Angkor Thom, Siem Reap, Kambodscha, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Architektur, Geschichte, Kultur, UNESCO-Welterbe, Südostasien, Deutschland-Reise, Städtereise

Angkor Thom: Versunkene Königsstadt bei Siem Reap neu entdecken

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 11:11 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Angkor Thom bei Siem Reap in Kambodscha: Die letzte große Königsstadt des Khmer-Reiches fasziniert mit Monumentaltoren, Gesichtstürmen und Reliefs. Warum dieser Kulturschatz für Reisende aus Deutschland mehr ist als „nur“ ein Tempelkomplex.

Angkor Thom, Siem Reap, Kambodscha, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Architektur, Geschichte, Kultur, UNESCO-Welterbe, Südostasien, Deutschland-Reise, Städtereise, Angkor Thom, Angkor Thom, Siem Reap, Kambodscha, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Illustration mit AI erstellt.
Angkor Thom, Siem Reap, Kambodscha, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Architektur, Geschichte, Kultur, UNESCO-Welterbe, Südostasien, Deutschland-Reise, Städtereise, Angkor Thom, Angkor Thom, Siem Reap, Kambodscha, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Illustration mit AI erstellt.

Zwischen dem sattgrünen Dschungel von Kambodscha und den staubigen Straßen vor Siem Reap öffnet sich ein steinernes Tor in eine vergangene Welt: Angkor Thom („Große Stadt“) ist die letzte große Königsstadt des Khmer-Reiches und bis heute einer der eindrucksvollsten Orte Südostasiens. Wer durch die mächtigen Tore mit ihren berühmten Gesichtstürmen tritt, spürt sofort, dass hier mehr als nur Tempelruinen auf Besucher warten – es ist ein komplettes urbanes Universum aus Stein, Wasser und Mythologie.

Angkor Thom: Das ikonische Wahrzeichen von Siem Reap

Angkor Thom liegt wenige Kilometer nördlich von Siem Reap im Nordwesten von Kambodscha und bildet den historischen Kern der riesigen Tempel- und Stadtlandschaft von Angkor. Aus deutscher Perspektive lässt sich Angkor Thom am ehesten als monumentale Residenz- und Kultstadt verstehen, vergleichbar in ihrer politisch-symbolischen Bedeutung mit einer Mischung aus mittelalterlichem Kaiserpfalz-Komplex, Residenzstadt und sakralem Zentrum.

Begrenzte, aber übereinstimmende Angaben aus internationalen Standardwerken und offiziellen Tourismusinformationen betonen, dass Angkor Thom nicht nur einzelne Tempel umfasst, sondern ein großflächig geplantes Stadtgebiet mit Mauern, Wassergräben, Toranlagen, Terrassen, Straßen und religiösen Bauten. Die Stätte ist Teil des UNESCO-Welterbes „Angkor“, das als eines der bedeutendsten archäologischen Areale Asiens gilt. Internationale Organisationen und Fachpublikationen verweisen auf die herausragende Kombination aus architektonischer Ambition, städtebaulicher Ordnung und religiöser Symbolik.

Wer von Siem Reap aus in den frühen Morgenstunden nach Angkor Thom fährt, erlebt die besondere Atmosphäre: Nebel über den Wassergräben, vereinzelte Mönche in orangefarbenen Gewändern, das dunkle Grün des Waldes – und darüber die sanften, fast rätselhaften Gesichter der Türme, die die Besucher anzublicken scheinen. Für viele Reisende aus Deutschland ist Angkor Thom damit das emotionale Zentrum einer Reise nach Kambodscha, oft intensiver als der berühmte Nachbar Angkor Wat.

Geschichte und Bedeutung von Angkor Thom

Die genaue Datierung und Rekonstruktion der Geschichte von Angkor Thom basiert auf der Auswertung von Inschriften, Bauphasen und Vergleichsstudien. Seriöse Fachinstitutionen und UNESCO-Dokumente ordnen die Entstehung der Stadt in die Zeit des mächtigen Königs Jayavarman VII ein, der im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert regierte. In dieser Phase erlebte das Khmer-Reich eine letzte große Blüte, bevor sich die politischen Schwerpunkte in der Region verschoben.

