Altstadt von San Jose, Costa Rica Reise

Altstadt von San Jose: Wo Costa Ricas Herz im Centro Historico schlÀgt

05.06.2026 - 13:23:54 | ad-hoc-news.de

Die Altstadt von San Jose, das Centro Historico de San Jose in Costa Ricas Hauptstadt, ĂŒberrascht mit kolonialer Architektur, lebendigen PlĂ€tzen und versteckten Kulturorten – ein Stadtviertel, das weit mehr ist als nur Durchgangsstation auf der Rundreise.

Altstadt von San Jose, Costa Rica Reise, StÀdtereise Lateinamerika
Altstadt von San Jose, Costa Rica Reise, StÀdtereise Lateinamerika

Zwischen hupenden Bussen, StraßenhĂ€ndlern und dem Duft von frisch geröstetem Kaffee eröffnet sich in der Altstadt von San Jose plötzlich eine andere Welt: Das Centro Historico de San Jose (sinngemĂ€ĂŸ „historisches Zentrum von San Jose“) mit seinen PlĂ€tzen, Theatern und MĂ€rkten erzĂ€hlt die Geschichte Costa Ricas in wenigen StraßenzĂŒgen – dicht, ĂŒberraschend und nahbar.

Altstadt von San Jose: Das ikonische Wahrzeichen von San Jose

Die Altstadt von San Jose bildet das politische, kulturelle und historische Zentrum der costa-ricanischen Hauptstadt. Hier konzentrieren sich ParlamentsgebĂ€ude, Nationaltheater, Museen, MĂ€rkte und Kirchen auf vergleichsweise engem Raum. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist dieses Quartier der ideale Einstieg in das Land: In wenigen Stunden lĂ€sst sich nachvollziehen, wie aus einem unscheinbaren Siedlungskern die moderne Metropole und gleichzeitig die stabile Demokratie Costa Ricas wurde.

Statt einer klar abgegrenzten Altstadt mit Stadtmauer – wie man sie etwa aus NĂŒrnberg oder Rothenburg ob der Tauber kennt – ist das Centro Historico de San Jose eher ein historischer Kern aus mehreren StraßenzĂŒgen rund um zentrale PlĂ€tze. Am hĂ€ufigsten rechnen ReisefĂŒhrer und Tourismusbehörden die Bereiche um den Parque Central, den Parque Nacional, den Parque MorazĂĄn und den Mercado Central zum Kerngebiet der Altstadt. PrĂ€gende GebĂ€ude sind unter anderem das Teatro Nacional de Costa Rica, die Kathedrale von San Jose (Catedral Metropolitana) und die historischen Markthallen.

FĂŒr viele Costa-Rica-Rundreisen ist San Jose nur Zwischenstopp auf dem Weg zu Regenwald, Vulkanen und PazifikstrĂ€nden. Wer sich jedoch einen Tag Zeit fĂŒr die Altstadt nimmt, erlebt eine seltene Kombination: koloniale und republikanische Architektur, Straßenszenen Lateinamerikas und gleichzeitig relativ hohe Sicherheit und politische StabilitĂ€t im Vergleich zu manchen NachbarlĂ€ndern Mittelamerikas. Gerade diese Mischung macht die Altstadt von San Jose zu einem spannenden Kontrastprogramm zu den Naturhighlights des Landes.

Geschichte und Bedeutung von Centro Historico de San Jose

Die UrsprĂŒnge der heutigen Altstadt von San Jose reichen in die Kolonialzeit zurĂŒck. Anders als viele andere StĂ€dte in Lateinamerika wurde San Jose jedoch nicht als klassische Kolonialstadt mit großem Plaza Mayor und strenger Schachbrettstruktur gegrĂŒndet, sondern entwickelte sich zunĂ€chst eher dorfartig. Erst im spĂ€ten 18. und frĂŒhen 19. Jahrhundert gewann der Ort an Bedeutung, als der Kaffeehandel zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor wurde und Verwaltungsstrukturen aufgebaut wurden.

