Griffith Observatory, Los Angeles, USA

Griffith Observatory: Hollywood-Sternwarte mit legendärem Blick

07.06.2026 - 09:46:12 | ad-hoc-news.de

Das Griffith Observatory in Los Angeles verbindet Sternwarte, Filmkulisse und Aussichtspunkt über der Skyline der Metropole – warum dieser Ort Reisende aus Deutschland so fesselt.

Griffith Observatory, Los Angeles, USA, Reise
Griffith Observatory, Los Angeles, USA, Reise

Wenn die Sonne über Los Angeles untergeht und die Lichter der Stadt wie ein Meer aus Sternen aufglühen, wirkt das Griffith Observatory (sinngemäß „Griffith-Sternwarte“) wie eine Filmszene, in die man selbst hineingetreten ist. Hoch über dem Häusermeer bietet das Griffith Observatory einen der ikonischsten Blicke auf Downtown, die Hügel von Hollywood und das berühmte Hollywood Sign – und macht den Himmel von Kalifornien für alle zugänglich.

Griffith Observatory: Das ikonische Wahrzeichen von Los Angeles

Das Griffith Observatory thront auf der Südseite des Griffith Park in den Hollywood Hills oberhalb von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. Von hier eröffnet sich ein nahezu unverbauter Panoramablick auf eine der größten Metropolregionen der USA – ein Kontrast aus Natur, Beton und Licht, der besonders für Besucher:innen aus Europa faszinierend wirkt.

Die Anlage ist zugleich öffentliche Sternwarte, Wissenschaftsmuseum und architektonisches Wahrzeichen. Anders als viele klassische Observatorien ist sie explizit für die breite Öffentlichkeit konzipiert: Der Zugang zum Gebäude und zu den Ausstellungshallen ist traditionell kostenlos, was das Griffith Observatory zu einem der demokratischsten Orte der Wissenschaftsvermittlung in Los Angeles macht. Vor allem abends, wenn die Teleskope geöffnet sind und Besucher:innen auf die Dächer strömen, entsteht eine Mischung aus Jahrmarkt der Neugier und stiller Sternenbetrachtung.

Für Reisende aus Deutschland ist das Observatorium ein idealer Einstieg in die Dimensionen von Los Angeles: Aus der Distanz der Hügel wird sichtbar, wie weit sich die Stadt in der Ebene ausbreitet und wie stark Natur und Stadtlandschaft ineinandergreifen. Gleichzeitig ist das Griffith Observatory durch zahlreiche Film- und Serienauftritte längst Teil der globalen Popkultur – ein Ort, den viele bereits gesehen haben, bevor sie zum ersten Mal davor stehen.

Geschichte und Bedeutung von Griffith Observatory

Das Griffith Observatory geht auf eine Stiftung des walisischstämmigen Industriellen und Philanthropen Griffith J. Griffith zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts große Teile des heutigen Griffith Park der Stadt Los Angeles schenkte. Seine Vision: Auf einem der Hügel eine öffentliche Sternwarte zu errichten, damit die Bürgerinnen und Bürger Zugang zu den Wundern des Himmels erhalten – ein für die damalige Zeit äußerst progressiver Gedanke, da Astronomie oft Eliten vorbehalten war.

Die Planungen für das Observatorium begannen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der Los Angeles von einer aufstrebenden Stadt zu einer rasant wachsenden Metropole wurde. Die Anlage wurde in den 1930er-Jahren eröffnet – in einer Epoche, in der weltweit große öffentliche Bauprojekte entstanden und in der auch in Europa zahlreiche repräsentative Bauten aus Stein und Beton errichtet wurden. Während in Deutschland etwa die Moderne in Architektur und Städtebau diskutiert wurde, setzte Los Angeles mit dem Griffith Observatory ein starkes Zeichen für populäre Wissenschaft.

Die Eröffnung des Observatoriums fiel in die Zeit der großen Planetariumseuphorie. In Europa war das Zeiss-Planetarium in Jena ein Vorreiter, in den USA wurden ähnliche Einrichtungen zum Schauplatz einer neuen „Himmels-Bildung“ für die breite Bevölkerung. Die Idee: Die Besucher:innen sollten nicht nur mit nacktem Auge Sterne betrachten, sondern im Planetarium die Bewegungen des Himmels, Planetenbahnen und Sternbilder in eindrucksvollen Projektionen erleben.

