Altstadt von San Jose, Costa Rica

Altstadt von San Jose: Wo Costa Ricas Vergangenheit pulsiert

20.05.2026 - 10:57:01 | ad-hoc-news.de

Die Altstadt von San Jose, das Centro Historico de San Jose, ist das charmante Herz von San Jose, Costa Rica – voller Kolonialbauten, Märkte und Cafés. Warum sich gerade für Reisende aus Deutschland ein genauer Blick lohnt.

Altstadt von San Jose, Costa Rica, Städtereise
Altstadt von San Jose, Costa Rica, Städtereise

Zwischen bunt bemalten Fassaden, dem Duft frisch gerösteten Kaffees und dem Stimmengewirr auf den engen Straßen entfaltet die Altstadt von San Jose ihren ganz eigenen Rhythmus. Das Centro Historico de San Jose (auf Deutsch sinngemäß „historisches Zentrum von San Jose“) ist kein Freilichtmuseum, sondern ein lebendiger Stadtteil, in dem Geschichte, Politik und Alltagskultur Costa Ricas auf engem Raum zusammenkommen.

Altstadt von San Jose: Das ikonische Wahrzeichen von San Jose

Für San Jose, die Hauptstadt von Costa Rica, ist die Altstadt weit mehr als nur ein historisches Viertel. Sie bildet das politische, kulturelle und symbolische Zentrum des Landes. Hier liegen die wichtigsten Plätze, Regierungsgebäude, Theater und Kirchen nah beieinander – ähnlich konzentriert wie rund um den Berliner Gendarmenmarkt, wenn auch in deutlich tropischerem Ambiente.

Die Altstadt von San Jose ist geprägt von einem Mix aus kolonialen Einflüssen, republikanischer Architektur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und modernen Einbauten. Laut der nationalen Tourismusbehörde Instituto Costarricense de Turismo (ICT) gehört das historische Zentrum zu den meistbesuchten urbanen Sehenswürdigkeiten des Landes, weil sich hier vieles von dem verdichtet, was Besucher an Costa Rica fasziniert: Demokratiegeschichte, Kaffee als Exportschlager, bürgerliches Selbstbewusstsein und eine spürbar entspannte Lebenshaltung.

Deutsche Reisende erleben hier ein Kontrastprogramm zu den bekannten Natur-Highlights Costa Ricas – Nebelwälder, Vulkane, Pazifikstrände – und gewinnen gleichzeitig Einblick in den Alltag eines Landes, das in der Region als vergleichsweise stabil und sicher gilt. Die Altstadt von San Jose ist damit ein Schlüssel, um Costa Rica über die Postkartenlandschaft hinaus zu verstehen.

Geschichte und Bedeutung von Centro Historico de San Jose

San Jose entwickelte sich im 18. Jahrhundert aus einer kleinen Siedlung landwirtschaftlicher Produzenten, vor allem von Kaffee. Während andere Zentralamerikanische Städte bereits früh koloniale Verwaltungszentren waren, gewann San Jose seine Bedeutung vor allem im 19. Jahrhundert. Nach der Unabhängigkeit von Spanien im Jahr 1821 etablierte sich die Stadt zunehmend als politisches Machtzentrum des jungen Staates Costa Rica.

Die Altstadt von San Jose bildet den Kern dieser Entwicklung. Historiker und Stadtplaner verweisen darauf, dass sich rund um die heutigen Plätze – etwa den Parque Central und den Parque Nacional – viel von dem abspielt, was Costa Rica als demokratische Republik geprägt hat: Parlamentsdebatten, Demonstrationen, kulturelle Feste, aber auch alltägliche Begegnungen. Die nationale Presse, darunter „La Nación“ und „La República“, betont immer wieder, wie sehr das historische Zentrum als Bühne politischer Diskussionen dient.

