Coyoacan, Mexiko-Stadt

Coyoacan: Das koloniale Herz von Mexiko-Stadt neu entdecken

31.05.2026 - 17:53:35 | ad-hoc-news.de

Coyoacan, das historische Viertel im SĂŒden von Mexiko-Stadt, verbindet koloniale PlĂ€tze, Frida-Kahlo-Spuren und entspanntes Straßenleben – warum es Reisende aus Deutschland besonders anzieht.

Coyoacan, Mexiko-Stadt, Reise
Coyoacan, Mexiko-Stadt, Reise

Wer durch Coyoacan (sinngemĂ€ĂŸ „Ort der Kojoten“) in Mexiko-Stadt schlendert, hat das GefĂŒhl, in eine eigene, leiser pulsierende Welt einzutreten: Kopfsteinpflaster, bunt verputzte HĂ€user, schattige PlĂ€tze, Straßenmusiker und der Duft von frisch geröstetem Kaffee prĂ€gen dieses historische Viertel im SĂŒden der Mega-Metropole.

Gleichzeitig ist Coyoacan einer der Orte, an denen sich die kulturelle Seele von Mexiko-Stadt besonders dicht verdichtet: von der Kolonialgeschichte ĂŒber die kĂŒnstlerische Avantgarde um Frida Kahlo und Diego Rivera bis zu heutigen MĂ€rkten, CafĂ©s und BuchlĂ€den, die auch Einheimische lieben.

Coyoacan: Das ikonische Wahrzeichen von Mexiko-Stadt

Coyoacan gehört zu den Àltesten urbanen Zentren im heutigen Mexiko-Stadt und ist heute ein eigener Verwaltungsbezirk (Alcaldía) sowie ein unverwechselbares historisches Viertel mit starkem kolonialen Charakter und lebendiger Alltagskultur.

WĂ€hrend das moderne Zentrum rund um den ZĂłcalo und die Avenida Reforma von HochhĂ€usern und dichtem Verkehr geprĂ€gt ist, wirkt Coyoacan wie ein charmantes Gegenbild: niedrige HĂ€user, Innenhöfe, Kirchen aus der Kolonialzeit, begrĂŒnte PlĂ€tze und ein ausgeprĂ€gtes ViertelgefĂŒhl.

Die offizielle Tourismusbehörde von Mexiko-Stadt beschreibt Coyoacan als einen der wichtigsten kulturellen Knotenpunkte der Metropole, in dem sich „koloniale Vergangenheit, intellektuelles Leben und zeitgenössische Szene“ verbinden.

Besonders bekannt ist Coyoacan bei internationalen GĂ€sten fĂŒr das „Museo Frida Kahlo“, das sogenannte „Casa Azul“, aber das Viertel hat weit mehr zu bieten: zentrale PlĂ€tze wie der JardĂ­n Centenario und der JardĂ­n Hidalgo, die Kirche San Juan Bautista, traditionelle MĂ€rkte, kleine Museen, Galerien und ein sehr entspanntes Straßenleben auch am Abend.

FĂŒr Reisende aus Deutschland ist Coyoacan oft der Ort, an dem sich die gigantische Stadt Mexiko-Stadt plötzlich ĂŒberschaubar anfĂŒhlt: man kann viel zu Fuß erkunden, kommt leicht mit Einheimischen ins GesprĂ€ch und erlebt mexikanische Alltagskultur jenseits der großen Monumente.

Geschichte und Bedeutung von Coyoacan

Die Geschichte von Coyoacan reicht deutlich weiter zurĂŒck als die Kolonialzeit. ArchĂ€ologisch lĂ€sst sich die Besiedlung in der Region bereits auf vorspanische Kulturen zurĂŒckfĂŒhren, Coyoacan war ein eigenstĂ€ndiges Zentrum im Einflussbereich der Azteken, bevor die Spanier Mexiko eroberten.

Nach der Eroberung des Aztekenreiches diente Coyoacan zeitweise als eine der ersten Basen der spanischen Kolonialmacht in der Region, bevor das heutige historische Zentrum von Mexiko-Stadt auf den Ruinen von TenochtitlĂĄn entstand.

