Ashinoko: der Kratersee im Vulkanland von Hakone
Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 09:58 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Ashinoko in Hakone in Japan ist der japanische Name des Kratersees Lake Ashi, der sich im Krater des Hakone-Vulkans in der PrĂ€fektur Kanagawa ausbreitet und mit seiner offenen WasserflĂ€che und dem umliegenden Vulkanland zu den prĂ€genden Landschaftsbildern der Region gehört. Der See gilt in der Geologie als Kratersee des Hakone-Vulkans und liegt innerhalb des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks, in einer Höhenlage von ĂŒber 700 Metern im Bergland sĂŒdwestlich von Tokio.
Ashinoko und der Vulkan Hakone
Ashinoko liegt im Gebiet von Hakone und ist als Kratersee in die Caldera des Hakone-Vulkans eingebettet, wobei sich seine WasserflĂ€che entlang der sĂŒdwestlichen Wand des Vulkankessels erstreckt und von bewaldeten BergrĂŒcken umgeben ist, die zum zentralen Vulkankegel von Kamiyama und zu weiteren Gipfeln des Vulkanmassivs gehören.Kratersee im Hakone-Vulkan Geologisch handelt es sich um einen See, der im Zuge einer vulkanischen Phase vor etwa 3.000 Jahren entstanden ist, als eine Explosion und nachfolgende Hangrutschungen ein Flusstal sperrten und das Wasser im heutigen Becken von Ashinoko stauten.Entstehung vor rund 3.000 Jahren
Der See liegt in einer Höhe von rund 723 bis 724 Metern ĂŒber dem Meeresspiegel und ist damit deutlich höher als die KĂŒstenebenen der Region, was sich in der Umgebung durch BergwĂ€lder und steilere HĂ€nge zeigt, die direkt bis an die Ufer von Ashinoko heranreichen.Höhenlage um 720 Meter Die WasserflĂ€che des Sees erstreckt sich ĂŒber etwa 7 Quadratkilometer, und der Uferverlauf bringt eine Strecke von ungefĂ€hr 19 bis rund 21 Kilometern zusammen, sodass Ashinoko eine fĂŒr die PrĂ€fektur Kanagawa groĂe geschlossene BinnenwasserflĂ€che bildet.FlĂ€che und Umfang des Sees Das Wasser des Sees speist sich in erster Linie aus NiederschlĂ€gen im Hakone-Gebirge und wird ĂŒber einen Ablauf und kĂŒnstliche KanĂ€le in Richtung Susono in der PrĂ€fektur Shizuoka weitergeleitet, was Ashinoko auch in der Wasserwirtschaft der Region verankert.
Landschaft, Uferorte und markante Blickachsen
Die Landschaft rund um Ashinoko ist von bewaldeten VulkanhĂ€ngen geprĂ€gt, auf denen sich einzelne Aussichtspunkte und Verkehrswege zum See hinunterziehen, wĂ€hrend am Ufer die Orte Motohakone und Hakone-machi liegen, die mit Uferpromenaden, Anlegestellen und kleineren StraĂenzĂŒgen direkt an der WasserflĂ€che des Sees beginnen.Uferorte Hakone-machi und Motohakone In Sichtweite des Wassers steht am sĂŒdlichen Ufer der bekannte rote Torii von Hakone-jinja, einem Schrein, dessen Torii direkt im Seeuferbereich errichtet wurde und so eine markante Kombination aus religiösem Bau und WasserflĂ€che bildet.Torii von Hakone-jinja am Ufer
Typisch fĂŒr die Wahrnehmung von Ashinoko sind die Blickachsen auf den Fuji, den man bei klarer Sicht von den sĂŒdlichen Ufern und von Booten auf dem See oberhalb der WasserflĂ€che sehen kann, wodurch Wasser, Vulkanmassiv von Hakone und der weiter entfernte Fuji in einer Bildkomposition zusammenkommen.Blick auf Fuji von Lake Ashi Entlang der Uferlinie verlĂ€uft ein Wegenetz, an dem sich Anlegestellen fĂŒr Ausflugsboote, kleinere Parks und freie Uferbereiche abwechseln, sodass der Seeabschnitt einen Wechsel aus offener WasserflĂ€che, Hafenbereichen und bewaldeten Hangpartien zeigt.
