Great Barrier Reef, Cairns

Great Barrier Reef: Wie Cairns zum Tor ins Riff-Paradies wurde

20.05.2026 - 22:11:15 | ad-hoc-news.de

Das Great Barrier Reef vor Cairns in Australien ist mehr als ein Naturwunder: Es ist bedrohtes Welterbe, Labor der Meeresforschung – und Traumziel für Reisende aus Deutschland.

Great Barrier Reef, Cairns, Reise
Great Barrier Reef, Cairns, Reise

Ein schillerndes Mosaik aus Türkis, Smaragdgrün und tiefem Blau, dazwischen Korallengärten, Schildkröten und leuchtende Fische – das Great Barrier Reef („Großes Barriere-Riff“) vor Cairns in Australien gilt seit Jahrzehnten als Inbegriff tropischer Meeresidylle. Wer von Deutschland anreist, steht hier an der Schwelle zu einer Unterwasserwelt, die laut UNESCO zu den beeindruckendsten Naturerbe-Stätten des Planeten gehört – und zugleich zu den verletzlichsten.

Great Barrier Reef: Das ikonische Wahrzeichen von Cairns

Das Great Barrier Reef erstreckt sich vor der Nordostküste Australiens über tausende Kilometer entlang des Bundesstaats Queensland, doch für internationale Besucher ist Cairns einer der wichtigsten Einstiegsorte. Die Stadt gilt vielen als „Tor zum Riff“ – von hier starten täglich Boote, Katamarane und Kleinflugzeuge zu Inseln und Außenriffen.

Nach Angaben der australischen Tourismusbehörde Tourism Australia ist das Great Barrier Reef das größte Korallenriffsystem der Erde. Die UNESCO beschreibt es als komplexes Netzwerk aus tausenden Riffen und hunderten Inseln mit einer außergewöhnlich hohen Artenvielfalt. Diese Einstufung als Weltnaturerbe unterstreicht die weltweite Bedeutung – vergleichbar mit ikonischen Stätten wie dem Grand Canyon oder dem Wattenmeer, nur eben unter Wasser.

Für Reisende aus Deutschland ist das Riff ein Sehnsuchtsort: ein fernes, fast mythisches Naturwunder am anderen Ende der Welt, das in Dokumentationen, Reportagen und Bildbänden immer wieder auftaucht. Gleichzeitig ist es ein Symbol für die Folgen des Klimawandels, über das Medien wie die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) regelmäßig berichten.

Geschichte und Bedeutung von Great Barrier Reef

Geologisch ist das Great Barrier Reef ein sehr altes System. Das Australian Institute of Marine Science (AIMS) weist darauf hin, dass die heutigen Riffe über älteren Kalksteinstrukturen gewachsen sind und dass sich die lebenden Korallenschichten im Laufe von mehreren tausend Jahren gebildet haben. Nach Forschungsangaben haben sich große Teile des heutigen Riffs nach der letzten Eiszeit entwickelt, als der Meeresspiegel anstieg und überflutete Küstenbereiche ideale Bedingungen für Korallen boten.

Kulturell ist das Riff für die indigene Bevölkerung von Queensland von zentraler Bedeutung. Mehrere Dutzend Aboriginal- und Torres-Strait-Islander-Gemeinschaften sehen bestimmte Riffbereiche als Teil ihrer traditionellen Meeresgebiete. Offizielle australische Stellen, darunter Parks Australia und die Great Barrier Reef Marine Park Authority (GBRMPA), betonen in ihren Publikationen die enge Verbindung dieser Gemeinschaften zu Meer, Riffen und Inseln – inklusive überlieferter Geschichten und nachhaltiger Nutzungspraktiken.

Die europäische Entdeckungsgeschichte des Great Barrier Reef ist vor allem mit der Reise von James Cook im 18. Jahrhundert verbunden. Historische Zusammenfassungen, unter anderem in der „Encyclopaedia Britannica“ und bei der australischen National Maritime Museum, erwähnen den Zusammenstoß seines Schiffs „Endeavour“ mit einem Riff im Jahr 1770 an der Ostküste Australiens. Dieses Ereignis machte die Gefährlichkeit der unkartierten Riffzonen deutlich und führte in den folgenden Jahrzehnten zu verstärkter Vermessung und Schifffahrtsregulierung.