Die koloniale Architektur in Coyoacan, darunter die Kirche San Juan Bautista und zahlreiche BĂŒrgerhĂ€user, spiegelt diese frĂŒhe Bedeutung wider: viele GebĂ€ude stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, also aus einer Zeit, die deutlich vor der GrĂŒndung des Deutschen Reiches 1871 liegt.

Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich Coyoacan zu einem bevorzugten Wohnort fĂŒr Intellektuelle, KĂŒnstler und politisch engagierte Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten gehören die Malerin Frida Kahlo und der Maler Diego Rivera, die in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts zum Symbol einer eigenstĂ€ndigen mexikanischen Moderne wurden.

Auch der russische RevolutionÀr Leo Trotzki lebte im Exil einige Jahre in Coyoacan; sein Wohnhaus ist heute als Museum zugÀnglich. Diese Biografien haben dazu beigetragen, dass Coyoacan international als Ort der Kunst, des freien Denkens und des politischen Diskurses wahrgenommen wird.

Die heutige Bezirksverwaltung von Mexiko-Stadt hebt hervor, dass Coyoacan aufgrund seiner historischen Bausubstanz, seiner Museen und seiner kulturellen AktivitÀten zu den identitÀtsstiftenden Vierteln der Stadt gehört.

Zugleich ist Coyoacan ein lebendiger Wohnbezirk mit Schulen, UniversitĂ€ten in der NĂ€he und einer jungen, studentisch geprĂ€gten Szene, nicht zuletzt wegen der NĂ€he zur NationaluniversitĂ€t UNAM, deren Campus Ciudad Universitaria sĂŒdlich an Coyoacan grenzt.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist Coyoacan vor allem durch koloniale und traditionelle mexikanische Stadtstruktur geprĂ€gt: enge Straßen, kleine PlĂ€tze, dicke Mauern, Innenhöfe und farbig verputzte Fassaden. Der koloniale Stadtkern ist gut erhalten, was auch mexikanische Denkmalbehörden und Tourismusexperten betonen.

Im Mittelpunkt des historischen Viertels stehen der JardĂ­n Centenario und der JardĂ­n Hidalgo, zwei angrenzende PlĂ€tze, die von Arkaden, CafĂ©s, Restaurants und historischen GebĂ€uden eingefasst sind. Auf den PlĂ€tzen sitzen Familien, StraßenkĂŒnstler treten auf, und abends beleuchten warme Lichter die Fassaden.

Direkt daneben erhebt sich die Kirche San Juan Bautista, eine der Àltesten und bedeutendsten Kirchenanlagen in diesem Teil von Mexiko-Stadt. Der Innenraum zeigt barocke und koloniale Elemente, wÀhrend der Vorhof eine ruhige, fast klösterliche AtmosphÀre bietet.

Das berĂŒhmteste EinzelgebĂ€ude Coyoacans ist ohne Zweifel das Museo Frida Kahlo, das „Casa Azul“. Das intensiv blau gestrichene Haus in einer Wohnstraße des Viertels war der Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der KĂŒnstlerin und beherbergt heute eine Sammlung von Kunstwerken, persönlichen GegenstĂ€nden, Fotografien und Dokumenten aus ihrem Leben.

Internationale Medien wie kulturjournalistische Magazine und Reiseverlage beschreiben das „Casa Azul“ regelmĂ€ĂŸig als einen der emotional eindrĂŒcklichsten Orte in Mexiko-Stadt, weil hier die enge Verbindung zwischen Kunst, Krankheit, politischem Engagement und Privatleben Frida Kahlos unmittelbar spĂŒrbar wird.

Unweit davon liegt das Museo Casa de LeĂłn Trotsky, das ehemalige Wohnhaus des russischen RevolutionĂ€rs. Es ist heute ein Museum, das sowohl Trotzkis Biografie als auch den Kontext der internationalen Linken im 20. Jahrhundert beleuchtet. ReisefĂŒhrer betonen, dass der Besuch beider HĂ€user gemeinsam ein eindrucksvolles Bild der politischen und kĂŒnstlerischen AtmosphĂ€re des Mexiko der 1930er- und 1940er-Jahre vermittelt.

