Agyptisches Museum Turin, Museo Egizio

Agyptisches Museum Turin: Warum das Museo Egizio Europas stiller Star ist

24.05.2026 - 01:30:25 | ad-hoc-news.de

Im Agyptischen Museum Turin, dem Museo Egizio, erleben Besucher in Turin, Italien, 4.000 Jahre Nilkultur hinter Palastmauern – und entdecken Details, die selbst viele Ägypten-Fans überraschen.

Agyptisches Museum Turin, Museo Egizio, Turin
Agyptisches Museum Turin, Museo Egizio, Turin

Die Sphinxen wirken, als würden sie wachsam auf die Via Accademia Albertina hinausblicken, während drinnen goldene Totenmasken, fein bemalte Sarkophage und filigrane Papyrusrollen im Halbdunkel leuchten: Das Agyptische Museum Turin, das Museo Egizio („ägyptisches Museum“ auf Italienisch), ist ein Schatzhaus der Pharaonen mitten in der Altstadt von Turin – und für viele Fachleute das bedeutendste Museum altägyptischer Kunst in Europa.

Agyptisches Museum Turin: Das ikonische Wahrzeichen von Turin

Für Turin ist das Museo Egizio mehr als nur ein Museum: Es ist ein kulturelles Wahrzeichen, das der norditalienischen Industriestadt internationales Renommee verleiht. Die Deutsche Welle und das Reisemagazin „Merian“ betonen übereinstimmend, dass die Sammlung in Turin – gemessen an Umfang und wissenschaftlicher Bedeutung – weltweit nur noch vom Ägyptischen Museum in Kairo übertroffen wird. In Zahlen: Rund 40.000 Objekte befinden sich im Besitz des Museums, mehrere Tausend davon sind dauerhaft ausgestellt.

Die Atmosphäre unterscheidet sich deutlich von vielen überlaufenen Museen Europas. Statt Gedränge wie im Louvre oder am British Museum wirkt das Agyptische Museum Turin oft ruhiger, konzentrierter. Besucher aus Deutschland finden in den abgedunkelten Sälen eine fast theatralische Inszenierung: sorgfältig ausgeleuchtete Statuen, Vitrinen in edlem Schwarz, mediale Installationen mit modernen Projektionen. Laut Berichten von „National Geographic Deutschland“ entstand das aktuelle Ausstellungskonzept im Zuge einer umfassenden Neugestaltung ab den 2000er-Jahren, die bis in die 2010er-Jahre hinein dauerte und das Haus architektonisch wie kuratorisch neu positionierte.

Für Reisende aus der DACH-Region ist das Museo Egizio zudem bequem erreichbar: Turin liegt nur rund eine Flugstunde von München oder Zürich entfernt und ist über das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz gut an Deutschland angebunden. Wer italienische Kultur mag, aber nicht nur nach Rom oder Florenz reisen möchte, findet hier eine Kombination aus piemontesischer Eleganz und altägyptischer Weltgeschichte.

Geschichte und Bedeutung von Museo Egizio

Die Wurzeln des Agyptischen Museums Turin reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Laut der offiziellen Museumsseite und Darstellungen der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) ging die Sammlung aus den Erwerbungen des Hauses Savoyen hervor, der Herrscherdynastie des späteren Königreichs Italien. 1824 kaufte König Carlo Felice (Karl Felix von Savoyen) eine umfangreiche Sammlung ägyptischer Altertümer an, die der italienische Forscher Bernardino Drovetti in Ägypten zusammengetragen hatte. Dies markiert die formale Gründung des Museo Egizio, das damit zu den ältesten ägyptologischen Museen der Welt zählt.

Bereits kurz nach seiner Gründung entwickelte sich Turin zu einem wichtigen Zentrum der Ägyptologie. Wissenschaftler wie der Franzose Jean-François Champollion, der Entzifferer der Hieroglyphen, besuchten die Sammlung. Sowohl das Museum als auch französische und deutsche Fachpublikationen heben hervor, dass Champollion in Turin forschte und die Bedeutung der Sammlung für das Verständnis altägyptischer Geschichte ausdrücklich lobte. Damit liegt der wissenschaftliche Rang des Museums zeitlich deutlich vor der Gründung des Deutschen Reichs von 1871 – eine für die Historisierung aus deutscher Perspektive interessante Einordnung.