Im 19. Jahrhundert wurde San Jose zur Hauptstadt des unabhĂ€ngigen Costa Rica, wodurch das heutige Centro Historico nach und nach mit reprĂ€sentativen Bauten ergĂ€nzt wurde. In diese Zeit fallen zentrale GebĂ€ude wie das Nationaltheater und frĂŒhe Regierungsbauten. WĂ€hrend der Kölner Dom in Deutschland im 19. Jahrhundert vollendet wurde, formte sich auf der anderen Seite des Atlantiks parallel das republikanische Gesicht von San Jose – allerdings in einem deutlich kleineren Maßstab und ohne große Kathedralenkomplexe.

Die Altstadt war und ist Schauplatz politischer und gesellschaftlicher Ereignisse: Kundgebungen, Demonstrationen, nationale Feiertage und kulturelle Festivals konzentrieren sich traditionell rund um die zentralen PlĂ€tze. Auch wenn Costa Rica im internationalen Vergleich relativ wenig von blutigen Konflikten geprĂ€gt ist, spiegelt die Bebauung der Altstadt doch Phasen von Modernisierung, wirtschaftlichen Krisen und gesellschaftlichen UmbrĂŒchen wider. Ältere Kolonialbauten stehen neben GebĂ€uden aus den 1960er- und 1970er-Jahren, was das Stadtbild heterogen und lebendig wirken lĂ€sst.

Heute gilt das Centro Historico de San Jose als symbolisches Herz des Landes: Hier sitzen zentrale Institutionen, hier sind die großen Museen beheimatet, hier nimmt ein Großteil der StĂ€dtereisenden seinen ersten Eindruck von Costa Rica mit. Offizielle Tourismusstellen des Landes betonen immer wieder, dass die Hauptstadt nicht nur Transitpunkt, sondern auch eigenstĂ€ndiges Reiseziel ist – und die Altstadt spielt dabei die SchlĂŒsselrolle.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Das architektonische Bild der Altstadt von San Jose ist vielfĂ€ltig. Klassische Kolonialarchitektur mit niedrigen HĂ€usern, Innenhöfen und ZiegeldĂ€chern findet sich punktuell, wird aber ĂŒberlagert von GebĂ€uden der RepublikĂ€ra, vom frĂŒhen 20. Jahrhundert bis zu nachtrĂ€glichen Modernisierungen. Charakteristisch sind bunte Fassaden, schmiedeeiserne Balkone und ArkadengĂ€nge, die Schutz vor Sonne und tropischen Regenschauern bieten.

Besonders hervorzuheben ist das Teatro Nacional de Costa Rica nahe dem Herzen des Centro Historico. Es gilt vielerorts als architektonisches Juwel der Stadt und wird in internationalen ReisefĂŒhrern regelmĂ€ĂŸig als eine der schönsten Kulturadressen des Landes beschrieben. Der Baustil mit seiner neoklassizistischen Fassade orientiert sich an europĂ€ischen OpernhĂ€usern des 19. Jahrhunderts, im Inneren dominieren Stuck, vergoldete Ornamente und GemĂ€lde. Damit ist das Theater auch ein Symbol dafĂŒr, wie sehr sich die costa-ricanische Elite jener Zeit an europĂ€ischen Kulturmodellen orientierte.

Ein weiteres prĂ€gendes Element der Altstadt ist die Kathedrale von San Jose. Mit ihrer eher schlichten, aber imposanten Fassade, den TĂŒrmen und dem erhöhten Standort markiert sie einen wichtigen Orientierungspunkt im Stadtbild. Im Vergleich zu barocken Prachtbauten in Mexiko oder Peru wirkt sie zurĂŒckhaltender, fĂŒgt sich aber gut in das urbane Ensemble aus Parks, RegierungsgebĂ€uden und GeschĂ€ftsstraßen ein.

Die Straßenkunst und zeitgenössische Kultur verleihen dem historischen Kern zusĂ€tzliche Ebenen. Murals, politische Wandmalereien und moderne Skulpturen kontrastieren mit Ă€lteren GebĂ€uden. Vor Museen und an den RĂ€ndern der Altstadt treten Straßenmusiker auf, spontan entstehen Tanzgruppen oder improvisierte KunstmĂ€rkte. Kunsthistoriker betonen in FachbeitrĂ€gen immer wieder, wie stark in San Jose die Grenze zwischen institutionalisierter Hochkultur und urbaner Alltagskultur verschwimmt; in der Altstadt zeigt sich dies besonders verdichtet.

