The Rolling Stones, Rockmusik

The Rolling Stones feiern neues Kapitel der Rock-Giganten

13.06.2026 - 12:16:29 | ad-hoc-news.de

The Rolling Stones bleiben auch 2026 eine Ausnahmeerscheinung: Wie die Legenden sich mit neuen Songs, Tourplänen und ihrem Vermächtnis behaupten.

Schlagzeug auf einer leeren Bühne vor farbenfroher Lichtkulisse in Pink, Blau und Orange.
The Rolling Stones - Bereit für den großen Auftritt: Das Drumset steht im Zentrum einer spektakulär ausgeleuchteten Konzertbühne. 13.06.2026 - Bild: THN

Wenn The Rolling Stones eine neue Veröffentlichung oder Tourphase andeuten, horcht die gesamte Rockwelt auf: Die langlebigste Band der Rockgeschichte zeigt immer wieder, dass ihr Motor noch läuft und ihr Songkatalog von Sticky Fingers bis Hackney Diamonds nichts an Strahlkraft eingebüßt hat.

Neues Studiozeitalter seit Hackney Diamonds

Im Herbst 2023 haben The Rolling Stones mit dem Studioalbum Hackney Diamonds ihr erstes Werk mit neuem, eigenem Songmaterial seit fast zwei Jahrzehnten vorgelegt. Das Album erschien über das Label Polydor und wurde von Andrew Watt produziert, der zuvor unter anderem mit Miley Cyrus, Post Malone und Pearl Jam gearbeitet hat.

Medien wie der britische Guardian und der Rolling Stone hoben hervor, wie überraschend frisch die Band auf dem Album klingt, obwohl Mick Jagger und Keith Richards längst im achten Lebensjahrzehnt stehen. Kritiker beschrieben die Platte als energiegeladenes Spätwerk, das den klassischen Stones-Sound mit zeitgemäßer Produktion verbindet.

In den internationalen Charts platzierte sich Hackney Diamonds weit vorn: In Großbritannien gelang ein Spitzenplatz in den Albumcharts, in den USA stieg die Platte in die oberen Ränge der Billboard 200 ein. Die Offiziellen Deutschen Charts führten das Werk ebenfalls in der Topregion und unterstrichen damit, dass die Stones im deutschsprachigen Raum weiterhin Zugkraft besitzen.

Für das Album konnten The Rolling Stones prominente Gäste gewinnen. Paul McCartney ist auf einem Song am Bass zu hören, während Elton John am Klavier mitwirkt. Diese Kollaborationen verdeutlichen, wie sehr die Band auch im sechsten Jahrzehnt ihrer Karriere im Zentrum der internationalen Popkultur steht.

Mehrere Songs von Hackney Diamonds wurden gezielt als Singles hervorgehoben, darunter Angry, das mit einem auffälligen Musikvideo beworben wurde. Darin fährt eine junge Frau in einem Cabrio durch Los Angeles, während auf Billboards historische Konzertaufnahmen der Stones laufen – ein geschickter Schulterschluss zwischen Nostalgie und Gegenwart.

Die Resonanz der Fans fiel überwiegend positiv aus. In sozialen Netzwerken wurde häufig betont, dass die Band es geschafft habe, neue Songs zu präsentieren, die sich organisch neben Klassikern wie Gimme Shelter, Paint It Black oder Jumpin Jack Flash behaupten können.

  • Erstes Original-Studioalbum seit rund zwei Jahrzehnten
  • Produktion von Andrew Watt, Release über Polydor
  • Topplatzierungen in Großbritannien, USA und Deutschland
  • Gastbeiträge von Paul McCartney und Elton John

Wer die Rolling Stones heute sind und wofür sie stehen

The Rolling Stones gelten seit den Sechzigern als Inbegriff der Rockband: gegründet in London, inspiriert vom amerikanischen Blues und getragen von der Songwriting-Partnerschaft Jagger und Richards. Heute steht der Name für einen gewaltigen Katalog an Welthits, eine ikonische Bühnenpräsenz und eine einzigartige Langlebigkeit in der Popgeschichte.