Politisch und rechtlich wurde das Riff im 20. Jahrhundert immer stärker geschützt. Bereits in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begann Australien mit der Ausweisung von Schutzgebieten. Die Einrichtung des Great Barrier Reef Marine Park, dessen Verwaltung durch die GBRMPA erfolgt, legte einen Rahmen für Nutzungsbeschränkungen, Zonierungen und Umweltmanagement. 1981 wurde das Riff von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt – laut UNESCO-Dokumentation vor allem wegen seiner außerordentlichen biologischen Vielfalt, seiner Größe und seiner Bedeutung für globale ökologische Prozesse.

Heute hat das Great Barrier Reef eine doppelte Rolle: Es ist ein zentrales Symbol der australischen Identität und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Studien, auf die sowohl die australische Regierung als auch Medien wie die BBC verweisen, zeigen, dass der Tourismus im Zusammenhang mit dem Riff jährlich Milliardenbeträge zur australischen Wirtschaft beiträgt und Zehntausende Arbeitsplätze sichert. Gleichzeitig wird es in internationalen Klimadebatten als Beispiel für die Verwundbarkeit mariner Ökosysteme genannt.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn das Great Barrier Reef kein Bauwerk im klassischen Sinne ist, sprechen Meeresbiologen und Umweltjournalisten oft von seiner „architektonischen“ Struktur. Das System besteht aus tausenden einzelnen Korallenriffen, Sandbänken und Inseln. Nach Angaben der UNESCO handelt es sich um das größte zusammenhängende Korallenriffsystem der Erde, bestehend aus mehreren tausend Riffstrukturen und einer Vielzahl von Inseln und Cays.

Die „Architekten“ des Riffs sind winzige Nesseltiere, die Korallenpolypen. Sie scheiden Kalk aus und bilden im Laufe langer Zeiträume komplexe Riffkörper. Das AIMS beschreibt, wie unterschiedliche Korallenarten jeweils eigene Formen entwickeln – von verzweigten Geweihkorallen bis hin zu massiven, kugelförmigen Kolonien. Dadurch entsteht eine dreidimensionale „Kalkarchitektur“, die unzähligen anderen Arten Lebensraum bietet.

Die Farbigkeit und Vielfalt der Riffbewohner ist eines der Merkmale, das Besucherinnen und Besucher besonders fasziniert. Tourismusorganisationen wie Tourism and Events Queensland heben in ihren Informationsmaterialien die große Bandbreite an Rifffischen, Meeresschildkröten, Rochen und gelegentlich auch Riffhaien hervor, die bei Ausfahrten von Cairns aus beobachtet werden können. Die Wahrnehmung dieser Unterwasserwelt hat längst Eingang in die Kultur gefunden – von Unterwasserfotografie und Dokumentarfilmen bis hin zu Kunstprojekten und Installationen, die auf den Schutz des Riffs aufmerksam machen.

In Cairns selbst spiegelt sich das Great Barrier Reef im Stadtbild wider: Skulpturen in Fischform an der Uferpromenade, Riff-Motive in Straßenkunst und Souvenirs, sowie Besucherzentren, die sich der Meereswelt widmen. Das Reef Fleet Terminal, der Hafen, von dem viele Touren starten, ist funktional gehalten, aber mit Bildmotiven des Riffs und Informationsdisplays ausgestattet, die einen ersten Einblick in die Unterwasserlandschaft geben.

Besonders eindrücklich sind die verschiedenen Zonen des Marine Parks, in denen je nach Schutzstatus unterschiedliche Aktivitäten erlaubt sind. Die GBRMPA erläutert in ihren Materialien, dass es streng geschützte Bereiche gibt, in denen keine Fischerei stattfindet, sowie Zonen, in denen nachhaltige Nutzung möglich ist. Diese „Zonierung“ ist gewissermaßen eine planerische Architektur des Naturraums, die den Schutz des Ökosystems mit Tourismus und wirtschaftlicher Nutzung in Einklang bringen soll.