Auch Museen spielen eine zentrale Rolle: In und unmittelbar am Centro Historico liegen mehrere bedeutende HĂ€user, darunter das Nationalmuseum und Museen zu prĂ€kolumbianischer Goldkunst. Sie sind zwar zum Teil in GebĂ€uden etwas außerhalb der engsten Altstadtstraßen untergebracht, werden aber in vielen touristischen Beschreibungen funktional zum historischen Zentrum gezĂ€hlt, weil sie in Laufdistanz zu den klassischen AltstadtplĂ€tzen liegen.

Altstadt von San Jose besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Altstadt von San Jose liegt im Zentrum der Hauptstadt San Jose im Hochland von Costa Rica, auf etwa 1.100–1.200 m Höhe. FĂŒr Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel ĂŒber den internationalen Flughafen Juan SantamarĂ­a (SJO) bei San Jose. Von dort sind es – je nach Verkehr – rund 30–60 Minuten mit Taxi oder Shuttle bis ins historische Zentrum. Ab Frankfurt, MĂŒnchen oder Berlin fĂŒhren die meisten Routen mit Umstieg ĂŒber große europĂ€ische oder nordamerikanische Drehkreuze; die reine Flugzeit von Deutschland nach Costa Rica liegt typischerweise im Bereich von etwa 11–14 Stunden, je nach Verbindung. Innerhalb der Stadt empfiehlt sich zur Altstadt die Anreise per Taxi, App-basiertem Fahrdienst oder organisiertem Transfer, da der Verkehr dicht ist und sich das Parken im Zentrum als schwierig erweisen kann.
  • Orientierung im Viertel: Als grobe Orientierungslinie kann man sich an den Parks und dem Nationaltheater orientieren. Der Bereich rund um den Parque Central, das Teatro Nacional, die Kathedrale und den Mercado Central bildet den klassischen Einstieg. Viele StadtfĂŒhrungen starten an zentralen PlĂ€tzen oder vor bekannten GebĂ€uden wie dem Nationaltheater.
  • Öffnungszeiten: Da es sich um ein innerstĂ€dtisches Quartier handelt, ist die Altstadt selbst jederzeit frei zugĂ€nglich. Einzelne SehenswĂŒrdigkeiten – Museen, Theater, Kirchen, MĂ€rkte – haben jeweils eigene Öffnungszeiten, die sich im Laufe der Zeit Ă€ndern können. Wer bestimmte Einrichtungen besuchen möchte, sollte die aktuellen Zeiten und mögliche Feiertagsschließungen direkt bei der jeweiligen Institution oder ĂŒber die offiziellen InformationskanĂ€le der Stadt und des Landes prĂŒfen. Formulierungen wie „werktags von 
 bis 
 Uhr“ sind hier bewusst zu vermeiden, weil tatsĂ€chliche Öffnungszeiten variieren können.
  • Eintritt: Die Straßen und PlĂ€tze der Altstadt sind kostenfrei zugĂ€nglich. FĂŒr Museen, das Nationaltheater oder spezielle FĂŒhrungen fallen EintrittsgebĂŒhren an, die sich abhĂ€ngig von Einrichtung, Alter und Staatsangehörigkeit unterscheiden. Da sich Preise und Wechselkurse Ă€ndern, ist es sinnvoll, sich vorab auf den offiziellen Seiten der jeweiligen HĂ€user ĂŒber aktuelle Tarife zu informieren. Viele Einrichtungen bieten kombinierte Tickets oder ermĂ€ĂŸigte FĂŒhrungen an.
  • Beste Reisezeit: Costa Rica liegt in den Tropen, entsprechend wird zwischen Trocken- und Regenzeit unterschieden, nicht zwischen klassischen Jahreszeiten. FĂŒr San Jose und seine Altstadt gelten die Monate der Trockenzeit hĂ€ufig als angenehm, da die Regenwahrscheinlichkeit geringer ist und StadtspaziergĂ€nge planbarer sind. In der Regenzeit kommt es oft zu nachmittĂ€glichen Schauern, wodurch ein Besuch der Altstadt besonders am Vormittag oder frĂŒhen Mittag empfehlenswert sein kann. Die Temperaturen liegen im Hochland meist moderat und sind deutlich milder als in heißen KĂŒstenregionen. Wer Menschenmengen meiden möchte, hat in den frĂŒhen Morgenstunden unter der Woche die besten Chancen auf verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ruhige Straßen.
