El Nido Palawan: Die geheimnisvolle Inselwelt der Philippinen
01.06.2026 - 05:39:07 | ad-hoc-news.deTürkise Lagunen, senkrecht aus dem Meer steigende Kalksteinfelsen und feiner Sand wie Puderzucker: El Nido Palawan auf der philippinischen Insel Palawan wirkt, als sei es für Postkarten und Social Media erfunden worden. El Nido (spanisch für „das Nest“) steht heute weltweit für eine der spektakulärsten Insel- und Küstenlandschaften Südostasiens – und für viele Reisende aus Deutschland ist der Name zum Synonym für tropische Traumkulisse geworden.
El Nido Palawan: Das ikonische Wahrzeichen von Palawan
El Nido Palawan liegt im Norden der lang gestreckten Insel Palawan im Westen der Philippinen und umfasst eine dramatische Küstenlinie mit von Karstfelsen eingerahmten Buchten sowie einen vorgelagerten Archipel aus Dutzenden kleinen Inseln und Inselchen. Für viele Reiseführer gilt die Region als eine der schönsten Küstenlandschaften des Landes, oft genannt in einem Atemzug mit coron-ähnlichen Kalksteinformationen und der berühmten Bacuit-Bucht.
Die Szenerie ist geprägt von steil aufragenden, dunkelgrauen Felswänden aus Kalkstein, die teilweise mehrere hundert Meter direkt aus dem Meer emporragen. Dazwischen blitzen smaragdgrüne und türkisfarbene Lagunen, meist nur mit dem Boot erreichbar, sowie schmale, helle Sandstrände, an denen Kokospalmen und tropischer Urwald bis dicht ans Wasser heranreichen. Diese Kombination aus Karst, Dschungel und Meer schafft ein Landschaftsbild, das viele Besucher als „filmreif“ beschreiben.
Für Palawan und die Philippinen insgesamt ist El Nido ein bedeutendes touristisches Aushängeschild. Die Region wird in internationalen Rankings immer wieder als Traumziel genannt, und philippinische Tourismusbehörden betonen häufig, dass El Nido stellvertretend für das Naturerbe des Landes steht. Für Gäste aus Deutschland ist die Gegend vor allem wegen ihrer Mischung aus Abgeschiedenheit, tropischer Natur und zunehmend besserer touristischer Infrastruktur interessant.
Geschichte und Bedeutung von El Nido
Bevor El Nido Palawan zum international bekannten Reiseziel wurde, war die Gegend ein einfaches Fischerdorf in einer abgelegenen Provinz. Über Jahrhunderte lebten hier indigene Gruppen und später philippinische Gemeinschaften vor allem vom Meer: Fischfang, Meeresfrüchte und lokale Landwirtschaft prägten den Alltag. Die steilen Karstfelsen galten als markante Orientierungspunkte für Fischer, hatten aber international keine größere Bekanntheit.
Der Name El Nido geht auf die spanische Kolonialzeit der Philippinen zurück. Spanische Kolonialherren nannten die Gegend „El Nido“ – „das Nest“ –, weil sie in den Karstfelsen große Mengen von Salanganen-Nestern fanden. Aus diesen Nestern wird die in Teilen Asiens sehr geschätzte „Vogelnestersuppe“ hergestellt. Dieser Handel mit essbaren Vogelnestern spielte zeitweise eine wichtige wirtschaftliche Rolle und begründete den kolonialen Namen, der sich bis heute hält.
Erst im späten 20. Jahrhundert rückte El Nido Palawan zunehmend in das Interesse internationaler Reisender. Zunächst waren es Rucksacktouristen und Taucher, die die naturbelassene Küste und das klare Wasser entdeckten. In den 1980er- und 1990er-Jahren begannen erste einfache Resorts und Pensionen, sich im heutigen Ortszentrum von El Nido anzusiedeln. Parallel dazu erkannten philippinische Behörden den ökologischen Wert der Region und stellten Teile der Umgebung unter Schutz.
