Stevie Wonder, Soulmusik

Stevie Wonder – warum die Legende Stevie Wonder bis heute praegt

13.05.2026 - 23:39:52 | ad-hoc-news.de

Stevie Wonder steht wie kaum ein anderer fuer Soul, Pop und politische Songs. Wie Stevie Wonder Generationen gepraegt hat und warum sein Werk heute wieder neu entdeckt wird.

Stevie Wonder, Soulmusik, Popmusik
Stevie Wonder, Soulmusik, Popmusik

Wenn die ersten Takte von Superstition einsetzen, ist Stevie Wonder sofort praesent: der federnde Clavinet-Groove, die markante Stimme, dieser unwiderstehliche Sog zwischen Funk, Soul und Pop. Stevie Wonder ist weit mehr als ein Hitlieferant der Motown-Aera, und das Stichwort Stevie Wonder steht heute synonym fuer musikalische Vision, gesellschaftliches Engagement und ein Songbook, das von Deutschrap bis Indie-Pop immer wieder zitiert wird.

Stevie Wonder: warum der Name Stevie Wonder bis heute relevant ist

Stevie Wonder ist einer der wenigen Popkuenstler, bei denen sich fast alle einig sind: Dieses Werk gehoert zum Kernkanon der modernen Musikgeschichte. Hits wie Sir Duke, Isn t She Lovely, Higher Ground oder I Just Called to Say I Love You laufen in deutschen Radiosendern von SWR1 bis Deutschlandfunk Kultur taeglich, und dennoch wirken viele seiner Alben erstaunlich zeitlos.

In einer Zeit, in der Playlists und Algorithmen dominieren, tauchen seine Songs immer wieder neu auf: als Sample in R n B-Produktionen, als Referenz in Kritiken oder als Soundtrack in Streaming-Serien. Laut dem Branchenmagazin Billboard zaehlt Stevie Wonder zu den meistgecoverten Soulkuenstlern weltweit, und die IFPI verweist regelmaessig auf sein anhaltendes Streaming-Aufkommen als Beispiel fuer die Langzeitwirkung von Katalogtiteln.

Gerade in Deutschland ist der Einfluss greifbar: Ob in der Radiokultur, in Schulbands oder in der Ausbildung an Musikhochschulen – seine Kompositionen gelten als Lehrstuecke fuer Groove, Harmonik und melodische Einpraegsamkeit. Dazu kommt eine politische und gesellschaftliche Dimension, etwa mit Songs wie Living for the City oder Happy Birthday, die in den USA eng mit der Anerkennung des Martin-Luther-King-Feiertags verknuepft sind.

Dass der Name Stevie Wonder heute noch so praesent ist, haengt auch mit der Erzaehlung zusammen: das blinde Wunderkind, das sich bei Motown von einem Teenager-Star zu einem kreativen Mastermind emanzipiert, seine Produktionshoheit erkaempft und mit einem unverwechselbaren Klanguniversum Popgeschichte schreibt. Diese Geschichte fasziniert nicht nur Fans, sondern auch Musikjournalisten, die seine sogenannten Classic-Phase-Alben bis heute analysieren.

Herkunft und Aufstieg: vom Wunderkind bei Motown zum Studiovisionaer

Stevie Wonder wurde 1950 als Stevland Hardaway Judkins in Michigan geboren und wuchs in Detroit auf, der Stadt, in der auch das Label Motown Records zur zentralen Kraft des US-amerikanischen Soul wurde. Schon als Kind war sein aussergewoehnliches musikalisches Gehoer auffaellig; er spielte Mundharmonika, Klavier und Schlagzeug und trat frueh in Kirchen und auf lokalen Veranstaltungen auf.

Mit gerade einmal elf Jahren unterschrieb er bei Motown, zunaechst unter dem Namen Little Stevie Wonder. Der fruehe Live-Mitschnitt Recorded Live: The 12 Year Old Genius und darauf die Single Fingertips (Part 2) verhalfen ihm bereits 1963 in den USA zu einem Nummer-eins-Hit. Laut Berichten von Rolling Stone und der BBC war er damals der juengste Kuensler, der die Spitze der Billboard Hot 100 erreichte.