Ein zentrales Thema ist das sogenannte „Coral Bleaching“, also die Korallenbleiche. Fachinstitutionen wie die australische Wetterbehörde Bureau of Meteorology und das AIMS erklären, dass anhaltend hohe Wassertemperaturen dazu führen können, dass Korallen ihre symbiotischen Algen verlieren und weiß werden. Medienberichte, unter anderem von der Deutschen Welle und der BBC, haben wiederholt auf große Bleiche-Ereignisse und deren Auswirkungen hingewiesen. Dennoch betonen Wissenschaftler und Tourismusvertreter zugleich, dass viele Riffabschnitte weiterhin lebendig und farbenprächtig sind – und dass gezielter Schutz und globale Klimaschutzmaßnahmen entscheidend sind, um diese Vielfalt zu erhalten.

Great Barrier Reef besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Cairns liegt im tropischen Norden des australischen Bundesstaats Queensland, an der Ostküste. Von dort sind zahlreiche Riffabschnitte per Boot oder Flug erreichbar. Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel über internationale Drehkreuze wie Singapur, Dubai, Doha oder Hongkong. Typische Flugverbindungen, auf die die Deutsche Zentrale für Tourismus und große Fluggesellschaften in ihren Informationen verweisen, verbinden deutsche Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) mit Städten wie Singapur, Sydney oder Brisbane; von dort geht es weiter nach Cairns (CNS). Die Gesamtflugzeit inklusive Umstieg kann, je nach Verbindung, einen Tag und mehr in Anspruch nehmen. Bahnverbindungen aus Europa nach Australien existieren nicht; vor Ort verkehren Inlandsflüge, Fernbusse und Mietwagen.
  • Boots- und Tourstart von Cairns
    Das Great Barrier Reef selbst beginnt weit vor der Küste, ist aber von Cairns aus mit Booten erreichbar. Lokale Touranbieter, deren Angebote von Tourism Tropical North Queensland gebündelt vorgestellt werden, fahren unterschiedliche Ziele an: äußere Riffe („Outer Reef“), Sandcays oder Inseln wie Green Island oder Fitzroy Island. Die Fahrzeit kann je nach Entfernung zwischen rund einer und mehrere Stunden liegen. Reisende sollten beachten, dass Wetterbedingungen und Seegang variieren können und empfindliche Personen gegebenenfalls auf Seetauglichkeit achten.
  • Öffnungszeiten
    Das Great Barrier Reef als Naturraum ist nicht im klassischen Sinne „geöffnet“ oder „geschlossen“. Konkrete Öffnungszeiten betreffen Boote, Besucherzentren und Inselanlagen. Die meisten Tagesausflüge von Cairns starten am Morgen und kehren am Nachmittag oder frühen Abend zurück. Da Tourzeiten und Abfahrtsorte je nach Anbieter variieren, empfiehlt die Great Barrier Reef Marine Park Authority ausdrücklich, sich über die jeweiligen Betriebe oder Informationszentren aktuell zu informieren. Öffnungszeiten und Abfahrtszeiten können sich saisonal und wetterbedingt ändern – Reisende sollten daher direkt bei Touranbietern oder offiziellen Stellen wie Tourism Tropical North Queensland nachsehen.
  • Eintritt und Kosten
    Für den Besuch des Riffs fallen typischerweise Kosten für Bootsausflüge, Tauchausfahrten oder Rundflüge an. Konkrete Preisangaben schwanken je nach Anbieter, Saison, Leistungsumfang (Schnorchelausrüstung, Verpflegung, Tauchgänge) und Wechselkurs. Medienberichte und Reiseportale zeigen, dass Tagesausflüge häufig im mittleren bis höheren zweistelligen bis dreistelligen Eurobereich liegen können. Da sich Preise laufend ändern, sollten aktuelle Angaben direkt bei den Anbietern oder offiziellen Tourismusinformationen geprüft werden. In vielen Fällen ist in den Tourpreisen eine Umweltabgabe oder ein Beitrag für das Riff-Management enthalten, worauf die GBRMPA in ihren Informationen hinweist.
  • Beste Reisezeit