Im 20. Jahrhundert wuchs die Sammlung durch Ausgrabungen und Ankäufe weiter. Besonders wichtig waren archäologische Projekte, an denen das Museo Egizio beteiligt war und aus denen zahlreiche Objekte nach Turin gelangten. Fachartikel in „GEO Epoche“ und Berichte des Museums betonen, dass die Turiner Sammlung nicht nur kunsthistorisch, sondern auch sozialgeschichtlich bedeutend ist: Sie ermöglicht Einblicke in den Alltag am Nil, in Bestattungsrituale und Verwaltungssysteme, die weit über die berühmten Königsgräber hinausgehen.

Ab den späten 1990er- und 2000er-Jahren wurde das Museum grundlegend renoviert und erweitert. Die Stadt Turin und die Region Piemont investierten gemeinsam mit Stiftungen in die Modernisierung der Ausstellung, den Ausbau der Depotflächen und die Digitalisierung. Laut Berichten italienischer Medien (u. a. „La Stampa“) und der Deutschen Welle gehörte diese Erneuerung zu den größten Museumsprojekten Italiens in dieser Zeit. Offiziell wiedereröffnet wurde das modernisierte Museo Egizio Mitte der 2010er-Jahre in mehreren Etappen, seither gilt es als Musterbeispiel für die zeitgemäße Inszenierung archäologischer Sammlungen.

Auch in der Gegenwart spielt das Museum eine wichtige Rolle für die internationale Forschung. Die Institution betont, dass sie mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit kooperiert, darunter auch mit Partnern in Deutschland. Damit ist das Agyptische Museum Turin nicht nur touristische Attraktion, sondern aktives Forschungszentrum – ein Aspekt, den insbesondere akademisch interessierte Reisende schätzen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Das Museo Egizio ist in einem historischen Palast aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, dem Palazzo dell’Accademia delle Scienze. Dieser barocke Bau war ursprünglich Sitz der Turiner Akademie der Wissenschaften. Fachbeiträge italienischer Kulturbehörden und Reiseführer wie „Marco Polo“ weisen darauf hin, dass der Palast zwar kein eigenständiges touristisches Wahrzeichen wie das Schloss von Turin ist, aber durch seine Lage im Herzen der Stadt und seine elegante Fassade eine typisch piemontesische Stadtkulisse bildet.

Innen wurde der Palast weitgehend umgebaut, um modernen Museumsansprüchen zu genügen. Laut offiziellen Angaben des Museums und Berichten von „National Geographic“ wurden neue Treppenhäuser, Aufzüge und Ausstellungsflächen eingefügt, ohne die historische Struktur zu zerstören. Das Ergebnis ist eine Art „Museumsstadt im Palast“: chronologisch angeordnete Rundgänge führen vom Alten Reich über das Neue Reich bis in die Spätzeit, ergänzt durch thematische Räume zu Alltagsleben, Religion und Bestattung.

Zu den berühmtesten Stücken des Agyptischen Museums Turin zählt der sogenannte Grabkomplex von Kha und Merit, einem Architekten und seiner Frau aus der Zeit um 1400 v. Chr. Dieser Komplex ist nahezu vollständig erhalten – mit Särgen, Möbeln, alltäglichen Gegenständen und einer Fülle an Grabbeigaben. Die offizielle Museumsdokumentation und deutsche Fachpresse heben hervor, dass diese Zusammenstellung weltweit einzigartig ist und einen seltenen Einblick in das Leben einer wohlhabenden, aber nicht königlichen Familie bietet. Für Besucher wirkt dieser Raum wie eine Zeitkapsel, die direkt ins Herz des Neuen Reiches führt.