  • Sicherheit und Verhalten: Im regionalen Vergleich gilt Costa Rica als vergleichsweise sicheres Reiseland. Dennoch ist die Altstadt von San Jose ein urbanes Zentrum mit den ĂŒblichen Risiken einer Großstadt. Es empfiehlt sich, WertgegenstĂ€nde nah am Körper zu tragen, grĂ¶ĂŸere BargeldbetrĂ€ge zu vermeiden und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit auf gut frequentierte Straßen zu achten oder Taxis bzw. Fahrdienste zu nutzen. Viele Reisehinweise internationaler Institutionen empfehlen zudem, in sehr belebten Zonen wie MĂ€rkten oder Busbahnhöfen auf Taschendiebstahl zu achten.
  • Sprache: Amtssprache in Costa Rica ist Spanisch. In der Altstadt von San Jose sprechen Mitarbeiter in Hotels, touristisch orientierten Restaurants, Museen und bei gefĂŒhrten Touren in der Regel auch Englisch; Deutschkenntnisse sind eher selten. FĂŒr selbstorganisierte Erkundungen ist es hilfreich, einige grundlegende spanische AusdrĂŒcke zu kennen, etwa fĂŒr Wegbeschreibungen oder einfache Bestellungen, wobei man mit Englisch an den HauptsehenswĂŒrdigkeiten meist gut zurechtkommt.
  • Zahlung und WĂ€hrung: Die LandeswĂ€hrung ist der Costa-Rica-ColĂłn. In touristisch geprĂ€gten Bereichen der Altstadt werden gĂ€ngige internationale Kreditkarten in vielen Hotels, Restaurants, Museen und grĂ¶ĂŸeren GeschĂ€ften akzeptiert. In kleineren LĂ€den, auf MĂ€rkten oder bei StraßenstĂ€nden ist Bargeld sehr verbreitet. Die Bezahlung in Euro ist vor Ort nicht ĂŒblich, gelegentlich werden jedoch US-Dollar akzeptiert. Da sich Wechselkurse Ă€ndern, empfiehlt es sich, vor Reiseantritt aktuelle Informationen der Hausbank oder seriöser Finanzdienstleister zu prĂŒfen. Kontaktloses Bezahlen gewinnt an Bedeutung, ist aber noch nicht ĂŒberall Standard. Die in Deutschland verbreitete Girocard kann außerhalb des Euroraums in ihrer Funktion eingeschrĂ€nkt sein; eine Kreditkarte (z. B. Visa oder Mastercard) bietet sich daher an.
  • Trinkgeldkultur: In Costa Rica ist Trinkgeld ĂŒblich, wenn auch oft zurĂŒckhaltender als in manchen anderen LĂ€ndern. In Restaurants ist in der Rechnung meist ein Bedienungszuschlag enthalten; ein kleines zusĂ€tzliches Trinkgeld, insbesondere bei gutem Service, wird geschĂ€tzt, ist aber nicht zwingend. FĂŒr StadtfĂŒhrungen, Fahrdienste oder GepĂ€ckservice sind kleine Trinkgelder ĂŒblich. In einfacheren Lokalen oder bei StraßenstĂ€nden wird Trinkgeld hingegen nicht durchgehend erwartet.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung: Costa Rica liegt in einer Zeitzone, die sich von der MitteleuropĂ€ischen Zeit unterscheidet. Je nach Jahreszeit betrĂ€gt die Zeitverschiebung mehrere Stunden; hĂ€ufig ist Costa Rica der MitteleuropĂ€ischen Zeit um etwa 7–8 Stunden hinterher. Da sich Sommer- und Winterzeitregelungen auf beiden Seiten des Atlantiks unterscheiden, kann die exakte Differenz je nach Datum variieren. FĂŒr die Reiseplanung lohnt sich ein Blick in aktuelle Zeitzonenrechner oder offizielle Informationen.
  • Gesundheit und Versicherung: Innerhalb der EU gilt die europĂ€ische Krankenversicherungskarte, fĂŒr Costa Rica jedoch nicht. Es ist daher ratsam, vor einer Reise eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die auch einen eventuellen RĂŒcktransport abdeckt. In der Altstadt von San Jose gibt es Zugang zu medizinischer Versorgung, dennoch sollte man Medikamente des persönlichen Bedarfs aus Deutschland mitnehmen. Übliche Empfehlungen zu Trinkwasser, Hygiene und Schutz vor Insekten gelten fĂŒr das ganze Land; individuelle medizinische Beratung sollte ĂŒber Ärztinnen und Ärzte sowie offizielle Beratungsstellen erfolgen.
  • Einreisebestimmungen: FĂŒr deutsche StaatsbĂŒrger können sich Einreisebestimmungen, notwendige Dokumente oder empfohlene Impfungen Ă€ndern. Es wird daher dringend empfohlen, vor Reiseantritt die aktuellen Hinweise des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de zu prĂŒfen. Dort finden sich jeweils aktualisierte Informationen zu Einreise, Sicherheit, Gesundheit und Aufenthalt in Costa Rica.

