Adele, Rockmusik

Adele im Fokus: Karriere, Alben und Wirkung

23.05.2026 - 10:41:33 | ad-hoc-news.de

Adele berührt seit Jahren Fans weltweit. Wie ihre Stimme, ihre Alben und ihr Werdegang auch Deutschland prägen.

Adele, Rockmusik, Popmusik
Adele, Rockmusik, Popmusik

Wenn Adele eine Bühne betritt, wird es spürbar still, bevor der erste Ton erklingt. Die britische Sängerin hat mit ihrer Stimme und ihren Songs eine Verbindung geschaffen, die weit über Großbritannien hinaus bis tief nach Deutschland reicht. Gerade für ein hiesiges Publikum ist der Weg dieser Künstlerin ein Lehrstück darüber, wie Soul, Pop und persönliche Geschichten im Mainstream ankommen können.

Aktuelle Entwicklung und warum Adele weiterhin relevant bleibt

In den vergangenen Monaten stand Adele vor allem durch ihre aufwendig inszenierten Konzertreihen im Mittelpunkt, darunter ihre Residency in Las Vegas, die international viel beachtet wurde. Deutsche Medien wie der Rolling Stone Deutschland und der Musikexpress analysierten dabei weniger kurzfristige Schlagzeilen, sondern die Ausdauer, mit der die Sängerin seit ihrem Debüt die Poplandschaft prägt. Eine klar datierbare, neue Veröffentlichung innerhalb der letzten 72 Stunden liegt derzeit nicht vor, sodass der Blick auf das Gesamtbild ihrer Karriere umso wichtiger wird.

Gerade für das deutsche Publikum bleiben das jüngste Studioalbum 30 und seine Nachwirkung der wichtigste aktuelle Bezugspunkt. Seit der Veröffentlichung Ende 2021 wird das Werk in Kritiken immer wieder als reifer, introspektiver Wendepunkt in Adeles Schaffen beschrieben. Die Offiziellen Deutschen Charts führen das Album auch Jahre nach dem Release weiterhin regelmäßig in den Backkatalog-Listen, was die anhaltende Nachfrage hierzulande belegt (Stand: 23.05.2026).

Während andere Popacts in kurzen Zyklen veröffentlichen, setzt Adele bewusst auf längere Pausen zwischen den Alben 19, 21, 25 und 30. Laut Berichten der BBC und des Guardian betont sie immer wieder, dass diese Abstände notwendig seien, damit sich ihr Leben ausreichend verändere und neue Geschichten entstehen. Für die Fans in Deutschland bedeutet das: weniger, aber dafür umso intensiver diskutierte Albumphasen.

Für den hiesigen Markt bleibt zudem spannend, wann eine neue Tour angekündigt wird, die auch deutsche Arenen einschließt. Konkrete, doppelt verifizierte Termine für Deutschland gibt es aktuell nicht; nach den Erfolgen der Vergangenheit gilt eine Rückkehr auf große Bühnen in Berlin, Köln oder München aber als naheliegend. Festivals wie Rock am Ring oder Hurricane haben Adele bislang nicht im Line-up geführt, was im Kontext ihrer eher klassischen Pop- und Soul-Präsentation auch nachvollziehbar ist.

Um den derzeitigen Status der Künstlerin einzuordnen, lohnt ein Blick auf die Eckdaten ihrer bisherigen Karriere, die auch für das Discover-Publikum in Deutschland besonders relevant sind:

  • Vier Studioalben: 19 (2008), 21 (2011), 25 (2015), 30 (2021)
  • Weltweite Charterfolge, darunter Nummer-eins-Platzierungen in Großbritannien, den USA und zahlreichen europäischen Ländern
  • Mehrfach-Platin und Diamant-Auszeichnungen durch Institutionen wie RIAA und BPI; in Deutschland diverse Gold- und Platin-Awards laut BVMI
  • Oscar- und Grammy-prämierte Songs wie Skyfall aus dem gleichnamigen James-Bond-Film
  • Starke Präsenz in den Offiziellen Deutschen Charts mit Singles wie Someone Like You, Rolling in the Deep und Easy On Me

Diese Eckpunkte machen deutlich: Auch ohne tagesaktuelle Skandale oder Überraschungsreleases bleibt Adele eine der zentralen Referenzfiguren im weltweiten und deutschen Pop.