Ăśber die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Griffith Observatory zu einem Symbol fĂĽr den wissenschaftlichen Optimismus der USA. Es begleitete den Beginn des Weltraumzeitalters, die Mondlandungen der NASA und den bis heute anhaltenden Boom der Raumfahrt. Die Ausstellungen wurden immer wieder modernisiert, um neue Erkenntnisse zu integrieren und die Verbindung von Astronomie, Raumfahrttechnik und Alltagswelt zu zeigen.

Eine umfassende Renovierung und Erweiterung im frühen 21. Jahrhundert sorgte dafür, dass das Gebäude technisch und museal auf den neuesten Stand gebracht wurde, ohne den historischen Charakter zu verlieren. Die ikonischen Kuppeln blieben erhalten, während unterirdische Erweiterungen Platz für zusätzliche Ausstellungen, ein modernes Planetarium und Servicebereiche schufen. So konnte das Griffith Observatory seinen Status als eine der meistbesuchten Attraktionen von Los Angeles weiter ausbauen.

Heute steht das Observatorium zugleich für Geschichte, Bildung und Freizeit. Es ist ein Ort, an dem Schulklassen aus Südkalifornien erste Begegnungen mit Astronomie erleben, an dem Wissenschaftler:innen mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen und an dem Reisende aus aller Welt die Stadt von oben betrachten. Für deutsche Gäste bietet der Besuch einen spannenden Vergleich zu wissenschaftlichen Museen und Planetarien im deutschsprachigen Raum – nur dass hier die Kulisse die Skyline von Los Angeles und der kalifornische Himmel sind.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist das Griffith Observatory ein Kind der 1930er-Jahre, geprägt von Einflüssen des Art déco und des damals populären Monumentalstils. Das weiß gehaltene Gebäude mit seinen markanten grünen Kuppeln wirkt gleichzeitig klassisch und filmreif. Die symmetrische Fassade, die breite Freitreppe und die klare Gliederung des Baukörpers erinnern an öffentliche Bauten jener Zeit in den USA, während die Details – etwa Ornamente und Schriftzüge – die elegante Strenge des Art déco aufgreifen.

Das zentrale Element der Silhouette sind die drei Kuppeln, unter denen sich Teleskope und das Planetarium befinden. Sie geben dem Observatorium von Weitem eine unverwechselbare Form, die sich deutlich von der oft horizontalen Bauweise in den Wohnvierteln von Los Angeles abhebt. Von der Terrasse vor dem Gebäude reicht der Blick über die gesamte Stadt – ein Panorama, das sich bei Tag und Nacht völlig unterschiedlich präsentiert.

Im Inneren verbindet das Griffith Observatory klassische Museumsarchitektur mit moderner Ausstellungstechnik. Marmorböden, Wandreliefs und dekorative Elemente knüpfen an historische Observatorien und Bildungsbauten an. Zugleich wurden bei den jüngeren Umbauten interaktive Stationen, auditive Installationen und mediale Präsentationen integriert, die insbesondere jüngere Besucher:innen ansprechen sollen.

Ein zentrales Highlight ist das Planetarium des Observatoriums, in dem unter einer gewölbten Kuppel der Sternenhimmel projiziert wird. Hier können Besucher:innen in moderierten Shows mehr über Sternbilder, Galaxien, schwarze Löcher und die Entstehung des Universums erfahren. Die Inszenierungen reichen von anschaulich und familienfreundlich bis hin zu anspruchsvollen wissenschaftlichen Formaten – eine Form der Wissensvermittlung, die auch in deutschen Planetarien geschätzt wird, hier jedoch mit der besonderen Aura Hollywoods aufgeladen ist.

Auf den Außenterrassen und im Umfeld des Gebäudes finden sich Kunstwerke, Skulpturen und Installationen, die Astronomie, Wissenschaft und Geschichte thematisieren. Besonders ins Auge fällt das Denkmal für bedeutende Astronomen, das Persönlichkeiten wie Galileo Galilei, Johannes Kepler, Isaac Newton und Albert Einstein würdigt. Diese Verbindung aus Kunst und Wissenschaft unter freiem Himmel macht den Besuch auch für Menschen interessant, die sich vielleicht nicht primär für Technik, dafür aber für Kulturgeschichte begeistern.