Angkor Thom war als Residenzstadt und religiöses Zentrum konzipiert, in dem der König seine Rolle als weltlicher Herrscher und als eine Art sakraler Mittelpunkt zugleich inszenierte. Die Anlage entstand in einer Zeit, in der der Buddhismus eine zunehmend wichtige Rolle im Khmer-Reich einnahm, während ältere hinduistische Traditionen weiterhin präsent blieben. Die Stadt spiegelt diese religiöse Durchdringung wider, weil in ihren Bauten buddhistische und hinduistische Bildmotive nebeneinanderstehen.

Für deutsche Leser ist ein zeitlicher Vergleich hilfreich: Angkor Thom wurde in etwa zu der Zeit vollendet, als in Europa die hochmittelalterlichen Kathedralen in Frankreich und Deutschland weiter ausgebaut wurden und lange vor der Gründung des Deutschen Reiches im 19. Jahrhundert. Die Stätte ist somit deutlich älter als berühmte Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin und entstand in einer Epoche, in der weite Teile Europas noch von Stadtmauern und romanischer bzw. gotischer Architektur geprägt waren.

Die Bedeutung von Angkor Thom liegt nicht nur in seiner Größe, sondern auch in seiner Funktion als Ausdruck eines komplexen Herrschaftsverständnisses: Die Stadt war von Mauern und Wassergräben umgeben und verfügte über monumentale Zugangstore, die darin eingebettete Welt als kosmisch geordneten Raum darstellen sollten. Fachkundige Deutungen sehen darin eine architektonische Umsetzung des „Mandala“-Prinzips, eines kosmischen Diagramms, das Herrschaft, Religion und Weltordnung miteinander verbindet.

Heute gilt Angkor Thom als einer der wichtigsten Einzelkomplexe im Angkor-Gebiet. Internationale Fachliteratur, Reisehandbücher anerkannter Verlage und nationale Tourismusorganisationen betonen, dass ein Besuch der Angkor-Region ohne den Gang durch die Tore von Angkor Thom unvollständig bleibt. Angkor Thom steht damit stellvertretend für die gesamte Khmer-Kultur und wird häufig in Bildbänden und Dokumentationen als ikonischer Ort gezeigt, insbesondere mit den berühmten Gesichtstürmen des Bayon-Tempels im Zentrum der Stadt.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Angkor Thom ist architektonisch als quadratische Stadtanlage mit einer rundum verlaufenden Mauer und einem äußeren Wassergraben konzipiert. Die Seitenlängen werden in seriösen Quellen mit mehreren Kilometern angegeben, sodass die Gesamtfläche weit größer ist als viele mittelalterliche Städte Europas. Die Stadt besitzt fünf Haupttore: jeweils eines im Norden, Süden, Osten und Westen sowie ein zusätzliches „Siegestor“, das aus östlicher Richtung zum zentralen Bereich führt.

Ein charakteristisches Merkmal dieser Tore sind die monumentalen Gesichtstürme. Auf ihnen erscheinen mehrfach wiederholte, leicht lächelnde Gesichter, die von Fachleuten oft mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara oder mit der idealisierten Darstellung des Königs selbst in Verbindung gebracht werden. Diese Gesichter wirken im Morgen- oder Abendlicht besonders eindrucksvoll und sind zu einem der bekanntesten Bildmotive Kambodschas geworden.

Im Zentrum von Angkor Thom befindet sich der Bayon-Tempel, der als Hauptheiligtum und religiöses Herz der Stadt gilt. Der Bayon ist bekannt für seine dicht gestaffelten Türme mit den ikonischen Gesichtern sowie seine umfangreichen Reliefgalerien. Diese Reliefs zeigen Szenen aus der Geschichte des Khmer-Reiches, Schlachten, Hofzeremonien und das Alltagsleben – von Marktständen über Fischerboote bis hin zu Tänzern. Kunsthistorische Darstellungen bezeichnen den Bayon als einzigartiges Beispiel für die späte Khmer-Kunst, die religiöse Symbolik mit detaillierten Schilderungen des Lebens verbindet.