Wer Adele ist und warum sie gerade jetzt zählt

Adele, mit vollem Namen Adele Laurie Blue Adkins, ist eine britische Sängerin und Songwriterin, die sich in weniger als zwei Jahrzehnten zur vielleicht prägendsten Popstimme ihrer Generation entwickelt hat. Während viele Acts auf komplexe Inszenierung und aufwendige Produktionen setzen, baut sie ihre Wirkung vor allem auf Stimme, Songwriting und emotionaler Direktheit auf. Genau diese Mischung lässt ihre Musik auch im deutschsprachigen Raum so nachhaltig wirken.

In Interviews, auf die sich etwa der Guardian und Billboard berufen, stellt die Künstlerin immer wieder klar, dass sie sich selbst zuerst als Geschichtenerzählerin versteht. Ihre Alben sind weniger klassische Popprodukte, sondern eher Kapitel eines musikalischen Tagebuchs, das Themen wie Liebeskummer, Trennung, Elternschaft und Selbstfindung behandelt. Für viele Hörerinnen und Hörer in Deutschland fungieren diese Songs als Spiegel eigener Lebensphasen, von der ersten großen Liebe bis zur Krise mit Mitte 30.

Warum zählt Adele gerade heute, in einem Popumfeld, das von TikTok-Hypes, schnell rotierenden Trends und Streaming-Algorithmen geprägt ist? Zum einen, weil sie einen Gegenpol zur dauernden Beschleunigung bildet: Jedes Album ist ein Ereignis, das nicht nur einzelne Singles, sondern einen ganzen Lebensabschnitt bündelt. Zum anderen, weil ihre Stimme selbst im fragmentierten Streaming-Zeitalter unverkennbar bleibt. Wenn in einer Playlist oder im Radio ein Adele-Song beginnt, ist bereits nach wenigen Sekunden klar, wer singt.

Für deutsche Hörerinnen und Hörer kommt hinzu, dass die Balladen und Midtempo-Songs der Sängerin perfekt in hiesige Hörgewohnheiten passen, die traditionell eine hohe Affinität zu gefühlvollen Pop- und Rockballaden zeigen. Das erklärt, warum deutsche Radiostationen wie SWR3, Bayern 3 oder 1LIVE ihre Singles über Jahre hinweg in hoher Rotation spielen. Auch laut.de hebt in seinen Besprechungen immer wieder hervor, dass Adeles Musik Generationengrenzen überschreitet und sowohl ein junges als auch ein älteres Publikum erreicht.

In einer Zeit, in der viele Star-Karrieren stark von Social-Media-Sichtbarkeit abhängen, bleibt Adele zudem vergleichsweise zurückhaltend. Sie nutzt Plattformen wie Instagram selektiv, konzentriert sich aber weiterhin auf klassische Medienmomente wie TV-Auftritte, ausgewählte Interviews und Livekonzerte. Diese Strategie stärkt ihren Status als Ausnahmefigur im Popbetrieb und unterstreicht, dass ihre Relevanz nicht von permanenten Online-Updates abhängt.

Herkunft, Ausbildung und Aufstieg von Adele

Adele wurde 1988 in Tottenham im Norden von London geboren und wuchs in vergleichsweise einfachen Verhältnissen auf. Ihre musikalische Sozialisation verlief über Soul, RnB und Popgrößen wie Etta James, Ella Fitzgerald und Lauryn Hill, die sie in Interviews mehrfach als prägende Einflüsse benannte. Bereits als Teenager begann sie, eigene Songs zu schreiben und ihre Stimme zu schulen.

Ein wichtiger Schritt war der Besuch der BRIT School for Performing Arts and Technology, einer Londoner Ausbildungseinrichtung, aus der auch Acts wie Amy Winehouse, Leona Lewis oder Jessie J hervorgingen. Wie die BBC berichtet, wurden dort früh das außergewöhnliche Gesangstalent und das Gespür der jungen Musikerin für Songstrukturen sichtbar. Demoaufnahmen, die ursprünglich nur Freunden zugedacht waren, landeten schließlich auf Myspace und weckten die Aufmerksamkeit von A&R-Verantwortlichen.