Ebenso bekannt sind die kolossalen Statuen von Pharaonen und Göttern, darunter eindrucksvolle Darstellungen von Ramses II. und anderen Herrschern. Viele dieser Monumente stammen aus Tempeln in Oberägypten und wurden im 19. Jahrhundert nach Turin verbracht. Laut Museumsangaben wurden sie im Zuge der Neugestaltung in einem dramatisch inszenierten „Statuensaal“ zusammengeführt, in dem Licht, Schatten und Raumwirkung gezielt eingesetzt werden. Für viele Besucher ist dies einer der emotionalen Höhepunkte des Rundgangs.

Ein weiteres Highlight ist die reichhaltige Papyrussammlung. Fachkreise verweisen darauf, dass die Turiner Papyri zu den bedeutendsten der Welt zählen. Dazu gehört der sogenannte Turiner Königspapyrus, ein wichtiges Dokument für die Chronologie der ägyptischen Herrscher, sowie der bekannte „Turiner erotische Papyrus“, der häufig in populären Darstellungen erwähnt wird, aber in der Dauerausstellung nur in Auswahl oder Reproduktion gezeigt wird. Ergänzt wird die Sammlung durch Alltagspapyri, Verträge und Briefe, die die Verwaltung und das Wirtschaftsleben am Nil greifbar machen.

Auch aus kunsthistorischer Sicht ist das Museo Egizio für deutsche Besucher spannend. Die fein bemalten Holzsärge, filigranen Uschebti-Figuren (kleine Dienerfiguren für das Jenseits) und Wandfragmente bieten einen Querschnitt durch mehrere Jahrtausende ägyptischer Kunstgeschichte. Kunsthistoriker, die von Medien wie „Die Zeit“ und „FAZ“ zitiert werden, betonen, dass die Qualität der Turiner Stücke mit den Spitzenwerken in Kairo, London oder Paris mithalten kann.

Moderne Multimedia-Angebote runden das Erlebnis ab. Das Museum bietet Audio-Guides in mehreren Sprachen an, nach eigenen Angaben auch auf Deutsch. Zusätzlich gibt es interaktive Stationen, an denen Besucher etwa Hieroglyphen erkunden oder Rekonstruktionen von Grabanlagen virtuell erleben können. Dies macht das Museo Egizio auch für Familien mit Kindern attraktiv, die hier eine Mischung aus klassischem Museum und moderner Ausstellungstechnik finden.