    Der tropische Norden Queenslands hat ein anderes Klima als Mitteleuropa. Informationen des australischen Wetterdienstes und der Tourismusbehörden unterscheiden in der Region um Cairns im Wesentlichen eine „trockene“ und eine „feuchte“ Jahreszeit. In der trockeneren Periode, grob von etwa Mai bis Oktober, sind die Temperaturen meist warm, die Luftfeuchtigkeit niedriger und die Regenwahrscheinlichkeit geringer. In den australischen Sommermonaten – etwa Dezember bis Februar – ist es heißer und schwüler, mit mehr Regen und der Möglichkeit tropischer Stürme. Für viele Reisende aus Deutschland werden die etwas kühleren, trockeneren Monate als angenehme Reisezeit empfunden. Sichtweiten beim Schnorcheln oder Tauchen können jedoch auch saisonal und witterungsbedingt schwanken. Es lohnt sich, bei lokalen Anbietern nach typischen Bedingungen und Empfehlungen zu fragen.
  • Sprache vor Ort
    In Cairns und an den touristischen Zentren des Great Barrier Reef wird überwiegend Englisch gesprochen. Deutsch wird deutlich seltener verwendet, allerdings sind englischsprachige Informationen im Tourismusbereich sehr gut verfügbar. Viele Anbieter sind an internationale Gäste gewöhnt; Informationsmaterialien, Sicherheitsunterweisungen und Beschilderungen sind entsprechend vorbereitet. Wer sich auf Englisch verständigen kann, sollte im Alltag keine größeren Probleme haben. Für Reisende mit geringen Englischkenntnissen kann es sinnvoll sein, vorab organisierte Touren mit deutschsprachiger Reiseleitung zu suchen; solche Angebote sind zeitweise verfügbar, sollten aber individuell recherchiert werden.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Australien wird mit dem australischen Dollar bezahlt. Internationale Kreditkarten werden in Cairns und bei den meisten Tourveranstaltern gängig akzeptiert. Nach Angaben offizieller Tourismusorganisationen sind bargeldlose Zahlungen weit verbreitet; kontaktlose Zahlungen mit Karten oder mobilen Diensten sind üblich. In vielen Bereichen ist Trinkgeld kein so stark verankertes Pflichtsystem wie in manchen anderen Ländern, dennoch freuen sich Servicekräfte über Anerkennung bei gutem Service. Für Deutsche Reisende kann es sinnvoll sein, kleinere Beträge in bar mitzuführen, etwa für Snacks oder kleinere Ausgaben, aber sich zugleich auf Kartenzahlung einzustellen.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Das Great Barrier Reef ist ein Naturraum mit eigenen Risiken. Offizielle Stellen wie die GBRMPA und die Tourismusbehörden betonen die Bedeutung von Sicherheitsunterweisungen an Bord von Booten: Schwimmwesten, Hinweise zur richtigen Nutzung von Schnorchelausrüstung und das Beachten der Anweisungen der Crew sind entscheidend. In tropischen Gewässern können zudem bestimmte Meerestiere vorkommen, deren Kontakt vermieden werden sollte. Seriöse Touranbieter informieren über lokale Bedingungen und stellen bei Bedarf Schutzausrüstung wie Ganzkörperanzüge zur Verfügung. Für Reisende aus Deutschland ist eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert. Innerhalb Australiens gelten eigene Regelungen, über die sich Reisende bei ihrer Krankenversicherung und dem Auswärtigen Amt informieren sollten.
  • Einreisebestimmungen
    Australien hat eigene Einreise- und Visabestimmungen. Deutsche Staatsbürger benötigen in der Regel ein Visum oder eine elektronische Einreisegenehmigung, um nach Australien zu reisen. Da sich Vorschriften ändern können, sollten Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den zuständigen australischen Behörden prüfen. Dort werden neben Visaregeln auch Hinweise zu Zollbestimmungen und zu mitzuführenden Medikamenten veröffentlicht.
  • Zeitverschiebung
    Queensland liegt in einer anderen Zeitzone als Mitteleuropa. Die Region um Cairns orientiert sich an der Zeit in Eastern Australia. Je nach Jahreszeit und deutscher Sommer- oder Winterzeit ergibt sich ein erheblicher Zeitunterschied. Reisende sollten bei der Planung von Anrufen, Online-Buchungen und Anschlussflügen unbedingt die aktuelle Zeitverschiebung berücksichtigen. Allgemeine Angaben der Tourismusbehörden verweisen darauf, dass der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit in der Größenordnung mehrerer Stunden liegt. Genauere Informationen sind vor Reiseantritt über zuverlässige Zeitzonenrechner oder offizielle Stellen abrufbar.