Eine starke Rolle spielt zudem die Lage im Griffith Park, einem der größten urbanen Parks Nordamerikas. Das Observatorium ist nicht isoliert, sondern in Wanderwege, Aussichtspunkte und Grünflächen eingebettet. Wer möchte, kombiniert die Besichtigung mit einer Wanderung, etwa auf Wegen, die zum Hollywood Sign führen oder tief in die Hügellandschaft hinein. Der Wechsel zwischen klimatisierten Innenräumen mit Ausstellungen und der weiten Naturkulisse ist ein typisches Merkmal des Griffith-Erlebnisses.

Nicht zuletzt ist das Griffith Observatory selbst eine Art Kunstwerk im kollektiven Gedächtnis: Zahlreiche Filmproduktionen haben das Gebäude als Kulisse genutzt. Spielfilme, Musikvideos und Serien machten die weißen Kuppeln und Terrassen weltbekannt. Dadurch ist das Observatorium mehr als ein Fachort der Astronomie – es ist eine Bühne, auf der sich populäre Kultur, Tourismus und Wissenschaft treffen.

Griffith Observatory besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Reisende aus Deutschland ist das Griffith Observatory ein vergleichsweise leicht zugänglicher Höhepunkt einer Los-Angeles-Reise. Einige praktische Hinweise helfen dabei, den Besuch entspannt zu planen.

