Iguazu-Falle Brasilien, Cataratas do Iguacu

Iguazu-Falle Brasilien: Warum Cataratas do Iguacu ĂŒberwĂ€ltigen

07.06.2026 - 10:59:14 | ad-hoc-news.de

Die Iguazu-Falle Brasilien nahe Foz do Iguacu in Brasilien zĂ€hlen zu den spektakulĂ€rsten WasserfĂ€llen der Welt. Was Cataratas do Iguacu so einzigartig macht – und was Reisende aus Deutschland unbedingt wissen sollten.

Iguazu-Falle Brasilien, Cataratas do Iguacu, Reise
Iguazu-Falle Brasilien, Cataratas do Iguacu, Reise

Der erste Blick auf die Iguazu-Falle Brasilien ist ĂŒberwĂ€ltigend: Ein halbkreisförmiger Vorhang aus Wasser stĂŒrzt donnernd in die Tiefe, feiner SprĂŒhnebel legt sich wie ein Schleier ĂŒber den subtropischen Regenwald – und mittendrin fĂŒhren Stege direkt ins Herz der Cataratas do Iguacu (auf Deutsch sinngemĂ€ĂŸ „großes Wasser“). Wer hier steht, versteht sofort, warum dieses Naturwunder seit Jahrzehnten zu den Ikonen des weltweiten Naturtourismus zĂ€hlt.

Iguazu-Falle Brasilien: Das ikonische Wahrzeichen von Foz do Iguacu

Die Iguazu-Falle Brasilien liegen im SĂŒden Brasiliens im Bundesstaat ParanĂĄ, unmittelbar an der Grenze zu Argentinien, und gehören zu den spektakulĂ€rsten WasserfĂ€llen der Erde. Die FĂ€lle sind Teil des Nationalparks Iguaçu auf brasilianischer Seite, der zusammen mit dem argentinischen Nationalpark IguazĂș von der UNESCO als Weltnaturerbe gelistet ist. Beide Schutzgebiete bewahren einen der letzten grĂ¶ĂŸeren Reste des atlantischen Regenwaldes in dieser Region SĂŒdamerikas.

Das Schauspiel ist gewaltig: Der Fluss Iguaçu, ein Nebenfluss des ParanĂĄ, stĂŒrzt hier ĂŒber eine Stufe von bis zu rund 80 m Höhe in eine hufeisenförmige Schlucht, die sich ĂŒber knapp 2,7 km erstreckt. Je nach Wasserstand bilden sich zwischen 150 und ĂŒber 250 einzelne WasserfĂ€lle, die gemeinsam die berĂŒhmten Iguazu-FĂ€lle ausmachen. FĂŒr Besucherinnen und Besucher bedeutet das: stĂ€ndig wechselnde Perspektiven, Regenbögen im SprĂŒhnebel und Naturgewalt im Minutentakt.

FĂŒr Reisende aus Deutschland spielt Foz do Iguacu als nĂ€chstgelegene Stadt eine zentrale Rolle. Die rund 250.000-Einwohner-Stadt ist das touristische Drehkreuz fĂŒr die brasilianische Seite der Cataratas do Iguacu und bietet Hotels, Infrastruktur und den Flughafen Foz do Iguaçu (IGU), von dem aus sich der Nationalpark innerhalb kurzer Fahrzeit erreichen lĂ€sst. Gemeinsam mit der argentinischen Nachbarstadt Puerto IguazĂș bildet Foz do Iguacu eine grenzĂŒberschreitende Destination, die sich ideal in SĂŒdamerika-Rundreisen einfĂŒgt.

Geschichte und Bedeutung von Cataratas do Iguacu

Die Geschichte der Iguazu-FĂ€lle ist eng mit der indigenen Bevölkerung der Region verbunden. Lange bevor europĂ€ische Entdecker die Cataratas do Iguacu beschrieben, waren die FĂ€lle den GuaranĂ­ bekannt, fĂŒr die der Fluss Iguaçu eine spirituelle und wirtschaftliche Bedeutung besaß. Die Legende von einer Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau und einem Krieger, die von einer eifersĂŒchtigen Gottheit in den Abgrund der FĂ€lle verbannt werden, gehört bis heute zum lokalen ErzĂ€hlkanon und unterstreicht die mythische Aura des Ortes.