Heute gilt El Nido als wichtiger Baustein im Tourismuskonzept der Philippinen. Palawan wird in internationalen Medien häufig als eine der „unberührtesten“ Regionen des Landes beschrieben, und El Nido fungiert als Tor zu dieser Inselwelt. Die Gegend ist kein UNESCO-Welterbe, steht aber für die gleiche Art von Karstlandschaft und tropischer Küstenökosysteme, die in anderen Teilen Südostasiens – etwa in Vietnam oder Thailand – ebenfalls unter Schutz stehen. Viele Reiseführer und Naturschutzorganisationen heben hervor, dass die langfristige touristische Entwicklung eng mit dem Erhalt dieses empfindlichen Ökosystems verknüpft ist.
Für deutsche Gäste hat El Nido Palawan auch kulturell eine besondere Rolle: Es ist eines der Bilder, die sich im kollektiven Reisegedächtnis als „Inbegriff tropischer Philippinen“ festgesetzt haben. In Reisemagazinen, Fotostrecken und Social-Media-Feeds tauchen Motive aus El Nido überproportional häufig auf – oft deutlich häufiger als Bilder aus der Hauptstadt Manila oder anderen Regionen des Landes.
Architektur, Natur und besondere Merkmale
El Nido Palawan ist kein klassisches architektonisches Wahrzeichen wie ein Tempel oder eine Kathedrale, sondern vor allem ein Naturmonument. Die „Architektur“ der Region ist geologisch: scharfkantige Karsttürme, Höhlen, Überhänge und verborgene Lagunen, die über Jahrmillionen durch Erosion, Regen und Meerwasser geformt wurden. Fachliteratur zu tropischen Karstlandschaften beschreibt, dass solche Formationen überwiegend aus Kalkstein oder Dolomit bestehen, die durch das leicht saure Regenwasser aufgelöst und modelliert werden.
Charakteristisch sind die dramatischen Kontraste: Dunkelgraue oder schwarze Felswände treffen auf grellgrünen Dschungel, strahlend weißen Sand und fast unwirklich blaues Wasser. Einige der bekanntesten Orte sind Lagunen, die durch Felswände fast vollständig abgeschlossen sind und nur durch schmale Spalten oder niedrige Durchgänge mit dem offenen Meer verbunden sind. Bootstouren bringen Besucher oft in solche Lagunen, wo das Wasser deutlich ruhiger und wärmer ist als außerhalb.
Im Ort El Nido selbst hat sich entlang der Bucht eine Mischung aus einfachen Unterkünften, kleinen Hotels, Restaurants und Tauchschulen entwickelt. Klassische Hochhäuser gibt es hier nicht; die Bebauung ist überwiegend niedrig, häufig aus Beton, Holz und Blechdächern. Viele Unterkünfte versuchen, sich optisch an die tropische Umgebung anzupassen, etwa durch Verwendung von Bambus, Holzverkleidungen und offenen Restaurantbereichen mit Blick auf die Berge und das Meer.
Besondere Aufmerksamkeit schenken Reiseführer den Stränden und Buchten rund um El Nido. Dazu zählen etwa lange Sandstrände nördlich des Ortskerns, von denen aus man die vorgelagerten Inseln sehen kann, sowie kleinere, sehr photogene Buchten. Die Umgebung ist auch für ihre Unterwasserwelt bekannt: Korallenriffe, Seegraswiesen und eine Vielzahl von tropischen Fischarten machen die Region zu einem beliebten Ziel für Taucher und Schnorchler. Artenschutzorganisationen betonen, dass zahlreiche Arten in den Gewässern um Palawan vorkommen, die für den Westpazifik typisch sind.
Aus Sicht vieler Reiseexperten ist El Nido Palawan ein Beispiel für die Chancen und Herausforderungen des Inseltourismus im 21. Jahrhundert. Einerseits hat der Tourismus neue wirtschaftliche Möglichkeiten für die lokale Bevölkerung geschaffen; andererseits warnen Umweltorganisationen immer wieder vor den Folgen von Übernutzung, unzureichender Abfallentsorgung und empfindlichen Ökosystemen. Seriöse Reiseführer empfehlen Gäste daher, Anbieter zu wählen, die auf Umweltstandards achten, etwa bei Abwasser, Plastikvermeidung und Bootstouren.