Warum Great Barrier Reef auf jede Cairns-Reise gehört

Für viele, die den langen Flug aus Deutschland auf sich nehmen, ist das Great Barrier Reef das emotionale Zentrum der Reise nach Cairns. Die UNESCO bezeichnet das Riff als „herausragendes Beispiel für ökologische und biologische Prozesse“, Medien wie National Geographic Deutschland zeigen es regelmäßig als Symbol für die Schönheit der Ozeane. Dieses Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Bedeutung und visueller Faszination macht einen Besuch so besonders.

Eine Ausfahrt von Cairns zum Riff ist häufig ein ganztägiges Erlebnis. Schon die Fahrt über das offene Meer, vorbei an Inseln und Sandbänken, schafft eine besondere Spannung: Die Wasserfarben wechseln, Möwen und andere Seevögel kreisen, manchmal werden Delfine gesichtet. Vor Ort angekommen, erleben Schnorchler und Taucher, wie sich unter der Wasseroberfläche eine völlig andere Welt öffnet – mit Korallenformationen und Fischschwärmen, die in vielen deutschen Gewässern so nicht vorkommen.

Auch wer nicht tauchen möchte oder kann, muss nicht auf Riff-Erlebnisse verzichten. Touranbieter, deren Angebote in Broschüren von Tourism Tropical North Queensland beschrieben werden, setzen vermehrt auf Glasbodenboote, halbsubmersible Boote oder Beobachtungsplattformen. So lässt sich ein Eindruck vom Riff gewinnen, ohne selbst ins Wasser zu gehen. Auf einigen Inseln gibt es kurze Wanderwege, Strände und Aussichtspunkte, von denen aus sich das Riff aus der Vogelperspektive betrachten lässt – ein starker Kontrast zur Unterwasserperspektive.

Für Familien aus Deutschland ist das Riff oft ein Höhepunkt, den Kinder und Erwachsene gleichermaßen lange in Erinnerung behalten. Viele Anbieter haben Schnupper-Schnorchelkurse und kindgerechte Einweisungen im Programm. Gleichzeitig wird Bildungsarbeit großgeschrieben: Informationsvorträge an Bord, Unterwasser-Guides oder kleine Ausstellungsecken an den Anlegestellen vermitteln, warum Korallen empfindlich sind, welche Rolle sie für den Küstenschutz spielen und wie man sich als Besucher verantwortungsvoll verhält.

Umweltverträglichkeit ist ein wiederkehrendes Thema. Die GBRMPA und Umweltschutzorganisationen geben Verhaltensregeln heraus, etwa das Vermeiden von Berührungen mit Korallen, das Mitnehmen von Müll und den bewussten Einsatz von Sonnenschutzmitteln, deren Inhaltsstoffe marine Organismen möglichst wenig belasten sollen. Reisende aus Deutschland, die sich für nachhaltigen Tourismus interessieren, finden im Riff ein Anschauungsbeispiel dafür, wie Naturschutz und Tourismus miteinander in Einklang gebracht werden können – wenn alle Beteiligten mitziehen.