Historisch belegt ist, dass der spanische Entdecker Álvar NĂșñez Cabeza de Vaca die FĂ€lle im 16. Jahrhundert als einer der ersten EuropĂ€er beschrieb, als er den Flusslauf auf seiner Suche nach neuen Routen erforschte. Im 19. Jahrhundert rĂŒckten die Iguazu-FĂ€lle zunehmend ins Interesse von Forschern, Missionaren und spĂ€ter Touristen, als die Grenzregion zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay politisch stabiler wurde und bessere Verkehrswege entstanden.

Entscheidend fĂŒr den Schutz des Naturwunders war die GrĂŒndung des brasilianischen Nationalparks Iguaçu im Jahr 1939, der 1986 von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt wurde. Der argentinische Nationalpark IguazĂș, bereits 1934 gegrĂŒndet, erhielt den Welterbe-Status schon 1984. Laut UNESCO zĂ€hlen die Iguazu-FĂ€lle aufgrund ihrer außergewöhnlichen landschaftlichen Schönheit und der biologischen Vielfalt der umliegenden WĂ€lder zu den herausragenden Naturgebieten der Erde. Diese Einstufung war nicht nur ein Prestigegewinn, sondern stĂ€rkte den Schutzstatus und die internationale Aufmerksamkeit fĂŒr das Gebiet.

FĂŒr Brasilien und die Region ParanĂĄ sind die Cataratas do Iguacu heute auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der Nationalpark Iguaçu verzeichnete in den letzten Jahren vor der Corona-Pandemie regelmĂ€ĂŸig mehr als eine Million Besucher jĂ€hrlich, darunter viele internationale GĂ€ste. Landesweite Medien wie „O Globo“ und internationale Titel wie „National Geographic“ und „GEO“ ordnen die Iguazu-FĂ€lle immer wieder als eines der wichtigsten Naturreiseziele SĂŒdamerikas ein. Zugleich betonen Naturschutzorganisationen die Herausforderungen, die mit dem Massentourismus und der Nutzung der FlĂŒsse fĂŒr Wasserkraftprojekte einhergehen.

Architektur, Naturerlebnis und besondere Merkmale

Auch wenn die Iguazu-FĂ€lle ein NaturphĂ€nomen sind, spielt die von Menschen geschaffene Infrastruktur eine wichtige Rolle fĂŒr das heutige Besuchserlebnis. Auf brasilianischer Seite fĂŒhrt ein rund 1,5 km langer Panorama-Weg entlang der Schlucht, von dem aus sich die FĂ€lle aus erhöhter Perspektive betrachten lassen. Der Pfad mĂŒndet in eine spektakulĂ€re Aussichtsplattform, die auf Stahlpfeilern in den SprĂŒhnebel vorgeschoben ist und einen direkten Blick in den sogenannten „Garganta do Diabo“ (Teufelsschlund) bietet. Diese Konstruktion ist ein Beispiel fĂŒr ingenieurtechnische Anpassungen an ein Extrem-Umfeld: Sie muss enormen Wassermengen, Windlasten und Korrosion durch Feuchtigkeit standhalten.

Die Verwaltung des Nationalparks Iguaçu setzt laut offiziellen Angaben auf eine Kombination aus Besucherlenkung und Naturschutz: Der Zugang erfolgt ĂŒber ein Besucherzentrum, von dem aus Shuttlebusse auf einer gesperrten Parkstraße zu den wichtigsten Einstiegspunkten fahren. Auf privat mit Autos befahrbare Straßen im Kerngebiet wird verzichtet, um Tiere zu schĂŒtzen und den Verkehrsfluss zu kontrollieren. Die UNESCO und der brasilianische Umweltbehörde ICMBio zufolge trĂ€gt dieses System dazu bei, die ökologischen Auswirkungen des Tourismus zu begrenzen und gleichzeitig große Besucherzahlen zu ermöglichen.

Besonders markant ist die Kombination aus Wasser, Fels und Regenwald. Der atlantische Regenwald (Mata AtlĂąntica) gilt als eines der artenreichsten Ökosysteme SĂŒdamerikas, ist aber außerhalb der Schutzgebiete stark zurĂŒckgedrĂ€ngt. Rund um die Iguazu-FĂ€lle leben unter anderem Tukane, Aras, NasenbĂ€ren, Kapuzineraffen und zahlreiche Schmetterlingsarten. Auch grĂ¶ĂŸere SĂ€ugetiere wie Jaguare und Tapire kommen im Nationalpark vor, werden jedoch nur selten von Besuchern gesehen. Die brasilianische Umweltbehörde betont immer wieder, dass das Schutzgebiet eine wichtige RĂŒckzugszone fĂŒr bedrohte Arten darstellt.