Weitere bedeutende Bauwerke innerhalb von Angkor Thom sind die Elefantenterrasse und die Terrasse des Leprakönigs. Die Elefantenterrasse zeichnet sich durch lange Reliefreihen mit Elefanten- und mythologischen Motiven aus und wird häufig als repräsentativer Ort für königliche Zeremonien beschrieben. Die Terrasse des Leprakönigs zeigt geheimnisvolle, vielschichtige Reliefs mit Figuren aus der Mythologie; der Name ist historisch nicht eindeutig geklärt, wird aber mit Legenden um einen an Lepra erkrankten König oder mit symbolischen Darstellungen in Verbindung gebracht.

Die städtebauliche Anordnung von Angkor Thom ist von geordneten Achsen und Prozessionswegen geprägt. Hauptstraßen führen auf den Bayon zu, und verschiedene religiöse und administrative Gebäude waren in einem klar strukturierten Raster angeordnet. Forschende sehen darin einen bewussten Versuch, politische Macht, religiöse Praktiken und das tägliche Leben architektonisch zu integrieren.

Vergleicht man die Dimensionen mit bekannten deutschen Wahrzeichen, wird die Größe der Stadt deutlich: Angkor Thom umfasst eine Fläche, die ein Vielfaches der Berliner Museumsinsel ausmacht und im Gesamtmaßstab eher mit einer mittelgroßen historischen Stadt zu vergleichen ist. Die Höhe einzelner Türme ist zwar deutlich niedriger als die Spitzen des Kölner Doms, doch der Eindruck entsteht durch die Vielzahl der Türme, ihre enge Stellung zueinander und die dichte Anordnung der Reliefs.

Archäologen und Restaurierungsexperten betonen, dass Angkor Thom durch die tropische Umgebung kontinuierlichen Belastungen ausgesetzt ist: Pflanzen, Feuchtigkeit und Temperaturwechsel greifen den Sandstein an, sodass laufende Konservierungsmaßnahmen nötig sind. Internationale Kooperationen und nationale Institutionen arbeiten seit Jahrzehnten daran, Mauern, Terrassen und Tempel zu stabilisieren, ohne den Charakter der Ruinenlandschaft zu verfälschen.

