Neue Ăra fĂŒr The Smiths als Kultband der Achtziger
22.05.2026 - 18:42:47 | ad-hoc-news.de1986 lÀuft in einem Club in Manchester There Is A Light That Never Goes Out, die TanzflÀche hÀlt kurz den Atem an und wieder einmal zeigt sich, weshalb The Smiths bis heute als eine der prÀgendsten Gitarrenbands der Popgeschichte gelten.
Warum The Smiths gerade jetzt wieder neu entdeckt werden
Auch ohne aktuelle Reunion oder neues Studioalbum tauchen The Smiths 2026 stĂ€ndig wieder in Feuilletons, Playlists und Serien-Soundtracks auf. Die Songs der britischen Band gehören zum festen Kanon des Indie- und Alternative-Rock und werden von jungen Acts ebenso zitiert wie von etablierten GröĂen.
Wie der Rolling Stone und der New Musical Express (NME) immer wieder hervorheben, sind die Alben der Gruppe fester Bestandteil vieler Bestenlisten der achtziger Jahre. Deutsche Medien wie Musikexpress und laut.de verweisen zudem regelmĂ€Ăig darauf, dass der Einfluss der Band auf britischen und internationalen Gitarrenpop kaum zu ĂŒberschĂ€tzen ist.
In der Streaming-Ăra sorgen kuratierte Playlists bei Diensten wie Spotify und Apple Music dafĂŒr, dass StĂŒcke wie This Charming Man oder How Soon Is Now? in ganz neuen Hörmilieus auftauchen. Auch im deutschen Kontext tauchen die Songs in Radioformaten von Deutschlandfunk Kultur oder im Nachtprogramm von Popwellen auf, was die anhaltende Relevanz des Quartetts unterstreicht.
Stand: 22.05.2026 lassen sich zwar keine neuen Veröffentlichungen der Band verifizieren, doch Reissues, Vinyl-Pressungen und retrospektive Artikel halten das Erbe lebendig. FĂŒr Google-Discover-Leserinnen und -Leser lohnt ein genauerer Blick darauf, wer The Smiths waren, wie sie klingen und weshalb sie auch heute noch Debatten auslösen.
- Ikonischer Gitarrenpop der achtziger Jahre mit groĂem Einfluss auf Indie-Rock
- Vier regulÀre Studioalben zwischen 1984 und 1987
- LegendÀre Zusammenarbeit zwischen Morrissey und Johnny Marr
- Bis heute hohe PrÀsenz in Bestenlisten und Streaming-Playlists
Wer The Smiths sind und warum die Band heute noch zÀhlt
The Smiths wurden Anfang der achtziger Jahre in Manchester gegrĂŒndet und gelten als eine der prĂ€genden Gitarrenbands der britischen Indie-Szene. Kern der Formation waren SĂ€nger Morrissey, Gitarrist Johnny Marr, Bassist Andy Rourke und Schlagzeuger Mike Joyce. Die Kombination aus Marrs melodischen Gitarrenfiguren und Morrisseys markanter Stimme sowie seinen literarisch gefĂ€rbten Texten hob die Gruppe deutlich von vielen Zeitgenossen ab.
WĂ€hrend Synthpop und Arena-Rock die Charts dominierten, setzten The Smiths auf eine vergleichsweise schlanke Produktion, bei der Gitarrenriffs, BasslĂ€ufe und Schlagzeug das Fundament bildeten. Diese Herangehensweise beeinflusste spĂ€ter Bands wie The Stone Roses, Oasis, Blur, Radiohead oder die frĂŒhen Werke von Suede. Deutsche Kritiker zogen hĂ€ufig Parallelen zu hiesigen Indie-Traditionen wie der Hamburger Schule, die eine Ă€hnliche Betonung auf Texte und Alltagsbeobachtungen legt.
Relevanz besitzt die Band heute vor allem aus drei GrĂŒnden. Erstens wirken zahlreiche aktuelle Gitarrenacts von Fontaines D.C. bis hin zu The 1975 hörbar von der Ăsthetik des Quartetts inspiriert. Zweitens bleibt der Songkatalog in Soundtracks, Serien und Filmen prĂ€sent: Produktionen wie (500) Days of Summer oder britische Coming-of-Age-Serien nutzen The-Smiths-Songs als emotionalen Anker. Drittens kehren die Alben der Band in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden als Remaster oder Deluxe-Ausgaben zurĂŒck, was stets neue Generationen anzieht.