Warum Centro Historico de San Jose auf jede San-Jose-Reise gehört

Die Altstadt von San Jose ist mehr als ein Pflichtpunkt im ReisefĂŒhrer. Sie fungiert als komprimierte EinfĂŒhrung in viele Facetten Costa Ricas: Geschichte, Politik, Alltagsleben, KĂŒche und Kunst lassen sich hier erleben, ohne weite Wege zurĂŒcklegen zu mĂŒssen. Gerade fĂŒr Besucher aus Deutschland, die hĂ€ufig zuerst Naturparadiese wie den Vulkan Arenal, Monteverde oder die PazifikkĂŒste mit Costa Rica verbinden, stellt die Altstadt einen wichtigen Gegenpol dar.

Ein Spaziergang durch das Centro Historico kann etwa so verlaufen: Start am Nationaltheater, weiter zur Kathedrale, ein Abstecher in den Mercado Central mit seinen GewĂŒrzen, FrĂŒchten und kleinen Restaurants, danach ein Besuch eines Museums und schließlich ein Kaffee in einer der modernen CafĂ©s, die die neue urbane Szene der Stadt reprĂ€sentieren. Unterwegs lassen sich immer wieder GebĂ€ude mit kolonialen oder republikanischen Fassaden, kleine Parks mit Schatten spendenden BĂ€umen und Straßenszenen mit VerkĂ€ufern und Musikern beobachten.

Viele ReisefĂŒhrer empfehlen, mindestens einen halben, besser einen ganzen Tag fĂŒr die Altstadt einzuplanen. Wer tiefer eintauchen möchte, kann sich einer gefĂŒhrten Tour anschließen, bei der neben den offensichtlichen SehenswĂŒrdigkeiten auch weniger bekannte Hinterhöfe, Galerien oder historische InnenrĂ€ume geöffnet werden. StadtfĂŒhrungen sind hĂ€ufig thematisch ausgerichtet – von Geschichte und Politik ĂŒber Street Art bis hin zu Kaffee und Gastronomie.

Die NÀhe der Altstadt zu Verkehrsknotenpunkten macht den Besuch auch organisatorisch einfach: Viele Hotels der Innenstadt liegen in Laufdistanz, Busse und Taxis sind allgegenwÀrtig. So lÀsst sich der Besuch der Altstadt gut mit dem An- oder Abreisetag kombinieren, etwa indem man nach der Landung zunÀchst im Centro Historico akklimatisiert, bevor es weiter in andere Regionen des Landes geht.

FĂŒr Fotografie-Interessierte bietet das Viertel verschiedene Tagesstimmungen: Morgens weiches Licht auf Fassaden und leere PlĂ€tze, mittags das volle urbane Leben, abends die Beleuchtung rund um das Nationaltheater und wichtige GebĂ€ude. Wer Menschen in Alltagssituationen, historische Architektur und Straßenszenen festhalten möchte, findet im Centro Historico de San Jose reichlich Motive.