Coyoacan ist aber nicht nur ein Museum der Vergangenheit, sondern auch ein Ort lebendiger Gegenwartskultur. Kleine Galerien, alternative Kinos, BuchlĂ€den und Kulturzentren organisieren regelmĂ€ĂŸig Lesungen, Konzerte, Filmreihen oder Diskussionsabende. Besonders am Wochenende verwandeln StraßenstĂ€nde und Kunsthandwerker die Umgebung der PlĂ€tze in eine Art offenen Markt fĂŒr Kunst und Design.

Hinzu kommen traditionelle MĂ€rkte wie der Mercado de Coyoacan, in dem frische Lebensmittel, Blumen, GewĂŒrze und Streetfood angeboten werden. Deutsche Besucher erleben hier oft zum ersten Mal authentische Tacos, Tortas, frische SĂ€fte oder regionale SĂŒĂŸigkeiten in einem Alltagsszenario, das zugleich gut erreichbar und relativ ĂŒberschaubar ist.

StĂ€dtebaulich interessant ist auch die Mischung aus historischen HĂ€usern und moderneren Wohnbauten in den Ă€ußeren Bereichen von Coyoacan. WĂ€hrend der Kern stark kolonal geprĂ€gt ist, finden sich in einigen angrenzenden Vierteln einfache ReihenhĂ€user, modernere Wohnanlagen und kleine Parks – ein Spiegel der sozialen und wirtschaftlichen Vielfalt von Mexiko-Stadt.