Ein entscheidender Faktor für den Aufstieg San Joses war der Kaffeeexport. Der Reichtum, der im 19. Jahrhundert durch Kaffeeplantagen im Zentralhochland entstand, floss in öffentliche Gebäude, Kulturinstitutionen und bürgerliche Paläste. Das vielleicht prominenteste Beispiel ist das Nationaltheater von Costa Rica (Teatro Nacional de Costa Rica), das im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde. Reiseportale wie die Deutsche Zentrale für Tourismus und Kulturmagazine wie GEO Saison heben das Theater als architektonischen Höhepunkt des Viertels hervor, auch wenn die Altstadt als Ganzes kein einheitliches Ensemble im Sinne einer europäischen Altstadt wie in Prag oder Salzburg bildet.

Im 20. Jahrhundert wuchs San Jose stark, und die Altstadt wurde von moderner Bebauung, Verkehr und kommerziellen Nutzungen verändert. Trotzdem blieb das Centro Historico de San Jose der symbolische Mittelpunkt des Landes. Hier befinden sich bis heute wichtige Institutionen wie das Nationalmuseum (Museo Nacional de Costa Rica), das verfassungsgebende Gericht und verschiedene Ministerien. Auch ohne formellen UNESCO-Welterbestatus wird das Viertel von costa-ricanischen Kulturbehörden regelmäßig als schützenswerter historischer Raum beschrieben.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden immer wieder Initiativen zur Revitalisierung des Zentrums gestartet: Fußgängerzonen wurden ausgebaut, Fassaden renoviert und kulturelle Veranstaltungen auf die Plätze verlegt. Lokale Medien wie „La Nación“ berichten regelmäßig über Restaurierungsprojekte oder neue Nutzungskonzepte historischer Gebäude. Für Reisende aus Deutschland bedeutet das: Die Altstadt von San Jose ist heute deutlich zugänglicher und touristisch strukturierter als noch vor einigen Jahren.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Altstadt von San Jose kein homogenes Barockviertel wie im mitteleuropäischen Verständnis. Vielmehr begegnet man einem spannenden Nebeneinander aus unterschiedlichen Epochen. Kunsthistoriker der Universidad de Costa Rica beschreiben das Zentrum als „architektonisches Palimpsest“: Überlagerungen verschiedener Zeiten, ohne dass eine Schicht die andere vollständig verdrängt.

Zu den markantesten Bauten gehört das bereits erwähnte Nationaltheater. Es wurde in einem neoklassizistischen Stil errichtet, der sich bewusst an europäische Opernhäuser anlehnt. Innen finden sich Stuck, Marmor, Bronze und Gemälde, die den Selbstanspruch der damaligen Kaffee-Elite widerspiegeln: Man wollte zeigen, dass Costa Rica kulturell auf Augenhöhe mit Europa steht. Reiseberichte seriöser Medien wie der „Neuen Zürcher Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ betonen immer wieder, dass der Besuch des Theaters einen überraschend opulenten Eindruck hinterlässt, wenn man die relativ kleine Dimension der Stadt bedenkt.

Ein weiteres prägendes Element der Altstadt sind die Kirchen. Die Kathedrale von San Jose (Catedral Metropolitana) zeigt eine Mischung verschiedener Stilrichtungen aufgrund mehrfacher Umbauten nach Erdbeben. In unmittelbarer Nähe finden sich kleinere Kirchen und Kapellen im klassischen Kolonialstil, mit einfachen weißen Fassaden und dunklen Holztüren. Diese religiösen Bauwerke sind bis heute wichtige soziale Treffpunkte – ähnlich wie viele Dorfkirchen in Süddeutschland oder Österreich – und strukturieren das Stadtbild.

Auch koloniale und frühe republikanische Verwaltungsbauten fallen ins Auge. Das Nationalmuseum ist in einem ehemaligen Militärfort untergebracht, dessen gelbe Mauern mit ihren Schießscharten einen starken Kontrast zu den ansonsten eher zivil wirkenden Straßen bilden. Das Museo del Oro Precolombino (Goldmuseum) wiederum befindet sich unterirdisch am zentralen Platz und setzt auf moderne Architektursprache, während darüber Kolonial- und Frühmoderne-Fassaden dominieren.