Die fruehen 1960er-Jahre waren von klassischen Motown-Schemata gepraegt: kurze Singles, starke Hooks, klarer Fokus auf den Radiomarkt. Stevie Wonder passte perfekt in dieses Umfeld, brachte aber zugleich eine enorme Experimentierfreude mit. Schon frueh schrieb er eigene Songs, arbeitete am Klavier neue Harmonien aus und interessierte sich fuer Studioarbeit, zu einer Zeit, in der viele Souldarsteller vor allem als Interpreten fremder Songs auftraten.

In den spaeten 1960ern aenderte sich das Machtverhaeltnis: Wie die Fachportale Rolling Stone und NME hervorheben, neuverhandelte Stevie Wonder mit Anfang 20 seinen Vertrag mit Motown. Er sicherte sich deutlich mehr kuenstlerische Freiheit, darunter Kontrolle ueber die Produktion seiner Alben und eine Beteiligung an den Publishing-Rechten. Dieser Schritt gilt als Schluessel dafuer, dass er sich von einem Teenie-Star zu einem vollwertigen Albumkuenstler mit eigenem Sound entwickeln konnte.

Mit Alben wie Music of My Mind (1972) und Talking Book (ebenfalls 1972) begann die Phase, die Kritiker oft als Classic Period beschreiben. Hier nutzte Stevie Wonder zunehmend Synthesizer, Mehrspurtechnik und eigene Produktionsentscheidungen, um einen persoenlichen, dichten und zugleich hochmelodischen Sound zu schaffen. Die Hits Superstition und You Are the Sunshine of My Life stammen aus dieser Aera und zeigen bereits die Bandbreite zwischen Funk, Soul-Ballade und Pop-Appeal.

Der Durchbruch zum kanonischen Albumkuenstler erfolgte mit Innervisions (1973), Fulfillingness First Finale (1974) und Songs in the Key of Life (1976). Diese Werke erscheinen in zahlreichen Bestenlisten, etwa in den Kanons von Rolling Stone, NME und deutschen Magazinen wie Musikexpress. Sie verbinden gesellschaftskritische Themen mit intensiver Spiritualitaet, persoenlichen Geschichten und innovativen Klangfarben, was Stevie Wonder klar von vielen Genre-Kollegen abhebt.

Signature-Sound, Stil und Schluesselwerke im Ueberblick

Was macht den unverwechselbaren Stevie-Wonder-Sound aus? Fachjournalisten verweisen immer wieder auf die Mischung aus komplexer Harmonik, starken Melodien und einem instrumentaltechnischen Erfindungsreichtum. Besonders ikonisch ist sein Einsatz des Hohner-Clavinets in Superstition, dessen perkussiv gespielte Akkorde den Song fast wie einen Gitarrenriff wirken lassen, obwohl es sich um ein Tasteninstrument handelt.

Hinzu kommt sein Umgang mit Synthesizern: Gemeinsam mit dem Tontechniker Malcolm Cecil und Robert Margouleff erforschte er frueh die Moeglichkeiten von Modular- und Poly-Synthesizern, etwa des TONTO-Systems. Auf Alben wie Innervisions und Fulfillingness First Finale schichten sich synthetische Baesse, Streicherflaechen und elektronische Effekte zu einem warmen, zugleich futuristischen Klangbild, das fuer viele Spaetergeborene – von Prince bis hin zu modernen R n B-Kuenstlern – zum Vorbild wurde.

Stilistisch streckt Stevie Wonder seine Fuehler weit aus: Er verbindet klassischen Motown-Soul mit Funk, Jazz-Harmonien, Gospel-Ekstase und Pop-Strukturen. Songs wie Sir Duke sind eine Hommage an Jazzgroessen wie Duke Ellington, waehrend Pastime Paradise modale Harmonien und repetitiv-hypnotische Grooves einsetzt, die Jahrzehnte spaeter von Coolio fuer Gangsta s Paradise adaptiert wurden. Diese Vielschichtigkeit macht seine Alben zu Entdeckungsreisen, die weit ueber den reinen Radiohit hinausgehen.

Auch vokal hat Stevie Wonder eine eigene Signatur: Der starke Einsatz von Melisma, also mehrerer Toene auf einer Silbe, sein dynamischer Umfang und die expressive Artikulation schaffen einen Ausdruck, der sofort erkennbar ist. In Balladen wie Lately oder Overjoyed kombiniert er Zurueckhaltung mit emotionalen Ausbruechen, ohne ins Sentimentale abzurutschen.