Coyoacan besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise innerhalb Mexiko-Stadt
    Coyoacan liegt im SĂŒden von Mexiko-Stadt, etwa 10–15 km (je nach Route) vom historischen Zentrum entfernt. Die offizielle Tourismusplattform der Stadt empfiehlt die Kombination aus U-Bahn und kurzem Taxi- beziehungsweise App-Fahrtweg, da Coyoacan nicht direkt an einer der zentralsten Metro-Linien liegt. HĂ€ufig genutzte Metrolinien sind beispielsweise die Linien, die zur NĂ€he von Miguel Ángel de Quevedo oder Viveros gehen; von dort aus wird ein kurzer Transfer per Taxi oder zu Fuß empfohlen. Alternativ fahren zahlreiche Busse und Trolebusse in die Umgebung der zentralen PlĂ€tze von Coyoacan.
  • Anreise aus Deutschland nach Mexiko-Stadt
    Von großen deutschen FlughĂ€fen wie Frankfurt (FRA), MĂŒnchen (MUC) oder teilweise auch DĂŒsseldorf (DUS) gibt es regelmĂ€ĂŸig Direkt- oder Umsteigeverbindungen nach Mexiko-Stadt. Die reine Flugzeit auf Nonstop-Verbindungen liegt grob im Bereich von 12 bis 13 Stunden, bei Umsteigeverbindungen entsprechend lĂ€nger. FlugplĂ€ne Ă€ndern sich regelmĂ€ĂŸig, daher sollten Reisende aktuelle Verbindungen bei den Airlines oder Reiseportalen prĂŒfen.
  • Fortbewegung vor Ort
    Mexiko-Stadt verfĂŒgt ĂŒber ein dichtes Netz aus U-Bahn (Metro), Stadtbussen, Trolebussen, VorortzĂŒgen und registrierten Taxis. Die Stadtverwaltung von Mexiko-Stadt stellt Informationen zu Linien, Betriebszeiten und Tarifen bereit und hebt hervor, dass die Metro eine der schnellsten Möglichkeiten ist, grĂ¶ĂŸere Distanzen im Stadtgebiet zu ĂŒberbrĂŒcken. Viele Reisende nutzen ergĂ€nzend App-basierte Fahrdienste, um auch abends komfortabel und vergleichsweise sicher zwischen verschiedenen Vierteln zu wechseln.
  • Öffnungszeiten von Coyoacan und seinen Attraktionen
    Coyoacan als Stadtviertel ist selbstverstĂ€ndlich jederzeit frei zugĂ€nglich. FĂŒr einzelne Attraktionen wie das Museo Frida Kahlo, das Museo Casa de LeĂłn Trotsky oder einzelne MĂ€rkte gelten jedoch spezifische Öffnungszeiten, die sich Ă€ndern können. Die Betreiber weisen darauf hin, dass es empfehlenswert ist, Öffnungszeiten und gegebenenfalls notwendige Online-Reservierungen kurz vor dem Besuch direkt bei der jeweiligen Institution zu prĂŒfen. Besonders fĂŒr das Frida-Kahlo-Museum ist eine Online-Buchung im Voraus ĂŒblich, da die Nachfrage hoch sein kann.
  • Eintrittspreise
    Es gibt keinen Eintritt fĂŒr das Stadtviertel Coyoacan an sich. Einzelne Museen, etwa das Museo Frida Kahlo, erheben EintrittsgebĂŒhren, die je nach Wochentag, Besuchergruppe und möglicher Sonderausstellung variieren können. Da sich die Preise im Laufe der Zeit Ă€ndern, sollten GĂ€ste aktuelle Tarife auf den offiziellen Webseiten der Museen nachsehen. Zur Orientierung: FĂŒr internationale Museen dieser GrĂ¶ĂŸenordnung in Mexiko liegen die Preise hĂ€ufig im Bereich von deutlich unter 20 € (in mexikanischer WĂ€hrung Mex$), können aber je nach Angebot abweichen; auch hier empfiehlt sich der Blick auf die aktuellen Angaben der Betreiber.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Mexiko-Stadt liegt auf ĂŒber 2.000 m Höhe und hat entsprechend gemĂ€ĂŸigte Temperaturen, aber starke Sonneneinstrahlung. Viele ReisefĂŒhrer empfehlen die Hauptreisezeit außerhalb der Regenmonate mit den stĂ€rksten Schauern, wobei sich die Stadt grundsĂ€tzlich ganzjĂ€hrig besuchen lĂ€sst. FĂŒr Coyoacan selbst sind Vormittage und spĂ€tere Nachmittage besonders beliebt, wenn das Licht weich ist und die Temperaturen angenehm sind. Am Wochenende wird es rund um die PlĂ€tze und MĂ€rkte deutlich voller, was einerseits fĂŒr eine lebendige AtmosphĂ€re, andererseits fĂŒr mehr Andrang sorgt.
  • Klima und Kleidung
    Durch die Höhenlage können die Temperaturen nachts deutlich abkĂŒhlen, auch wenn es tagsĂŒber warm ist. Reisende aus Deutschland sollten daher neben leichter Kleidung auch eine Jacke oder einen Pullover sowie bequeme Schuhe fĂŒr Kopfsteinpflaster mitnehmen. In Kirchen wie San Juan Bautista ist eine respektvolle, nicht zu freizĂŒgige Kleidung ĂŒblich.
  • Sprache
    Amtssprache ist Spanisch. In touristischen Einrichtungen, Museen und einigen Restaurants in Coyoacan wird hĂ€ufig auch Englisch gesprochen, insbesondere von jĂŒngeren Mitarbeitenden. Deutsch ist kaum verbreitet. Ein paar grundlegende spanische AusdrĂŒcke erleichtern den Alltag erheblich und werden von Einheimischen positiv aufgenommen.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Mexiko-Stadt werden Kreditkarten in vielen Hotels, Restaurants und GeschĂ€ften akzeptiert, insbesondere in touristisch frequentierten Vierteln wie Coyoacan. Auf MĂ€rkten, bei StraßenstĂ€nden und in kleineren CafĂ©s ist Bargeld jedoch weiterhin ĂŒblich. In Mexiko zahlt man in mexikanischen Pesos (Mex$); zur Orientierung können Reisende grob in Euro umrechnen, sollten aber auf aktuelle Wechselkurse achten. Trinkgeld ist in der Gastronomie ĂŒblich; hĂ€ufig werden 10–15 % des Rechnungsbetrags als angemessen betrachtet, sofern kein Service bereits explizit ausgewiesen ist.
  • Sicherheit
    Coyoacan gilt im innerstĂ€dtischen Vergleich als relativ sicheres, stark frequentiertes Viertel mit vielen Familien und Studierenden im öffentlichen Raum. Wie in großen StĂ€dten ĂŒblich, raten Behörden und Reisehinweise dennoch zu grundlegender Aufmerksamkeit: Wertsachen nicht offen zeigen, in Menschenmengen auf Taschendiebe achten und nachts besser registrierte Taxis oder seriöse Fahrdienste nutzen.
  • Zeitzone
    Mexiko-Stadt liegt in einer Zeitzone, die der MitteleuropĂ€ischen Zeit (MEZ) in der Regel um einige Stunden nachgeht. AbhĂ€ngig von Sommer- oder Winterzeit in Europa und lokalen Regelungen in Mexiko kann die Zeitverschiebung variieren; als Faustregel lagen in der Vergangenheit hĂ€ufig 7–8 Stunden Unterschied zur MEZ/MESZ vor. Vor der Reise sollten Reisende die aktuell gĂŒltige Zeitverschiebung prĂŒfen.
  • Gesundheit und Versicherung
    FĂŒr Reisen nach Mexiko ist eine private Auslandskrankenversicherung sinnvoll, da die deutsche gesetzliche Krankenversicherung dort in der Regel keine Leistungen erbringt. Standardhinweise zu Lebensmittelsicherheit (z. B. nur abgefĂŒlltes Wasser trinken, auf Hygiene bei Streetfood achten) gelten auch in Coyoacan.
  • Einreisebestimmungen
    Die Einreise- und Visabestimmungen fĂŒr deutsche StaatsbĂŒrger können sich jederzeit Ă€ndern. Daher sollten Reisende aus Deutschland die aktuellen Hinweise und Vorgaben unmittelbar vor der Reise beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Dies gilt insbesondere fĂŒr maximale Aufenthaltsdauer, PassgĂŒltigkeit und eventuelle zusĂ€tzliche FormalitĂ€ten.