FĂŒr viele Reisende besonders eindrĂŒcklich ist die GerĂ€uschkulisse. Der Donner der Wassermassen ist selbst aus mehreren Hundert Metern Entfernung zu hören; je nĂ€her man an den Teufelsschlund kommt, desto schwerer wird es, sich zu unterhalten. Die Mischung aus GerĂ€usch, SprĂŒhnebel und stĂ€ndig wechselnden LichtverhĂ€ltnissen – inklusive hĂ€ufiger Regenbögen – macht den Besuch zu einem intensiven sinnlichen Erlebnis, das in vielen Reiseberichten als â€žĂŒberwĂ€ltigend“ beschrieben wird.

Architektonisch markant sind neben den Stegen auch AussichtstĂŒrme und das Besucherzentrum. Diese Bauten orientieren sich funktional am hohen Durchsatz und fĂŒgen sich farblich meist unaufdringlich in die Landschaft ein. Im Gegensatz zu urbanen Wahrzeichen wie dem Eiffelturm oder dem Fernsehturm Berlin steht bei den Iguazu-FĂ€llen nicht der Baukörper im Mittelpunkt, sondern der Blick auf das Naturpanorama. Die Architektur dient hier vor allem als Rahmen fĂŒr das Naturerlebnis.

Iguazu-Falle Brasilien besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Iguazu-FĂ€lle liegen nahe Foz do Iguacu im DreilĂ€ndereck Brasilien–Argentinien–Paraguay, rund 1.300 km sĂŒdwestlich von SĂŁo Paulo. Aus Deutschland gibt es keine Nonstop-FlĂŒge, aber zahlreiche Verbindungen mit ein bis zwei Umstiegen, meist ĂŒber SĂŁo Paulo, Rio de Janeiro oder andere große Drehkreuze in SĂŒdamerika. Von Frankfurt, MĂŒnchen oder Berlin sollte fĂŒr die Gesamtanreise – inklusive Umstieg und Anschlussflug nach Foz do Iguaçu (IGU) – mit einer Reisezeit von etwa 16 bis 24 Stunden gerechnet werden, abhĂ€ngig von Route und Umsteigezeiten (Richtwert, ohne GewĂ€hr). Bei der Planung empfiehlt sich ein Puffer, da internationale und InlandsflĂŒge in Brasilien zeitlich auseinanderliegen können.
  • Grenzlage und Kombination mit Argentinien
    Die Iguazu-FĂ€lle können von Brasilien und Argentinien aus besucht werden. Die brasilianische Seite bietet die große Panorama-Sicht auf den ĂŒberwiegenden Teil der FĂ€lle; die argentinische Seite mit dem Nationalpark IguazĂș erschließt die FĂ€lle aus unmittelbarer NĂ€he ĂŒber ein Netz von Stegen und fĂŒhrt ebenfalls direkt an den Teufelsschlund heran. Viele Reiseveranstalter und ReisefĂŒhrer wie „Marco Polo“ oder „Merian“ empfehlen, wenn möglich beide Seiten zu besuchen, um das Naturwunder aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.
  • Öffnungszeiten
    Der Nationalpark Iguaçu auf brasilianischer Seite ist in der Regel tagsĂŒber geöffnet, typischerweise vom frĂŒhen Morgen bis zum spĂ€ten Nachmittag. Die genauen Öffnungszeiten können je nach Saison, Wochentag und besonderen AnlĂ€ssen variieren. Besucher sollten die aktuellen Zeiten direkt bei der offiziellen Verwaltung des Nationalparks Iguaçu oder auf der offiziellen Website des Parks prĂŒfen, bevor sie ihre Tour planen.
  • Eintritt
    FĂŒr den Zugang zum brasilianischen Nationalpark Iguaçu wird eine EintrittsgebĂŒhr erhoben, die sich nach Herkunftsland, Alter und gegebenenfalls Sonderkonditionen (z. B. SchĂŒler, Studierende, Senioren) richtet. Preise können sich Ă€ndern; als Orientierung fĂŒr internationale Besucher liegen die Kosten hĂ€ufig im Bereich eines mittleren Tagesausflugsbudgets, umgerechnet in Euro. Da sich Wechselkurse und Tarife regelmĂ€ĂŸig anpassen, sollten Reisende aus Deutschland den aktuellen Ticketpreis kurz vor Reiseantritt direkt beim Nationalpark oder ĂŒber seriöse Reiseanbieter recherchieren. Vor Ort wird ĂŒblicherweise in brasilianischen Real (BRL) bezahlt, Kartenzahlung ist weit verbreitet.
  • Beste Reisezeit
    Die Iguazu-FĂ€lle können grundsĂ€tzlich ganzjĂ€hrig besucht werden. Die Region um Foz do Iguacu hat ein subtropisches Klima mit warmen bis heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. In den Sommermonaten der SĂŒdhalbkugel (ungefĂ€hr November bis MĂ€rz) ist es besonders warm, oft ĂŒber 30 °C, und es fĂ€llt mehr Regen. Dann fĂŒhren die FĂ€lle meist mehr Wasser, was den Eindruck noch dramatischer machen kann – allerdings gehen damit auch mehr SprĂŒhnebel und gelegentlich eingeschrĂ€nkte Sicht einher. In den Wintermonaten (ungefĂ€hr Mai bis August) ist es etwas kĂŒhler und tendenziell trockener, was fĂŒr Wanderungen und lĂ€ngere Aufenthalte auf den Stegen angenehmer sein kann. Viele ReisefĂŒhrer empfehlen das FrĂŒhjahr und den Herbst als Kompromiss aus Wasserstand und Reisebedingungen.