Angkor Thom besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Angkor Thom liegt im Angkor-Archäologiepark, wenige Kilometer nördlich von Siem Reap im Nordwesten Kambodschas. Für Reisende aus Deutschland ist ein Flug nach Siem Reap oder in eine größere kambodschanische Stadt mit Anschlussverbindungen üblich. Von Frankfurt am Main, München oder Berlin führt die Reise meist über große asiatische Drehkreuze wie Bangkok, Singapur oder Ho-Chi-Minh-Stadt, bevor ein Anschlussflug nach Siem Reap folgt. Die reine Flugzeit liegt, abhängig von Route und Zwischenstopps, in einem Bereich von etwa einem halben Tag, zuzüglich Umsteigezeiten. Von Siem Reap aus erreichen Besucher Angkor Thom in der Regel per Tuk-Tuk, Taxi, Minibus oder organisiertem Tourfahrzeug; die Fahrstrecke beträgt nur wenige Kilometer.
  • Öffnungszeiten
    Angkor Thom liegt in einem größeren Schutz- und Besuchsgebiet, dessen Zugang üblicherweise zu festen täglichen Zeiten geregelt ist. Da sich Öffnungszeiten, Zugangsbeschränkungen oder Sonderregelungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Informationen kurz vor der Reise direkt bei der zuständigen Verwaltung des Angkor-Parks oder über seriöse Reiseinformationen prüfen. Eine zeitlose Empfehlung ist, den Besuch auf die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag zu legen, wenn das Licht weicher ist und die Temperaturen etwas niedriger sind.
  • Eintritt
    Die Besichtigung von Angkor Thom ist in ein Ticketsystem für den gesamten Angkor-Park eingebettet. Besuchende erwerben Tagestickets oder Pässe für mehrere Tage, die den Zugang zu verschiedenen Tempeln und Stadtanlagen erlauben. Die Preise werden in der Regel in der lokalen Währung und oft auch in US-Dollar ausgewiesen. Für eine grobe Orientierung können Reisende von einem Gegenwert im Bereich mehrerer Dutzend Euro ausgehen, die genauen Konditionen sollten jedoch kurz vor der Reise über offizielle Informationsstellen überprüft werden, da sich Tarife und Zahlungsmodalitäten ändern können.
  • Beste Reisezeit
    Das Klima in Siem Reap und Angkor ist tropisch mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten. Für viele Gäste aus Deutschland gelten die vergleichsweise trockenen und etwas weniger heißen Monate ungefähr zwischen November und Februar als besonders angenehm, auch wenn es weiterhin warm bleibt. In der Regenzeit sorgen häufige Schauer für eine üppig grüne Landschaft und spiegelnde Wasserflächen, können aber zu aufgeweichten Wegen und zeitweisen Einschränkungen führen. Innerhalb eines Besuchstags sind frühe Morgenstunden und spätere Nachmittage empfehlenswert, weil die Lichtstimmung beeindruckend ist und die mittlere Tageshitze vermieden wird.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
    In Kambodscha ist Khmer die offizielle Landessprache, Englisch wird in touristischen Zentren wie Siem Reap jedoch vergleichsweise häufig gesprochen. Deutschsprachige Kommunikationsmöglichkeiten sind deutlich seltener, deshalb ist eine gewisse englische Grundkenntnis hilfreich.
    Zahlungen im Angkor-Park und in Siem Reap erfolgen häufig in der Landeswährung sowie in US-Dollar; Kartenzahlung ist in vielen Hotels und größeren Einrichtungen möglich, kleinere Anbieter arbeiten oft weiterhin vor allem mit Bargeld. Für deutsche Reisende ist es sinnvoll, eine Kombination aus Kreditkarte und Bargeld mitzuführen. Trinkgeld wird bei guten Dienstleistungen geschätzt und kann maßvoll gegeben werden, etwa beim Fahrer oder Guide.
    Beim Besuch von Angkor Thom sollte die Kleidung respektvoll sein: Schultern und Knie sollten bei Tempelbesuchen bedeckt sein, insbesondere an sakralen Orten. Bequeme, geschlossene Schuhe sind wegen unebener Wege und Treppen empfehlenswert. Fotografieren ist grundsätzlich möglich, doch sollten Besucher auf Hinweisschilder, Schutzbereiche und die Privatsphäre anderer Gäste achten. Drohnennutzung und professionelles Equipment können eingeschränkt oder genehmigungspflichtig sein.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise, Visabestimmungen und Sicherheitsinformationen für Kambodscha beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Reisen außerhalb der Europäischen Union empfiehlt sich eine gesonderte Auslandskrankenversicherung. Darüber hinaus ist es ratsam, vor der Reise ärztlich zu klären, welche Impfungen und Schutzmaßnahmen für einen Aufenthalt in tropischen Regionen wie Kambodscha empfohlen werden. Reisende sollten außerdem auf ausreichenden Sonnenschutz, leichte, atmungsaktive Kleidung und genügend Trinkwasser achten.
  • Zeitverschiebung
    Die Zeit in Kambodscha liegt üblicherweise mehrere Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ). Je nach Jahreszeit entsteht eine Differenz von einigen Stunden, weil es in Kambodscha keine Umstellung auf Sommerzeit gibt. Für die Planung von Ankunft, Rückflug und Kommunikation nach Hause ist es hilfreich, die Zeitverschiebung zu berücksichtigen und vor der Reise noch einmal zu prüfen.

Warum Angkor Thom auf jede Siem Reap-Reise gehört

Aus Sicht vieler Reiseführer und erfahrener Besucher ist Angkor Thom einer der eindrucksvollsten Orte im gesamten Angkor-Gebiet. Während Angkor Wat oft als das „Poster-Motiv“ einer Kambodscha-Reise gilt, bietet Angkor Thom eher das Erlebnis einer ganzen Stadt mit verschiedenen Schauplätzen, Blickachsen und Stimmungen. Wer durch das Süd- oder Nordtor eintritt und entlang der alten Straße in Richtung Bayon fährt, spürt, wie sich der Blick auf die Khmer-Kultur vertieft.