Zu seinen Schluesselwerken zaehlen aus Sicht vieler Kritiker insbesondere:

  • Talking Book (1972) – mit Superstition und You Are the Sunshine of My Life, ein Album, das bei Rolling Stone und Musikexpress haeufig als Wendepunkt in seiner Karriere bezeichnet wird.
  • Innervisions (1973) – thematisiert urbanes Leben, Rassismus und Spiritualitaet, u. a. mit Living for the City. Laut zahlreichen Kritiken eines seiner politisch schaerfsten Alben.
  • Fulfillingness First Finale (1974) – intimer und introvertierter, gewann mehrere Grammys und vertieft die persoenliche Seite seiner Songtexte.
  • Songs in the Key of Life (1976) – ein Doppelalbum plus EP, das von vielen Magazinen, darunter der Guardian und Rolling Stone, regelmaessig unter die wichtigsten Alben aller Zeiten eingeordnet wird.
  • Hotter than July (1980) – mit Master Blaster (Jammin ) und Happy Birthday, einem Song, der in den USA eine zentrale Rolle bei der Kampagne fuer den Martin-Luther-King-Feiertag spielte.

In Deutschland sind insbesondere I Just Called to Say I Love You aus dem Soundtrack The Woman in Red und Ebony and Ivory, seine Kollaboration mit Paul McCartney, starke Popmarker der 1980er-Jahre. Beide Songs liefen im deutschen Formatradio flaechen deckend und trugen dazu bei, Stevie Wonder auch bei einem Publikum bekannt zu halten, das seine frueheren, experimentelleren Alben vielleicht nicht kannte.

Textlich bewegt sich Stevie Wonder zwischen persoenlichen Themen wie Liebe, Familie und Spiritualitaet und gesellschaftlichen Fragen. Songs wie Higher Ground, Living for the City oder Village Ghetto Land nehmen soziale Ungleichheit, Rassismus und moralische Verantwortung ins Visier, waehrend Balladen wie Isn t She Lovely die Geburt seiner Tochter feiern. Dieser Mix aus intimer Perspektive und politischer Haltung traegt viel zur Tiefe seines Gesamtwerks bei.

Aktuelle Entwicklungen rund um Stevie Wonder

Auch wenn die grossen Studiowerke von Stevie Wonder hauptsaechlich aus den 1970er- und 1980er-Jahren stammen, ist sein Name weiterhin fester Bestandteil der internationalen Musikwelt. In den letzten Jahren trat er regelmaessig bei Tribute-Konzerten, Award-Shows und politischen Veranstaltungen auf, etwa bei Feierlichkeiten zum Martin-Luther-King-Day oder bei TV-Specials, die sein Lebenswerk wu?rdigen.

Internationale Medien wie die BBC und der Guardian berichten immer wieder ueber neue Ehrungen, Reissues oder Sondereditionen seiner Klassiker. So erscheinen in regelmaessigen Abstaenden neu gemasterte Versionen von Songs in the Key of Life oder Themen-Kompilationen, die seine groessten Hits oder eine bestimmte Schaffensphase buendeln. Solche Neuauflagen werden gern genutzt, um juengeren Hoerern den Zugang zu erleichtern, etwa mit begleitenden Streaming-Playlists und redaktionellen Einfuehrungen.

Nach Recherchen in mehreren renommierten Quellen lagen innerhalb der 72 Stunden vor dem 13.05.2026 keine bestaetigten neuen Singles, Albumankuendigungen oder Tourtermine von Stevie Wonder vor, die von mindestens zwei unabhaengigen, serioesen Medien getragen werden. Entsprechend bietet sich eine eher evergreen ausgerichtete Einordnung an, die sein Gesamtwerk und seine anhaltende Relevanz in den Vordergrund stellt, statt kurzfristige News zu betonen.

Kommerziell ist sein Katalog laut Daten von Billboard und der IFPI ein Dauerlaeufer: Best-of-Compilations und Kernalben wie Songs in the Key of Life tauchen regelmaessig in Katalog-Charts verschiedener Laender auf, wenn besondere Anlaesse oder mediale Features hinzukommen. In Deutschland verweisen die Offiziellen Deutschen Charts auf wiederkehrende Re-Entries, wenn Dokumentationen oder Streaming-Serien seine Musik prominent einsetzen.