Agyptisches Museum Turin besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Das Museo Egizio liegt im historischen Zentrum von Turin, in der Via Accademia Albertina, nur wenige Gehminuten von der Piazza San Carlo und der Via Roma entfernt. Für Besucher aus Deutschland bieten sich mehrere Anreisewege an. Direktflüge von größeren Flughäfen wie Frankfurt, München oder Berlin nach Turin werden je nach Saison von verschiedenen Airlines angeboten; die Flugzeit liegt in der Regel bei rund 1 bis 1,5 Stunden. Alternativ ist Turin über Mailand per Zug gut erreichbar: Von Mailand aus fahren Hochgeschwindigkeitszüge (z. B. Frecciarossa) in etwa 1 Stunde nach Turin. Von Süddeutschland aus gibt es zudem Bahnverbindungen mit Umstieg in Mailand oder Zürich. Mit dem Auto führt die Strecke aus Deutschland meist über die Schweiz (Gotthard- oder San-Bernardino-Route) oder über Österreich und den Brenner nach Norditalien; unterwegs fallen Mautgebühren in einzelnen Ländern an. Aktuelle Fahrpläne und Verbindungen sollten Reisende über die Deutsche Bahn oder internationale Buchungsportale prüfen.
  • Öffnungszeiten
    Das Agyptische Museum Turin ist in der Regel ganzjährig geöffnet, mit Ausnahme weniger Feiertage. Üblicherweise erstrecken sich die Öffnungszeiten über den Tag bis in den späten Nachmittag oder frühen Abend, teils mit verlängerten Zeiten an bestimmten Wochentagen oder in der Hochsaison. Da sich genaue Uhrzeiten ändern können – etwa bei Sonderveranstaltungen oder Feiertagen – empfiehlt das Museum selbst, die aktuellen Öffnungszeiten direkt auf der offiziellen Website des Museo Egizio zu prüfen.
  • Eintritt
    Das Museum erhebt einen Eintrittspreis, der sich nach Alter, eventuellen Ermäßigungen und Sonderausstellungen richtet. Es gibt in der Regel reguläre Tickets für Erwachsene, ermäßigte Tarife für Jugendliche und Studierende sowie teilweise kostenlose oder stark reduzierte Eintritte für Kinder bis zu einem bestimmten Alter. Außerdem sind zeitlich begrenzte Online-Tickets und Kombinationsangebote mit Führungen möglich. Konkrete Preise werden von Museum und Stadt regelmäßig angepasst; Besucher sollten daher die offiziellen Informationen des Museo Egizio oder der Turiner Tourismusorganisation konsultieren. Für deutsche Reisende lohnt sich ein Blick auf Online-Reservierungsmöglichkeiten, um längere Wartezeiten an stark frequentierten Tagen zu vermeiden.
  • Beste Reisezeit und Besuchszeitpunkt
    Turin hat ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und eher milden, manchmal nebligen Wintern. Für einen Museumsbesuch bieten sich insbesondere Frühling (April bis Juni) und Herbst (September und Oktober) an, wenn die Stadt weniger heiß und nicht ganz so überfüllt ist wie in der Hochsaison. Das Museum kann in den Ferienzeiten und an Wochenenden gut besucht sein; wer Menschenmengen vermeiden möchte, plant idealerweise einen Besuch am frühen Vormittag oder unter der Woche. Fachmedien und Reiseportale vermerken, dass Turiner Museen besonders an regnerischen Tagen starken Andrang haben – eine rechtzeitige Online-Reservierung kann hier hilfreich sein.
  • Sprache, Führungen und Barrierefreiheit
    Im Agyptischen Museum Turin werden Beschriftungen und Informationstafeln überwiegend auf Italienisch und Englisch angeboten. Laut Museumsangaben gibt es Audio-Guides in mehreren Sprachen, darunter in der Regel auch Deutsch, was für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum ein großer Vorteil ist. Geführte Touren finden häufig auf Italienisch oder Englisch statt; deutschsprachige Führungen können je nach Saison oder auf Anfrage angeboten werden. Englisch ist in Turin, besonders in Hotels, Restaurants im Zentrum und im Museumsumfeld, weit verbreitet. Italienischkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für den Besuch. Das Museum arbeitet daran, barrierefreie Zugänge zu gewährleisten: Aufzüge und Rampen erschließen einen Großteil der Ausstellungsflächen, genaue Informationen zur Barrierefreiheit stellt die Institution auf ihrer Website bereit.
  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    In Italien ist der Euro die Landeswährung, was für Besucher aus der DACH-Region die Reiseplanung vereinfacht. Tickets für das Museo Egizio können vor Ort in der Regel mit Kreditkarte bezahlt werden, vielfach auch mit kontaktlosen Zahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay. In Italien ist Kartenzahlung in größeren Städten weit verbreitet, dennoch empfiehlt sich etwas Bargeld für kleinere Ausgaben in Cafés oder für Souvenirs. Trinkgeld („mancia“) ist in Italien üblich, aber moderat: Im Restaurant gelten 5–10 % als angemessen, sofern kein Servicezuschlag („coperto“ oder „servizio“) bereits auf der Rechnung steht. Museumspersonal erhält kein obligatorisches Trinkgeld; wer mit einer Führung besonders zufrieden ist, kann ein kleines Extra geben.
  • Kleiderordnung und Fotografieren
    Eine strenge Kleiderordnung wie in religiösen Stätten gibt es im Museo Egizio nicht. Bequeme Kleidung und gutes Schuhwerk sind empfehlenswert, da der Rundgang mehrere Stunden dauern kann und sich über mehrere Etagen erstreckt. Für das Fotografieren gelten die in vielen Museen üblichen Regeln: In den meisten Bereichen sind Fotos ohne Blitz und ohne Stativ in der Regel erlaubt, einige empfindliche Objekte oder Sonderausstellungen können jedoch restriktiver gehandhabt werden. Besucher sollten auf Hinweisschilder achten und die Vorgaben des Personals respektieren; aktuelle Regeln werden vom Museum kommuniziert.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise
    Italien gehört zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger sowie Bürgerinnen und Bürger anderer DACH-Staaten können in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Italienreisen ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. die Krankenversichertenkarte der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll; eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung kann ergänzenden Schutz bieten. Spezielle Sicherheitsrisiken für den Besuch des Museo Egizio werden von seriösen Quellen derzeit nicht hervorgehoben, allgemeine Vorsicht vor Taschendiebstahl in touristischen Gebieten ist jedoch – wie in vielen europäischen Städten – ratsam.
  • Zeitzone
    Turin liegt wie der Rest Italiens in der Mitteleuropäischen Zeitzone. Es gibt keine Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bzw. zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entfällt somit die Umstellung auf eine andere Zeitzone.