  • Tageszeit und Andrang
    Der Besucherandrang ist in der Hochsaison und an Wochenenden deutlich spĂŒrbar. Wer es etwas ruhiger mag, plant den Besuch möglichst frĂŒh am Morgen, wenn der Park öffnet, oder wĂ€hlt Wochentage außerhalb der brasilianischen Ferienzeiten. Der frĂŒhe Besuch hat zudem den Vorteil, dass die Temperaturen meist noch moderat sind. FĂŒr Fotografie-Fans kann das Licht am Vormittag sowie am spĂ€teren Nachmittag reizvoll sein, wenn die Sonne tiefer steht und sich besonders hĂ€ufig Regenbögen im SprĂŒhnebel zeigen.
  • Praxis-Tipps: Kleidung, AusrĂŒstung und Sicherheit
    Durch den permanenten SprĂŒhnebel und gelegentlichen Regenschauer ist leichte, schnell trocknende Kleidung empfehlenswert. Eine dĂŒnne Regenjacke oder ein Poncho kann hilfreich sein, insbesondere auf der Aussichtsplattform nahe dem Teufelsschlund. Rutschfeste Schuhe sind sinnvoll, da Wege und Treppen feucht sein können. Elektronische GerĂ€te und Kameras sollten in wasserdichten HĂŒllen geschĂŒtzt werden. Die Parkverwaltung weist regelmĂ€ĂŸig darauf hin, NasenbĂ€ren und andere Tiere nicht zu fĂŒttern und einen Sicherheitsabstand einzuhalten; sie sind an Menschen gewöhnt und können auf der Suche nach Nahrung zudringlich werden.
  • Sprache vor Ort
    In Foz do Iguacu und im Nationalpark Iguaçu wird ĂŒberwiegend Portugiesisch gesprochen. In touristisch geprĂ€gten Bereichen – Hotels, ReisebĂŒros, Parkverwaltung – sind Englischkenntnisse relativ verbreitet, Deutsch hingegen eher selten. Wer ein paar Grundbegriffe auf Portugiesisch beherrscht, erleichtert sich Alltagskontakte. Auf argentinischer Seite dominiert Spanisch; auch dort ist Englisch in touristischen Kontexten ĂŒblich.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Brasilien ist die LandeswĂ€hrung der Real (BRL). In Foz do Iguacu und im Nationalpark werden gĂ€ngige Kreditkarten in aller Regel akzeptiert; kleinere Ausgaben und Trinkgelder lassen sich dennoch leichter mit Bargeld begleichen. In Restaurants ist ein Servicezuschlag von rund 10 % („serviço“) oft bereits auf der Rechnung ausgewiesen. Ist dies nicht der Fall und war der Service gut, werden 10 % Trinkgeld als ĂŒblich angesehen. Bei einfachen Dienstleistungen, etwa fĂŒr KoffertrĂ€ger, sind kleine BetrĂ€ge in bar angemessen.
  • Einreise und Visa
    Brasilien ist ein visumfreies Reiseland fĂŒr deutsche StaatsbĂŒrger fĂŒr Aufenthalte von begrenzter Dauer zu touristischen Zwecken, wobei sich Bestimmungen Ă€ndern können. Reisende sollten vor der Buchung die aktuellen Einreisebestimmungen beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Bei einem Abstecher auf die argentinische Seite sind zusĂ€tzlich die Einreisevorgaben Argentiniens zu beachten. Ein gĂŒltiger Reisepass ist in der Regel erforderlich; ein Personalausweis genĂŒgt nicht.
  • Gesundheit, Versicherung und Sicherheit
    FĂŒr Reisen nach Brasilien empfiehlt sich eine umfassende Auslandsreisekrankenversicherung, da die gesetzliche Krankenversicherung aus Deutschland dort nicht gilt. Das AuswĂ€rtige Amt gibt Hinweise zu empfohlenen Impfungen und Gesundheitsrisiken (z. B. Denguefieber) fĂŒr die Region Foz do Iguacu. Generell gelten die touristischen Zonen um die Iguazu-FĂ€lle als gut erschlossen; dennoch ist es ratsam, ĂŒbliche Vorsichtsmaßnahmen wie in anderen GroßstĂ€dten und touristischen Hotspots einzuhalten.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Foz do Iguacu liegt in der brasilianischen Zeitzone, die meist 4 bis 5 Stunden hinter MitteleuropĂ€ischer Zeit (MEZ/MESZ) zurĂŒckliegt. Die exakte Differenz hĂ€ngt davon ab, ob in Europa Sommerzeit herrscht und ob Brasilien zeitweise eigene Sommerzeit-Regelungen anwendet. FĂŒr die Reiseplanung ist es sinnvoll, Flugzeiten in Ortszeit genau zu prĂŒfen und Puffer einzuplanen.