Künstlerisch ist das Centro Historico de San Jose nicht nur durch klassische Skulpturen und Fassadendekorationen geprägt. In den letzten Jahren sind großflächige Wandbilder (Murals) und Street-Art hinzugekommen, die oft gesellschaftliche Themen, indigene Motive oder Naturschätze wie den Regenwald aufgreifen. Kulturreportagen in internationalen Medien wie BBC Travel und Deutsche Welle weisen darauf hin, dass San Jose versucht, sich als kreative Stadt zu positionieren, in der Street-Art bewusst Teil der Stadtentwicklung ist.

Besondere Atmosphäre entsteht in den Märkten und Fußgängerzonen der Altstadt. Der Mercado Central ist ein Labyrinth aus Ständen, an denen Kaffee, Gewürze, tropische Früchte, traditionelles Handwerk und typische Gerichte wie „casado“ oder „gallo pinto“ angeboten werden. Der Geruch von Kaffee und frittierten Speisen, das Klappern von Metalllöffeln auf emaillierten Tellern und das permanente Stimmengewirr machen den Markt zu einem sinnlichen Erlebnis, das seriöse Reiseführer wie Marco Polo und Lonely Planet – in ihren deutschsprachigen Ausgaben – übereinstimmend als „Herz der Stadt“ beschreiben.

Hinzu kommen öffentliche Plätze wie der Parque Central, der Plaza de la Cultura oder der Parque Morazán, auf denen Straßenmusiker spielen und Kinder mit Seifenblasen über den Platz laufen. Wer von deutschen Städten her eher regulierte Fußgängerzonen kennt, erlebt hier eine lockerere, spontane Nutzung des öffentlichen Raums. Gleichzeitig warnen seriöse Reisehinweise, darunter das Auswärtige Amt, vor Taschendiebstählen in stark frequentierten Bereichen – ein Hinweis, den Reisende aus Europa auch aus anderen Metropolen kennen.