El Nido Palawan besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise: El Nido liegt im Norden der Insel Palawan im Westen der Philippinen, etwa 420–500 km Luftlinie südwestlich von Manila. Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel über einen internationalen Langstreckenflug nach Manila oder alternativ über große asiatische Drehkreuze wie Singapur, Hongkong, Doha oder Dubai. Die reine Flugzeit von Frankfurt, München oder Berlin nach Manila liegt – je nach Route und Zwischenstopp – meist bei rund 15–18 Stunden, zuzüglich Umsteigezeiten. Von Manila aus geht es weiter per Inlandsflug nach Palawan. Es gibt zum einen Flüge nach Puerto Princesa im Zentrum der Insel, von wo aus Busse und Minivans über eine Küstenstraße in etwa 4–6 Stunden nach El Nido fahren. Zum anderen existieren Direktflüge kleinerer Airlines auf einen Flughafen in der Nähe von El Nido, die meist von Manila oder Cebu aus starten. Genauere Verbindungen ändern sich regelmäßig; daher empfiehlt es sich, tagesaktuelle Flugpläne und mögliche Zwischenstopps bei den Airlines oder Reiseportalen zu prüfen.
- Unterwegs auf Palawan: Zwischen Puerto Princesa und El Nido verkehren Minivans, Kleinbusse und gelegentlich größere Busse. Die Straßen sind größtenteils asphaltiert, jedoch teilweise kurvig und mit unterschiedlicher Belagsqualität. Innerhalb von El Nido nutzen viele Besucher Tricycles (Motorradtaxis mit Beiwagen), Motorräder oder organisierte Bootstouren. Für Selbstfahrer können Mietwagen oder Motorroller eine Option sein, wobei Straßenverhältnisse, Verkehrssicherheit und lokale Verkehrsregeln beachtet werden sollten.
- Öffnungszeiten und Zugang: El Nido Palawan ist als Region jederzeit zugänglich, klassische „Öffnungszeiten“ gibt es für die Landschaft nicht. Einzelne Angebote wie Bootstouren, Tauchschulen oder Nationalpark-Büros haben jedoch eigene Betriebszeiten, die typischerweise tagsüber liegen. Es empfiehlt sich, aktuelle Zeiten und Treffpunkte direkt vor Ort oder bei den jeweiligen Anbietern zu erfragen, da sich diese je nach Saison und Wetterlage ändern können. Auch bestimmte Lagunen oder Buchten können zeitweise aufgrund von Witterung oder Regulierungen nicht anfahrbar sein.
- Eintrittsgebühren und Umweltabgaben: In vielen tropischen Destinationen werden für den Besuch besonders beliebter Inseln, Lagunen oder Schutzgebiete Umwelt- oder Besucherabgaben erhoben. Für El Nido Palawan wird häufig eine lokale Umweltgebühr („Eco-Tourism Fee“) oder eine Eintrittsgebühr für die Nutzung bestimmter Routen und Inseln erhoben, die meist bei Bootstouren oder im zuständigen Büro entrichtet wird. Da die genauen Beträge, Leistungen und Gültigkeitsdauern variieren und regelmäßig angepasst werden können, sollten Reisende vor Ort oder bei seriösen Reiseveranstaltern aktuelle Informationen einholen. Preise werden in der Regel in philippinischen Pesos (PHP) angegeben; eine Umrechnung in Euro hängt vom jeweils aktuellen Wechselkurs ab.
- Beste Reisezeit: Die Philippinen haben typischerweise ein tropisches Klima mit einer eher trockenen und einer eher feuchten Saison. Für Palawan und El Nido gilt allgemein: Die Hauptreisezeit liegt in den Monaten mit weniger Regenfällen, wenn das Meer meist ruhiger ist. In vielen Klimatabellen wird für diese Region ein trockeneres Zeitfenster grob zwischen November und April genannt, während die Monate mit höherer Regenwahrscheinlichkeit und teils stärkeren Winden eher im restlichen Jahr liegen. Da Wetterphänomene wie Taifune in den Philippinen grundsätzlich auftreten können und die klimatischen Bedingungen sich durch globale Veränderungen verschieben, ist eine genaue Planung mit Blick auf saisonale Wetterstatistiken und aktuelle Vorhersagen ratsam. Für Baden, Inselhüpfen und Bootstouren bevorzugen viele Reisende Vormittage, wenn das Meer häufig ruhiger ist und die Sicht unter Wasser besser sein kann.