Aktuell besteht der Kern der Gruppe aus Mick Jagger als Frontmann, Keith Richards an der Gitarre und Ronnie Wood, der in den Siebzigern dazustieß. Nach dem Tod des langjährigen Schlagzeugers Charlie Watts wurde der Live-Sound der Band von Drummer Steve Jordan mitgeprägt, der bereits in den Achtzigern mit Keith Richards zusammenarbeitete.

Im Zentrum der Faszination steht die Kombination aus charismatischer Performance und unverwechselbaren Riffs. Jagger wird für seine unermüdliche Bühnenenergie und seine Fähigkeit gelobt, selbst große Stadien in intime Räume zu verwandeln. Richards wiederum verkörpert die rauere Seite des Rock, seine Gitarrenarbeit ist für Generationen von Musikern prägend.

In Deutschland besitzen The Rolling Stones eine besonders treue Fanbasis. Große Konzerte in Berlin, Hamburg, München oder Düsseldorf waren in der Vergangenheit regelmäßig ausverkauft, die Nachfrage nach Tickets blieb auch bei Tourneen im höheren Alter der Band ungebrochen. Deutsche Medien wie der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung oder der Rolling Stone Deutschland begleiten jede neue Veröffentlichung der Band mit ausführlichen Kritiken und Dossiers.

Die Gruppe hat sich nicht nur als Live-Phänomen etabliert, sondern auch als Marke mit eigenem Logo: die stilisierte Zunge, entworfen Anfang der Siebziger, zählt zu den bekanntesten Symbolen der Popgeschichte. Sie taucht auf T-Shirts, Plakaten und Albumcovers auf und steht heute synonym für einen rebellischen, aber zugleich klassischen Rockhabitus.

Dass The Rolling Stones sechs Jahrzehnte nach ihren Anfängen immer noch neue Studioalben veröffentlichen, zeigt, dass sie ihre Rolle nicht auf eine reine Nostalgie-Show reduzieren wollen. Stattdessen suchen sie den Anschluss an aktuelle Produktionsstandards und arbeiten mit jüngeren Produzenten und Gastmusikern zusammen, ohne ihre Identität zu verwässern.

Von Londoner Clubs zum globalen Rockmaßstab

Die Geschichte von The Rolling Stones beginnt Anfang der Sechzigerjahre in London. Die Gruppe formierte sich aus einer Clique junger Musiker, die ihre Liebe zum amerikanischen Blues teilten. Früh gehörten dazu Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones, ergänzt durch Bill Wyman am Bass und Charlie Watts am Schlagzeug.

Ihre ersten Auftritte fanden in kleinen Clubs statt, in denen sie vor allem Blues- und R&B-Cover spielten. Zu den frühen Einflüssen gehörten Künstler wie Muddy Waters, Howlin Wolf und Chuck Berry. Der Bandname selbst ist eine Anspielung auf einen Song von Muddy Waters, was die Verwurzelung im Blues unterstreicht.

Der Durchbruch gelang Mitte der Sechziger mit einer Reihe von Singles, die in Großbritannien und den USA hohe Chartplatzierungen erreichten. Songs wie (I Cant Get No) Satisfaction mit seinem markanten Gitarrenriff oder Paint It Black mit den prägnanten Sitar-Klängen prägten das Bild der Stones als etwas düsterere, wildere Antwort auf die Beatles.

In den späten Sechzigern und frühen Siebzigern begann die Band, sich künstlerisch weiterzuentwickeln und Alben zu veröffentlichen, die als geschlossene Werke konzipiert waren. Platten wie Beggars Banquet, Let It Bleed, Sticky Fingers und Exile on Main St. gelten heute als Klassiker der Rockmusik und tauchen regelmäßig in Bestenlisten von Magazinen wie Rolling Stone, NME oder MOJO auf.

In dieser Phase entstanden auch viele der Songs, die bis heute die Setlists der Band dominieren: Gimme Shelter, Sympathy for the Devil, Brown Sugar oder Wild Horses. Die Texte bewegten sich zwischen gesellschaftskritischen Beobachtungen, persönlicher Melancholie und offenem Hedonismus, was der Band den Ruf einbrachte, den Zeitgeist der ausgehenden Sechziger und frühen Siebziger einzufangen.

Die Siebzigerjahre waren zugleich geprägt von inneren Spannungen, Drogenproblemen und juristischen Schwierigkeiten, die den Mythos um die Band weiter befeuerten. Trotz aller Turbulenzen gelang es The Rolling Stones jedoch, sich immer wieder neu zu stabilisieren und kommerziell erfolgreiche Alben zu veröffentlichen.