In deutschen PlattenlĂ€den gehören die Studioalben und Kompilationen der Gruppe zur Standardauswahl im Indie-Regal. Immer wieder berichten HĂ€ndler von starken VerkĂ€ufen von Reissues auf farbigem Vinyl. Auch ein Blick auf Fan-Foren und soziale Netzwerke zeigt, dass viele Hörerinnen und Hörer die Band gerade in ihrer Jugend entdecken und sich ĂŒber Themen wie Einsamkeit, AuĂenseitertum und soziale Beobachtungen angesprochen fĂŒhlen.
Herkunft und Aufstieg: Von Manchester in den Indie-Olymp
The Smiths entstanden 1982 in Manchester, einer Stadt, die bereits Bands wie Joy Division, New Order, The Fall und spĂ€ter die Madchester-Szene mit Happy Mondays und The Stone Roses hervorbrachte. Johnny Marr suchte einen SĂ€nger und wandte sich an Morrissey, der schon zuvor durch Fanzines und Pop-Schreibereien in der lokalen Szene bekannt war. Die Chemie zwischen den beiden erwies sich als sofortige Triebfeder fĂŒr neue Songs.
Ăber den unabhĂ€ngigen britischen Verlag Rough Trade Records veröffentlichte die Band 1983 die Single Hand in Glove, die von Medien wie dem NME und John Peel in der BBC unterstĂŒtzend aufgegriffen wurde. Insbesondere die Sessions fĂŒr die BBC brachten The Smiths ein junges, alternatives Publikum. Die Mischung aus rauer, doch melodischer Gitarrenarbeit und Morrisseys lakonischem Gesang traf den Nerv jener Hörerinnen und Hörer, die sich vom damaligen Mainstream nicht reprĂ€sentiert fĂŒhlten.
1984 erschien das selbstbetitelte DebĂŒtalbum The Smiths. Es erreichte in den britischen Charts hohe Positionen; britische Medien berichten von einem Top-5-Einstieg in die UK Albums Chart, wĂ€hrend Offizielle Deutsche Charts das Album zumindest im alternativen Umfeld wahrnahmen, auch wenn es hierzulande eher ein Geheimtipp blieb. Songs wie This Charming Man, What Difference Does It Make? und Still Ill definierten den Sound der Gruppe.
Der Durchbruch im gröĂeren Stil gelang mit dem Nachfolger Meat Is Murder (1985). Das Album erreichte nach Angaben der Official Charts Company Platz 1 der UK Albums Chart, was den Status der Band als Leitfigur des britischen Indie zementierte. Die Platte enthielt politisch aufgeladene Themen, etwa die Kritik an Massentierhaltung, und zeigte, dass The Smiths bereit waren, gesellschaftliche Debatten in ihren Songs zu fĂŒhren.
1986 folgte The Queen Is Dead, hĂ€ufig als kĂŒnstlerischer Höhepunkt der Gruppe bezeichnet. Medien wie Pitchfork, Rolling Stone und der NME fĂŒhren das Album regelmĂ€Ăig unter den besten Platten der achtziger Jahre. Mit Songs wie The Queen Is Dead, There Is A Light That Never Goes Out und Bigmouth Strikes Again verband das Werk dĂŒstere, ironische und romantische Momente auf engstem Raum.
Das vierte Studioalbum Strangeways, Here We Come erschien 1987, kurz nach der Auflösung der Band. Obwohl es den kommerziellen Erfolg der VorgĂ€nger fortsetzte, war die innere Dynamik des Quartetts zu diesem Zeitpunkt bereits angespannt. Reibungen ĂŒber kreative Kontrolle und geschĂ€ftliche Fragen zwischen Morrissey und Marr fĂŒhrten zur Trennung, die trotz spĂ€terer GerĂŒchte nie durch eine echte Reunion aufgehoben wurde.
Deutsche Medien wie Spex und Musikexpress verfolgten den Aufstieg der Band aufmerksam und berichteten ĂŒber die Tourneen, die The Smiths auch nach Kontinentaleuropa fĂŒhrten. Konkrete belegte Deutschlanddaten sind vor allem aus zeitgenössischen TourankĂŒndigungen und Archivmaterial ersichtlich, wobei die Band in kleineren Venues und UniversitĂ€tsstĂ€dten auftrat und so ihren Ruf als Live-Act festigte.
