Hakone Jinja: Schrein im Wald am Ufer des Ashi-Sees
Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 07:49 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Hakone Jinja ist ein Shint?-Schrein im Ort Motohakone in Hakone, der am Ufer des Ashi-Sees im Osten Japans liegt und von dichtem Wald umgeben ist.Am Fuß des Bergmassivs Hakone bilden die roten Torii-Tore und die Treppen durch den Wald das prägende Bild des Ortes.Der Schrein liegt in der Präfektur Kanagawa
Hakone Jinja zwischen Bergwald und Ashi-See
Hakone Jinja steht in Moto-Hakone direkt am Ufer des Ashi-Sees, einem Kratersee im Gebiet des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks.Die Gebäude liegen im Wald oberhalb des Wassers, während einzelne Torii-Tore am Seeufer und im flachen Wasser des Sees stehen. Der Schrein ist von hohen Bäumen umgeben, deren Stämme und Kronen die Anlage wie einen grünen Rahmen fassen.
Zwischen Seeufer und Hauptgebäuden führt ein Weg mit Treppenstufen bergauf durch den Wald, vorbei an Steinaltären und kleineren Nebenschreinen.Die Lage in der Fuji-Hakone-Izu-Landschaft macht die Kombination aus Wasser, bewaldetem Hang und religiösen Bauwerken zu einem typischen Bild japanischer Bergheiligtümer. Vom Uferbereich mit den Torii-Toren aus schweift der Blick über den See zu den umliegenden Höhenzügen.
Geschichte und religiöse Bedeutung von Hakone Jinja
Hakone Jinja ist traditionell datiert auf das Jahr 757, als der Priester Mangan den Schrein gründete und die Verehrung der Hakone-?kami einführte.Die Entstehung fällt in die Nara-Zeit, eine Epoche, in der Bergheiligtümer und die Verbindung von Landschaft und Kult zunehmend an Bedeutung gewannen. Später, in der Kamakura-Zeit vom späten 12. bis frühen 14. Jahrhundert, stand der Schrein unter der Patronage von Minamoto no Yoritomo, dem ersten Sh?gun des Kamakura-Shogunats.Die Anlage ist auch als Hakone Gongen bekannt
Die heutigen Gebäude von Hakone Jinja gehen auf spätere Wiederaufbauten zurück und stammen in ihrer erhaltenen Form überwiegend aus dem 20. Jahrhundert.Der historische Grundriss mit Zugangswegen und Waldkulisse erinnert dennoch an die lange Tradition des Ortes als Berg- und Seeschrein. Im Hauptschrein werden die Hakone-?kami verehrt, eine Gruppe von Gottheiten, die mit den umliegenden Bergen, dem Wasser und dem Schutz von Reisenden verbunden ist.
Torii-Tore und Architektur von Hakone Jinja
Das bekannteste Bild von Hakone Jinja ist ein großes rotes Torii-Tor, das unmittelbar im Wasser des Ashi-Sees steht und dessen Pfosten aus dem See ragen.Dieses „Torii des Friedens“ am Seeufer ist eines von mehreren Torii-Toren, die zum Schrein gehören und die Wege zwischen Wasserufer und Wald markieren. Weitere Torii stehen am Ufer und entlang der Zugangswege, sodass Besucher auf dem Weg zu den Hauptgebäuden mehrere Tore passieren.
Die Hauptgebäude von Hakone Jinja liegen auf dem Hang über dem See und sind in traditioneller Holzbauweise errichtet, mit Dachformen, die für Shint?-Schreine charakteristisch sind. Vor dem Hauptschrein befindet sich ein Hof mit Opfergabenbereich und mit Laternen, die den Weg säumen. Steinwege, Treppen und kleine Wasserläufe strukturieren das Gelände, während seitlich Nebenschreine und Hallen für Kultgeräte stehen.
Hakone Jinja besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Hakone Jinja liegt im Ort Motohakone im Süden von Hakone, erreichbar mit Bussen aus Hakone-Yumoto und mit Booten über den Ashi-See zum Anleger in der Nähe des Schreins.
- Der Zugang zu den Hauptgebäuden führt über einen bergauf verlaufenden Weg mit Treppen durch den Wald, der mehrere Dutzend Höhenmeter überwindet.
- In der Umgebung des Schreins liegen der Ashi-See mit seinen Bootsanlegern und der Berg Komagatake, dessen Höhen mit einer Seilbahn erreichbar sind.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Hakone Jinja auf Social-Media-Plattformen
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Hakone Jinja: häufige Fragen
Wo liegt Hakone Jinja genau?
Hakone Jinja liegt in Motohakone in der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa, direkt am Ufer des Ashi-Sees im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark.
Was bietet ein Besuch von Hakone Jinja?
Ein Besuch von Hakone Jinja führt durch einen bewaldeten Hang mit Treppen zu einem traditionellen Schreinensemble und zu Torii-Toren am und im Wasser des Ashi-Sees.
Was kennzeichnet Hakone Jinja besonders?
Kennzeichnend für Hakone Jinja ist die Verbindung aus Bergwald, Seeufer und roten Torii-Toren, darunter das Torii im Wasser des Ashi-Sees, sowie die lange Geschichte seit dem 8. Jahrhundert.