Altstadt von San Jose in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In sozialen Medien wird die Altstadt von San Jose hĂ€ufig als authentischer Blick auf das urbane Costa Rica inszeniert: Reels zeigen Straßenmusik am Abend, Fotogalerien konzentrieren sich auf Fassaden und CafĂ©s, Reisevlogs verbinden EindrĂŒcke von MĂ€rkten und Museen mit praktischen Tipps zur Orientierung. Viele Inhalte stammen von internationalen Reisenden, aber auch von lokalen Kreativen, die das Viertel als BĂŒhne fĂŒr Kunst- und Kulturprojekte nutzen.

HĂ€ufige Fragen zu Altstadt von San Jose

Wo liegt die Altstadt von San Jose genau?

Die Altstadt von San Jose liegt im inneren Stadtgebiet der costa-ricanischen Hauptstadt San Jose. Sie umfasst im Kern die Bereiche rund um den Parque Central, das Nationaltheater, die Kathedrale und den Mercado Central sowie mehrere angrenzende StraßenzĂŒge. FĂŒr Besucher ist dieser Bereich gut zu Fuß erschließbar, viele SehenswĂŒrdigkeiten liegen in Laufdistanz zueinander.

Wie viel Zeit sollte man fĂŒr das Centro Historico de San Jose einplanen?

FĂŒr einen ersten Eindruck genĂŒgen einige Stunden, um zentrale PlĂ€tze, das Nationaltheater von außen, den Markt und die Umgebung kennenzulernen. Wer zusĂ€tzlich Museen besuchen, an einer FĂŒhrung teilnehmen oder in Ruhe CafĂ©s und Restaurants ausprobieren möchte, sollte mindestens einen halben Tag, besser einen vollen Tag reservieren. Dies gilt besonders, wenn die Altstadt den einzigen Stadttag im Rahmen einer Costa-Rica-Rundreise darstellt.

Ist die Altstadt von San Jose sicher fĂŒr Touristen?

Im Vergleich zu manchen anderen GroßstĂ€dten in Mittelamerika wird San Jose oft als relativ sicher beschrieben. Dennoch ist die Altstadt ein urbanes Zentrum mit typischen Großstadtrisiken. Es ist sinnvoll, auf Taschendiebstahl zu achten, insbesondere in belebten Bereichen wie MĂ€rkten oder Busstationen, und nachts eher gut frequentierte Wege zu wĂ€hlen oder Taxis beziehungsweise Fahrdienste zu nutzen. Offizielle Reise- und Sicherheitshinweise, etwa vom AuswĂ€rtigen Amt, sollten vorab konsultiert werden.

Was ist das Besondere an der Altstadt von San Jose im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen StÀdten?

Die Altstadt von San Jose ist weniger monumental als die historischen Zentren mancher kolonialer GroßstĂ€dte in Mexiko oder Peru, dafĂŒr wirkt sie besonders lebendig und alltagsnah. Staatliche Institutionen, KulturhĂ€user und StraßenmĂ€rkte liegen dicht beieinander, sodass sich Politik, Kultur und Alltag unmittelbar ĂŒberlagern. FĂŒr viele Reisende ist zudem die Kombination aus urbanem Leben, relativ hoher politischer StabilitĂ€t und der NĂ€he zu Naturregionen ein besonderes Merkmal.

Wann ist die beste Zeit fĂŒr einen Besuch der Altstadt von San Jose?

Die meisten Reisenden verbinden den Besuch der Altstadt mit der trockensten Reisezeit des Landes, wenn StadtspaziergĂ€nge wahrscheinlicher ohne Regen auskommen. Dennoch ist das Klima im Hochland das ganze Jahr ĂŒber relativ mild, sodass ein Besuch grundsĂ€tzlich zu allen Jahreszeiten möglich ist. Innerhalb eines Tages eignen sich der Vormittag und der frĂŒhe Nachmittag gut fĂŒr Erkundungen, da die LichtverhĂ€ltnisse angenehm sind und viele Einrichtungen geöffnet haben. In den frĂŒhen Morgenstunden lĂ€sst sich die Altstadt mit weniger Andrang erleben, wĂ€hrend am spĂ€ten Nachmittag und frĂŒhen Abend das urbane Leben besonders sichtbar wird.

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