Altstadt von San Jose besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Altstadt von San Jose liegt im Zentrum der Hauptstadt, im zentralen Hochland von Costa Rica. Von Deutschland aus ist San Jose in der Regel mit mindestens einem Zwischenstopp erreichbar, etwa ĂĽber groĂźe Drehkreuze wie Madrid, Amsterdam, Paris oder die USA. Die reine Flugzeit ab Frankfurt, MĂĽnchen oder Berlin liegt – je nach Route – meist im Bereich von rund 12 bis 14 Stunden, zuzĂĽglich Umsteigezeiten. Vom internationalen Flughafen Juan SantamarĂ­a sind es etwa 15–20 km bis ins historische Zentrum; je nach Verkehr dauert die Fahrt rund 30 bis 60 Minuten. Taxis, offizielle Flughafen-Shuttles und App-basierte Fahrdienste sind gängige Optionen; auf eine vertrauenswĂĽrdige Anbieterwahl sollten Reisende achten.
  • Fortbewegung vor Ort: Innerhalb der Altstadt von San Jose sind viele SehenswĂĽrdigkeiten fuĂźläufig erreichbar. Wegen ungleichmäßiger Gehwege, teils fehlender Bordsteine und reger Verkehrsströme ist aber eine gewisse Aufmerksamkeit nötig. Stadtbusse verbinden das Zentrum mit anderen Stadtteilen, können fĂĽr Ortsfremde jedoch unĂĽbersichtlich sein. Einige Anbieter organisieren gefĂĽhrte Stadtspaziergänge oder Fahrradtouren, die auch auf Englisch angeboten werden und sich besonders fĂĽr den ersten Ăśberblick eignen.
  • Ă–ffnungszeiten: Klassische SehenswĂĽrdigkeiten wie Museen, Kirchen und das Nationaltheater haben jeweils eigene Ă–ffnungszeiten, die sich saisonal und an Feiertagen ändern können. Viele Institutionen öffnen tagsĂĽber ab dem Vormittag und schlieĂźen am späten Nachmittag, einzelne teils auch frĂĽher. Da es immer wieder zu Anpassungen kommt, sollten aktuelle Ă–ffnungszeiten direkt bei den betreffenden Einrichtungen oder bei der Tourismusinformation in der Altstadt von San Jose geprĂĽft werden. Geschäfte und Märkte im Centro Historico de San Jose haben oft längere, teilweise sehr frĂĽhe oder abendliche Ă–ffnungszeiten.
  • Eintrittspreise: FĂĽr mehrere Museen, darunter das Nationalmuseum und das Goldmuseum, wird ein Eintrittsgeld erhoben, das fĂĽr Einheimische und internationale Gäste oft unterschiedlich ausfällt. Die Preise werden gelegentlich angepasst, weshalb seriöse ReisefĂĽhrer und das Auswärtige Amt empfehlen, die aktuellen Angaben unmittelbar vor dem Besuch zu prĂĽfen. Ă–ffentliche Plätze, Kirchen (auĂźer speziellen FĂĽhrungen oder Veranstaltungen) und der Mercado Central sind in der Regel frei zugänglich.
  • Beste Reisezeit: Costa Rica liegt in den Tropen, das Klima in San Jose ist aufgrund der Höhenlage jedoch milder als an den KĂĽsten. Generell lässt sich zwischen einer eher trockenen und einer eher regenreichen Saison unterscheiden. FĂĽr viele Reisende aus Deutschland gelten die Monate am europäischen Winterende und FrĂĽhling als besonders attraktiv, weil es in San Jose dann vergleichsweise stabil trocken und angenehm warm ist. Niederschläge können aber das ganze Jahr ĂĽber auftreten. FĂĽr einen Besuch der Altstadt von San Jose empfiehlt es sich, die Vormittags- oder frĂĽhen Nachmittagsstunden zu nutzen, wenn die Temperaturen angenehm und die StraĂźen noch nicht ganz so voll sind. In der Dämmerung und nachts sollte man wie in anderen GroĂźstädten Lateinamerikas auf seine Umgebung achten und beleuchtete Hauptwege bevorzugen.
  • Sicherheit und Gesundheit: Laut Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes kommt es in San Jose gelegentlich zu Kleinkriminalität, insbesondere Taschendiebstählen und Handtaschenraub in belebten Bereichen. Wertsachen sollten daher möglichst nah am Körper getragen und auffälliger Schmuck vermieden werden. Medizinische Grundversorgung ist in der Hauptstadt vergleichsweise gut. Reisende sollten dennoch eine Auslandskrankenversicherung abschlieĂźen, die einen RĂĽcktransport nach Deutschland abdeckt. FĂĽr detaillierte Informationen zu empfohlenen Impfungen und Gesundheitsrisiken sollten Reisende seriöse Quellen wie das Auswärtige Amt und das Tropeninstitut konsultieren.
  • Zeitverschiebung: Costa Rica liegt ganzjährig in einer Zeitzone ohne Sommerzeit. Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt die Zeitverschiebung in der Regel mehrere Stunden; während der europäischen Sommerzeit (MESZ) verändert sich der Unterschied entsprechend. Da sich Gesetzeslagen und Zeitumstellungen vereinzelter Länder ändern können, empfiehlt sich ein aktueller Blick in verlässliche Zeitdatenbanken oder Reiseinformationen vor Abflug.
  • Sprache: Amtssprache in Costa Rica ist Spanisch. In der Altstadt von San Jose wird an touristisch geprägten Orten, in Hotels, größeren Restaurants und bei offiziellen FĂĽhrungen häufig auch Englisch gesprochen. Deutschkenntnisse sind selten, weshalb grundlegende Spanischfloskeln hilfreich sind. Seriöse ReisefĂĽhrer raten dazu, zumindest Begriffe fĂĽr BegrĂĽĂźung, Bitte, Danke und einfache Bestellungen zu beherrschen – dies erleichtert nicht nur die Orientierung, sondern wird von Einheimischen meist positiv aufgenommen.
  • Zahlung und Trinkgeld: Die Landeswährung ist der Costa-Rica-ColĂłn. Kreditkarten werden in vielen Hotels, Restaurants und größeren Geschäften akzeptiert, kleinere Betriebe und Märkte bevorzugen jedoch Bargeld. Euro lassen sich in Banken und Wechselstuben tauschen, wobei die Kurse variieren können. Ein gängiges Vorgehen ist, am Geldautomaten vor Ort Bargeld abzuheben. Trinkgeld ist in Costa Rica weniger strikt geregelt als in manchen anderen Ländern. In Restaurants kann eine Servicepauschale bereits enthalten sein; ein zusätzliches Trinkgeld von etwa 10 % wird bei gutem Service häufig erwartet, ist aber nicht zwingend. Bei Taxis und kleineren Dienstleistungen sind Aufrundungen ĂĽblich.
  • Kleiderordnung und Klima: Das Klima in San Jose ist subtropisch-mild. Leichte Kleidung ist meistens ausreichend, fĂĽr den Abend kann ein leichter Pullover oder eine dĂĽnne Jacke sinnvoll sein. FĂĽr Kirchenbesuche und offizielle Institutionen sind bedeckte Schultern und Knie empfehlenswert. Regenschutz – etwa ein kleiner faltbarer Schirm oder eine dĂĽnne Regenjacke – ist aufgrund der möglichen kurzen, kräftigen Schauer hilfreich.
  • Fotografieren: In der Altstadt von San Jose ist das Fotografieren im öffentlichen Raum in der Regel unproblematisch. In einigen Museen, Kirchen und im Nationaltheater können jedoch Einschränkungen gelten, etwa Fotografierverbote in bestimmten Ausstellungsbereichen oder Restriktionen fĂĽr Blitzlicht. Schilder oder Hinweise des Personals sollten unbedingt beachtet werden. Beim Fotografieren von Personen ist es – wie in Deutschland – respektvoll, um Erlaubnis zu fragen, insbesondere in Märkten oder bei StraĂźenkĂĽnstlern.
  • Einreisebestimmungen: FĂĽr deutsche StaatsbĂĽrger gelten fĂĽr Costa Rica eigene Einreisevorschriften, die sich ändern können. Das Auswärtige Amt empfiehlt, rechtzeitig vor Reiseantritt die aktuellen Hinweise zur Einreise, zur Visapflicht, zu PassgĂĽltigkeit und möglichen Zusatzanforderungen (etwa RĂĽckflugticket, finanzielle Nachweise) auf der offiziellen Website auswaertiges-amt.de zu prĂĽfen. Innerhalb der EU ausgestellte Personalausweise reichen fĂĽr Costa Rica nicht aus, ein gĂĽltiger Reisepass ist erforderlich. FĂĽr Reisende aus Ă–sterreich und der Schweiz gelten die jeweiligen nationalen Hinweise der AuĂźenministerien.

