Centro Historico de Quito, Quito

Centro Historico de Quito: koloniales Herz und UNESCO-Welterbe

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 13:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Centro Historico de Quito in Quito in Ecuador verbindet dichtes koloniales Stadtbild mit Kirchen, Palästen und Plätzen zu einem außergewöhnlichen Ensemble.

Isometrisches Diorama von Quito Altstadt in Quito, Ecuador in Pastell
Isometrisches Diorama von Quito Altstadt und Umgebung in Quito Ecuador, verspielte Low-Poly-Kulisse in Pastellfarben, Illustration mit AI erstellt.

Der Centro Historico de Quito ist das koloniale Herz der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und ein dicht bebautes Ensemble aus Kirchen, Klöstern, Palästen und Bürgerhäusern, das als eines der am besten erhaltenen historischen Zentren Lateinamerikas gilt. Seit 1978 steht die Altstadt von Quito als UNESCO-Welterbe unter internationalem Schutz und zeigt auf engem Raum die Entwicklung der Stadt vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Centro Historico de Quito als koloniales Stadtensemble

Der Centro Historico de Quito liegt im südlichen Bereich des heutigen Stadtzentrums von Quito und umfasst mehrere hundert Hektar mit einem zusammenhängenden Gefüge aus Straßengittern, Plätzen und Blockrandbebauung im kolonialen Stil.Der historische Stadtkern wird von Wohn- und Geschäftsstraßen mit meist zwei- bis dreigeschossigen Häusern geprägt, deren Fassaden sich mit Balkonen, hohen Türen und verzierten Putzflächen zur Straße öffnen.

Charakteristisch für die Altstadt ist die Vielzahl monumentaler Kirchen und Klosteranlagen, die seit dem 16. Jahrhundert entstanden und die Dächer der Stadt mit Türmen und Giebelfronten strukturieren.Die UNESCO-Beschreibung der Stadt Quito hebt die außergewöhnliche Dichte dieser religiösen Bauwerke hervor, die zusammen mit den Zivilbauten ein geschlossenes Ensemble mit barocken, manieristischen, renaissancegeprägten und später neoklassizistischen Formen bilden.

UNESCO-Welterbestatus und künstlerische Schulen

Im Jahr 1978 wurde der Centro Historico de Quito gemeinsam mit der polnischen Stadt Krakau als erstes Kulturerbe auf der Welterbeliste der UNESCO eingetragen.Die Aufnahme als Weltkulturerbe erfolgte nach den Kriterien, die sowohl den Austausch von kulturellen Werten als auch die Bedeutung des Ensembles für die Geschichte der Architektur berücksichtigen. Die Anerkennung bezieht sich auf den Kernbereich der Altstadt, in dem koloniale und republikanische Bauwerke bis heute in großer Zahl erhalten sind.Die Beschreibung des Perimeters und der Monumente nennt eine hohe Zahl an Kirchen, Konventen und profanen Bauten, die als Einzeldenkmäler oder als Teil des städtebaulichen Gefüges geschützt sind.

Ein besonderes Merkmal des Centro Historico de Quito ist die sogenannte „Quito-Schule“, eine barocke Kunsttradition, in der europäische Formen mit Motiven und Darstellungsweisen aus den Anden verbunden wurden.Die Beschreibung der Quito-Schule verweist auf geschnitzte und vergoldete Altäre, Skulpturen und Wandmalereien, in denen christliche Bildthemen mit lokalen Symbolen und Gesichtszügen kombiniert sind. Viele dieser Werke befinden sich in Kirchen und Klöstern der Altstadt und machen den Besuch der Innenräume zu einem Gang durch mehrere Jahrhunderte kolonialer Kunstgeschichte.

Plätze, Kirchen und städtische Räume

Zentrum des historischen Viertels ist die Plaza Grande, auch Plaza de la Independencia genannt, ein rechteckiger Platz, der von der Kathedrale, dem Präsidentenpalast, weiteren Verwaltungsgebäuden und Arkadengängen mit Geschäften eingefasst wird.Die Beschreibung der Plaza Grande zeigt, wie sich hier religiöse, politische und städtische Funktionen konzentrieren und den Platz zu einem Kernraum der Altstadt machen. Weitere Plätze wie die Plaza de San Francisco oder die Plaza de Santo Domingo verbinden Kirchenfassaden mit langen Gebäudefronten und bieten Raum für Märkte, Prozessionen und städtisches Leben.

Zu den bekannten Kirchen im Centro Historico de Quito gehören Anlagen wie die Kirche und das Kloster San Francisco, die Kirche La Compañía de Jesús mit reicher Innenausstattung, die Kirche La Merced und die Kathedrale an der Plaza Grande.Reiseführer zur Altstadt von Quito stellen heraus, dass die Straßenzüge zwischen diesen Bauwerken überwiegend gepflastert sind und von kontinuierlichen Gebäudereihen begleitet werden, in denen sich Ladenlokale, Wohnräume und kleine Innenhöfe aneinanderreihen.

Centro Historico de Quito besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Centro Historico de Quito liegt südlich des modernen Stadtzentrums von Quito und ist mit öffentlichen Bussen sowie mit Taxis erreichbar, zusätzlich verkehren Straßen mit dichter Bebauung, die den historischen Kern mit den neueren Stadtvierteln verbinden.
  • Das Gelände der Altstadt ist insgesamt hügelig, viele Straßenzüge verlaufen mit spürbarer Steigung, und innerhalb der Kirchen und Klöster führen Treppen über mehrere Geschosse hinauf zu Emporen oder Nebenräumen.
  • Zwischen den Plätzen der Altstadt liegen Straßenzüge, die sich gut zu Fuß erkunden lassen, wobei die Pflasterung und die Höhenunterschiede festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit verlangen.
  • Amtssprache ist Spanisch, gezahlt wird in US-Dollar.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Centro Historico de Quito auf Social-Media-Plattformen

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Centro Historico de Quito: häufige Fragen

Wo liegt der Centro Historico de Quito innerhalb der Stadt?

Der Centro Historico de Quito liegt im südlichen Bereich des inneren Stadtgebiets von Quito und schließt an die neueren Viertel und Geschäftsstraßen der Andenmetropole an.

Was bietet ein Besuch im Centro Historico de Quito?

Ein Besuch führt durch Straßenzüge mit kolonialen Häusern zu Plätzen mit Kathedralen, Kirchen und Klöstern, deren Innenräume reiche barocke Ausstattung und Kunstwerke der Quito-Schule zeigen.

Was kennzeichnet den Centro Historico de Quito besonders?

Besonders kennzeichnend ist die große Zahl erhaltener religiöser und ziviler Bauwerke aus der Kolonialzeit, die zusammen mit den Plätzen und Straßennetzen ein geschlossenes UNESCO-Welterbe-Ensemble bilden.

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