Butchart Gardens, Kanada Reise

Butchart Gardens: Kanadas berĂĽhmtester Gartentraum bei Victoria

20.05.2026 - 21:07:01 | ad-hoc-news.de

Die Butchart Gardens in Brentwood Bay, Kanada, verwandeln einen alten Steinbruch in ein Blumenmärchen. Warum dieser Garten Klassiker für Reisende aus Deutschland ist – und wie sich ein Besuch optimal planen lässt.

Butchart Gardens, Kanada Reise, Wahrzeichen
Butchart Gardens, Kanada Reise, Wahrzeichen

Wer die Butchart Gardens („Butchart-Gärten“) bei Brentwood Bay auf Vancouver Island betritt, hat das Gefühl, in ein lebendig gewordenes Gemälde zu steigen: Terrassen voller Blüten, ein versenkter Garten in einem ehemaligen Steinbruch, dazu der Blick auf eine ruhige Bucht vor der Pazifikküste Kanadas. Farben, Düfte und Perspektiven wechseln im Minutentakt – kein Wunder, dass dieser Garten zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten nahe Victoria, Kanada, zählt.

Butchart Gardens: Das ikonische Wahrzeichen von Brentwood Bay

Die Butchart Gardens liegen an der Brentwood Bay, rund 20 km nördlich von Victoria auf Vancouver Island, an der Westküste von Kanada. Die Anlage gilt als eine der bekanntesten Gartenattraktionen Nordamerikas und zieht jedes Jahr weit über eine Million Besucher aus aller Welt an. Der „Sunken Garden“, der tief eingesunkene Hauptgarten in einem ehemaligen Kalksteinbruch, ist zum Symbol für die Verwandlung von Industriebrachen in Naturparadiese geworden.

Für Reisende aus Deutschland bieten die Butchart Gardens einen faszinierenden Kontrast: Auf der einen Seite die wilde, fast nordische Küstenlandschaft British Columbias, auf der anderen Seite präzise gestaltete Gartenkunst mit japanischen, italienischen und klassisch-englischen Elementen. Der kanadische Tourismusverband Destination Canada und Tourism Victoria heben in ihren Materialien immer wieder hervor, dass die Gärten zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes zählen und häufig zusammen mit der Fahrt nach Victoria oder weiter nach Tofino und in die Nationalparks der Rocky Mountains kombiniert werden.

Besonders eindrucksvoll ist der Garten, weil er das ganze Jahr über erlebbar ist: Frühling mit Blütenwolken aus Tulpen und Narzissen, dicht bepflanzte Rosenbeete im Sommer, Ahornfärbung im Herbst und festliche Lichtinstallationen sowie Eiskunstlaufbahn im Winter. Der kanadische Reiseführer von National Geographic und das ADAC Reisemagazin zu Kanada betonen übereinstimmend die ganzjährige Attraktivität – wobei die Hochsaison zwischen Mai und September liegt.

Geschichte und Bedeutung von Butchart Gardens

Die Geschichte der Butchart Gardens beginnt im frühen 20. Jahrhundert. Robert Pim Butchart betrieb ab Ende des 19. Jahrhunderts einen Kalksteinbruch und eine Zementfabrik in der Nähe von Brentwood Bay. Als der Steinbruch erschöpft war, verwandelte seine Frau Jennie Butchart die karge Grube ab etwa 1904 Schritt für Schritt in einen Garten. Laut der offiziellen Website von The Butchart Gardens und Berichten von Destination British Columbia war es vor allem ihr visionärer Ehrgeiz, der aus der Industrieanlage einen spektakulären Landschaftsgarten machte.

Der berühmte Sunken Garden entstand nach und nach, indem die steilen Felswände begrünt, Wege angelegt und Tausende Pflanzen gesetzt wurden. Bis in die 1920er-Jahre wurden weitere Bereiche geschaffen: ein Italienischer Garten, der auf einem ehemaligen Tennisplatz angelegt wurde, und ein Rosengarten, der die damals in England beliebten Stauden- und Rosenkombinationen aufnahm. Die kanadische Tourismusorganisation und mehrere internationale Reiseführer, etwa von Fodor’s und Frommer’s, verweisen übereinstimmend darauf, dass bereits in den 1920er-Jahren Besucherströme einsetzten – die Butcharts öffneten ihre Gärten der Öffentlichkeit.