- Reisezeit und Andrang: In der Hauptsaison kann El Nido Palawan durchaus gut besucht sein, insbesondere während philippinischer Feiertage und internationaler Ferienzeiten. Wer ruhigere Momente sucht, plant Bootstouren möglichst früh am Morgen oder weicht gegebenenfalls auf weniger frequentierte Touren oder nahe gelegene Alternativen aus. Viele Reiseanbieter strukturieren ihre Touren nach Buchstaben oder Nummern, etwa verschiedene Routen zu Lagunen, Stränden und Schnorchelspots. Es lohnt sich, Angebote zu vergleichen und nach Gruppengröße, Sicherheitsstandards und Umweltpraxis zu fragen.
- Sprache: Amtssprachen der Philippinen sind Filipino (basierend auf Tagalog) und Englisch. In Palawan werden darüber hinaus regionale Sprachen gesprochen. Für Reisende aus Deutschland ist die Verständigung meist auf Englisch am einfachsten, insbesondere in Hotels, Restaurants und bei Touranbietern. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen. Ein paar einfache englische Wörter und Phrasen erleichtern die Kommunikation erheblich. Filipinos gelten als sehr gastfreundlich, und viele sind an internationale Gäste gewöhnt.
- Zahlung und Währung: In El Nido Palawan wird überwiegend in philippinischen Pesos bezahlt. Kreditkarten werden in stärker touristisch geprägten Betrieben wie Hotels, einigen Restaurants und Tauchschulen zunehmend akzeptiert, in kleineren Geschäften, auf Märkten oder bei einfachen Unterkünften ist Bargeld jedoch weiterhin wichtig. Geldautomaten (ATMs) sind in El Nido vorhanden, können aber gelegentlich limitiert oder zeitweise außer Betrieb sein. Es ist ratsam, ausreichend Bargeld für einige Tage mitzuführen, jedoch aus Sicherheitsgründen nicht zu große Summen auf einmal. Euro (€) können in größeren Städten und an manchen Wechselstuben in Philippinen-Pesos umgetauscht werden; die Konditionen variieren. Girokarten (Debitkarten) werden teilweise akzeptiert, verlässlicher sind meist international gängige Kreditkarten.
- Trinkgeldkultur: Auf den Philippinen ist Trinkgeld (Tip) verbreitet, aber meist freiwillig. In Restaurants können bereits Servicegebühren enthalten sein; andernfalls wird häufig ein Aufrunden oder ein Trinkgeld von etwa 5–10 % des Rechnungsbetrags als angemessen betrachtet, sofern Service nicht bereits eingerechnet ist. Für Tricycles, Taxifahrten oder kleine Dienstleistungen genügt ein kleiner Aufschlag oder das Aufrunden. Bei geführten Touren und Bootsausflügen ist ein Trinkgeld für Guides und Bootscrew üblich und wird geschätzt.
- Kleiderordnung: El Nido Palawan ist touristisch geprägt und am Strand herrscht eine entspannte, informelle Kleidungskultur. Badebekleidung ist an Stränden und bei Bootstouren normal, in Ortschaften und in Restaurants wird jedoch meist erwartet, dass Gäste sich zumindest mit T-Shirt und Shorts oder leichten Sommerkleidern bekleiden. Für Besuche von Kirchen oder offiziellen Gebäuden ist eine etwas bedecktere Kleidung respektvoll. Die Sonne kann in den Tropen sehr intensiv sein; leichte, lange Kleidung, Sonnenhut und Sonnenschutzmittel sind dringend zu empfehlen.
- Fotografie und Drohnen: El Nido ist sehr fotogen, und Fotografieren ist an Stränden, auf Booten und in den meisten öffentlichen Bereichen üblich. Bei Menschenporträts ist es respektvoll, vorher um Erlaubnis zu fragen. Die Nutzung von Drohnen kann in bestimmten Gebieten genehmigungspflichtig oder eingeschränkt sein, insbesondere in der Nähe von Flughäfen oder Schutzgebieten. Wer eine Drohne mitnehmen möchte, sollte sich im Vorfeld über die entsprechenden Regelungen der Philippinen und möglicher lokaler Behörden informieren.