Der entscheidende Karriereschub erfolgte, als das unabhängige Label XL Recordings die Sängerin unter Vertrag nahm. XL, bekannt für Acts wie The Prodigy oder The xx, bot ihr ein Umfeld, in dem sie künstlerische Freiheit und professionelle Produktion verbinden konnte. Laut Rolling Stone war es dieser Mix aus Indie-Ethos und großem Vertriebsnetz, der es ermöglichte, das Debütalbum 19 global zu platzieren, ohne den intimen Charakter der Songs zu verwässern.

19, erschienen 2008, fiel zunächst vor allem in Großbritannien auf, wo Singles wie Chasing Pavements und Hometown Glory in die Charts einstiegen. Die Kombination aus souligen Arrangements, akustischer Instrumentierung und der markanten, leicht rauen Stimme der Sängerin unterschied sie von vielen zeitgenössischen Popproduktionen. In Deutschland erreichte das Album zwar nicht sofort die Spitzenpositionen, legte aber den Grundstein für die spätere Begeisterung.

Der internationale Durchbruch kam mit dem zweiten Album 21, das 2011 erschien. Wie der Guardian und Billboard übereinstimmend berichten, war dieses Werk von einer Trennung und den emotionalen Nachwirkungen geprägt, was sich in Songs wie Rolling in the Deep, Someone Like You und Set Fire to the Rain niederschlug. Die Single Rolling in the Deep avancierte zu einem globalen Smash-Hit, der Rock-Elemente, Gospelchöre und Popdramaturgie so kombinierte, dass er in sehr unterschiedlichen Radioprogrammen lief.

In Deutschland eroberte 21 nicht nur die Offiziellen Deutschen Charts, sondern hielt sich dort über Monate hinweg in den oberen Rängen. Laut BVMI wurde das Album mit mehrfachen Gold- und Platin-Auszeichnungen geehrt, was seinen Status als Dauerbrenner unterstreicht. Viele Hörerinnen und Hörer entdeckten darüber erst rückwirkend das Debüt 19, sodass beide Alben zeitweise parallel stark nachgefragt waren.

Der nächste Karriereschritt war die Veröffentlichung von 25 im Jahr 2015. Die Single Hello eröffnete die Albumkampagne mit einem Schwarz-Weiß-Video, das innerhalb kürzester Zeit Rekordklickzahlen erreichte. Wie Billboard hervorhob, brach das Album Verkaufsrekorde unter anderem in den USA und Großbritannien. Auch in Deutschland stieg 25 direkt hoch in die Charts ein und festigte die Position der Sängerin als einer der dominierenden Acts im Mainstream-Pop.

Nach einer längeren Pause meldete sich die Künstlerin 2021 mit 30 zurück. Dieses Album, das laut diversen Interviews stark von persönlichen Umbrüchen und der Auseinandersetzung mit ihrer Rolle als Mutter geprägt ist, wurde in vielen Feuilletons – etwa in der Süddeutschen Zeitung und bei Die Zeit – als eines ihrer reifsten Werke besprochen. Die Single Easy On Me wurde zu einem erneuten Welthit und erreichte in zahlreichen Ländern Top-Positionen, darunter hohe Platzierungen in den Offiziellen Deutschen Charts.

Neben den Studioalben war auch der Bond-Song Skyfall ein Meilenstein ihrer Karriere. Der Titelsong zum gleichnamigen James-Bond-Film brachte ihr einen Oscar für den besten Filmsong sowie einen Golden Globe ein und zeigte, dass ihre Stimme auch in einem orchestralen, filmisch-dramatischen Kontext funktioniert. Die Verknüpfung von Bond-Franchise und Adele-Sound prägte die Popkultur des frühen 2010er-Jahrzehnts nachhaltig.

Signature-Sound, Stil und Schlüsselwerke

Der sogenannte Signature-Sound von Adele ist auf den ersten Blick leicht zu erkennen, im Detail aber komplexer, als es schlichte Balladen-Klischees vermuten lassen. Im Zentrum steht eine ausdrucksstarke Altstimme mit auffälligem Vibrato, die sowohl in intimen Passagen als auch in kraftvollen Refrains überzeugend wirkt. Produzenten wie Paul Epworth, Greg Kurstin und Mark Ronson haben in verschiedenen Phasen ihrer Karriere mitgeholfen, diesen Klang in zeitgenössische Pop-Arrangements zu übersetzen.