Die Gärten blieben über Generationen in Familienhand, wurden aber immer stärker touristisch organisiert. Heute werden sie von einer Gesellschaft mit Sitz in Brentwood Bay betrieben, die nach Angaben der offiziellen Website und der Provinz British Columbia mehrere hundert Mitarbeitende beschäftigt, darunter Gärtner, Landschaftsarchitekten und Servicepersonal. Die Anlage wurde als „National Historic Site of Canada“ (National historische Stätte Kanadas) anerkannt – eine Auszeichnung, die Parks Canada für Orte vergibt, die für die Geschichte des Landes besonders bedeutsam sind. Damit liegen die Butchart Gardens in einer Reihe mit historischen Festungen, Bahnhöfen und Kulturdenkmälern.

Für die Gartenkunst haben die Butchart Gardens eine besondere Symbolkraft: Sie zeigen, wie ein privates Projekt zu einem öffentlichen Kulturschatz werden kann. Gartenhistoriker aus Kanada und Großbritannien betonen in Beiträgen für CBC und die BBC, dass der Garten als Beispiel für die „Arts and Crafts“-inspirierte Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts gilt, ohne strikt einem europäischen Vorbild zu folgen. Vielmehr verbindet er britische Gartenkultur mit nordamerikanischer Landschaft und Pflanzenwelt.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch sind die Butchart Gardens kein klassisches Bauwerk, sondern eine sorgfältig gestaltete Kulturlandschaft. Jeder Gartenteil hat eine eigene Dramaturgie und ein eigenes Raumgefühl. Die offiziellen Pläne und Beschreibungen der Gärten unterscheiden mehrere Hauptbereiche, die auch in Reiseführern wie Marco Polo und Lonely Planet hervorgehoben werden.

Der Sunken Garden ist der eindrucksvollste Teil: Über eine Treppe gelangen Besucher von oben in die ehemalige Steinbruchgrube, die heute in ein Meer aus Blumen, Sträuchern und kleinen Bäumen verwandelt ist. Von einem Aussichtspunkt oberhalb – dem sogenannten „Lookout“ – bietet sich ein Panoramablick auf das geometrisch und gleichzeitig organisch angelegte Gesamtbild. Dieser Blick ist eines der ikonischen Motive in der Bildsprache der Butchart Gardens und wird von den offiziellen Medienbildern der Betreiber immer wieder genutzt.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Japanische Garten, der an einem Wasserlauf Richtung Brentwood Bay liegt. Laut Informationen der Gärten und Berichten in kanadischen Tageszeitungen wurde dieser Bereich schon früh mit Hilfe eines japanischen Gartenarchitekten gestaltet und später mehrfach behutsam erneuert. Holzbrücken, Laternen, Ahornbäume und immergrüne Pflanzen schaffen eine ruhige, kontemplative Atmosphäre – gerade für Reisende aus Mitteleuropa ein starker Kontrast zum farblich oft sehr opulent gestalteten restlichen Gelände.

Der Italienische Garten greift klassische Motive südeuropäischer Villengärten auf: symmetrische Beete, Wasserbecken, Kübelpflanzen, Terrassen. Er entstand auf dem Gelände eines früheren Tennisplatzes und ist besonders im Sommer ein beliebter Ort für Kaffee oder Eis. Der Rosengarten wiederum zeigt eine Vielzahl historischer und moderner Rosensorten. Offizielle Angaben sprechen von mehreren hundert Rosenvarianten, wobei konkrete Zahlen je nach Pflanzjahrgang variieren können; Tourismusorganisationen betonen vor allem die Fülle an Farben und Düften im Hochsommer.