In den Achtzigern öffnete sich die Band stärker für Pop-Produktionen und moderne Studiotechniken. Alben wie Tattoo You und Songs wie Start Me Up sicherten ihnen neue Radiohits und hielten die Stones im MTV-Zeitalter präsent. Die Band begann außerdem, gigantische Welttourneen zu planen, die in Sachen Bühnendesign und Technik neue Maßstäbe setzten.

Prägende Alben, Songs und der typische Stones-Sound

Der Sound von The Rolling Stones ist eine Mischung aus Blues, Rock, Soul, Country und gelegentlichen Ausflügen in andere Genres wie Disco oder Punk. Zentral sind die Gitarren von Keith Richards, der oft in offenen Stimmungen spielt, was den charakteristischen, rauen Klang vieler Songs prägt.

Zu den wichtigsten Alben der Band zählt Sticky Fingers aus den frühen Siebzigern. Die Platte enthält Klassiker wie Brown Sugar und Wild Horses und wird nicht nur wegen ihrer Songs, sondern auch wegen des ikonischen Andy-Warhol-Covers geschätzt. Kurz darauf folgte mit Exile on Main St. ein Doppelalbum, das als verschachteltes, von Blues und Gospel durchzogenes Meisterwerk gilt.

Auch Let It Bleed und Beggars Banquet werden häufig als Höhepunkte der Diskografie genannt. Songs wie Gimme Shelter mit seinem dramatischen Aufbau und dem eindringlichen Gesang oder Sympathy for the Devil mit seinem Samba-Rhythmus demonstrieren die Fähigkeit der Band, unterschiedliche Stile zu verbinden und doch sofort erkennbar zu bleiben.

In den späten Siebzigern und frühen Achtzigern setzten The Rolling Stones mit Some Girls und Tattoo You Akzente. Some Girls reagierte auf Punk und Disco, während Tattoo You mit Start Me Up einen der größten Stadionrock-Hits der Band enthält. Diese Songs gehören bis heute zu den Höhepunkten ihrer Live-Auftritte.

Das Spätwerk der Band wird oft an Platten wie Voodoo Lounge, Bridges to Babylon oder Blue & Lonesome gemessen. Letzteres ist ein reines Blues-Coveralbum, das 2016 erschien und die ursprünglichen Wurzeln der Band nochmals in den Mittelpunkt stellt. Kritiker lobten die Unmittelbarkeit und Spielfreude der Aufnahmen.

Mit Hackney Diamonds haben The Rolling Stones ihren Katalog um eine weitere Facette ergänzt. Die Produktion von Andrew Watt sorgt für druckvolle Drums, klare Gitarren und einen zeitgemäßen, aber nicht überladenen Klang. Gleichzeitig bleibt die Stimme von Mick Jagger das unverkennbare Zentrum, während Keith Richards und Ronnie Wood ihre Gitarrendialoge in gewohnter Manier ausspielen.

Songstrukturell setzen die Stones häufig auf eingängige Riffs, starke Hooks im Refrain und eine Mischung aus geradlinigen Rocknummern und balladenhaften Momenten. Gerade diese Kombination macht es möglich, dass ihre Songs sowohl im Radio als auch auf großen Bühnen funktionieren.

Produzentenseitig haben über die Jahrzehnte verschiedene prägende Figuren mit der Band gearbeitet. Neben Andrew Watt gehören dazu Jimmy Miller, der für mehrere der klassischen Alben verantwortlich war, sowie Don Was, der an späteren Produktionen mitwirkte. Diese Produzenten halfen jeweils, den Bandsound an die Zeit anzupassen, ohne den Kern zu verlieren.

Einfluss, Auszeichnungen und Nachhall in Deutschland

Der kulturelle Einfluss von The Rolling Stones ist kaum zu überschätzen. Zahlreiche Rock- und Popbands, von Led Zeppelin über Aerosmith bis hin zu Oasis und The Black Crowes, nennen die Gruppe als wichtigen Einfluss. Auch im deutschsprachigen Raum beziehen sich Generationen von Musikern auf den typischen Stones-Mix aus Bluesrock, Groove und unprätentiöser Attitüde.