Warum Museo Egizio auf jede Turin-Reise gehört

Wer an Turin denkt, hat häufig zunächst Autos von Fiat, die königlichen Residenzen oder die Alpen vor Augen. Doch für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland gehört das Agyptische Museum Turin heute zu den stärksten Gründen, der Stadt überhaupt einen Besuch abzustatten. Während Rom mit dem Kolosseum und Florenz mit der Uffizien-Galerie werben, bietet Turin mit dem Museo Egizio eine einzigartige Spezialisierung: ein weltweit beachtetes Zentrum altägyptischer Kunst und Forschung in einem überschaubaren, gut zu erkundenden Stadtkern.

Die Kombination ist reizvoll: Vormittags in die Welt der Pharaonen eintauchen, nachmittags durch die eleganten Arkadenstraßen flanieren, in historischen Cafés Espresso trinken und abends piemontesische Küche genießen. Anders als in vielen mediterranen Metropolen wirkt Turin geordnet, fast norditalienisch zurückhaltend. Diese Atmosphäre, gepaart mit der Dichte an Kulturangeboten, macht die Stadt gerade für Kurzreisen aus der DACH-Region attraktiv.

Für Familien ist das Museo Egizio eine ideale Ergänzung zu Stadtspaziergängen: Kinder können Mumien, Tierdarstellungen und Hieroglyphen entdecken, während Erwachsene die historische Tiefe der Exponate schätzen. Audio-Guides und interaktive Stationen erleichtern den Zugang, auch wenn keine Vorkenntnisse in Ägyptologie vorhanden sind. Viele deutsche Reiseverlage – darunter ADAC Reisemagazin und Marco-Polo-Führer – empfehlen das Museum ausdrücklich als „Must-see“ in Turin.

Auch im Vergleich zu anderen großen Sammlungen altägyptischer Kunst in Europa – etwa im Ägyptischen Museum Berlin oder in der Sammlung des British Museum in London – hat Turin einen besonderen Charakter. Während Berlin seine Exponate im Kontext der ägyptischen und vorderasiatischen Sammlungen der Museumsinsel präsentiert, ist das Museo Egizio vollständig auf Ägypten fokussiert. Dadurch entsteht eine Konzentration, die gerade für tiefere Beschäftigung mit der Nilkultur ideal ist. Kunsthistoriker und Archäologen, die in Medien zitiert werden, heben hervor, dass der Rundgang in Turin eine außergewöhnlich kohärente Erzählung von mehr als 3.000 Jahren ägyptischer Geschichte ermöglicht.

Praktisch ist zudem, dass Turin (anders als etwa Kairo) für Reisende aus Deutschland ohne große Reiserisiken erreichbar ist. Keine Fernflüge, keine Zeitverschiebung, Eingang im Stadtzentrum: Wer eine Städtereise nach Italien plant und sich für Geschichte interessiert, kann mit dem Agyptischen Museum Turin ein Weltklasse-Museum besuchen, ohne Nordafrika oder den Nahen Osten bereisen zu müssen.

Darüber hinaus ist das Museum auch ein guter Ausgangspunkt, um weitere Sehenswürdigkeiten Turins zu entdecken. In unmittelbarer Nähe liegen die Piazza Castello mit dem Palazzo Madama, das Königsschloss und das berühmte Mole Antonelliana, in dem das Nationale Filmmuseum untergebracht ist. Viele Reisende kombinieren einen halben Tag im Museo Egizio mit einem Stadtbummel entlang der Via Roma und einem Besuch der Mole, deren Aussichtsplattform einen weiten Blick über die Stadt und die Alpen bietet.