Die Gärten sind zusätzlich eine Bühne für Kunst und Kultur. In der Hauptsaison, vor allem im Sommer, finden regelmäßig Konzerte im Freien statt, etwa Jazz, Klassik oder Folk – dies belegen wiederkehrende Programme auf der offiziellen Website und Hinweise von Tourism Victoria. An ausgewählten Abenden werden Feuerwerke mit Musik kombiniert, die für viele Familien und Paare ein Höhepunkt sind. Diese Feuerwerksabende werden in Reiseberichten seriöser Medien wie der kanadischen CBC und internationalen Tageszeitungen als besonderes Erlebnis empfohlen, da die Kombination aus Licht, Gärten und Musik eine magische Stimmung erzeugt.

Im Winter verwandelt sich das Gelände in einen festlich beleuchteten Park. Unter dem Titel „The Magic of Christmas“ (Magie von Weihnachten) werden Lichterketten, Figuren und thematische Installationen eingesetzt. Eine Eislaufbahn ergänzt in einigen Jahren das Angebot. Da das Klima auf Vancouver Island vergleichsweise mild ist, bleiben viele immergrüne Pflanzen attraktiv, sodass auch die Nebensaison lohnend sein kann. Offizielle Informationen von The Butchart Gardens und von Destination British Columbia weisen darauf hin, dass der Garten bewusst als Ganzjahresziel konzipiert ist.