Besonders eindrücklich ist das Zusammenspiel von Natur und Architektur. Bäume und Wurzeln erobern manche Mauern, während andere Bereiche restauriert und gut zugänglich sind. In den frühen Morgenstunden legen sich Nebelschwaden über den Wassergraben, die Gesichter an den Türmen tauchen aus dem Dunst auf. Dieses Wechselspiel aus Klarheit und Verfall, aus Inszenierung und Zufall, wirkt auf viele Besucher emotional und lässt das Gefühl entstehen, durch eine offene Geschichtsbuch-Seite zu gehen.

Die Elefantenterrasse und die Terrasse des Leprakönigs bieten eine Art „Freilicht-Galerie“ der Reliefkunst. Hier lassen sich Detailformen, Figuren und ornamentale Muster studieren, die in ihrer Komplexität an hochentwickelte Steinmetzkunst erinnern. Für Reisende aus der DACH-Region, die vielleicht mit romanischen Kapitellen oder gotischen Skulpturen vertraut sind, öffnet sich in Angkor Thom ein völlig anderer, südostasiatischer Bildkosmos.

Ein weiterer Grund, Angkor Thom fest in die Reiseplanung aufzunehmen, ist die Möglichkeit, die Anlage in unterschiedlichen Licht- und Besucherbedingungen zu erleben. Je nach Tageszeit wirkt die Stadt mal monumental, mal intim. Wer mehrere Tage im Angkor-Park verbringt, kann Angkor Thom zu verschiedenen Zeitpunkten besuchen und jedes Mal neue Details entdecken, sei es ein bisher unbeachtetes Relief, ein stiller Seitenhof oder eine besonders eindrucksvolle Perspektive auf die Gesichtstürme.

In unmittelbarer Nähe von Angkor Thom liegen zudem weitere bedeutende Tempel wie Baphuon, Phimeanakas oder kleinere Anlagen, die sich gut in einen Tagesrundgang integrieren lassen. Dadurch entsteht für Reisende aus Deutschland ein abwechslungsreicher Programmpunkt, bei dem archäologische Highlights, historische Hintergründe und visuelle Eindrücke ineinander greifen.

Angkor Thom in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken gehört Angkor Thom zu den meistgeteilten Motiven aus der Angkor-Region. Besonders häufig erscheinen Fotos der Gesichtstürme im Bayon, Aufnahmen der prachtvollen Tore und Detailbilder der Reliefs an den Terrassen. Reisende teilen ihre Eindrücke von Nebelstimmungen am Morgen, Sonnenlicht im Steinrelief und Begegnungen mit Mönchen in leuchtenden Gewändern. Für Besucher aus Deutschland kann es hilfreich sein, vor der Reise kurze Videos und Bildreihen anzusehen, um ein Gefühl für Wege, Stimmungen und Perspektiven zu bekommen, ohne sich durch übertriebene Inszenierungen täuschen zu lassen.

Häufige Fragen zu Angkor Thom

Wo liegt Angkor Thom genau?

Angkor Thom befindet sich im Angkor-Archäologiepark, wenige Kilometer nördlich der Stadt Siem Reap im Nordwesten von Kambodscha. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbes „Angkor“ und gehört zu den zentralen Zielen im touristisch erschlossenen Kerngebiet.

Wie alt ist Angkor Thom und wer hat die Stadt erbauen lassen?

Angkor Thom wurde in der späten Blütezeit des Khmer-Reiches errichtet, etwa im ausgehenden 12. und beginnenden 13. Jahrhundert. Initiator der Stadtanlage war König Jayavarman VII, der die Stadt als Residenz- und Kultzentrum ausbauen ließ und sie durch Mauern, Wassergräben und Monumentalbauten zu einem politischen und religiösen Mittelpunkt formte.

Was ist das Besondere an Angkor Thom im Vergleich zu Angkor Wat?