Warum Coyoacan auf jede Mexiko-Stadt-Reise gehört

FĂŒr viele Besucher aus Deutschland wird Mexiko-Stadt erst durch Viertel wie Coyoacan wirklich greifbar: Statt anonymer Großstadt öffnet sich hier ein Beziehungsgeflecht aus Nachbarschaft, Geschichte und Kultur. Kinder spielen auf den PlĂ€tzen, Ă€ltere Menschen sitzen auf ParkbĂ€nken, StraßenverkĂ€ufer bieten Eis oder Snacks an, und dazwischen mischen sich Reisende aus aller Welt.

Coyoacan kombiniert die Dichte eines historischen Zentrums mit einer im Vergleich zur Innenstadt entspannteren AtmosphĂ€re. Wer hier ein paar Stunden verbringt, spĂŒrt, wie verschieden die Gesichter der Stadt sind: vom kolonialen Ensemble ĂŒber moderne CafĂ©s bis hin zu alternativen Kulturorten.

Das Viertel eignet sich ideal fĂŒr einen Tagesausflug oder einen halben Tag im Rahmen eines mehrtĂ€gigen Aufenthalts in Mexiko-Stadt. Eine typische Route könnte den Besuch des Frida-Kahlo-Museums, einen Spaziergang zu den zentralen PlĂ€tzen, eine Pause im CafĂ©, einen Abstecher ĂŒber den Markt und zum Schluss ein Abendessen in einem der Restaurants umfassen.

Wer sich fĂŒr Kunst und Geschichte interessiert, kann Coyoacan auch mit einem Besuch der nahe gelegenen NationaluniversitĂ€t UNAM verbinden, deren Campus mit eindrucksvollen Wandbildern und moderner Architektur selbst als Zeugnis mexikanischer Kulturgeschichte gilt. So entsteht ein Tagesprogramm, das vom kolonialen Erbe bis zur modernen Kultur reicht.

ReisefĂŒhrer aus Deutschland betonen, dass Coyoacan besonders gut geeignet ist, um sich langsam an die Dimensionen und Eigenheiten von Mexiko-Stadt heranzutasten. Im Vergleich zu sehr hektischen Innenstadtvierteln empfinden viele Besucher die Stimmung als „dörflich“ im besten Sinne, allerdings mit urbaner Infrastruktur und guter Verkehrsanbindung.