Butchart Gardens besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise ab Deutschland
    Die Butchart Gardens liegen auf Vancouver Island an der Saanich Peninsula, nahe der Ortschaft Brentwood Bay und etwa 20 km nordwestlich von Victoria. Von Deutschland aus gibt es in der Regel keine Nonstop-Flüge nach Victoria, aber gute Verbindungen über die großen kanadischen Drehkreuze wie Vancouver oder Toronto. Von Frankfurt am Main oder München aus fliegen mehrere große Fluggesellschaften ganzjährig nach Vancouver; die Flugzeit liegt je nach Route grob bei 9–11 Stunden. Von Vancouver gelangt man per Inlandsflug in rund 30–40 Minuten nach Victoria oder per Fähre (BC Ferries) von Tsawwassen nach Swartz Bay, was inklusive Transfer etwa 3–4 Stunden dauern kann. Von Victoria aus fahren Linienbusse und Ausflugsbusse zu den Butchart Gardens; alternativ sind Mietwagen oder organisierte Touren üblich. Reisende sollten die jeweils aktuellen Verbindungen über Fluggesellschaften, BC Ferries und lokale Verkehrsverbünde prüfen, da Fahrpläne saisonabhängig angepasst werden.
  • Anreise vor Ort
    Von Victoria aus führen gut ausgebaute Straßen in Richtung Sydney / Swartz Bay. Die Fahrt mit dem Auto dauert je nach Verkehr etwa 30–40 Minuten. Die Betreiber der Butchart Gardens empfehlen auf ihrer Website, genügend Zeit für Anfahrt und Parkplatzsuche einzuplanen, vor allem in der Hochsaison und an Tagen mit Feuerwerk oder besonderen Veranstaltungen. Für Besucher ohne Auto bieten sich Shuttlebusse, organisierte Touren oder Fahrdienste an.
  • Ă–ffnungszeiten
    Die Butchart Gardens sind grundsätzlich ganzjährig geöffnet, wobei Öffnungszeiten und Einlasszeiten je nach Saison stark variieren. In den Sommermonaten sind längere Öffnungszeiten üblich, während in der Nebensaison früher geschlossen wird. Da sich die Zeiten regelmäßig ändern, weisen sowohl die offizielle Website als auch Tourismusverbände ausdrücklich darauf hin, dass aktuelle Öffnungszeiten vor dem Besuch direkt bei The Butchart Gardens geprüft werden sollten. Kurzfristige Anpassungen etwa wegen Veranstaltungen oder Wetterbedingungen sind möglich.
  • Eintrittspreise
    Die Eintrittspreise sind saisonabhängig und werden regelmäßig angepasst. In der Hochsaison liegen sie erfahrungsgemäß höher als in Herbst und Winter; für Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Familien gibt es ermäßigte Tarife. Die Angaben variieren, daher empfehlen die Betreiber, die aktuellen Preise direkt auf der offiziellen Website zu prüfen. Für eine grobe Orientierung sollten Reisende aus Deutschland mit einem Betrag im mittleren zweistelligen Bereich in kanadischen Dollar rechnen, was je nach Wechselkurs einem ähnlichen Betrag in Euro entsprechen kann. Dies ist eine unverbindliche Größenordnung; konkrete Planung sollte immer auf aktuellen Angaben basieren.
  • Beste Reisezeit
    Frühling (etwa März bis Mai) ist geprägt von Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, dazu blühenden Bäumen und Sträuchern. Sommermonate (Juni bis August) bieten volle Beete, Rosenblüte und lange Tage mit Abendveranstaltungen und Feuerwerken. Der Herbst (September bis Oktober) glänzt mit der Laubfärbung insbesondere der japanischen Ahorne im Japanischen Garten; Reiseführer wie Marco Polo und Lonely Planet heben diesen Zeitraum als ruhiger, aber atmosphärisch besonders hervor. Der Winter bietet mit Lichterfesten und Weihnachtsprogramm einen reizvollen Kontrast. Die Wahl der besten Reisezeit hängt vom persönlichen Geschmack ab: wer Blumenfülle sucht, zielt auf Frühling und Sommer; wer mildes Klima und weniger Andrang wünscht, ist im Frühherbst gut aufgehoben.
  • Andrang und Besuchsdauer
    In der Hauptsaison sind die Butchart Gardens stark frequentiert, insbesondere an Wochenenden, an Feiertagen in Kanada und an Feuerwerksabenden. Reiseportale seriöser Veranstalter sowie Hinweise der Betreiber empfehlen, möglichst früh am Tag oder am späten Nachmittag zu kommen, wenn die Tourbusse abgenommen haben. Für den Besuch sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden; viele Gäste verbringen 3–4 Stunden im Gelände. Wer fotografieren oder mehrere Mahlzeiten einplanen möchte, kalkuliert besser etwas mehr Zeit ein.
  • Sprache und Beschilderung
    In den Butchart Gardens selbst wird überwiegend Englisch gesprochen. Hinweise und Informationsschilder sind primär auf Englisch, teils ergänzt durch weitere Sprachen. Deutschsprachige Informationen können in Reiseführern, bei Touranbietern oder im Vorfeld online recherchiert werden. In Kanada sind Englisch und Französisch die offiziellen Sprachen; in British Columbia dominiert Englisch. Reisende aus Deutschland kommen mit soliden Englischkenntnissen gut zurecht.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Kanada ist Kartenzahlung weit verbreitet. In den Butchart Gardens werden in der Regel gängige Kreditkarten akzeptiert; kontaktlose Zahlung per Smartphone ist in Kanada insgesamt üblich. Bargeld in kanadischen Dollar ist dennoch sinnvoll, etwa für kleinere Ausgaben. Trinkgeld (Tip) ist in der kanadischen Servicekultur fest verankert: In Restaurants wird üblicherweise etwa 15–20 % des Rechnungsbetrags gegeben, bei einfachen Snacks oder Cafébesuchen sind auch 10–15 % üblich. Für Shuttlefahrer, Guides oder Gepäckservice wird ein kleiner Betrag pro Person bzw. pro Gepäckstück erwartet. In den Gärten selbst gilt dies vor allem für gastronomische Angebote und geführte Touren.
  • Kleiderordnung und Vorbereitung
    Es gibt keine formelle Kleiderordnung, aber bequeme, wetterangepasste Kleidung ist empfehlenswert. Vancouver Island hat ein feuchtes, maritimes Klima – Regenschauer sind ganzjährig möglich. Leichte Regenjacke, gutes Schuhwerk und gegebenenfalls ein zweites warmes Oberteil sind sinnvoll, vor allem wenn abends Konzerte oder Feuerwerke besucht werden. Im Sommer kann es tagsüber angenehm warm, abends jedoch deutlich kühler werden.
  • Fotografie und Verhalten im Garten
    Privates Fotografieren ist in den Butchart Gardens grundsätzlich erlaubt und gehört für viele Besucher zum Erlebnis. Stative, Drohnen oder professionelle Ausrüstung können jedoch beschränkt sein; aktuelle Hinweise dazu finden sich auf der offiziellen Website. Rücksichtnahme auf andere Besucher und auf die Pflanzen ist selbstverständlich: Beete nicht betreten, keine Blumen pflücken, Wege freihalten. Die Betreiber betonen, dass die Gärten als lebendiges Kulturgut gepflegt werden – entsprechend verantwortungsbewusst sollten Gäste sich verhalten.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Kanada liegt außerhalb der Europäischen Union. Deutsche Staatsbürger benötigen für Flugreisen nach Kanada in vielen Fällen eine elektronische Reisegenehmigung (eTA), wenn sie visumfrei einreisen. Die genauen Bestimmungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen, Gesundheits- und Sicherheitshinweise vor der Reise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de und auf den offiziellen kanadischen Regierungsseiten prüfen. Für Reisen nach Kanada ist außerdem eine Auslandskrankenversicherung mit ausreichender Deckung zu empfehlen, da die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) dort nicht gilt.
  • Zeitverschiebung
    Vancouver Island liegt in der Zeitzone Pacific Time. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt in der Regel 9 Stunden (MEZ/MESZ); während der europäischen Sommerzeit und der nordamerikanischen Sommerzeit kann sich die Differenz saisonal geringfügig verschieben. Die tatsächliche Differenz sollte vor der Reise anhand aktueller Zeitangaben überprüft werden. Besonders bei Ankunft und Rückreise ist der Jetlag einzuplanen, zumal die Gärten meist im Rahmen einer größeren Kanada-Reise besucht werden.

