Griffith Observatory, Los Angeles

Griffith Observatory: Art-Déco-Sternwarte über Los Angeles

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 07:59 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Griffith Observatory erhebt sich über Los Angeles im Griffith Park und verbindet Art-Déco-Architektur mit Blicken auf Stadt und Sterne zu einem besonderen Erlebnis.

Fotorealistische Ansicht von Griffith Observatory in Los Angeles, USA im Abendlicht
Fotorealistische Panoramaaufnahme von Griffith Observatory in Los Angeles USA, warmes Abendlicht auf Wahrzeichen, Illustration mit AI erstellt.

Das Griffith Observatory ist eine öffentliche Sternwarte auf dem Mount Hollywood im Griffith Park und verbindet monumentale Art-Déco-Architektur mit Ausblicken über die Stadt Los Angeles und den Himmel darüber. Die Anlage geht auf den Stifter Griffith J. Griffith zurück und wurde in den 1930er Jahren als Kombination aus Sternwarte, Ausstellungsgebäude und Planetarium errichtet.

Griffith Observatory als Landmarke über der Stadt

Die Sternwarte steht auf einem Höhenzug des Griffith Park und ist von weiten Teilen der Stadt aus sichtbar, weil der Baukörper deutlich über den dicht bebauten Stadtteilen im Tal liegt. Die Lage über der Innenstadt und nahe an Hollywood macht das Gebäude zu einem markanten Orientierungspunkt im Norden der Metropole. Von der Terrasse vor der Sternwarte reicht der Blick über die Hochhäuser von Downtown, über Wohnviertel und Verkehrsachsen bis zu den weiteren Hügelketten am Rand des Los-Angeles-Beckens.

Der Grundstein für die Anlage liegt in der Schenkung von Griffith J. Griffith, der Ende des 19. Jahrhunderts ein großes Areal im heutigen Griffith Park an die Stadt übergab und in seinem Testament Mittel für den Bau einer Sternwarte, eines Ausstellungsgebäudes und eines Planetariums vorsah.Griffith J. Griffith und seine Schenkung Der Bau wurde im Zuge eines städtischen Projekts in den 1930er Jahren verwirklicht und 1935 als öffentliche Einrichtung eröffnet.Eröffnung im Jahr 1935

Architektur zwischen Art Déco und klassischer Tradition

Die Gestaltung des Griffith Observatory stammt von den Architekten John C. Austin und Frederick M. Ashley, die auf Entwurfsskizzen des Astronomen und Designers Russell W. Porter zurückgriffen.John C. Austin und Frederick M. Ashley Der Bau wird in der Fachliteratur als Art-Déco-Gebäude mit Einflüssen der Moderne und der griechischen Antike beschrieben und folgt einem symmetrischen Grundriss mit einem zentralen Rotundensaal und seitlichen Flügeln.Art-Déco-Bau mit griechischen Elementen

Das Gebäude besteht überwiegend aus Ortbeton, dessen Wände außen in einem hellen Farbton gehalten sind und durch dekorative Metallarbeiten und geometrische Ornamente ergänzt werden. Auf dem Dach sitzen mehrere Kuppeln für die Teleskope, die den Baukörper auch aus der Ferne prägen. Im Inneren finden sich Materialien wie Travertin, Marmor, Holz und Bronze, dazu Wandmalereien und Reliefs, die astronomische Motive aufnehmen. Die Architektur verbindet damit technische Nutzung mit einer repräsentativen Erscheinung, die an klassische Tempelbauten und frühmoderne Monumentalbauten erinnert.

Sternwarte, Planetarium und Ausstellungsort

Das Griffith Observatory ist zugleich Sternwarte, Schauplatz eines Planetariums und Ausstellungsgebäude zur Astronomie und Raumfahrt. Schon bei der Eröffnung Mitte der 1930er Jahre gehörte ein Planetarium mit Kuppeltheater zur Anlage, das den Besuchern Projektionen des Sternenhimmels und anderer Himmelsphänomene zeigt.Planetarium als Teil der Anlage Mehrere Teleskope in den Dachkuppeln und auf der Terrasse ermöglichen Beobachtungen von Mond, Planeten und helleren Sternenfeldern.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude immer wieder erweitert und technisch aktualisiert, darunter eine umfassende Renovierung mit baulicher Erweiterung zwischen 2002 und 2006, bei der die historische Architektur erhalten und das Innenleben modernisiert wurde.Renovierung und Erweiterung 2002 bis 2006 Heute vereint die Sternwarte klassische Beobachtungsinstrumente, ein modernes Planetarium und Ausstellungen zu astronomischen Themen mit einem Aussichtspunkt über Los Angeles.

Griffith Observatory besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Das Griffith Observatory liegt im Griffith Park im Norden von Los Angeles auf dem Mount Hollywood und ist über Straßen aus den Stadtteilen Hollywood und Los Feliz erreichbar.
  • Zwischen den Parkflächen und der Sternwarte besteht ein Anstieg über Wege und Treppen, und die Aussichtsterrasse vor dem Gebäude liegt deutlich über dem Niveau der umgebenden Stadtviertel.
  • Wer vom Stadtzentrum aus anreist, passiert je nach Route große Verkehrsachsen und erreicht den Park aus dem dicht bebauten Tal hinauf in ein hügeliges Gelände.
  • Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in US-Dollar. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Griffith Observatory: häufige Fragen

Wo liegt das Griffith Observatory?

Die Sternwarte liegt im Griffith Park auf dem Mount Hollywood im Norden von Los Angeles und überragt die angrenzenden Stadtviertel.

Was bietet ein Besuch im Griffith Observatory?

Ein Besuch verbindet Ausstellungen zur Astronomie, Vorführungen im Planetarium und die Möglichkeit, mit Teleskopen Himmelsobjekte zu beobachten sowie den Blick über Los Angeles von der Aussichtsterrasse.

Was kennzeichnet das Griffith Observatory besonders?

Besonders kennzeichnend ist die Kombination aus Art-Déco-Architektur der 1930er Jahre, der Lage über der Stadt und der Funktion als öffentlich zugängliche Sternwarte mit Planetarium.

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