Ashinoko als Ausflugsziel im Nationalpark
Ashinoko liegt innerhalb des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks und gehört dort zu den Orten, an denen sich der Vulkancharakter der Landschaft mit einem gut erreichbaren BinnengewÀsser verbindet, das von mehreren Uferorten genutzt wird und an dem Besucher zwischen Booten, Wegen und Aussichtspunkten wÀhlen können.Lage im Nationalpark Fuji-Hakone-Izu Auf dem See verkehren Linien- und Rundfahrtboote, die die Uferorte Motohakone, Hakone-machi und den Bereich von Togendai miteinander verbinden, sodass sich der Kratersee auch als Verkehrsraum innerhalb des Berglandes von Hakone nutzen lÀsst.Bootsverbindungen zwischen den Uferorten
Gleichzeitig ist Ashinoko durch seine Lage im Krater und die unmittelbare NĂ€he zu vulkanischen Erscheinungen wie dem Gebiet von ?wakudani Teil eines gröĂeren geothermisch geprĂ€gten Landschaftsraums, in dem der See eines der ruhigeren Elemente darstellt und von heiĂen Quellen, SchwefeldĂ€mpfen und Bergwegen eingerahmt wird.Einbindung in das Vulkangebiet Hakone In der regionalen Kultur existieren zudem Sagen, in denen Ashinoko als Sitz eines neunköpfigen Drachen beschrieben wird, der in der Ăberlieferung mit Ritualen am Seeufer verbunden ist, was den Kratersee neben seiner landschaftlichen Bedeutung auch in die erzĂ€hlerische Tradition von Hakone einbindet.Sage vom Drachen im See
Ashinoko besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Ashinoko liegt im Bergland von Hakone in der PrĂ€fektur Kanagawa; erreichbar ist der See ĂŒber die Bahnverbindungen nach Odawara oder Hakone-Yumoto und weiter mit Bussen, die die Uferorte wie Motohakone und Hakone-machi mit den Bahnhöfen verbinden.
- Das GelĂ€nde am See ist durch die Vulkanlage geprĂ€gt, mit Hangwegen und Uferpromenaden, wobei einzelne Abschnitte ĂŒber Treppen, ansteigende Wege und Anlegestellen erreichbar sind, die zwischen bewaldeten HĂ€ngen und der WasserflĂ€che verlaufen.
- In der Umgebung von Ashinoko liegen weitere Ziele des Hakone-Gebietes, etwa der Bereich von ?wakudani mit seinen geothermischen Erscheinungen und Aussichtspunkten sowie Bergstationen von Seilbahnen, die Höhenlagen ĂŒber dem See erschlieĂen.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Ashinoko auf Social-Media-Plattformen
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Ashinoko: hÀufige Fragen
Wo liegt Ashinoko genau?
Ashinoko liegt im Gebiet von Hakone in der PrĂ€fektur Kanagawa auf der Hauptinsel Honsh? in Japan, innerhalb des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks und damit im Bergland sĂŒdwestlich von Tokio.
Was bietet ein Besuch an Ashinoko?
Ein Besuch an Ashinoko bietet den Blick auf einen Kratersee im Vulkan Hakone mit bewaldeten UferhĂ€ngen, Uferorten wie Motohakone und Hakone-machi, Booten auf dem See und bei klarer Sicht die Fernsicht auf den Fuji ĂŒber der WasserflĂ€che.
Was kennzeichnet Ashinoko besonders?
Ashinoko ist besonders durch seine Lage im Krater des Hakone-Vulkans, seine WasserflÀche in Höhenlage, die Kombination aus See, Vulkanlandschaft und Fuji-Blick sowie kulturelle Elemente wie den Torii von Hakone-jinja und Sagen um einen Drachen im See gekennzeichnet.