Warum Butchart Gardens auf jede Brentwood Bay-Reise gehört

Die Butchart Gardens sind nicht nur ein Garten, sondern ein Gesamterlebnis aus Natur, Geschichte, Design und kanadischer Gastfreundschaft. Für viele Reisende aus Deutschland gehört ein Besuch der Gärten zu einer klassischen Route: Vancouver – Vancouver Island – eventuell weiter in die Rocky Mountains oder in den Norden nach Haida Gwaii. Gerade wer Victoria besucht, findet in den Gärten einen idealen Tages- oder Halbtagesausflug.

Was den Reiz besonders ausmacht, ist der Wechsel zwischen intensiven Eindrücken und ruhigen Momenten. Eine Minute steht man vor einem Meer aus Tulpen, die nächste auf einer stillen Brücke im Japanischen Garten. Hinter der nächsten Biegung eröffnet sich der Blick hinunter in den Sunken Garden, der mit seinen Terrassen ein wenig an einen natürlichen Amphitheaterraum erinnert. Dieser Wechsel von Perspektiven wird in Presseberichten und Reiseartikeln seriöser Medien immer wieder hervorgehoben, etwa von der BBC und der kanadischen CBC, die den Garten als „living artwork“ – lebendes Kunstwerk – beschreiben.

Für deutsche Besucher gibt es zudem eine gewisse Vertrautheit: Die Tradition liebevoll gepflegter Hausgärten, Kurparks und Schlossanlagen ist im deutschsprachigen Raum stark. Viele Pflanzen sind bekannt, andere wirken exotisch. Der Maßstab jedoch ist deutlich größer als bei den meisten öffentlichen Gärten in Deutschland. Im Vergleich zu einem Park wie dem Nymphenburger Schlosspark in München oder dem Park Sanssouci in Potsdam sind die Butchart Gardens kompakter, aber wesentlich dichter bepflanzt und stärker auf wechselnde Blumenschauen ausgerichtet.

In unmittelbarer Nähe bietet die Region weitere Attraktionen: Victoria mit seiner historischen Innenstadt und dem Parlamentsgebäude der Provinz British Columbia, Whalewatching-Touren in der Strait of Juan de Fuca, Küstenwanderungen in Regional Parks oder Kajaktouren in ruhigen Buchten. Viele deutschsprachige Reiseveranstalter kombinieren die Butchart Gardens mit Stadtrundgängen in Victoria oder mit Naturerlebnissen wie Wanderungen im Goldstream Provincial Park. Dadurch fügen sich die Gärten harmonisch in eine abwechslungsreiche Kanada-Reiseroute ein.