Warum Cataratas do Iguacu auf jede Foz do Iguacu-Reise gehört

Die Iguazu-FĂ€lle zĂ€hlen fĂŒr viele Reisende zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen ihres Lebens. Im Vergleich zu anderen berĂŒhmten WasserfĂ€llen wie den Niagara-FĂ€llen oder den VictoriafĂ€llen punkten die Cataratas do Iguacu mit einer besonderen Mischung aus GrĂ¶ĂŸe, Vielfalt und intakter Natur. Der halbkreisförmige Verlauf der Schlucht und die Vielzahl der einzelnen FĂ€lle schaffen immer neue Blickachsen; dazu kommt der umgebende Regenwald, der das GefĂŒhl verstĂ€rkt, in einer eigenen, abgeschlossenen Welt zu stehen.

FĂŒr Besucher aus Deutschland bietet der Besuch außerdem einen intensiven Einblick in die Landschaften SĂŒdamerikas. WĂ€hrend europĂ€ische NaturdenkmĂ€ler wie die SĂ€chsische Schweiz oder die Alpen eher von Fels und Gebirge geprĂ€gt sind, stehen bei den Iguazu-FĂ€llen Wasser und tropische Vegetation im Mittelpunkt. Viele deutschsprachige ReisefĂŒhrer heben hervor, dass sich ein Besuch ideal mit weiteren Stationen wie Rio de Janeiro, dem brasilianischen Pantanal oder argentinischen Zielen wie Buenos Aires kombinieren lĂ€sst. Dadurch wird Foz do Iguacu zu einem strategisch gĂŒnstigen Baustein auf einer grĂ¶ĂŸeren SĂŒdamerika-Reise.

In unmittelbarer NĂ€he zur brasilianischen Parkgrenze befinden sich weitere Attraktionen, etwa ein Vogelpark, in dem Besucher tropische Vogelarten aus dem atlantischen Regenwald und dem Amazonasraum beobachten können. Diese Einrichtungen ergĂ€nzen das Erlebnis der Iguazu-FĂ€lle, indem sie die BiodiversitĂ€t der Region zeigen und Umweltbildung betreiben. Seriöse Reisemagazine wie „GEO Saison“ betonen, dass solche Angebote insbesondere fĂŒr Familien mit Kindern einen Mehrwert darstellen können, sofern sie verantwortungsvoll betrieben werden.

Auch kulturell ist die DreilĂ€nderregion spannend: Die Grenzlage zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay bringt unterschiedliche Sprachen, KĂŒchen und Alltagskulturen zusammen. In Foz do Iguacu finden sich brasilianische Churrasco-Restaurants neben argentinischen SteakhĂ€usern; auf MĂ€rkten und in GeschĂ€ften begegnen Reisende Produkten aus allen drei LĂ€ndern. Wer genĂŒgend Zeit mitbringt, kann so innerhalb weniger Tage mehrere Facetten sĂŒdamerikanischer Lebenswelten erleben.