Charakteristisch ist eine Vorliebe für organische Instrumentierung: Klavier, Streicher, Bläser und akustische Gitarren bilden häufig das Grundgerüst der Songs. Auch wenn elektronische Elemente und moderne Produktionstechniken eingesetzt werden, dominieren sie selten den Gesamteindruck. Dieser Ansatz unterscheidet Adele von vielen aktuellen Popacts, die stark auf programmierte Beats und Synth-Sounds setzen.

Inhaltlich kreist ihr Werk um Themen wie Liebeskummer, verpasste Chancen, Selbstreflexion und das Ringen um innere Balance. Songs wie Someone Like You oder When We Were Young verarbeiten persönliche Erfahrungen so, dass sie gleichzeitig universell lesbar werden. Damit knüpft die Sängerin an Traditionen des Soul und der großen Popballade an, die man auch von Künstlerinnen wie Whitney Houston oder Céline Dion kennt, aber mit einer deutlich bodenständigeren, weniger glamourorientierten Inszenierung.

Schlüsselwerke im Überblick, die auch für das deutsche Publikum besonders wichtig sind:

  • Rolling in the Deep: Ein Hybrid aus Pop, Soul und leichtem Rock-Einschlag, der mit seinem markanten Riff und dem aufbauenden Arrangement zu Adeles weltweitem Durchbruch beitrug.
  • Someone Like You: Eine minimalistisch instrumentierte Klavierballade, die durch die Rohheit des Gesangs und die direkte emotionale Ansprache auffällt.
  • Hello: Ein Comeback-Song im klassischen Sinne, der mit seinem dramatischen Aufbau und dem eingängigen Refrain sofort in Radio- und Streaming-Playlists dominierte.
  • Skyfall: Der Bond-Titelsong, der orchestrale Pracht mit dem melancholischen Timbre der Sängerin verbindet und in Film und Musik gleichermaßen ikonisch wurde.
  • Easy On Me: Die zentrale Single aus 30, die stilistisch an frühere Balladen anknüpft, textlich aber eine gereifte Perspektive auf Verantwortung, Trennung und Elternschaft bietet.

Ein weiterer Aspekt des Signature-Sounds ist die Art, wie Adele live performt. Konzertberichte in Medien wie dem Rolling Stone und der New York Times betonen, dass sie auf der Bühne zwar eine große Band und aufwändige Lichtregie um sich hat, aber dennoch bewusst Raum für spontane Ansagen, Humor und stille Momente lässt. In diesen Augenblicken, in denen sie Geschichten zu den Songs erzählt oder über Alltagsdetails spricht, entsteht eine Nähe, die mit der Studioarbeit korrespondiert.

In der Produktion setzt die Künstlerin auf eine Balance zwischen zeitlosen und zeitgenössischen Elementen. Während 19 eher jazzy und soulgetränkt wirkt, bringt 21 rockigere Elemente ein. 25 spannt den Bogen zu klassischen Popballaden der 90er-Jahre, während 30 vermehrt auf experimentellere Strukturen, Zwischenstücke und komplexere Harmonien setzt. Diese Entwicklung zeigt, dass die Sängerin sich musikalisch weiterbewegt, ohne ihre Kernidentität zu verlieren.

Auch textlich hat sich das Spektrum erweitert. Wo frühe Songs hauptsächlich Trennungsschmerz thematisierten, tritt in neueren Stücken eine reflektierte Auseinandersetzung mit Selbstbild, Mutterschaft und gesellschaftlichen Erwartungen hinzu. Deutschsprachige Feuilletons wie Die Zeit lobten insbesondere, dass Adele auf 30 nicht nur persönliche Geschichten erzählt, sondern zugleich strukturelle Fragen anspricht: etwa, wie sich Karriere und Familienleben für Frauen im Rampenlicht vereinbaren lassen.