Die emotionale Wirkung eines Besuchs ist schwer in Zahlen zu fassen, aber Gästeberichte in Qualitätsmedien betonen immer wieder das Gefühl von Staunen und Entschleunigung. Die Verwandlung eines ehemaligen Steinbruchs in ein Gartenparadies hat zudem eine symbolische Dimension, die zur heutigen Debatte um Nachhaltigkeit und Renaturierung passt: Wo einst industrielle Nutzung dominierte, ist heute eine Form von Kulturlandschaft entstanden, die Natur und menschliche Gestaltung verbindet.

Butchart Gardens in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien gehören die Butchart Gardens zu den meistfotografierten Gartenanlagen Nordamerikas. Besonders beliebt sind Panoramaaufnahmen des Sunken Garden von oben, Detailbilder der Rosen und Herbstimpressionen aus dem Japanischen Garten. Viele Nutzer teilen außerdem kurze Videos von den Feuerwerksabenden oder vom Weihnachtslichtzauber. Die Betreiber der Gärten und der Tourismusverbände nutzen Social Media zunehmend, um aktuelle Blühstände, Veranstaltungen und saisonale Höhepunkte zu kommunizieren – ein Blick in die Kanäle lohnt sich für die Reiseplanung.

Häufige Fragen zu Butchart Gardens

Wo liegen die Butchart Gardens genau?

Die Butchart Gardens befinden sich in Brentwood Bay auf Vancouver Island in der kanadischen Provinz British Columbia, etwa 20 km nördlich von Victoria und unweit des Fährhafens Swartz Bay. Sie sind per Auto, Bus, Tour-Shuttle und im Rahmen organisierter Ausflüge gut erreichbar.

Wie ist die Geschichte der Butchart Gardens?

Die Gärten entstanden ab Anfang des 20. Jahrhunderts in einem stillgelegten Kalksteinbruch, der zuvor von Robert Pim Butchart für eine Zementfabrik genutzt wurde. Seine Frau Jennie Butchart begann, die leere Grube in einen Garten zu verwandeln. Über Jahrzehnte wurden weitere Bereiche wie der Sunken Garden, der Japanische Garten und der Italienische Garten ergänzt. Heute gelten die Butchart Gardens als National Historic Site of Canada.

Wie viel Zeit sollte man fĂĽr den Besuch einplanen?

Für einen Rundgang durch alle Hauptbereiche sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Viele Besucher verbringen 3–4 Stunden in den Gärten, je nach Interesse an Fotografie, Gastronomie und Veranstaltungen. Wer ein Feuerwerk oder ein Konzert am Abend erleben möchte, sollte zusätzlich Zeit einplanen.

Was ist das Besondere an den Butchart Gardens fĂĽr Reisende aus Deutschland?

Die Kombination aus aufwendig gestalteter Gartenkunst und der spektakulären Lage an der Pazifikküste macht die Butchart Gardens zu einem einzigartigen Ziel. Der Garten vereint britische, japanische und italienische Einflüsse mit kanadischer Landschaft. Für Reisende aus Deutschland ist er ein idealer Kontrastpunkt zu den weiten Wildnisregionen Kanadas und lässt sich gut in eine Route mit Vancouver, Victoria und den Rocky Mountains einbauen.

Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr die Butchart Gardens?

Frühling und Sommer bieten die größte Blütenfülle mit Tulpen, Rosen und Staudenbeeten, dazu lange Tage und häufig Veranstaltungen wie Konzerte und Feuerwerke. Der Herbst punktet mit intensiver Laubfärbung, besonders im Japanischen Garten, und meist etwas geringerem Besucherandrang. Der Winter wiederum lockt mit aufwendigen Weihnachts- und Lichtinstallationen. Die beste Reisezeit hängt daher von persönlichen Vorlieben ab.

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