Signature-Sound, Stil und SchlĂŒsselwerke von The Smiths
Der charakteristische Sound von The Smiths beruht auf mehreren Elementen, die sich zu einem unverwechselbaren Ganzen verbinden. Johnny Marrs Gitarrenspiel mischt Arpeggios, Riffs und Akkordbrechungen, die an Jangle-Pop und Sixties-Referenzen erinnern. Dabei setzte er auf eine klare, helle TonÀsthetik, hÀufig mit Chorus- oder Delay-Effekten, aber ohne die schweren Verzerrungen klassischer Rockgitarren.
Morrisseys Gesang wiederum ist sofort erkennbar: leicht nasal, mit dramatischem Vibrato und einer Art Sprechgesang, der stark auf Betonung und Phrasierung setzt. Seine Texte greifen Themen wie Einsamkeit, romantische EnttĂ€uschung, soziale Milieus, queere Andeutungen, Literatur- und Filmreferenzen sowie politische Beobachtungen auf. Statt schlichtem Pathos finden sich in den Songs hĂ€ufig Ironie und bittersĂŒĂer Humor.
Produziert wurden die Alben der Band ĂŒberwiegend von John Porter, Stephen Street und teilweise von der Band selbst in Kooperation mit ihrem Label Rough Trade. The Smiths zeigt die Gruppe noch vergleichsweise roh, wĂ€hrend Meat Is Murder mit Soundexperimenten, Field Recordings und hĂ€rteren Gitarren arbeitet. The Queen Is Dead gilt vielen Kritikern als perfektes Gleichgewicht zwischen Pop-Appeal und Melancholie.
Zu den wichtigsten Songs zÀhlen:
This Charming Man: Eine schnelle, tanzbare Single, deren Gitarrenintro zu den bekanntesten Riffs des Indie-Pop gehört. Der Song machte die Band in britischen Charts und bei Radiosendern sichtbar und ist heute ein Standard auf Indie-Partys.
How Soon Is Now?: UrsprĂŒnglich B-Seite, entwickelte sich der Track mit seinem tremolierenden Gitarrenriff, das wie ein hypnotischer Loop wirkt, zu einem der bekanntesten StĂŒcke der Gruppe. Viele Hörer verbinden den Song mit seiner Verwendung in Filmen, Serien und Coverversionen anderer Bands.
There Is A Light That Never Goes Out: Ein melancholischer, hymnischer Song, der in vielen Bestenlisten als einer der emotionalsten Poptitel der achtziger Jahre gefĂŒhrt wird. Das Zusammenspiel aus orchestralen KeyboardflĂ€chen, Gitarren und Morrisseys Text ĂŒber Sehnsucht und Todesfantasie ist zum Inbegriff des The-Smiths-GefĂŒhls geworden.
The Queen Is Dead: Der Titeltrack des gleichnamigen Albums verbindet wĂŒtende gesellschaftliche Kommentare mit einer treibenden, nahezu punkigen Instrumentierung. Der Song illustriert die Kritik der Band an britischen Institutionen und Klassensystemen.
Hinzu kommen StĂŒcke wie Heaven Knows I Am Miserable Now, Girlfriend in a Coma, Panic und Stop Me If You Think You've Heard This One Before, die nicht nur in GroĂbritannien, sondern auch in Deutschland zahlreiche Fans fanden. Besonders die Ironie in Titeln wie Girlfriend in a Coma spaltete gelegentlich die Kritiker, machte aber zugleich den speziellen Humor der Band deutlich.
Die Studioalben der Band lassen sich als kompakter, aber Ă€uĂerst dichter Katalog zusammenfassen:
The Smiths (1984): Das DebĂŒt, das eine direkte Verbindung zur Post-Punk-Ăsthetik von Joy Division und The Fall zieht, zugleich aber melodischer und poppiger wirkt.
Meat Is Murder (1985): Politisch aufgeladenes Album, das vegetarische und antiautoritÀre Botschaften transportiert. Der Titeltrack nutzt GerÀusche aus Schlachthöfen, um seine Botschaft zu verstÀrken.
The Queen Is Dead (1986): Kritischer und kommerzieller Höhepunkt mit einer Reihe von Songs, die heute als moderne Klassiker gelten.
Strangeways, Here We Come (1987): Ein reiferes Album mit stÀrkerer Betonung von Studioarrangements und Keyboards, das aufgrund der Trennung der Band oft im Schatten des VorgÀngers steht, in Fan- und Kritikerbewertungen aber hoch gehandelt wird.
