂŒber weite Strecken mit einem vergleichsweise kleinen Kreis von Studiopartnern gearbeitet, was die stilistische KontinuitĂ€t stĂ€rkt. Zu den prĂ€gendsten Namen gehört der Produzent Mutt Lange, der vor allem auf Highway to Hell und Back in Black entscheidende Impulse setzte. Seine Arbeit an Arrangement und Sounddesign trug maĂgeblich dazu bei, dass die Band ihren rohen Kern beibehielt, aber gleichzeitig eine Klarheit und Wucht in der Produktion erreichte, die die Songs radio- und stadiontauglich machten.
Labelseitig war die Band im Laufe der Jahre unter anderem bei Atlantic Records und spĂ€ter bei Sony Music beziehungsweise Columbia unter Vertrag, was ihnen Zugang zu globalen Vertriebsstrukturen verschaffte. In Deutschland sorgten diese Partner dafĂŒr, dass sĂ€mtliche groĂen Veröffentlichungen mit umfangreichen Marketingkampagnen, Medienkooperationen und plakativen PrĂ€senzmaĂnahmen begleitet wurden. Nicht zuletzt dank dieser UnterstĂŒtzung gehören AC/DC zu den Acts, deren neue Releases automatisch in den Fokus der Musikpresse rĂŒcken.
Kulturelle Wirkung und VermÀchtnis von AC/DC
Der kulturelle FuĂabdruck von AC/DC reicht weit ĂŒber die Grenzen des Hardrock hinaus. In der Rock- und Metal-Szene gelten sie als elementare ReferenzgröĂe, Ă€hnlich wie Led Zeppelin oder Black Sabbath. Bands aus den Bereichen Heavy Metal, Punk, Alternative und selbst populĂ€re Pop-Acts nennen AC/DC in Interviews als prĂ€gende Inspiration. Elemente des typischen AC/DC-Riffs tauchen in allen möglichen Kontexten wieder auf â von Stadionhymnen ĂŒber Werbemusik bis hin zu Amateurbands, die ihre ersten Versuche mit einer Coverversion von Highway to Hell machen.
In Deutschland ist die Band seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Rocksozialisation. Viele Fans berichten davon, dass ihre ersten groĂen Konzerterlebnisse mit AC/DC verbunden sind, sei es in Messehallen der achtziger Jahre oder in groĂen Stadien der 2000er- und 2010er-Jahre. Auf Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park oder dem Wacken Open Air taucht der AC/DC-Sound regelmĂ€Ăig auf den Setlists anderer Bands auf, die eigene StĂŒcke mit Zitaten und Anspielungen versehen oder komplette Coverversionen einbauen.
Die Medienrezeption spiegelt diese Bedeutung wider. Deutsche Fachmagazine wie der Rolling Stone (Deutschland), Musikexpress, laut.de oder Visions fĂŒhren Alben der Band in ihren Bestenlisten und widmen ihnen regelmĂ€Ăig RĂŒckblicke und Analysen. International publikations wie der Rolling Stone, NME, Billboard oder der Guardian ordnen AC/DC in Listen der wichtigsten Rockbands aller Zeiten ein. Dabei wird immer wieder betont, dass die Band es geschafft hat, ohne gröĂere stilistische BrĂŒche eine musikalische Sprache zu entwickeln, die von Millionen Hörerinnen und Hörern intuitiv verstanden wird.
Auch aus Branchensicht ist das VermĂ€chtnis der Band eindrucksvoll. In den USA hat die RIAA mehreren Alben der Gruppe Mehrfach-Platin-Status verliehen, allen voran Back in Black. In GroĂbritannien fĂŒhrte die BPI Ă€hnliche Auszeichnungen, und weltweit zĂ€hlt die Band seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Rockacts im KataloggeschĂ€ft. In Deutschland verzeichnet die BVMI fĂŒr mehrere Alben Gold- und Platin-Auszeichnungen, was die anhaltende Nachfrage nach physischer und digitaler Musik der Band belegt. Gerade im Zeitalter der Streaming-Dominanz zeigt sich, dass starke Katalogtitel langfristig hohe Abrufzahlen generieren.
Neben dem rein musikalischen Einfluss gibt es auch eine visuelle Komponente: Das Logo von AC/DC, mit seinem markanten Blitz in der Mitte, ist eines der bekanntesten Markenzeichen der Rockgeschichte. T-Shirts, Hoodies und andere Merchandising-Artikel mit diesem Emblem sind lĂ€ngst zu AlltagsgegenstĂ€nden geworden, die auch von Menschen getragen werden, die sich selbst nicht unbedingt als eingefleischte Rockfans bezeichnen. Der Schriftzug fungiert damit als kulturelles Symbol fĂŒr eine bestimmte Vorstellung von Rock-AttitĂŒde â laut, unnachgiebig und schnörkellos.