Besondere Aufmerksamkeit erhalten auch die zahlreichen Samples und Neuinterpretationen: Von Hip-Hop u?ber Neo-Soul bis zu deutschen Pop-Acts finden sich immer wieder Anleihen an seine Melodien, Harmonien oder spezifische Klangfarben. Deutsche Musikmedien wie laut.de und Musikexpress greifen diese Linien haeufig auf, wenn sie etwa den Einfluss von Stevie Wonder auf zeitgenoessische Kuenstler wie Alicia Keys, John Legend oder auch deutschsprachige Soul- und R n B-Acts analysieren.

Fu?r Konzertgaenger in Deutschland ist bedeutsam, dass Stevie Wonder in der Vergangenheit mehrfach hierzulande auftrat – etwa auf grossen Festivalbu?hnen oder in Arenen wie der Koelnarena (heute Lanxess Arena) und der Berliner Waldbuehne. Diese Auftritte werden in Fanberichten und Kritiken immer wieder als fast religiöse Erlebnisse beschrieben, bei denen Klassiker wie Superstition, Signed, Sealed, Delivered I m Yours und Isn t She Lovely in ausgedehnten Jam-Versionen erscheinen.

Auch seine Rolle als moralische Instanz bleibt Thema: Wenn politische Debatten in den USA aufflammen, zitieren Medien haeufig aeltere Interviews oder Bu?hnenstatements von Stevie Wonder, in denen er sich gegen Rassismus, Waffengewalt oder soziale Ungerechtigkeit ausspricht. Damit bleibt sein Name auch jenseits konkreter musikalischer Neuveroeffentlichungen im oeffentlichen Diskurs praesent.

  • Kernalben wie Talking Book, Innervisions, Fulfillingness First Finale und Songs in the Key of Life zaehlen bis heute zu den am haeufigsten genannten Referenzen in Kritikerlisten.
  • Singles wie Superstition, Sir Duke, I Wish, I Just Called to Say I Love You und Part-Time Lover sind Radio- und Streaming-Dauerbrenner.
  • Tribute-Shows, TV-Specials und Samples sorgen regelmaessig fuer neue Aufmerksamkeit bei juengeren Zielgruppen.

Kulturelle Wirkung und Vermachtnis von Stevie Wonder

Die kulturelle Wirkung von Stevie Wonder laesst sich kaum ueberschaetzen. In Kritiken wird er häufig in einem Atemzug mit Groessen wie Marvin Gaye, Aretha Franklin, Prince und Michael Jackson genannt, wenn es um den langfristigen Einfluss auf Soul, Pop und R n B geht. Sein Vermachtnis umfasst dabei mehrere Ebenen: musikalische Innovation, Formatierung des Albums als Kunstform, politische Stimme und Symbol fu?r Inklusion.

Musikalisch ist sein Einfluss u?berdeutlich: Viele Musikhochschulen und Jazzprogramme weltweit analysieren seine Harmoniefolgen, Rhythmik und Songstrukturen. Akkordfolgen wie im Refrain von Overjoyed oder dem Intro von You Are the Sunshine of My Life gelten als Paradebeispiele fu?r die Verbindung von Popzuganglichkeit und komplexer Harmonik. Deutsche Musikpaedagogen verweisen in Fachartikeln regelmaessig darauf, dass sich an seinen Kompositionen sehr anschaulich erklaeren laesst, wie Spannungsboegen, Modulationen und synkopierte Rhythmen funktionieren.

Auch sein Umgang mit dem Albumformat war praegend: Werke wie Innervisions und Songs in the Key of Life funktionieren nicht nur als Sammlung einzelner Hits, sondern als inhaltlich und klanglich geschlossene Statements. Die Rolling-Stone-Redaktion hebt hervor, dass diese Alben den Weg fuer spaetere Konzeptwerke im R n B und Pop ebneten, in denen politische Inhalte, persoenliche Geschichten und Soundexperimente gleichwertig nebeneinander stehen.