Kulturelle Wirkung und Vermächtnis

Die kulturelle Wirkung von Adele lässt sich in mehreren Dimensionen betrachten: kommerzieller Erfolg, Einfluss auf andere Künstlerinnen und Künstler, Resonanz in Medien und Popkultur sowie die Rolle innerhalb gesellschaftlicher Debatten. Zunächst zum kommerziellen Aspekt: Alben wie 21 und 25 gehören laut IFPI und Billboard zu den meistverkauften Tonträgern des 21. Jahrhunderts. In einer Ära rückläufiger physischer Verkäufe ist das bemerkenswert.

In Deutschland spiegeln die Offiziellen Deutschen Charts und die Daten der BVMI diese globale Entwicklung wider. Mehrere Alben der Sängerin erreichten die Spitzenregionen der Albumcharts, während Singles wie Hello, Rolling in the Deep oder Easy On Me über Wochen und Monate in den Singlecharts präsent waren. BVMI-Zertifizierungen mit Gold und Platin unterstreichen, dass es sich nicht nur um kurzfristige Hype-Effekte handelt, sondern um langfristige Publikumstreue.

Kritisch wurde die Künstlerin häufig als Gegenbewegung zum überinszenierten Pop beschrieben. Der Rolling Stone lobte sie wiederholt als eindrucksvolles Beispiel dafür, dass eine starke Stimme und gut geschriebene Songs auch ohne übermäßige visuelle Effekte funktionieren. Musikexpress und laut.de heben zudem hervor, dass Adele nie versucht habe, Trends sklavisch zu bedienen, sondern eher auf zeitlose Qualitäten setze. Dadurch wirkt ihr Werk auch Jahre nach Veröffentlichung erstaunlich frisch.

Ein wichtiger Teil ihres Vermächtnisses ist der Einfluss auf eine jüngere Generation von Singer-Songwriterinnen. Künstlerinnen wie Sam Smith, Lewis Capaldi oder jüngere Acts in der britischen und internationalen Poplandschaft werden immer wieder in einem Atemzug mit Adele genannt, wenn es um emotionale Balladen mit starker Gesangslinie geht. Auch in der deutschen Szene lassen sich Spuren erkennen: Zahlreiche Casting-Show-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer wählen Songs der Sängerin als Referenz für stimmliche Leistungsfähigkeit.

In gesellschaftlicher Hinsicht steht Adele für eine Form von Authentizität, die nicht auf makelloses Image, sondern auf Verletzlichkeit setzt. Ihre Offenheit im Umgang mit persönlichen Themen hat dazu beigetragen, dass Diskussionen über Selbstbild, Körperwahrnehmung und die Belastungen von Öffentlichkeit breiter geführt werden. Medien wie der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung betonen, dass ihr Erfolg nicht auf dem klassischen Popstar-Ideal basiert, sondern auf dem Mut, Schwächen zu zeigen.

Auch die Verbindung zur Filmwelt durch Skyfall verstärkte ihren kulturellen Abdruck. James Bond ist eine global bekannte Marke, und die Wahl einer Sängerin mit starkem Soul-Einschlag für den Titelsong signalisierte eine bewusst emotionale, dramatische Ausrichtung. Der Song gewann, wie von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences bestätigt, den Oscar für den besten Filmsong und gehört seitdem zu den prägnantesten Bond-Themes überhaupt.

Festivals und große Open-Air-Auftritte spielen im Karriereprofil der Sängerin eine etwas andere Rolle als bei klassischen Rockbands. Sie trat zwar bei großen internationalen Events auf, bevorzugt jedoch häufig eigenständige Headline-Shows in Arenen und Stadien. In Deutschland sorgten Auftritte etwa in Berlin oder Hamburg für ausverkaufte Hallen und intensive Medienberichterstattung. Der Fokus liegt meist auf einem konzentrierten Abend mit dramaturgisch durchdachter Setlist, statt auf dem schnell wechselnden Festivalbetrieb.

Langfristig könnte Adeles Vermächtnis darin liegen, dass sie gezeigt hat, wie sich im digitalen Zeitalter eine Karriere aufbauen lässt, die auf Alben als zusammenhängenden Werken statt auf einzelnen Singles basiert. Trotz Streaming orientiert sich die Öffentlichkeit bei ihr weiterhin stark an Albumzyklen. Das schafft eine Struktur, an der sich auch andere Acts orientieren, die Wert auf langfristige Entwicklung statt auf kurzfristige Viralität legen.