Für Kultur- und Bildungsreisen, für Schulklassen aus Deutschland oder für Städtereisende, die eine Alternative zu den üblichen Klassikern suchen, ist das Museo Egizio damit ein starkes Argument, Turin in die persönliche Reiseroute aufzunehmen. Die Verbindung von hoher wissenschaftlicher Qualität, moderner Präsentation und guter Erreichbarkeit macht das Agyptische Museum Turin zu einem jener Orte, die im Gedächtnis bleiben – lange nachdem man die letzte Vitrine verlassen hat.

Agyptisches Museum Turin in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Auf Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok taucht das Museo Egizio regelmäßig in Reels, Shorts und Fotogalerien auf: von detailreichen Nahaufnahmen vergoldeter Särge bis zu Zeitraffer-Videos eines kompletten Rundgangs. Viele Besucher aus ganz Europa teilen ihren Eindruck, dass das Agyptische Museum Turin unterschätzt wird und zu den eindrucksvollsten Museumserlebnissen gehört, die sie auf dem Kontinent gemacht haben.

Häufige Fragen zu Agyptisches Museum Turin

Wo befindet sich das Agyptische Museum Turin genau?

Das Agyptische Museum Turin, das Museo Egizio, liegt im historischen Zentrum von Turin im Nordwesten Italiens. Es befindet sich im Palazzo dell’Accademia delle Scienze in der Nähe der Piazza San Carlo und der eleganten Einkaufsstraße Via Roma. Die Lage ist vom Hauptbahnhof Torino Porta Nuova aus zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Warum ist das Museo Egizio so bedeutend?

Das Museo Egizio gilt nach übereinstimmenden Einschätzungen der Institution selbst, der Deutschen Welle und verschiedener Fachmedien als eine der wichtigsten Sammlungen altägyptischer Kunst weltweit. Es ist eines der ältesten ägyptologischen Museen der Welt, entstand bereits im 19. Jahrhundert und beherbergt rund 40.000 Objekte. Die Kombination aus Umfang, Qualität der Exponate und wissenschaftlicher Forschung macht es zu einem Referenzort der Ägyptologie.

Wie viel Zeit sollte man für den Besuch des Agyptischen Museums Turin einplanen?

Reiseführer und Erfahrungsberichte empfehlen, mindestens 2 bis 3 Stunden einzuplanen, um einen guten Überblick zu bekommen. Wer sich intensiver mit den Objekten beschäftigen möchte – etwa mit der Grabausstattung von Kha und Merit, den großen Statuensälen oder der Papyrussammlung –, sollte eher einen halben Tag vorsehen. Dank der zentralen Lage lässt sich der Besuch gut mit weiteren Erkundungen der Altstadt kombinieren.

Ist das Museo Egizio für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, das Museo Egizio eignet sich gut für Familien mit Kindern. Viele Exponate – Mumien, Tierdarstellungen, Hieroglyphen – sprechen auch jüngere Besucher an. Audio-Guides, kindgerechte Führungen und interaktive Elemente erleichtern den Zugang. Die ruhigere Atmosphäre im Vergleich zu manchen Megamuseen in Europa hilft, dass Kinder nicht überfordert werden. Eltern sollten dennoch genügend Pausen und eventuell einen Abstecher in die umliegenden Parks oder Cafés einplanen.

Welche Rolle spielt das Agyptische Museum Turin für Reisende aus Deutschland?

Für Reisende aus Deutschland ist das Agyptische Museum Turin eine seltene Chance, eine der weltweit führenden altägyptischen Sammlungen in einem gut erreichbaren, europäischen Umfeld zu erleben. Keine Zeitverschiebung, moderate Anreisezeiten und ein hoher Standard bei Service und Infrastruktur machen den Besuch unkompliziert. Viele deutschsprachige Reiseführer empfehlen das Museo Egizio explizit als Höhepunkt einer Turin- oder Piemont-Reise.

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