Kritisch werden The Rolling Stones regelmäßig in die obersten Ränge der Rockgeschichte eingeordnet. Magazine wie der US-amerikanische Rolling Stone, der britische NME oder die deutsche Ausgabe von Rolling Stone führen Alben wie Exile on Main St. oder Let It Bleed in Bestenlisten der wichtigsten Platten aller Zeiten. Solche Listen tragen dazu bei, dass neue Hörerinnen und Hörer sich der Band auch lange nach der ursprünglichen Veröffentlichung zuwenden.

In Sachen Auszeichnungen hat die Band im Laufe der Jahrzehnte eine Vielzahl von Ehrungen erhalten, darunter Einträge in die Rock and Roll Hall of Fame und die UK Music Hall of Fame. Darüber hinaus erhielten sie Grammys, unter anderem für ihr Lebenswerk, sowie Nominierungen für einzelne Alben und Songs.

Kommerzielle Erfolge lassen sich auch an Zertifizierungen ablesen. Organisationen wie RIAA in den USA oder BPI im Vereinigten Königreich bescheinigen vielen ihrer Werke Gold- oder Platinstatus. In Deutschland vergibt die BVMI entsprechende Auszeichnungen, wobei Klassiker wie Hot Rocks oder Forty Licks als Best-of-Zusammenstellungen besonders erfolgreich waren.

Gerade in Deutschland sind The Rolling Stones über Jahrzehnte hinweg ein Garant für ausverkaufte Stadien gewesen. Große Tourneen machten regelmäßig Halt in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München oder Düsseldorf, was ihre besondere Nähe zum deutschsprachigen Publikum zeigt. Deutsche Medien berichten ausführlich über diese Auftritte und stellen immer wieder heraus, wie generationsübergreifend das Publikum zusammengesetzt ist.

Auch jenseits der reinen Musik haben The Rolling Stones Spuren hinterlassen. Ihr Logo, ihre Mode und ihre Inszenierung als Gegenpol zu braver Popkultur haben das Bild des Rockstars geprägt. In Filmen, Werbespots und Serien tauchen ihre Songs als Klangteppich für alles auf, was als rebellisch, frei oder nostalgisch gelesen werden soll.

Für viele Fans, insbesondere im deutschsprachigen Raum, markieren die Stones einen gemeinsamen Nenner: Eltern, die die Band in den Siebzigern entdeckten, besuchen heute mit ihren Kindern und Enkeln Konzerte, streamen die Songs und diskutieren neue Releases wie Hackney Diamonds. Dies macht die Band zu einem seltenen Beispiel für ein wirklich generationenübergreifendes Popphänomen.

Fragen zu The Rolling Stones im Überblick

Welche Bedeutung haben The Rolling Stones für die Rockgeschichte?

The Rolling Stones gelten neben den Beatles als eine der beiden zentralen Gruppen der Rockgeschichte. Sie haben mit ihrem Mix aus Blues, Rock und Pop den Sound der Sechziger und Siebziger geprägt, zahlreiche Klassiker veröffentlicht und gezeigt, dass eine Rockband über Jahrzehnte hinweg relevant bleiben kann.

Welche Alben sollten neue Hörerinnen und Hörer zuerst entdecken?

Als Einstieg empfehlen sich oft die späten Sechziger- und frühen Siebzigeralben wie Let It Bleed, Sticky Fingers und Exile on Main St.. Ergänzend bieten Kompilationen wie Hot Rocks oder Forty Licks einen schnellen Überblick über die größten Hits der Band.

Warum wird Hackney Diamonds als wichtiger Schritt im Spätwerk gesehen?

Hackney Diamonds wird als Meilenstein des Spätwerks wahrgenommen, weil es neues Songmaterial auf hohem Niveau präsentiert, das nicht nur von Nostalgie lebt. Die Produktion von Andrew Watt, prominente Gäste wie Paul McCartney und die positive Resonanz von Kritikern und Fans zeigen, dass die Band auch im 21. Jahrhundert noch Impulse setzen kann.

The Rolling Stones in sozialen Netzwerken und im Streaming

The Rolling Stones sind längst auch auf digitalen Plattformen präsent, von Streamingdiensten bis zu sozialen Netzwerken, in denen neue Generationen ihre Songs entdecken und teilen.

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