Hakone Jinja, Hakone

Hakone Jinja: Schrein zwischen Bergwald und Seeufer

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 22:40 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Hakone Jinja in Hakone verbindet Bergwald und Ufer des Ashi-Sees zu einem historischen Shint?-Schrein mit eindrucksvollen roten Torii und stillen Wegen.

Architektur-Render von Hakone-Schrein in Hakone, Japan bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Hakone-Schrein in Hakone Japan, klare Linien und neutrales Tageslicht, Illustration mit AI erstellt.

Hakone Jinja ist ein traditionsreicher Shint?-Schrein am Ufer des Ashi-Sees in Hakone, dessen Geschichte auf das 8. Jahrhundert zurückgeht und der bis heute eng mit der umgebenden Berglandschaft des Hakone-Vulkankomplexes verbunden ist.

Hakone Jinja zwischen See und Bergwald

Der Schrein Hakone Jinja liegt im Ortsteil Motohakone der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa und fügt sich mit seinen Gebäuden und Wegen in einen dichten Bergwald aus immergrünen Bäumen ein.Hakone Jinja ist ein Schrein in Hakone Der Komplex erstreckt sich oberhalb des Nordufers des Ashi-Sees, sodass sich von verschiedenen Punkten auf dem Gelände der Blick auf Wasserfläche, bewaldete Uferhänge und bei klarer Sicht die Silhouette des Fuji zeigt.Der Schrein liegt am Ashi-See in Hakone

Charakteristisch für Hakone Jinja sind die intensiv roten Torii-Tore, die sowohl im Wald als auch direkt am Seeufer stehen und die Grenzen zwischen sakralem Raum und Landschaft markieren.Der Schrein ist für große rote Torii bekannt Ein Torii steht im Wasser am Ufer und erscheint vom See betrachtet wie über der Wasserfläche schwebend, während die übrigen Tore entlang der Wege zum Hauptschrein und zu Nebenschreinen den Weg durch den Wald strukturieren.

Geschichte eines Bergheiligtums seit der Nara-Zeit

Hakone Jinja wird traditionell auf das Jahr 757 datiert, also in die Nara-Zeit, und gilt als eines der älteren Bergheiligtümer in der Region Kant?.Die Gründung wird auf 757 datiert Einer Überlieferung zufolge ist der Schrein mit dem Mönch Mangan verbunden, der am Hakone-Berg in Askese lebte und mit der Verehrung der dortigen Gottheiten in Verbindung gebracht wird.Die Tradition nennt Mangan als Gründerfigur

In frühen Jahrhunderten befand sich Hakone Jinja auf dem Gipfel Komagatake im Hakone-Bergmassiv, ehe der Schrein in der frühen Neuzeit an das Ufer des Ashi-Sees verlegt wurde und seine heutige Lage erhielt.Der ursprüngliche Standort lag auf dem Gipfel Komagatake Während der Kamakura-Zeit entwickelte sich der Schrein zu einem wichtigen Ort für Krieger und wurde unter anderem von Minamoto no Yoritomo verehrt, der nach einer militärischen Niederlage dort Zuflucht suchte und später als Sh?gun zum Förderer des Heiligtums wurde.Minamoto no Yoritomo verehrte Hakone Jinja

Torii, Hauptschrein und Nebenschrein am See

Das heutige Erscheinungsbild von Hakone Jinja ist geprägt von dem Hauptschreinbau im Wald, einer Reihe von Treppen und Wegen sowie den Torii-Toren, die den Zugang zum Gelände markieren und in die Landschaft eingebunden sind.Der Hauptschrein liegt im Wald oberhalb des Sees Vom Ufer des Ashi-Sees führt eine breite Treppe über mehrere Absätze durch den Wald hinauf zum eigentlichen Schreinbereich, wobei einzelne Torii und Steinlaternen den Übergang von der profanen Uferzone zum sakralen Areal markieren.

Im Gelände von Hakone Jinja befindet sich außerdem der Kuzuryu-Schrein als Nebenschrein, der an eine lokale Drachenlegende anknüpft und mit der Verehrung einer neunköpfigen Drachen-Gottheit verbunden ist.Auf dem Gelände befindet sich der Kuzuryu-Schrein Besonders markant ist das sogenannte Friedens-Torii am Ufer, dessen Pfeiler im Wasser stehen und das zusammen mit dem dahinter ansteigenden Wald und der möglichen Fernsicht auf den Fuji zu einem charakteristischen Bildmotiv für Hakone geworden ist.Das Torii im See wird Heiwa-Torii genannt

Hakone Jinja besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Hakone Jinja liegt in Motohakone am Nordufer des Ashi-Sees in der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa; von Hakone-Yumoto aus führen Buslinien und Straßen bis in den Ortsteil am See.
  • Der Zugang zum Hauptschrein erfolgt über eine lange Außentreppe, die vom Ufer durch den Wald bergauf führt und mehrere Dutzend Stufen umfasst.
  • Im Umfeld des Schreins verlaufen Wege durch den Wald sowie Uferpromenaden, sodass sich ein Besuch mit Spaziergängen am See und einem Abstecher zu Aussichtspunkten am Hakone-Berg verbinden lässt.
  • Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Hakone Jinja auf Social-Media-Plattformen

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Hakone Jinja: häufige Fragen

Wo liegt Hakone Jinja genau?

Hakone Jinja liegt im Ortsteil Motohakone der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa am Nordufer des Ashi-Sees.

Was bietet ein Besuch von Hakone Jinja?

Ein Besuch umfasst den Weg durch den Wald zum Hauptschrein, die Begegnung mit den roten Torii und den Blick auf den Ashi-See mit dem markanten Torii im Wasser.

Was kennzeichnet Hakone Jinja besonders?

Besonders kennzeichnend sind die Lage zwischen Bergwald und Seeufer, die lange Verehrung seit der Nara-Zeit und die roten Torii, darunter das Friedens-Torii im Wasser.

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