Während Angkor Wat vor allem als einzelner, monumentaler Tempelkomplex berühmt ist, beeindruckt Angkor Thom durch seine Struktur als gesamte Stadtanlage. Angkor Thom vereint Tore mit Gesichtstürmen, den Bayon-Tempel mit seinen Reliefs, Terrassen und weitere Bauten in einem zusammenhängenden organischen Gefüge. Dadurch erleben Besucher nicht nur einen Tempel, sondern eine ganze urban organisierte Kultlandschaft.

Wie viel Zeit sollte man für Angkor Thom einplanen?

Wer Angkor Thom intensiv erleben möchte, sollte mindestens einen halben Tag einplanen, um durch die Tore, den Bayon, die Terrassen und weitere Anlagen zu gehen. In Kombination mit angrenzenden Tempeln und einem entspannten Erkundungsrhythmus kann leicht ein ganzer Tag gefüllt werden. Viele Reisende integrieren Angkor Thom in ein Mehrtagesprogramm im Angkor-Park, wodurch unterschiedliche Lichtstimmungen und Perspektiven möglich werden.

Wann ist die beste Reisezeit für Angkor Thom aus deutscher Sicht?

Für Besucher aus Deutschland gelten die vergleichsweise trockenen und etwas weniger heißen Monate ungefähr zwischen November und Februar oft als angenehm. In dieser Zeit sind die Temperaturen zwar weiterhin hoch, aber im Zusammenspiel mit geringerem Niederschlag und guter Sicht entsteht ein günstiges Reiseklima. Wer die Regenzeit besucht, erlebt besonders grüne Landschaften und dramatische Wolkenstimmungen, sollte jedoch flexible Kleidung und eine gewisse Wettertoleranz mitbringen.

Mehr zu Angkor Thom auf AD HOC NEWS

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | unterhaltung | 69752352 |

Weitere Meldungen

Nach Fensterschock: Frau schildert Horrorflug nach Memmingen Nach einem Zwischenfall auf einem Ryanair-Flug, bei dem eine Fensterscheibe zerbrochen ist, berichtet die Ehefrau eines verletzten Passagiers von dramatischen Minuten - und den Folgen für ihren Mann. (Unterhaltung, 14.07.2026 - 09:46) weiterlesen...

Schlechte Noten für Rastplätze - vor allem wegen Toiletten. Fast jeder zweite unbewirtschaftete Rastplatz fällt bei einer aktuellen Stichprobe des ADAC durch. Wer auf der Fahrt in den Urlaub eine Toilette braucht, hat oft Unerfreuliches vor sich. (Unterhaltung, 14.07.2026 - 04:00) weiterlesen...

Deutscher stirbt bei Absturz mit Gleitschirm am Gardasee. Alle Hilfe kommt zu spät. Erst am Wochenende zwei tödliche Unfälle - nun schon wieder: Nach dem Start verliert ein 61 Jahre alter Urlauber in Italien die Kontrolle über sein Fluggerät. (Unterhaltung, 13.07.2026 - 21:35) weiterlesen...

Mit jeder «Falte»: Kaulitz-Brüder enthüllen Wachsfiguren. Die Kaulitz-Brüder zeigen sich zufrieden. Ein ungewohnter Anblick ist es aber dennoch. «Sie sehen echt cool aus»: Deutschlands wohl berühmteste Zwillinge enthüllen ihre Wachsfiguren in Berlin. (Unterhaltung, 12.07.2026 - 13:58) weiterlesen...

Paragleitunfälle in den Alpen - Deutsche und Italiener tot. Ein erfahrener italienischer Pilot stirbt kurz nach dem Start, seine deutsche Mitfliegerin überlebt. Bei weiteren Unfällen werden Deutsche verletzt. Eine Deutsche wird tot in einer Baumkrone entdeckt. (Unterhaltung, 12.07.2026 - 12:29) weiterlesen...

Feuer in Spanien wütet weiter - Brand in Nürnberg gelöscht. In Nürnberg verlief ein Brand glimpflich. Die Waldbrandgefahr bleibt hoch. In Andalusien kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen die Flammen, die mindestens zwölf Menschen das Leben kosteten. (Unterhaltung, 11.07.2026 - 15:47) weiterlesen...