FĂŒr viele Reisende spielt zudem der symbolische Wert eine Rolle: Einmal im Leben an einem der großen Naturwunder der Erde gestanden zu haben, ist fĂŒr viele ein Motiv, das in ReiseerzĂ€hlungen und FotobĂŒchern jahrelang nachhallt. Die Iguazu-FĂ€lle sind in unzĂ€hligen BildbĂ€nden, Dokumentationen und Reiseberichten prĂ€sent – und doch wirkt das Original vor Ort laut Stimmen von Naturforschern, Fotografen und Reisejournalisten immer noch stĂ€rker als jede Darstellung. Diese Diskrepanz zwischen Bild und RealitĂ€t macht den Reiz des persönlichen Besuchs aus.

Iguazu-Falle Brasilien in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In sozialen Medien sind die Iguazu-FĂ€lle lĂ€ngst ein Dauerbrenner: Auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube teilen Reisende Foto- und Videoaufnahmen, die spektakulĂ€re Regenbögen, Zeitraffer der Wolkenbewegungen ĂŒber der Schlucht oder Bootstouren nahe an die herabstĂŒrzenden Wassermassen zeigen. FĂŒr viele dient ein kurzer Clip aus dem Teufelsschlund als visuelle Erinnerung oder als Inspiration fĂŒr die eigene Reiseplanung. Gleichzeitig lenken Hashtags rund um „Iguazu Falls“, „Cataratas do Iguacu“ oder „Iguaçu National Park“ den Blick auf Themen wie nachhaltiges Reisen, Schutz des Regenwaldes und respektvollen Umgang mit Wildtieren.

HĂ€ufige Fragen zu Iguazu-Falle Brasilien

Wo liegen die Iguazu-FĂ€lle genau?

Die Iguazu-FĂ€lle liegen im SĂŒden Brasiliens im Bundesstaat ParanĂĄ, an der Grenze zu Argentinien und in der NĂ€he von Paraguay. Die brasilianische Seite befindet sich im Nationalpark Iguaçu bei Foz do Iguacu, die argentinische Seite im Nationalpark IguazĂș bei Puerto IguazĂș.

Was ist das Besondere an Cataratas do Iguacu?

Besonders ist die Kombination aus großer Ausdehnung, Höhe und Anzahl der WasserfĂ€lle: Über eine LĂ€nge von rund 2,7 km stĂŒrzen je nach Wasserstand mehr als 150 einzelne FĂ€lle bis zu etwa 80 m in die Tiefe. Dazu kommt die Kulisse des atlantischen Regenwaldes, die von der UNESCO als Weltnaturerbe geschĂŒtzt wird.

Welche Seite ist besser: Brasilien oder Argentinien?

Beide Seiten bieten unterschiedliche Schwerpunkte: Die brasilianische Seite punktet mit dem großen Panorama und einer vorgelagerten Aussichtsplattform mit Blick in den Teufelsschlund. Die argentinische Seite erschließt die FĂ€lle ĂŒber ein Netzwerk von Stegen aus nĂ€chster NĂ€he. Viele ReisefĂŒhrer empfehlen, wenn möglich beide Seiten zu besuchen.

Wann ist die beste Reisezeit fĂŒr die Iguazu-FĂ€lle?

Die Iguazu-FĂ€lle sind ganzjĂ€hrig zugĂ€nglich. In der Regenzeit (ungefĂ€hr Sommer der SĂŒdhalbkugel) fĂŒhren sie meist mehr Wasser, wĂ€hrend die Übergangszeiten FrĂŒhjahr und Herbst oft als guter Kompromiss zwischen Wasserstand, Temperaturen und Besucherandrang gelten.

Wie lange sollte man fĂŒr einen Besuch einplanen?

FĂŒr die brasilianische Seite des Nationalparks Iguaçu reicht vielen Reisenden ein Tag, um die wichtigsten Aussichtspunkte zu besuchen. Wer zusĂ€tzlich die argentinische Seite erkunden möchte oder Bootstouren und andere AktivitĂ€ten einplant, sollte mindestens zwei volle Tage vor Ort einrechnen.

Mehr zu Iguazu-Falle Brasilien auf AD HOC NEWS

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69495590 |