Warum Centro Historico de San Jose auf jede San-Jose-Reise gehört

Viele Besucher reisen nach Costa Rica, um Regenwald, Vulkane und Strände zu sehen. Doch wer die Altstadt von San Jose auslässt, verpasst einen wichtigen Teil des Landes. Das Centro Historico de San Jose zeigt, wie Costa Rica funktioniert: als demokratischer Staat mit hoher Alphabetisierungsrate, stabilen Institutionen und einer lebendigen Zivilgesellschaft. Zwischen Straßenständen, Theatern, Regierungsgebäuden und Kirchen wird diese Realität greifbar.

Für Reisende aus Deutschland bietet die Altstadt zudem einen praktischen Einstieg in das Land. Nach einem oft langen Flug lässt sich hier in relativ kompaktem Radius ankommen, Geld wechseln, erste Mahlzeiten ausprobieren und ein Gefühl für die Mentalität der Menschen bekommen. Viele Rundreisen starten oder enden in San Jose, und ein Aufenthalt von ein bis zwei Tagen im historischen Zentrum lässt sich gut in Reiserouten integrieren, die später in Nationalparks, an die Pazifik- oder Karibikküste führen.

Besonders reizvoll ist die Kombination aus Geschichte und Gegenwart. Vormittags können Besucher das Nationalmuseum und das Goldmuseum erkunden, die präkolumbische Kulturen, Kolonialzeit und moderne Nationalgeschichte vermitteln. Nachmittags lädt der Mercado Central zu kulinarischen Entdeckungen ein, und am Abend bietet das Nationaltheater oder eines der kleineren Kulturhäuser Konzerte, Theateraufführungen oder Tanz. Wer die Altstadt von San Jose bewusst als kulturellen Auftakt der Reise nutzt, sieht die folgenden Naturerlebnisse oft mit anderen Augen.