Dazu kommen zahlreiche Kompilationen wie Hatful of Hollow, The World Won't Listen und Louder Than Bombs, die BBC-Sessions, Singles und B-Seiten bĂŒndeln. Besonders Hatful of Hollow ist fĂŒr viele Fans ein SchlĂŒsselwerk, da es alternative Versionen von Songs enthĂ€lt, die durch ihre Live-AtmosphĂ€re eine andere Seite der Band zeigen.
In Bezug auf KlangĂ€sthetik kann der Einfluss von Produzenten wie Stephen Street, der spĂ€ter mit Blur oder The Cranberries arbeitete, nicht unterschĂ€tzt werden. Seine FĂ€higkeit, Gitarren klar und prĂ€sent zu mischen, ohne sie zu ĂŒberladen, prĂ€gte den Sound vieler britischer Alternative-Bands der neunziger Jahre.
Kulturelle Wirkung und VermÀchtnis von The Smiths
Die kulturelle Wirkung von The Smiths reicht weit ĂŒber ihre vergleichsweise kurze AktivitĂ€tsphase hinaus. Bereits Ende der achtziger Jahre wurden sie von Musikjournalisten als ReferenzgröĂe fĂŒr Gitarrenpop und Indie-Rock behandelt. Der NME listete The Queen Is Dead hĂ€ufig unter den wichtigsten Alben aller Zeiten, und auch internationale Magazine wie Rolling Stone nahmen die Platte in ihre Rankings auf.
In Deutschland betonten Medien wie Musikexpress, Intro (bis zur Einstellung) und Spex, wie stark die Band den Begriff Indie geprĂ€gt hat. Zahlreiche deutsche Musiker, von Element of Crime ĂŒber Tocotronic bis hin zu jĂŒngeren Acts, nannten The Smiths in Interviews als Einfluss. Die Mischung aus Gitarrenmelancholie und ironischer Lyrik passte gut zur deutschsprachigen Indie-Tradition.
Kommerziell waren The Smiths vor allem in GroĂbritannien sehr erfolgreich, mit mehreren Top-Ten-Alben in der UK Albums Chart. In den Vereinigten Staaten blieben sie eher ein KultphĂ€nomen, erreichten aber Platzierungen in Billboard-Charts fĂŒr Alternative-Genres. Offizielle Zertifizierungen durch Institutionen wie die BPI (British Phonographic Industry) bestĂ€tigen Gold-Auszeichnungen fĂŒr Teile des Katalogs. In der BVMI-Datenbank taucht die Band vor allem in Zusammenhang mit KatalogverkĂ€ufen auf, was zeigt, dass die Platten auch Jahrzehnte nach Veröffentlichung noch Abnehmer finden.
Festivalgeschichte und LiveprĂ€senz sind ein weiterer Bestandteil des VermĂ€chtnisses. The Smiths traten in den achtziger Jahren bei britischen Festivals und auf Headline-Touren auf, allerdings ohne die Art von Gigantomanie, die andere Acts auszeichnete. Statt Stadionrock setzten sie auf mittlere Hallen und stimmige Clubshows. In Deutschland waren Auftritte zwar seltener, dafĂŒr aber umso einflussreicher fĂŒr die entstehende Indie-Szene.
Kulturell prĂ€gend ist auch das visuelle Erscheinungsbild der Band. Die Covergestaltung, oft mit Schwarz-WeiĂ-Fotos aus Filmklassikern oder Archivmaterial, schuf eine eigene, wiedererkennbare Bildsprache. Diese Ăsthetik, kuratiert unter anderem von Morrissey selbst, inspirierte spĂ€ter viele Indie-Labels und -Bands, die ebenfalls mit Vintage-Fotografien und typografisch reduzierten Designs arbeiteten.
Gleichzeitig bleiben The Smiths Gegenstand kontroverser Diskurse, insbesondere wegen spĂ€terer politischer ĂuĂerungen von Morrissey, die in Medien wie The Guardian und BBC kritisch diskutiert wurden. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der Bandphase in den achtziger Jahren und den SoloaktivitĂ€ten des SĂ€ngers. Viele Fans und Kritiker trennen bewusst das Werk der Gruppe von spĂ€teren Aussagen einzelner Mitglieder.
Das VermĂ€chtnis der Band zeigt sich auch darin, dass junge Acts ihre Songs covern und in neuen Kontexten interpretieren. KĂŒnstler aus Indie, Pop, aber auch elektronischen Genres greifen immer wieder auf das Repertoire zurĂŒck, sei es bei Tribute-Konzerten oder Studioaufnahmen. Auf Streaming-Plattformen tauchen regelmĂ€Ăig neue Coverversionen auf, die von Bedroom-Pop bis zu Post-Punk reichen.