  • Lage und Panorama
    Das Griffith Observatory liegt im Griffith Park in den Hollywood Hills, oberhalb des Stadtteils Los Feliz. Von dort bietet sich ein weiter Blick über das Zentrum von Los Angeles bis hin zu den Stränden des Pazifik bei klarer Sicht. Im Rücken des Observatoriums erstrecken sich die Hügel des Parks; das berühmte Hollywood Sign ist von verschiedenen Punkten in der Umgebung sichtbar.
  • Anreise aus Deutschland (Flug)
    Direktflüge von Deutschland nach Los Angeles International Airport (LAX) werden in der Regel von großen Drehkreuzen wie Frankfurt am Main und München angeboten. Die Flugzeit liegt typischerweise im Bereich von rund 11 bis 13 Stunden, je nach Route. Von Berlin, Düsseldorf oder anderen Städten erfolgen die Verbindungen meist mit Umstieg über europäische oder nordamerikanische Hubs. Nach Ankunft in LAX ist das Griffith Observatory per Mietwagen, Taxi, Ride-Sharing-Dienst oder Kombination aus Metro und Bus erreichbar; die Strecke vom Flughafen zum Observatorium beträgt grob 30 bis 40 km, abhängig von der gewählten Route.
  • Ă–ffentliche Verkehrsmittel in Los Angeles
    Los Angeles ist traditionell eine autoorientierte Stadt, dennoch gibt es öffentliche Verkehrsverbindungen in die Nähe des Griffith Observatory. Die Metro Red Line hält etwa in Hollywood und im Viertel Los Feliz; von dort fahren Buslinien oder saisonal Shuttle-Services in Richtung Griffith Park. Je nach Tageszeit und Verkehr kann es sinnvoll sein, einen Teil des Weges per Taxi oder Ride-Sharing-Dienst zurückzulegen. Für Besucher:innen, die ungern Auto fahren, lohnt es sich, vorab die aktuellen Fahrpläne und Shuttle-Angebote zu prüfen.
  • Anreise mit Mietwagen oder Auto
    Viele Reisende aus Deutschland entscheiden sich für einen Mietwagen, um Los Angeles und Kalifornien flexibel zu entdecken. Die Zufahrt zum Griffith Observatory führt über kurvige Straßen im Griffith Park hinauf in die Hügel. Parkplätze sind vorhanden, können jedoch insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden stark ausgelastet sein. In der Regel ist mit Parkgebühren zu rechnen, deren Höhe sich im Laufe der Zeit ändern kann. Es empfiehlt sich, etwas Zeitpuffer einzuplanen und bei sehr starkem Andrang auf weiter entfernte Parkplätze oder alternative Verkehrsmittel auszuweichen.
  • Ă–ffnungszeiten
    Die Öffnungszeiten des Griffith Observatory können je nach Wochentag, Saison und Sonderveranstaltungen variieren. Üblicherweise ist das Observatorium mehrere Tage pro Woche sowohl tagsüber als auch abends geöffnet, da gerade der Blick auf den Nachthimmel ein zentraler Teil des Angebots ist. Da sich konkrete Uhrzeiten im Laufe der Jahre ändern können, sollten Besucher:innen die aktuell gültigen Öffnungszeiten direkt auf der offiziellen Website des Griffith Observatory oder bei der städtischen Tourismusorganisation von Los Angeles prüfen. Es ist ratsam, vor allem bei Abendbesuchen frühzeitig anzureisen, um Wartezeiten beim Einlass oder an den Teleskopen einzuplanen.
  • Eintritt und Kosten
    Traditionell ist der Eintritt in das Gebäude des Griffith Observatory und die meisten Ausstellungsbereiche frei. Zusätzliche Gebühren können für Planetariumsvorführungen, spezielle Programme oder Parken anfallen. Da sich Preise im Zeitverlauf ändern, sollte man vorab die aktuellen Konditionen prüfen. Für Reisende aus der DACH-Region empfiehlt sich eine grobe Budgetplanung in Euro, etwa für Parkgebühren, eventuelle Showtickets und gegebenenfalls kleine Snacks oder Souvenirs. Der Umrechnungskurs zwischen Euro (€) und US-Dollar (USD) schwankt, weshalb aktuelle Kurse kurz vor der Reise kontrolliert werden sollten.
  • Beste Reisezeit
    Los Angeles ist ganzjährig gut zu bereisen; das Klima ist überwiegend mediterran mit milden Wintern und warmen bis heißen Sommern. Für den Besuch des Griffith Observatory sind Frühling und Herbst angenehm, da die Temperaturen oft moderat und die Sichtverhältnisse meist gut sind. In den Sommermonaten kann es tagsüber sehr warm werden, dafür sind die Abende oft klar – ideal für den Blick auf die Stadtlichter. Wer flexibel ist, sollte unter der Woche und außerhalb typischer Feiertage oder Ferienzeiten gehen, um dem stärksten Besucherandrang auszuweichen. Sonnenuntergänge sind besonders beliebt; entsprechend hoch ist dann auch der Andrang auf die Aussichtsterrassen.
  • Tageszeit und Atmosphäre
    Tagsüber ermöglicht das Observatorium einen klaren Blick auf die Topografie von Los Angeles, die Berge und die Ausdehnung der Stadt. Abends hingegen dominieren die Lichter – ein Erlebnis, das viele Besucher:innen als besonders eindrucksvoll beschreiben. Wer beides erleben möchte, reist am späten Nachmittag an, besichtigt zunächst die Ausstellungen und bleibt bis nach Einbruch der Dunkelheit. So lassen sich sowohl die wissenschaftlichen Inhalte als auch das Panorama in verschiedenen Stimmungen erleben.
  • Sprache und FĂĽhrungen
    Die Hauptsprache im Griffith Observatory ist Englisch. Beschilderungen, Ausstellungstexte und Planetariumsshows sind überwiegend auf Englisch verfasst. In Los Angeles sind Englischkenntnisse weit verbreitet; Spanisch spielt als zweite Alltagssprache eine wichtige Rolle. Deutschsprachige Angebote sind eher die Ausnahme. Reisende aus Deutschland sollten daher mit einem gewissen Maß an Englisch vertraut sein, um die Inhalte gut nutzen zu können. Wer sich vorbereiten möchte, kann vorab deutschsprachige Materialien zu Astronomie-Basics oder Hintergrundinfos über Los Angeles und den Griffith Park lesen.
  • Zahlungsmittel und Trinkgeld
    In Los Angeles ist Kartenzahlung sehr verbreitet. Kreditkarten werden in der Regel problemlos akzeptiert, sowohl bei Ticketkäufen als auch in Cafés und Shops. Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay oder Google Pay sind ebenfalls gängig. Bargeld in US-Dollar ist dennoch praktisch für kleinere Beträge, Trinkgelder oder Situationen, in denen keine Kartenzahlung möglich ist. Trinkgeld – im Amerikanischen „Tip“ – ist im Dienstleistungssektor fest verankert. In Gastronomie und bei Dienstleistungen sind 15–20 % des Rechnungsbetrags üblich, je nach Zufriedenheit. Auch bei geführten Touren oder Shuttle-Fahrten wird ein Trinkgeld für guten Service erwartet.
  • Sicherheit und Verhalten
    Der Bereich um das Griffith Observatory wird von vielen Einheimischen und Touristen besucht und gilt generell als belebt. Wie in großen Städten üblich, sollten Besucher:innen jedoch auf persönliche Gegenstände achten und wertvolle Dinge nicht unbeaufsichtigt lassen. Abends ist es ratsam, auf offiziellen Wegen und Parkplätzen zu bleiben und die Hinweise des Park- und Sicherheitspersonals zu beachten. Bei Wanderungen im Griffith Park sind feste Schuhe, Wasser und Sonnenschutz wichtig, insbesondere bei wärmeren Temperaturen.
  • Einreisebestimmungen
    Für Reisen in die USA gelten spezifische Einreisevorschriften, die sich ändern können. Deutsche Staatsbürger:innen benötigen in der Regel einen gültigen Reisepass und – je nach Reisezweck und -dauer – eine elektronische Reisegenehmigung oder ein Visum. Da die Regeln anpassungsfähig sind, sollten Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die aktuellen Einreisebestimmungen sowie Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de oder den zuständigen Behörden im Heimatland prüfen, bevor sie ihre Reise planen.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Los Angeles liegt in der Zeitzone Pacific Time. Gegenüber Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) beträgt die Zeitverschiebung in der Regel minus 9 Stunden, gegenüber Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) minus 9 Stunden oder minus 8 Stunden, abhängig von den jeweiligen Umstellungsdaten auf Sommer- bzw. Winterzeit in Europa und den USA. Für Anrufe nach Hause, Online-Reservierungen oder virtuelle Meetings ist es sinnvoll, diese Differenz im Blick zu behalten.
  • Gesundheit und Versicherung
    Der Besuch des Griffith Observatory selbst ist in der Regel mit keinen besonderen gesundheitlichen Risiken verbunden. Für Reisen in die USA empfiehlt sich jedoch grundsätzlich eine private Auslandskrankenversicherung, da medizinische Behandlungen dort sehr kostspielig sein können. Gesetzliche Krankenversicherungen aus Deutschland decken die USA meist nicht ab. Eine kleine Reiseapotheke, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser – insbesondere bei Wanderungen im Griffith Park – sind sinnvoll.
  • Kleiderordnung und Fotografieren
    Es gibt keine formelle Kleiderordnung für das Griffith Observatory. Bequeme Kleidung und je nach Saison eine leichte Jacke sind empfehlenswert, da es abends in den Hügeln auch im Sommer deutlich kühler werden kann als unten in der Stadt. Fotografieren ist auf den Außenterrassen und für private Zwecke im Gebäude in der Regel erlaubt; Stative, Blitzlicht oder professionelle Ausrüstung können Einschränkungen unterliegen oder nur mit Sondergenehmigung zulässig sein. Es lohnt sich, auf die vor Ort ausgehängten Hinweise und das Personal zu achten.