In Kombination mit dem Hinterland von Cairns, etwa den Regenwäldern des Wet Tropics World Heritage Area, ergibt sich eine ungewöhnliche Vielfalt auf engem Raum. Innerhalb weniger Tage lässt sich von der Unterwasserwelt des Great Barrier Reef bis zum tropischen Regenwald eine Spannbreite erleben, die in Europa nur schwer vergleichbar ist. Das macht Cairns zu einem Ziel, das besonders für naturbegeisterte Reisende aus dem DACH-Raum attraktiv ist.

Great Barrier Reef in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist das Great Barrier Reef seit Jahren eine feste Größe. Reisende teilen Unterwasseraufnahmen, Drohnenbilder und Eindrücke von Bootstouren, während Wissenschaftler und Umweltorganisationen über Forschungsprojekte und Schutzmaßnahmen informieren. So entsteht ein vielschichtiges Bild: zwischen Postkartenidylle und ernsthaften Diskussionen über den Erhalt des Riffs.

Häufige Fragen zu Great Barrier Reef

Wo liegt das Great Barrier Reef genau?

Das Great Barrier Reef befindet sich vor der Nordostküste Australiens im Pazifik, entlang des Bundesstaats Queensland. Es erstreckt sich über eine große Distanz parallel zur Küste. Cairns im tropischen Norden Queenslands ist einer der wichtigsten Ausgangsorte für Bootsausflüge und Touren zum Riff, weshalb sich die Stadt als praktischer Standort für Reisende aus Deutschland anbietet.

Warum ist das Great Barrier Reef ein Weltnaturerbe?

Die UNESCO hat das Great Barrier Reef als Weltnaturerbe anerkannt, weil es das größte zusammenhängende Korallenriffsystem der Erde ist und eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt beherbergt. Es gilt als herausragendes Beispiel für ökologische und biologische Prozesse in marinen Ökosystemen. Fachinstitutionen wie die UNESCO und das Australian Institute of Marine Science betonen, dass das Riff eine globale Bedeutung für den Schutz mariner Lebensräume und für die wissenschaftliche Forschung hat.

Wie kann man das Great Barrier Reef von Cairns aus besuchen?

Von Cairns aus starten zahlreiche Tages- und Mehrtagestouren zum Great Barrier Reef. Typische Angebote umfassen Schnorchel- und Tauchausflüge zu Außenriffen, Besuche von Inseln sowie Rundflüge mit Helikopter oder Kleinflugzeug. Die meisten Touren beinhalten Transfer, Einweisung, Ausrüstung und häufig auch Verpflegung. Reisende sollten Tourangebote, Sicherheitsstandards und Umweltkonzepte der Anbieter vergleichen und frühzeitig reservieren, insbesondere in stark nachgefragten Reisezeiträumen.

Was ist die beste Reisezeit für das Great Barrier Reef aus deutscher Sicht?

Die Region um Cairns hat ein tropisches Klima mit einer eher trockenen und einer feuchten Jahreszeit. Für viele Reisende aus Mitteleuropa werden die Monate mit geringerer Luftfeuchtigkeit und moderaten Temperaturen als angenehmer empfunden. In dieser Phase sind Regen und extreme Wetterereignisse tendenziell seltener. Da genaue Klimadaten und -entwicklungen von Jahr zu Jahr schwanken können, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Informationen des australischen Wetterdienstes und Empfehlungen der lokalen Tourismusbehörden.

Ist das Great Barrier Reef durch den Klimawandel bedroht?

Wissenschaftliche Institutionen wie die UNESCO, das Australian Institute of Marine Science und Umweltorganisationen weisen seit Jahren darauf hin, dass das Great Barrier Reef sensibel auf steigende Wassertemperaturen und andere Umweltveränderungen reagiert. Korallenbleichen und extreme Wetterereignisse haben in verschiedenen Abschnitten zu Veränderungen geführt. Zugleich betonen Fachleute, dass in vielen Bereichen des Riffs weiterhin lebendige, farbenprächtige Korallen zu finden sind und dass Schutzmaßnahmen sowie globale Klimapolitik entscheidend sind, um diese Lebensräume langfristig zu erhalten.

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