Everglades National Park zwischen Grasfluss und Mangrovenküste
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 10:56 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Everglades National Park liegt an der Südspitze Floridas bei Homestead. Wasser, Grasland und Mangroven bestimmen eine Landschaft, in der Süßwasserbereiche, Küstenräume und subtropische Lebensräume ineinandergreifen. Die Parkgründung erfolgte 1947 unter Präsident Harry S. Truman.
Everglades National Park als Landschaft aus Wasser und Gras
Der Park bewahrt ein weit verzweigtes Feuchtgebiet mit flachen Wasserläufen, Sägegrasflächen, tropischen Hartholzinseln, Kiefernwäldern und Mangrovenküsten. Im Süden reicht die Landschaft bis zur Florida Bay und zum Golf von Mexiko. Dadurch stehen Binnengewässer, Brackwasserzonen und Meeresbereiche räumlich miteinander in Verbindung.
Die UNESCO führt Everglades National Park mit einer Fläche von 610.670 Hektar. Das Schutzgebiet gehört zu einem größeren Verbund aus staatlichen und bundesstaatlichen Naturgebieten im Süden Floridas. Seine Landschaft zeigt sich nicht als einzelnes Tal oder geschlossenes Waldgebiet, sondern als ausgedehnte Ebene mit Wasser, Pflanzeninseln und Küstenarmen.
Everglades National Park und die Tierwelt zwischen Süßwasser und Küste
Die unterschiedlichen Lebensräume tragen eine artenreiche Tierwelt. Amerikanische Alligatoren leben in den Feuchtgebieten, während Amerikanische Krokodile, Rundschwanzseekühe und verschiedene Fischarten mit den küstennahen Gewässern verbunden sind. Zu den auffälligen Vögeln zählen Rosenscharbe, Waldstorch und Schneesichler.
Auch bedrohte Arten gehören zum Charakter des Schutzgebiets. Der Florida-Panther, der Everglades-Schneckenweih und der Westindische Manati werden im Zusammenhang mit dem internationalen Schutzstatus genannt. Die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste 1979 bezieht sich auf geologische Prozesse, die Verbindung gemäßigter und subtropischer Arten sowie die biologischen Abläufe des Ökosystems.
Everglades National Park zwischen Schutzgebiet und Kulturgeschichte
Die Geschichte des Parks reicht in die Schutzbewegung des frühen 20. Jahrhunderts zurück. 1916 entstand mit Royal Palm State Park auf Paradise Key ein frühes Schutzgebiet in den Everglades. Ernest F. Coe machte die Einrichtung eines Nationalparks nach seinem Umzug nach Miami 1925 zu seinem zentralen Anliegen.
Am 30. Mai 1934 verabschiedete der Kongress ein Gesetz zur Schaffung eines Parks. Die formelle Widmung fand am 6. Dezember 1947 statt: Präsident Harry S. Truman erklärte Everglades National Park bei einer Zeremonie in Everglades City. Harry S. Truman widmete den Park 1947. Die Schutzgeschichte verbindet damit die Namen Royal Palm State Park, Ernest F. Coe und Harry S. Truman.
Everglades National Park besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der Park liegt im Süden Floridas bei Homestead. Von Homestead führt die Straße State Road 9336 in den östlichen Parkbereich.
- Das Gelände besteht aus Feuchtgebieten, flachen Wasserflächen, Mangroven, Kiefernwäldern und Küstenräumen. Wege und Stege führen je nach Bereich durch Sumpflandschaft, Wald oder Uferzonen.
- Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in US-Dollar.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Everglades National Park auf Social-Media-Plattformen
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Everglades National Park: häufige Fragen
Wo liegt Everglades National Park?
Der Park liegt an der Südspitze Floridas in den USA. Homestead befindet sich am östlichen Zugang zum Schutzgebiet.
Was bietet ein Besuch?
Zu sehen sind Feuchtgebiete, Sägegrasflächen, Mangroven, tropische Hartholzinseln und Küstenräume. Die Tierwelt umfasst Alligatoren, Krokodile, Manatis und zahlreiche Vogelarten.
Was kennzeichnet den Park?
Everglades National Park verbindet Süßwasserlandschaften mit Mangroven und Florida Bay. Die Parkgründung 1947 und die UNESCO-Auszeichnung von 1979 prägen seine internationale Bedeutung.