Warum Griffith Observatory auf jede Los-Angeles-Reise gehört

Das Griffith Observatory vereint mehrere Reiseerlebnisse, die für Gäste aus Deutschland besonders spannend sind: Es ist Aussichtspunkt, Wissenschaftszentrum, Filmkulisse und Naturerlebnis in einem. Wer sonst hauptsächlich europäische Städte kennt, erlebt hier eine Metropole, deren Dimensionen sich erst aus der Distanz der Hügel voll erschließen.

Die Atmosphäre vor Ort ist zugleich entspannt und aufgeladen: Familien mit Kindern, Paare, Reisegruppen und Einheimische mischen sich auf den Terrassen, alle mit einem ähnlichen Ziel – den Blick auf Stadt und Sterne. Die Möglichkeit, mit frei zugänglichen Teleskopen den Mond oder Planeten zu betrachten, knüpft an die ursprüngliche Vision an, Astronomie „nach unten“ zu holen und für alle zu öffnen.

Wer die Popkultur liebt, wird viele Déjà-vu-Momente erleben. Zahlreiche Filme, Musikvideos und Serien nutzten das Observatorium als Bühne, sodass Treppen, Terrassen und der markante Blick auf die Skyline vertraut wirken. Im Vergleich zu ikonischen Bauwerken in Deutschland – etwa dem Brandenburger Tor oder dem Kölner Dom – ist das Griffith Observatory weniger alt, dafür aber tief in der globalen Medienlandschaft verankert. Es steht sinnbildlich für das Bild von Los Angeles, das durch Hollywood in die Welt getragen wird.