Häufige Fragen zu Adele

Welche Alben von Adele gelten als wichtigste Einstiegswerke?

Als Einstiegswerke gelten vor allem die Alben 21 und 25, weil sie viele der bekanntesten Songs wie Rolling in the Deep, Someone Like You und Hello bündeln. Für Hörerinnen und Hörer in Deutschland bieten diese beiden Veröffentlichungen einen kompakten Überblick über die Stärken der Sängerin. Wer danach tiefer einsteigen möchte, entdeckt auf 19 und 30 zusätzliche Facetten von Stimme und Songwriting.

Warum hat Adele ihre Alben nach Zahlen wie 19, 21, 25 und 30 benannt?

Die Zahlen im Titel der Alben stehen für das Alter, das die Künstlerin ungefähr während der Entstehung der jeweiligen Songs hatte. Damit markiert jedes Album einen bestimmten Lebensabschnitt und eine emotionale Phase. Dieses Konzept betonte sie in verschiedenen Interviews, unter anderem gegenüber der BBC und dem Guardian, und es erleichtert den Fans, die persönliche Entwicklung über die Jahre nachzuverfolgen.

Welche Bedeutung hat Adele für die deutsche Musikszene?

Auch wenn Adele selbst kein Teil der deutschen Musikszene ist, beeinflusst sie sie indirekt. Ihre Balladen zählen zu den meistgecoverten Songs in deutschen Casting-Shows, Musikschulen und auf Social Media. Zudem dienen ihre Alben vielen deutschsprachigen Songwriterinnen und Songwritern als Referenz für ehrliche Texte und starke Melodien. Radiosender und Streaming-Playlists in Deutschland führen ihre Songs regelmäßig, was ihre Rolle als dauerhaften Referenzpunkt im internationalen Pop bestätigt.

Hat Adele Konzerte oder Tourneen in Deutschland gespielt?

Ja, die Sängerin hat im Rahmen ihrer Tourneen zu den Alben 21, 25 und 30 immer wieder Station in Deutschland gemacht, unter anderem in Städten wie Berlin, Hamburg oder München. Die Konzerte sind häufig schnell ausverkauft und werden in deutschen Medien als Ereignisse mit großer emotionaler Intensität beschrieben. Konkrete neue Termine für Deutschland wurden zum aktuellen Stand nicht doppelt verifiziert, sodass derzeit kein offizieller Tourplan für hiesige Arenen vorliegt (Stand: 23.05.2026).

Welche Auszeichnungen hat Adele für ihre Musik erhalten?

Adele gehört zu den am häufigsten ausgezeichneten Popkünstlerinnen ihrer Generation. Sie erhielt zahlreiche Grammys, einen Oscar für den Bond-Song Skyfall, Brit Awards und weitere internationale Preise. In Großbritannien verlieh ihr die BPI mehrfach Platin- und Diamant-Zertifizierungen, während die RIAA in den USA ebenfalls hohe Auszeichnungsstufen bestätigte. In Deutschland dokumentiert die BVMI diverse Gold- und Platin-Awards für Alben und Singles, was die enorme Resonanz im hiesigen Markt belegt.

Adele in den sozialen Netzwerken und im Streaming

Wer den Puls der Fangemeinde spüren oder neue Interpretationen und Liveversionen von Adele entdecken möchte, findet in den sozialen Netzwerken und bei Streamingdiensten eine Fülle von Material. Offizielle Kanäle, Fanvideos, Coverversionen und Remix-Ansätze zeigen, wie breit die Wirkung der Sängerin inzwischen geworden ist.

Mehr Berichterstattung bei AD HOC NEWS

Wer sich tiefergehend mit der Karriere von Adele, ihren Alben und der Resonanz in Deutschland beschäftigen möchte, findet bei AD HOC NEWS regelmäßig Updates zu neuen Veröffentlichungen, Chartentwicklungen und Tourplänen. Ergänzend dazu lohnt ein Blick auf verwandte Themen wie die Zukunft des Albumformats im Streaming-Zeitalter oder die Rolle starker Stimmen im modernen Pop.

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