Nicht zuletzt sind The Smiths ein fester Bestandteil von Popkultur-Narrativen geworden. Figuren in Filmen und Serien definieren sich ĂŒber ihre Liebe zur Band, Plattencover tauchen als Requisiten auf, und Songzitate werden in Dialogen verwendet. Dadurch bleibt der Name der Gruppe prĂ€sent, selbst wenn Hörerinnen und Hörer die Musik erst im Nachgang entdecken.
HĂ€ufige Fragen zu The Smiths
Wann waren The Smiths aktiv und warum haben sie sich getrennt?
The Smiths waren von 1982 bis 1987 aktiv. In dieser Zeit veröffentlichten sie vier Studioalben und mehrere Kompilationen. Die Trennung erfolgte nach ĂŒbereinstimmenden Berichten von Medien wie The Guardian und Rolling Stone vor allem aufgrund kreativer Differenzen und Spannungen zwischen Morrissey und Johnny Marr, insbesondere in Fragen der musikalischen Ausrichtung und geschĂ€ftlichen Entscheidungen.
Wie viele Studioalben von The Smiths gibt es und welche gelten als besonders wichtig?
Die Band veröffentlichte vier Studioalben: The Smiths (1984), Meat Is Murder (1985), The Queen Is Dead (1986) und Strangeways, Here We Come (1987). Kritiker werten insbesondere The Queen Is Dead als SchlĂŒsselwerk, wĂ€hrend das DebĂŒt und Meat Is Murder die stilistische Grundlage legten. Kompilationen wie Hatful of Hollow ergĂ€nzen den Katalog um BBC-Sessions und B-Seiten.
Warum werden The Smiths heute noch so oft als Einfluss genannt?
Viele Musikerinnen und Musiker sehen in The Smiths eine Blaupause fĂŒr emotionalen Gitarrenpop mit anspruchsvollen Texten. Der Klang der Band, geprĂ€gt von Johnny Marrs melodischem Spiel und Morrisseys unverwechselbarem Gesang, wurde von Acts wie Oasis, Blur, Radiohead oder The 1975 aufgegriffen. Deutsche Bands aus dem Indie- und Alternative-Bereich verweisen ebenfalls auf The Smiths, vor allem wegen der Verbindung von Melancholie und Alltagsbeobachtung.
Gab es eine Reunion von The Smiths oder ist eine Wiedervereinigung geplant?
Bisher hat es keine echte Reunion von The Smiths gegeben. In den vergangenen Jahrzehnten kursierten immer wieder GerĂŒchte ĂŒber mögliche Wiedervereinigungen, die von Medien wie NME oder The Guardian aufgenommen wurden, aber niemals bestĂ€tigt wurden. Einzelne Mitglieder traten in anderen Projekten auf oder arbeiteten zusammen, eine vollstĂ€ndige Wiederaufnahme der BandaktivitĂ€ten steht jedoch nicht im Raum und wurde von Beteiligten mehrfach zurĂŒckgewiesen.
Wie können neue Hörerinnen und Hörer am besten in die Musik von The Smiths einsteigen?
FĂŒr einen Einstieg in die Welt von The Smiths empfehlen sich die Alben The Queen Is Dead und The Smiths, da sie sowohl die melodische Seite als auch die textlichen StĂ€rken der Band zeigen. Wer einen Ăberblick ĂŒber Singles und B-Seiten möchte, greift zu Kompilationen wie Hatful of Hollow oder Louder Than Bombs. Auf Streaming-Plattformen existieren zudem kuratierte Playlists, die die wichtigsten Songs bĂŒndeln und eine niederschwellige AnnĂ€herung ermöglichen.
The Smiths in den sozialen Netzwerken und im Streaming
Auch wenn die Band selbst aus einer Vor-Social-Media-Ăra stammt, ist ihre Musik auf allen wichtigen Plattformen prĂ€sent und bildet den Ausgangspunkt zahlreicher Diskussionen, Fanprojekte und Coverversionen.
The Smiths â Stimmungen, Reaktionen und Trends in den sozialen Netzwerken:
Mehr Berichterstattung bei AD HOC NEWS und in anderen Medien
Weitere Berichte zu The Smiths bei AD HOC NEWS und in anderen Medien:
Mehr zu The Smiths im Web lesen ->Alle Meldungen zu The Smiths bei AD HOC NEWS durchsuchen ->
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