Ein weiterer Reiz liegt in der Kombination mit dem Griffith Park. Vor oder nach dem Besuch können Reisende Spaziergänge oder kleinere Wanderungen unternehmen, die eine ganz andere, ruhigere Seite von Los Angeles zeigen. Wer früh am Morgen kommt, erlebt Jogger:innen, Hundebesitzer:innen und Einheimische, die die Natur vor der Kulisse der Stadt nutzen – eine Perspektive, die viele mit Los Angeles zunächst gar nicht verbinden.

Für Kultur- und Bildungsreisende bietet das Observatorium zudem einen Einblick in die Rolle von Wissenschaft im Selbstverständnis Kaliforniens. Raumfahrt, Technik und Forschung sind eng mit der Region verbunden: Von Universitäten über Luft- und Raumfahrtunternehmen bis hin zu Filmstudios, die wissenschaftliche Themen inszenieren, spannt sich ein weiter Bogen. Das Griffith Observatory ist so etwas wie die öffentlich zugängliche Spitze dieses Eisbergs – ein Ort, der Faszination weckt und zum Weiterdenken anregt.

Schließlich ist das Erlebnis sehr einfach in jede Los-Angeles-Reise integrierbar. Selbst wer nur wenige Tage in der Stadt verbringt, kann einen Nachmittag oder Abend im Griffith Park einplanen und das Observatorium mit wenigen Stunden Zeitaufwand besuchen. Gerade für Reisende aus der DACH-Region, die häufig eine Rundreise durch Kalifornien mit Stationen wie San Francisco, der Pazifikküste oder den Nationalparks planen, ist das Griffith Observatory ein kompaktes, doch eindrucksvolles Highlight, das sich wunderbar an Anfang oder Ende einer Reise setzen lässt.

Griffith Observatory in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien zählt das Griffith Observatory zu den meistfotografierten Aussichtspunkten von Los Angeles. Charakteristisch sind Bilder von Sonnenuntergängen über der Stadt, Langzeitbelichtungen der Lichter und Selfies vor der leuchtenden Skyline. Viele Reisende teilen ihre Eindrücke von der Mischung aus Sternenhimmel, Filmkulisse und urbanem Panorama und machen die Sternwarte so zu einem digitalen Aushängeschild der Stadt.

Häufige Fragen zu Griffith Observatory

Wo liegt das Griffith Observatory genau?

Das Griffith Observatory befindet sich im Griffith Park in den Hollywood Hills oberhalb des Stadtteils Los Feliz in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. Es liegt auf einem HĂĽgel mit direktem Blick auf die Skyline von Downtown Los Angeles und in Sichtweite des Hollywood Sign.

Warum ist das Griffith Observatory so bekannt?

Das Griffith Observatory ist bekannt, weil es eine öffentliche Sternwarte mit kostenlosem Zugang zu Ausstellungen ist, einen spektakulären Blick über Los Angeles bietet und häufig als Kulisse in Filmen, Serien und Musikvideos verwendet wird. Die Kombination aus Wissenschaft, Architektur und Popkultur macht es zu einem Symbol der Stadt.

Wie komme ich von Deutschland aus zum Griffith Observatory?

Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel nach Los Angeles International Airport (LAX), häufig direkt von Frankfurt am Main oder München aus. Von dort erreicht man das Griffith Observatory mit Mietwagen, Taxi, Ride-Sharing-Diensten oder einer Kombination aus Metro und Bus über den Griffith Park in den Hollywood Hills.

Was sollte ich beim Besuch des Griffith Observatory beachten?

Es ist sinnvoll, die aktuellen Ă–ffnungszeiten und eventuelle Sonderprogramme vorab zu prĂĽfen, rechtzeitig anzureisen und insbesondere abends mit starkem Besucherandrang zu rechnen. Bequeme Kleidung, eine leichte Jacke fĂĽr kĂĽhlere Abendstunden und ggf. Bargeld fĂĽr ParkgebĂĽhren oder kleinere Ausgaben sind empfehlenswert.

Wann ist die beste Zeit fĂĽr einen Besuch?

Besonders beliebt sind späte Nachmittage und Abende, wenn sich der Sonnenuntergang und der Blick auf die erleuchtete Stadt kombinieren lassen. Frühling und Herbst bieten meist angenehme Temperaturen und gute Sicht, während im Sommer vor allem die warmen Abende und klaren Nächte attraktiv sind.

Mehr zu Griffith Observatory auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 69495425 |