Politisch trat Stevie Wonder frueh und konsequent in Erscheinung. Songtexte, Bu?hnenansagen und Interviews thematisierten systemischen Rassismus, Armut, Krieg und soziale Verantwortung. In den USA wird sein Song Happy Birthday eng mit dem Kampf um die offizielle Einfuehrung des Martin-Luther-King-Feiertags verbunden; er spielte bei Kampagnenveranstaltungen und nutzte seine Popularitaet, um Druck auf die Politik auszuueben. In Deutschland wurde diese Dimension seiner Musik vor allem von Kulturmagazinen wie Die Zeit und Deutschlandfunk Kultur in laengeren Features herausgearbeitet.

Darueber hinaus gilt Stevie Wonder als Symbol fu?r Inklusion und Barrierefreiheit in der Musikbranche. Seine Blindheit war nie bloĂź biografische Randnotiz, sondern praege seine Perspektive auf Klang, Raum und Interaktion im Studio. Viele juengere Musikerinnen und Musiker mit Behinderungen nennen ihn als Vorbild dafuer, dass kuenstlerische Exzellenz nicht an koerperliche Normvorstellungen gebunden ist.

Was die Auszeichnungen betrifft, spielt Stevie Wonder in einer eigenen Liga: Er gewann zahlreiche Grammy Awards, darunter mehrere Auszeichnungen als Album des Jahres fu?r Innervisions, Fulfillingness First Finale und Songs in the Key of Life. In Rankings von Billboard und der RIAA tauchen seine Alben und Singles immer wieder unter den meistverkauften und meistgeehrten Titeln des 20. Jahrhunderts auf. In Deutschland verzeichnet die BVMI Gold- und Platin-Auszeichnungen fu?r verschiedene Singles und Alben, insbesondere aus den 1970er- und 1980er-Jahren.

Die Festival- und Liveszene profitierte ebenfalls von seiner Praesenz: Obwohl Stevie Wonder eher selten auf klassischen Rockfestivals auftrat, gelten seine Auftritte bei Mega-Events wie Glastonbury oder grossen US-Festivals als Massstab fuer Headline-Shows mit starkem Backkatalog. Wenn er auf deutschen Grossbuehnen wie der Waldbuehne oder in Arenen auftritt, berichten Medien regelmaessig von generationenuebergreifendem Publikum – von aelteren Fans, die ihn seit den 1970ern begleiten, bis zu Jugendlichen, die ihn durch Playlists ihrer Eltern oder durch Samples kennengelernt haben.

Nicht zu unterschaetzen ist die Rolle, die Stevie Wonder in der Community moderner Pop- und R n B-Kuenstler spielt: Musikerinnen und Musiker wie Beyoncé, Pharrell Williams, Alicia Keys, John Legend oder auch Ed Sheeran haben ihn in Interviews als wichtigen Einfluss und moralische Instanz bezeichnet. Deutsche Acts, von Xavier Naidoo bis hin zu juengeren Soul- und Popstimmen, verweisen in Gespraechen mit Medien wie laut.de und Musikexpress ebenfalls auf seine Vorbildfunktion in Bezug auf Stimmfu?hrung, Songwriting und die Verbindung von Spiritualitaet und Alltagserzaehlungen.

Stevie Wonder im Streaming-Zeitalter und in den sozialen Netzwerken

Im digitalen Zeitalter erlebt das Werk von Stevie Wonder eine neue BlĂĽte. Auf Plattformen wie Spotify, Apple Music und YouTube werden seine Klassiker nicht nur von Nostalgie-Fans gehoert, sondern auch von juengeren Hoererinnen und Hoerern, die ihn oft zunaechst u?ber einzelne Hits, Film-Soundtracks oder algorithmische Playlists kennenlernen. Kuratierte Playlists unter Schlagworten wie Classic Soul, Motown oder 70s Icons fu?hren dabei haeufig mehrere seiner Songs.

Gleichzeitig erzaehlen soziale Netzwerke immer wieder neue Geschichten rund um sein Werk. Ausschnitte legendärer Live-Auftritte, TikTok-Snippets mit Tanzchallenges zu Superstition oder emotionale Reaktionsvideos auf Balladen wie Lately und Ribbon in the Sky schaffen eine Form von digitaler Fankultur, die sich deutlich von den Fanclubs der 1970er unterscheidet, aber dennoch auf einem gemeinsamen Kern beruht: der Begeisterung fu?r seine Stimme, seine Kompositionen und die Energie seiner Performances.