Nicht zuletzt ist das Centro Historico de San Jose ein Ort der Begegnung. Straßenkünstler, Studenten, Büroangestellte, Familien und Touristen teilen sich Plätze und Gehwege. Wer offen und respektvoll auf Menschen zugeht, erlebt häufig kurze Gespräche über Fußball, Politik oder das Wetter, auch wenn man sich nur mit einfachen spanischen Sätzen verständigen kann. Diese direkten Eindrücke tragen dazu bei, Costa Rica nicht nur als touristisches Ziel, sondern als lebendiges Land wahrzunehmen.

Altstadt von San Jose in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In sozialen Netzwerken taucht die Altstadt von San Jose immer häufiger als urbaner Kontrapunkt zu den Naturbildern Costa Ricas auf. Reiseblogger, Fotografen und Einheimische teilen Aufnahmen von Street-Art, Märkten, Theatern und Alltagsszenen, die das Centro Historico de San Jose facettenreich zeigen – von nostalgischen Schwarzweißbildern bis zu farbintensiven Nachtaufnahmen.

Häufige Fragen zu Altstadt von San Jose

Wo liegt die Altstadt von San Jose genau?

Die Altstadt von San Jose liegt im Zentrum der costaricanischen Hauptstadt San Jose, im zentralen Hochland des Landes. Sie umfasst das Gebiet rund um den Parque Central, die Kathedrale, das Nationaltheater, den Mercado Central und mehrere angrenzende Plätze und Straßen. Von vielen Hotels im Stadtgebiet ist das Centro Historico de San Jose mit dem Taxi oder zu Fuß erreichbar.

Welche Sehenswürdigkeiten gehören zum Centro Historico de San Jose?

Zum Centro Historico de San Jose zählen unter anderem das Nationaltheater, die Kathedrale von San Jose, das Nationalmuseum, das Goldmuseum, verschiedene weitere Museen, der Mercado Central sowie zentrale Plätze wie der Parque Central und die Plaza de la Cultura. Die genaue Abgrenzung des Viertels ist nicht strikt definiert, doch die meisten Reiseführer fassen die genannten Orte als Kernbereich der Altstadt zusammen.

Wie viel Zeit sollte man fĂĽr die Altstadt von San Jose einplanen?

Für einen ersten Überblick über die Altstadt von San Jose reicht ein halber Tag, um einige der zentralen Plätze, das Nationaltheater von außen, die Kathedrale und den Mercado Central kennenzulernen. Wer zusätzlich mehrere Museen besucht, eine Führung im Nationaltheater macht und in Ruhe essen möchte, sollte eher ein bis zwei volle Tage einplanen. Viele Rundreisen durch Costa Rica integrieren einen Ankunfts- oder Abreisetag, an dem sich ein ausgedehnter Spaziergang durch das Centro Historico de San Jose anbietet.

Ist die Altstadt von San Jose fĂĽr deutsche Reisende sicher?

Die Altstadt von San Jose ist tagsüber ein lebendiges Stadtviertel, in dem sich viele Einheimische und Touristen aufhalten. Wie in anderen Großstädten Lateinamerikas kommt es auch hier zu Taschendiebstählen und kleineren Überfällen, insbesondere in belebten oder unübersichtlichen Bereichen. Das Auswärtige Amt rät, Wertsachen nicht offen zu tragen, nur das Nötigste mitzunehmen und nachts besonders vorsichtig zu sein. Wer diese Hinweise beachtet, erlebt die Altstadt meist ohne größere Probleme.

Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr einen Besuch der Altstadt von San Jose?

Die Altstadt von San Jose kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Viele Reisende bevorzugen die Monate mit geringerer Regenwahrscheinlichkeit, die häufig in den europäischen Winter und Frühling fallen. Dank der Höhenlage sind die Temperaturen in San Jose moderat, und auch während der regenreicheren Monate gibt es oft trockene Phasen. Für Stadtspaziergänge empfehlen sich Vormittags- und frühe Nachmittagsstunden, wenn es weniger heiß und die Lichtverhältnisse für Fotografien besonders schön sind.

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