Auch fĂŒr kulinarisch Interessierte ist Coyoacan spannend: von einfachen Tacos an der Straßenecke bis hin zu gehobenen Restaurants mit moderner mexikanischer KĂŒche. KaffeehĂ€user, SchokoladenlĂ€den und Eisdielen runden das Bild ab.

Reisende, die gern fotografieren, finden zahlreiche Motive: bunte HĂ€user, Straßenkunst, MĂ€rkte, Details an HaustĂŒren und FensterlĂ€den, religiöse Prozessionen oder Volksfeste – je nach Jahreszeit. Gleichzeitig sollten Fotografinnen und Fotografen wie ĂŒberall in der Welt respektvoll mit Personenaufnahmen umgehen und im Zweifel um Erlaubnis fragen.

Wer lĂ€nger in Mexiko-Stadt bleibt, entscheidet sich nicht selten dafĂŒr, in Coyoacan zu wohnen, etwa in einem GĂ€stehaus oder einer Ferienwohnung. So lĂ€sst sich der Viertelsrhythmus noch intensiver erleben: morgendliche Marktbesuche, ruhige Mittagsstunden und lebendige Abende auf den PlĂ€tzen.

Coyoacan in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In den sozialen Medien taucht Coyoacan immer wieder als bildstarkes und atmosphĂ€risches Viertel auf: Fotos vom blauen Haus Frida Kahlos, von farbigen Hausfassaden oder von Straßenkunst werden vielfach geteilt, ebenso kurze Videos von Musikern und StraßenstĂ€nden auf den PlĂ€tzen.

HĂ€ufige Fragen zu Coyoacan

Wo liegt Coyoacan in Mexiko-Stadt genau?

Coyoacan befindet sich im SĂŒden von Mexiko-Stadt und bildet einen eigenen Verwaltungsbezirk. Das historische Viertel mit den zentralen PlĂ€tzen JardĂ­n Centenario und JardĂ­n Hidalgo liegt einige Kilometer sĂŒdlich des innerstĂ€dtischen ZĂłcalo und ist mit Metro, Bus und Taxi gut erreichbar.

Warum ist Coyoacan historisch so bedeutend?

Coyoacan war bereits in vorspanischer Zeit ein wichtiges Siedlungsgebiet und wurde nach der Eroberung Mexikos zu einem frĂŒhen Zentrum der spanischen Kolonialverwaltung. SpĂ€ter entwickelte sich das Viertel zum Wohnort zahlreicher Intellektueller und KĂŒnstler, darunter Frida Kahlo und Diego Rivera.

Was sind die wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten in Coyoacan?

Zu den bekanntesten Attraktionen zĂ€hlen das Museo Frida Kahlo („Casa Azul“), die Kirche San Juan Bautista, die PlĂ€tze JardĂ­n Centenario und JardĂ­n Hidalgo sowie der Mercado de Coyoacan. Hinzu kommen das Museumshaus von LeĂłn Trotsky und verschiedene kleinere Museen, Galerien und Kulturzentren.

Wie viel Zeit sollte man fĂŒr einen Besuch von Coyoacan einplanen?

FĂŒr einen ersten Eindruck genĂŒgt ein halber Tag, um die zentralen PlĂ€tze zu erleben, ĂŒber den Markt zu schlendern und eines der Museen zu besuchen. Wer mehrere Museen kombinieren, ausfĂŒhrlich essen und in Ruhe durch die Straßen spazieren möchte, sollte einen vollen Tag einplanen.

Ist Coyoacan fĂŒr Reisende aus Deutschland gut geeignet?

Ja, Coyoacan gilt als eines der angenehmsten Viertel von Mexiko-Stadt fĂŒr Besucher: Es ist lebendig, aber nicht ĂŒberwĂ€ltigend, bietet viel Kultur und Gastronomie und lĂ€sst sich gut zu Fuß erkunden. Mit etwas Spanisch oder Englisch kommt man im Alltag gut zurecht, und das Viertel ist ĂŒber den öffentlichen Verkehr gut an andere Stadtteile angebunden.

Mehr zu Coyoacan auf AD HOC NEWS

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 69456840 |