Ein weiterer Aspekt des VermĂ€chtnisses ist die Livekultur der Gruppe. Konzerte von AC/DC werden regelmĂ€Ăig als Referenz fĂŒr energiegeladene, publikumsnahe Shows herangezogen. Kritiker betonen, dass die Band es versteht, trotz massiver Produktion einen unmittelbaren Kontakt zum Publikum herzustellen. Die Kombination aus vertrauten Riffs, pyrotechnischen Effekten, Lichtshows und der unverkennbaren BĂŒhnenfigur von Angus Young in Schuluniform erzeugt ein Spektakel, das sich tief ins kollektive GedĂ€chtnis einprĂ€gt. FĂŒr viele Fans sind diese Auftritte prĂ€gende Erlebnisse, die man sich Jahrzehnte spĂ€ter noch lebhaft ins GedĂ€chtnis rufen kann.
In der deutschen Musikszene spĂŒrt man den Einfluss von AC/DC auch bei Acts, die auf den ersten Blick stilistisch entfernt erscheinen. Elemente des straighten Riffrock tauchen in Spielarten der Neuen Deutschen HĂ€rte, im Deutschrock und teilweise sogar im Indie-Bereich auf, wenn Bands mit reduzierten Gitarrenfiguren und treibendem Groove arbeiten. Dabei geht es weniger um direkte stilistische Kopie als um eine Haltung: die Idee, dass ein gutes Riff und ein klarer Refrain mehr sagen können als komplexe Experimente.
HĂ€ufige Fragen zu AC/DC
Seit wann gibt es AC/DC und wo wurde die Band gegrĂŒndet?
AC/DC wurden Mitte der siebziger Jahre in Sydney in Australien gegrĂŒndet. Ausgangspunkt war die Initiative der BrĂŒder Angus und Malcolm Young, die eine Band ins Leben rufen wollten, die sich kompromisslos dem elektrifizierten Rock'n'Roll verschreibt. Aus dieser Idee entstand eine Formation, die sich in Clubs und kleineren Hallen einen Namen machte und von dort aus den internationalen Markt eroberte.
Welche Alben von AC/DC gelten als besonders wichtig?
Zu den bedeutendsten Alben der Band zĂ€hlen Highway to Hell, Back in Black und The Razors Edge. Highway to Hell markiert den internationalen Durchbruch, Back in Black den Neuanfang nach dem Tod von Bon Scott und zugleich einen der gröĂten kommerziellen Erfolge in der Rockgeschichte. The Razors Edge steht fĂŒr die Wiederbelebung des AC/DC-Sounds in den frĂŒhen neunziger Jahren und brachte Hits wie Thunderstruck hervor.
Warum sind AC/DC fĂŒr die Rockgeschichte so wichtig?
AC/DC gelten als eine der wichtigsten Hardrock-Bands, weil sie einen extrem klar umrissenen, einflussreichen Sound geprĂ€gt haben. Die Kombination aus markanten Riffs, treibendem Groove und charismatischer BĂŒhnenprĂ€senz wurde vielfach kopiert und hat unzĂ€hlige Musikerinnen und Musiker inspiriert. Gleichzeitig gehören Alben wie Back in Black zu den meistverkauften Rockplatten ĂŒberhaupt, was den kommerziellen Stellenwert der Band unterstreicht.
Welche Rolle spielen AC/DC heute noch im Live-GeschÀft?
Im Live-Bereich zĂ€hlen AC/DC nach wie vor zu den gröĂten Namen im Rock. Wann immer die Band einen neuen Tourzyklus startet, gehört sie in vielen LĂ€ndern zu den Top-Acts bei Ticketnachfrage und Medienresonanz. Gerade in Deutschland lösen mögliche Tourdaten oder Festivalauftritte regelmĂ€Ăig hohe Aufmerksamkeit aus, weil die Shows fĂŒr viele Fans als Pflichttermine gelten. Stand: 28.05.2026 bleibt die Band ein wichtiges Zugpferd fĂŒr Veranstalter und Festivals.
Wie haben Streaming und soziale Medien den Status von AC/DC verÀndert?
Streaming und soziale Medien haben den Status von AC/DC eher gefestigt als geschwĂ€cht. Auf Plattformen wie Spotify, Apple Music und YouTube werden die Klassiker der Band millionenfach abgerufen, wĂ€hrend Clips von Liveauftritten und Fan-Coverversionen auf TikTok, Instagram und X (Twitter) die Songs immer wieder in neue Kontexte setzen. So erreicht der AC/DC-Katalog fortlaufend jĂŒngere Zielgruppen, die die Band ĂŒber Algorithmen, Playlists und virale Trends entdecken.
AC/DC in den sozialen Netzwerken und im Streaming
Wer den Puls rund um AC/DC im digitalen Alltag spĂŒren möchte, findet auf Video- und Streamingplattformen sowie in sozialen Netzwerken eine beinahe unĂŒberschaubare FĂŒlle an Material â von offiziellen Musikvideos und Konzertmitschnitten bis zu Fan-Covern, Reaktionsvideos und kurzen Clips aus Stadien und Festivals.
AC/DC â Stimmungen, Reaktionen und Trends in den sozialen Netzwerken:
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