Ashinoko in Hakone: Kratersee zwischen Vulkanbergen und Fuji-Blick
Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 19:11 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSAshinoko in Hakone ist ein Kratersee auf der japanischen Hauptinsel Honsh?, der in einer Caldera des Hakone-Vulkans liegt und als landschaftliches Herz des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks gilt.
Ashinoko als vulkanischer Kratersee in Hakone
Der Ashinoko, im Deutschen als Ashi-See bezeichnet, liegt im Westen der Präfektur Kanagawa auf dem Gebiet der Gemeinde Hakone und ist auf rund 720 Metern Höhe von einem Ring vulkanischer Berge umgeben.Ein Kratersee in Hakone Der See liegt in der Caldera des komplexen Vulkans Hakone, dessen Aktivität die Landschaft mit weiteren Kratern und Fumarolen geprägt hat.Caldera des Hakone-Vulkans
Geologisch geht Ashinoko auf eine Dampfexplosion des Berges Kamiyama zurück, durch die sich vor etwa 3.000 Jahren ein Fluss aufstaute und der See entstand.Entstehung des Kratersees Der See gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark und ist der größte See der Präfektur Kanagawa, mit einer Wasserfläche von gut sieben Quadratkilometern und einem Ufer, das sich über rund 19 bis 21 Kilometer zieht.Größe und Lage des Sees
Die langgestreckte Form von Ashinoko folgt der Caldera und öffnet weite Sichtachsen, in denen sich bei klarer Luft der kegelförmige Berg Fuji über der Wasserfläche zeigt. An den Ufern wechseln bewaldete Hänge, kleine Ebenen mit Siedlungen und Anlegestellen für Boote, die die Uferbereiche verbinden. Die vulkanischen Berge rund um den See, darunter Kamiyama und andere Teile des Hakone-Komplexes, rahmen die Wasserfläche ein und machen deutlich, dass Ashinoko Teil eines größeren Vulkansystems ist.Umgebende Berge
Die Ufer von Ashinoko waren traditionell von Schilf bewachsen, was dem See seinen Namen gegeben hat und die Grenze zwischen Wasser und Land weich erscheinen lässt.Namensherkunft des Sees Heute säumen Wege die Ufer, und von mehreren Punkten besteht freie Sicht über die Wasserfläche, die Bergkulisse und den oft hervorgehobenen Fuji, dessen Silhouette eine der klassischen Kombinationen der japanischen Landschaftsdarstellung bildet.
Schreine, Wege und Wasser als Kulturlandschaft
Rund um Ashinoko ist über die Jahrhunderte eine Kulturlandschaft entstanden, in der religiöse Orte, Wege und der See selbst miteinander verbunden sind. Hakone-jinja, ein bedeutender Shint?-Schrein nahe dem Südufer, nutzt den See als Kulisse und Hintergrund für Torii und Schreinanlagen, die in der Berglandschaft stehen. Historische Überlieferungen berichten, dass Ashinoko als heiliger See galt, an dem buddhistische Mönche von Hakone-jinja rituelle Reinigungen vollzogen, bevor sie an Zeremonien teilnahmen.Religiöse Nutzung des Sees
Der See liegt in einem Gebiet, das traditionell als Kur- und Ausflugsregion mit heißen Quellen genutzt wird, und Ashinoko bildet dabei den Mittelpunkt einer Landschaft, in der Wasser in verschiedenen Formen auftritt. Neben dem Kratersee stehen Flüsse, Quellen und Thermalquellen, die die Geschichte von Hakone als Erholungs- und Pilgerziel ergänzen. Entlang des Ufers führen Wege durch Waldstücke und offene Bereiche, in denen sich Picknickplätze und einfache Zugänge zum Wasser finden.Uferwege und Umgebung
Ashinoko besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Ashinoko liegt im Westen der Präfektur Kanagawa in der Gemeinde Hakone; von Hakone-Yumoto führen Linienbusse zu Uferorten wie Motohakone-ko und Togendai.
- Das Gelände rund um den See ist von Bergwegen und Uferpfaden geprägt; einige Abschnitte verlaufen über längere Strecken und können Steigungen aufweisen.
- Mehrere Uferbereiche sind mit Straßen, Bushaltestellen und Anlegestellen erschlossen, während andere Abschnitte naturnäher bleiben und nur zu Fuß erreichbar sind.
- Ashinoko liegt in einer Mittelgebirgslage; die Temperaturen können deutlich von denen im Tiefland abweichen, und Wetterwechsel sind möglich.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Ashinoko auf Social-Media-Plattformen
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Ashinoko: häufige Fragen
Wo liegt Ashinoko genau?
Ashinoko liegt in der Gemeinde Hakone in der Präfektur Kanagawa auf Honsh? und ist Teil des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks.
Was bietet ein Besuch am Ashinoko?
Ein Besuch am Ashinoko bietet eine Kraterseelandschaft mit Bergkulisse, Uferwegen, Schreinen und Sichtachsen, in denen sich der Fuji über der Wasserfläche zeigen kann.
Was kennzeichnet Ashinoko besonders?
Ashinoko ist durch seine Entstehung in der Caldera des Hakone-Vulkans, die vulkanische Umgebung mit heißen Quellen und die Kombination aus See, Bergen und Schreinen gekennzeichnet.