- Gesundheit und Sicherheit: Für Reisen auf die Philippinen wird allgemein empfohlen, den Impfstatus gemäß den Empfehlungen des heimischen Gesundheitssystems zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Tropische Klimabedingungen, intensiver Sonnenschein und hohe Luftfeuchtigkeit können den Kreislauf belasten, daher sind ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Sonnenschutz und gelegentliche Pausen im Schatten wichtig. Für Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen oder Inselhüpfen sollte auf seriöse Anbieter mit Sicherheitsbriefing und gutem Material geachtet werden. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption ist außerhalb der EU besonders empfehlenswert.
- Zeitzone: Die Philippinen liegen in der Zeitzone Philippine Standard Time (PST), die im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) in der Regel 7 Stunden voraus ist. Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied meist 6 Stunden. Das bedeutet: Wenn es in Deutschland 12:00 Uhr mittags ist, ist es in El Nido Palawan üblicherweise 18:00 oder 19:00 Uhr, je nach Jahreszeit.
- Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsbürger gelten für die Philippinen eigene Einreise- und Visaregeln, die sich ändern können. Häufig ist für einen touristischen Aufenthalt ein Reisepass erforderlich, der noch eine gewisse Zeit nach Einreise gültig sein muss. Abhängig von Aufenthaltsdauer und Zweck kann ein Visum vorgeschrieben oder von der Visumpflicht befreit sein. Da sich Bestimmungen und Bedingungen (inklusive eventueller Anmelde- oder Gesundheitsauflagen) ändern können, sollten deutsche Staatsbürger vor der Reise die jeweils aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.
Warum El Nido auf jede Palawan-Reise gehört
Für viele Reisende ist El Nido Palawan der emotionale Höhepunkt einer Philippinen-Reise. Die Kombination aus dramatischer Natur, Inselhopping, Schnorchelplätzen und Sonnenuntergängen über der Bacuit-Bucht ist schwer zu übertreffen. Wer bereits Ziele wie Thailand oder Indonesien kennt, erlebt in El Nido eine andere, oft weniger dicht bebaute Form tropischer Küste. Besonders eindrücklich ist der Moment, wenn das Boot am frühen Morgen zwischen steilen Felsen in eine stille Lagune gleitet und nur das leise Plätschern des Wassers zu hören ist.
Ein wesentlicher Reiz von El Nido liegt in der Vielfalt der Erlebnisse auf engem Raum. Innerhalb weniger Tage lassen sich unterschiedliche Lagunen, Strände und Schnorchelplätze besuchen, ohne dass lange Transferzeiten nötig wären. Das eignet sich gut für Reisende, die ihren Urlaub auf den Philippinen zwischen verschiedenen Regionen aufteilen möchten. El Nido Palawan lässt sich zum Beispiel mit Aufenthalten in Manila, auf anderen Inseln wie Cebu oder Bohol oder mit einem Abstecher in den Süden von Palawan kombinieren.
Für ein deutschsprachiges Publikum ist zudem interessant, dass El Nido im Vergleich zu einigen anderen asiatischen Stranddestinationen bislang noch weniger stark urbanisiert wirkt. Es gibt keine großen Shoppingmalls oder Hochhausskylines am Strand, sondern eine eher kleinteilige, informelle Bebauung. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Komfort zwar wächst, aber nicht in allen Bereichen europäischem Standard entspricht. Wer sich darauf einlässt, wird aber häufig mit intensiven Naturerlebnissen belohnt, die sich deutlich von klassischen Mittelmeerurlauben oder sogar von manchen Fernreisezielen unterscheiden.
Viele Reiseautorinnen und -autoren betonen, dass El Nido Palawan auch ein Ort ist, an dem die Frage nach nachhaltigem Reisen sichtbar wird: Wie kann ein so empfindliches Gebiet mit Korallenriffen, Mangroven und Vogelkolonien touristisch genutzt werden, ohne zerstört zu werden? Gäste aus Deutschland können hier bewusst entscheiden, kleinere, lokal geführte Anbieter zu unterstützen, ressourcenschonend unterwegs zu sein und zum Beispiel darauf zu achten, keine Korallen zu berühren, keinen Müll zurückzulassen und beim Schnorcheln oder Tauchen umweltfreundliche Sonnencremes zu verwenden.