Auch fu?r ein deutsches Publikum koennen diese Kanaele ein idealer Einstieg sein, um sich abseits der bekannten Radiohits tiefer in seine Diskografie zu graben. Wer sich etwa nach dem Hören von I Wish fragt, wie der Song im Kontext des gesamten Albums funktioniert, findet auf Plattformen wie YouTube nicht nur das Studiooriginal, sondern auch Live-Versionen, Hintergrundberichte und Interviews aus verschiedenen Jahrzehnten.

Hauefige Fragen zu Stevie Wonder

Warum gilt Stevie Wonder als Schluesselfigur der Pop- und Soulgeschichte?

Stevie Wonder verbindet in einzigartiger Weise Songwriting, Instrumentalvirtuositaet und Produktion. Er schrieb schon als Teenager Hits fu?r Motown und schuf in den 1970er-Jahren eine Reihe von Alben, die in Bestenlisten weltweit als Massstab fu?r kreative Popmusik gelten. Seine Faehigkeit, persoenliche Geschichten, spirituelle Themen und gesellschaftliche Fragen in eingängige Songs zu uebersetzen, macht ihn zu einer Schluesselfigur, auf die sich Ku?nstlerinnen und Ku?nstler verschiedenster Genres beziehen.

Welche Rolle spielt Stevie Wonder im Kontext der Suchanfrage Stevie Wonder heute?

Unter dem Stichwort Stevie Wonder finden Nutzerinnen und Nutzer heute nicht nur seine klassischen Hits, sondern auch Analysen, Tribute und Neuinterpretationen. Streaming-Dienste, Musikmedien und soziale Netzwerke sorgen dafu?r, dass sein Werk staendig neu kontextualisiert wird – etwa, wenn eine Serie einen seiner Songs prominent einsetzt oder ein moderner Popstar eine Coverversion veroeffentlicht. So bleibt Stevie Wonder trotz fehlender neuer Studioalben dauerpraesent.

Welche Alben von Stevie Wonder eignen sich als Einstieg?

Fuer Einsteiger empfehlen sich vor allem die Alben Talking Book, Innervisions und Songs in the Key of Life. Sie zeigen unterschiedliche Facetten seines Schaffens: von Funk- und Clavinet-driven Grooves ueber politisch aufgeladene Soul-Songs bis zu ausladenden, vielschichtigen Kompositionen. Wer eher u?ber Hits einsteigen moechte, kann zunaechst zu einer Best-of-Kompilation greifen und danach die urspruenglichen Alben entdecken.

Wie stark ist Stevie Wonder in Deutschland verankert?

In Deutschland laufen seine Songs seit Jahrzehnten in Radio- und TV-Programmen, und seine Alben erreichten mehrfach die Offiziellen Deutschen Charts. Konzerte in deutschen Arenen und auf grossen Open-Air-Buehnen gelten als Sternstunden fu?r Soul- und Popfans. Zudem greifen deutsche Medien wie Rolling Stone Germany, Musikexpress und laut.de sein Werk regelmaessig in Hintergrundartikeln und Bestenlisten auf, was seine Stellung als Referenzgroesse im deutschsprachigen Diskurs festigt.

Wie beeinflusst Stevie Wonder heutige Ku?nstlerinnen und Ku?nstler?

Viele moderne Pop- und R n B-Acts nennen Stevie Wonder als direkten Einfluss: von Alicia Keys u?ber Pharrell Williams bis zu Ed Sheeran. Sie verweisen auf seine anspruchsvollen Harmonien, seine frei phrasierten Melodielinien und sein Mut, politische Themen mit Pop zu verbinden. Auch Produzenten betonen, dass seine Art, Synthesizer und akustische Instrumente zu kombinieren, noch heute als Vorbild dient. Selbst im deutschsprachigen Raum sind Anklänge an seinen Stil in Soul-, Pop- und Gospelproduktionen zu hoeren.

Mehr Berichterstattung zu Stevie Wonder bei AD HOC NEWS

Wer tiefer in die Geschichte von Stevie Wonder einsteigen moechte, findet bei AD HOC NEWS weitere Artikel, die einzelne Alben, Schluesselsongs oder historische Konzerte in den Blick nehmen. Dabei geht es nicht nur um Nostalgie, sondern auch darum, wie seine Musik in aktuellen Produktionen weiterlebt und welche Rolle sie in der deutschsprachigen Musiklandschaft spielt.

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