Aoi Ike in Biei: Wasser, Wald und vulkanisches Blau
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 06:43 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Aoi Ike liegt bei Biei auf Hokkaid?, der nördlichsten Hauptinsel Japans. Das Becken verbindet eine intensiv blaue WasserflÀche mit aufrecht stehenden LÀrchenstÀmmen, deren helle Silhouetten aus dem Wasser ragen.
Aoi Ike zwischen Fluss und Vulkanlandschaft
Der Teich befindet sich im Ortsteil Shirogane am Oberlauf des Biei-Flusses. SĂŒdlich erhebt sich die Tokachi-Bergkette mit dem Vulkan Tokachi-dake, dessen Landschaft den regionalen Charakter prĂ€gt.
Aoi Ike entstand im Zusammenhang mit Hochwasser- und Erosionsschutzanlagen am Biei-Fluss. Nach dem Ausbruch des Tokachi-dake im Jahr 1988 wurden in der Region DĂ€mme und RĂŒckhaltebecken angelegt. Wasser sammelte sich hinter einer dieser Anlagen und bildete das heutige Becken. Die Entstehung im Rahmen dieses Schutzsystems wird durch das Jahr 1988 zeitlich eingeordnet.
Warum das Wasser von Aoi Ike blau erscheint
Die Farbe des Wassers hĂ€ngt mit mineralischen Bestandteilen zusammen, die aus den FlieĂgewĂ€ssern der Tokachi-Landschaft stammen. Am Biei-Fluss mischen sich WasserlĂ€ufe mit unterschiedlichen chemischen Eigenschaften, darunter ZuflĂŒsse aus dem Gebiet oberhalb des Wasserfalls Shirahige.
Im Wasser befinden sich kolloidale Partikel, an denen sich Licht streut. Kurze WellenlÀngen werden dabei stÀrker sichtbar, wodurch die WasserflÀche blau erscheint. Auch der helle Untergrund des Beckens verstÀrkt den Farbeindruck. Die chemische ErklÀrung beschreibt die mineralische FÀrbung des Wassers.
Das Blau besitzt keine starre, immer gleiche Nuance. Licht, Niederschlag und die Zusammensetzung des zuflieĂenden Wassers verĂ€ndern den sichtbaren Eindruck. Zwischen krĂ€ftigem Azur, gedĂ€mpftem TĂŒrkis und blasseren Farbtönen bleibt die WasserflĂ€che eng mit ihrer Umgebung verbunden.
LÀrchenstÀmme als stilles Gegenbild zur WasserflÀche
Aus dem Teich ragen abgestorbene Japanische LÀrchen. Ihre StÀmme stehen zwischen Wasser und Ufervegetation und bilden klare vertikale Linien in der flachen Landschaft. Die BÀume sind nicht als dichter Wald erhalten, sondern als einzelne helle Formen im Becken.
Der Gegensatz zwischen dem farbigen Wasser und dem grauen Holz prĂ€gt den Anblick von Aoi Ike. Die WasserflĂ€che liegt niedrig und weit, wĂ€hrend die StĂ€mme schmal nach oben weisen. Dahinter schlieĂen sich WaldflĂ€chen und die Berge Hokkaid?s an.
Die Anlage ist ein kĂŒnstlich entstandenes GewĂ€sser in einer natĂŒrlichen Fluss- und Vulkanlandschaft. Gerade diese Verbindung bestimmt den Charakter des Ortes: Beton- und Schutzbauwerke gehören zu seiner Entstehung, Mineralwasser, Wald und Bergkulisse zu seinem Erscheinungsbild. Der Name Aoi Ike bedeutet auf Japanisch âblauer Teichâ.
Aoi Ike besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Aoi Ike liegt im Ortsteil Shirogane der Gemeinde Biei auf Hokkaid?. Vom Bahnhof Biei fĂŒhrt eine Verbindung des Dohoku Bus in Richtung Shirogane.
- Der Zugang fĂŒhrt zu einer WasserflĂ€che mit unebenem NaturgelĂ€nde, Uferwegen und einer bewaldeten Umgebung. Die LĂ€rchen stehen im Wasser und sind nicht als begehbare Inseln angelegt.
- In der Umgebung liegen der Biei-Fluss, der Wasserfall Shirahige und der Ortsteil Shirogane. Die Tokachi-Bergkette bildet den geographischen Hintergrund.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Aoi Ike auf Social-Media-Plattformen
Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Aoi Ike.
Aoi Ike: hÀufige Fragen
Wo liegt Aoi Ike?
Aoi Ike liegt bei Biei im Ortsteil Shirogane auf Hokkaid? in Japan. Das Becken befindet sich am Oberlauf des Biei-Flusses nahe der Tokachi-Bergkette.
Was bietet ein Besuch am Aoi Ike?
Zu sehen sind eine blau wirkende WasserflĂ€che, abgestorbene LĂ€rchen im Becken und die bewaldete Vulkanlandschaft von Hokkaid?. Der Ort verbindet ein kĂŒnstliches GewĂ€sser mit natĂŒrlichen Fluss- und Bergformen.
Was kennzeichnet Aoi Ike?
Aoi Ike entstand im Zusammenhang mit Schutzanlagen nach dem Ausbruch des Tokachi-dake im Jahr 1988. Seine Farbe hÀngt mit mineralischen Bestandteilen und kolloidalen Partikeln im Wasser zusammen.