Wer neben Erholung und Natur auch kulturelle Einblicke sucht, kann seinen Aufenthalt in El Nido mit Besuchen in anderen Teilen Palawans ergänzen: etwa mit einer Reise nach Puerto Princesa, wo städtisches Leben und ein bekannter unterirdischer Fluss locken, oder in kleinere Orte der Insel, in denen der Alltag der lokalen Bevölkerung unmittelbarer sichtbar ist. So entsteht ein Bild der Philippinen, das über die reine Traumstrand-Perspektive hinausgeht.
El Nido Palawan in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
El Nido Palawan ist in den vergangenen Jahren zu einem Favoriten in sozialen Medien geworden. Reisende teilen Fotos von Bootstouren, Drohnenaufnahmen über der Bacuit-Bucht, Zeitraffer von Sonnenuntergängen und Kurzvideos von Inselhopping-Tagen. Viele Hashtags rund um El Nido, Palawan und die Philippinen sind mit Bildern genau dieser Landschaft gefüllt. Für Interessierte aus Deutschland sind Social-Media-Plattformen daher eine gute Ergänzung zu klassischen Reiseführern, um ein Gefühl für aktuelle Stimmung, typische Touren und die Atmosphäre vor Ort zu bekommen – auch wenn Bilder in sozialen Medien naturgemäß eher die makellosen, gut inszenierten Momente zeigen.
El Nido Palawan — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu El Nido Palawan
Wo liegt El Nido Palawan genau?
El Nido Palawan liegt im Norden der Insel Palawan im Westen der Philippinen, an der Bacuit-Bucht. Die Region gehört zur Provinz Palawan und ist etwa eine Inlandsflugstunde von Manila entfernt, je nach Verbindung. Für Reisende aus Deutschland ist sie über internationale Flüge nach Manila oder andere asiatische Drehkreuze mit anschließendem Inlandsflug und Transfer erreichbar.
Ist El Nido ein eigenständiger Ort oder nur eine Region?
El Nido ist sowohl der Name des Ortes als auch die Bezeichnung für die umliegende Küstenregion samt vorgelagertem Inselarchipel. Wenn Reisende von El Nido Palawan sprechen, meinen sie meist den Ort als Ausgangspunkt sowie die zahlreichen Inseln, Lagunen und Strände, die per Boot erreichbar sind.
Wie lange sollte man für El Nido Palawan einplanen?
Viele Reiseführer empfehlen mindestens drei bis fünf volle Tage in El Nido Palawan, um verschiedene Bootstouren, Strände und vielleicht einen Tauchausflug einzuplanen. Wer mehrere Inselhopping-Tage, Ruhepausen und eventuelle Schlechtwettertage einkalkulieren möchte, plant häufig eine Woche oder mehr ein. Die Dauer hängt stark von der gesamten Philippinen-Reiseroute und den persönlichen Vorlieben ab.
Was ist das Besondere an El Nido im Vergleich zu anderen Inselzielen?
El Nido Palawan unterscheidet sich von vielen anderen Strandzielen durch die Kombination aus dramatischen Karstfelsen, versteckten Lagunen und vergleichsweise wenig Hochhausbebauung. Die Landschaft erinnert in Teilen an bekannte Karstküsten in anderen Teilen Südostasiens, wirkt aber durch die Vielzahl kleiner Inseln, die klare Sicht unter Wasser und die eher kleinteilige Bebauung besonders. Für viele Gäste aus Deutschland ist El Nido das Bild einer tropischen Inselwelt, das sie aus Magazinen und Social Media kennen.
Wann ist die beste Reisezeit für El Nido Palawan?
Die allgemein bevorzugte Reisezeit für El Nido Palawan liegt in der eher trockenen Saison, die in vielen Klimatabellen grob zwischen November und April angegeben wird. In dieser Phase ist das Meer häufig ruhiger, und die Regenwahrscheinlichkeit ist vielerorts geringer. Dennoch kann es in den Tropen zu kurzen, intensiven Schauern kommen. In den übrigen Monaten ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit in der Regel höher, und es können stärkere Winde und Wellengang auftreten. Für eine individuelle Planung sollten aktuelle Wetterinformationen und Empfehlungen aus seriösen Quellen berücksichtigt werden.
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