Jiufen Laojie, Neu-Taipeh

Jiufen Laojie und die Stufen der alten Goldstadt

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 21:11 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Jiufen Laojie in Neu-Taipeh führt durch eine ehemalige Goldminenstadt, deren Häuser, Treppen und Teehäuser am Berghang ineinandergreifen.

Pop-Art-Comic von Jiufen Old Street in Neu-Taipeh, Taiwan mit Rasterpunkten
Pop-Art-Comicillustration des Wahrzeichens Jiufen Old Street in Neu-Taipeh Taiwan, kraeftige Konturen Rasterpunkte und satte Farben, Illustration mit AI erstellt.

Jiufen Laojie liegt in Jiufen im Bezirk Ruifang von Neu-Taipeh, Taiwan. Die Straße zieht sich als Folge enger Gassen und Treppen über einen Berghang, an dem Häuser, Läden und Teehäuser dicht übereinander stehen.

Jiufen Laojie folgt dem Berghang

Der Ort ist keine gerade Geschäftsstraße, sondern ein Geflecht aus Treppenwegen, schmalen Durchgängen und kurzen Platzfolgen. Die Wege verlaufen entlang der Hanglinien. Eingänge öffnen sich direkt an Stufen, Kurven und kleinen Terrassen.

Unter den Gebäuden finden sich Holzelemente, Ziegeldächer, Schiebetüren und Fenster mit einfachen Teilungen. Rote Laternen, Schriftzeichen und südchinesische Dekorelemente stehen neben Formen, die aus der japanischen Bauzeit Taiwans stammen. Jiufen im Bezirk Ruifang gehört zu einer historischen Bergbaulandschaft an der Nordostküste.

Vom Goldbergbau zur Ladenzeile

Die Geschichte Jiufens ist mit Gold verbunden. Im Jahr 1890 wurde in der Umgebung Gold entdeckt. Aus der Siedlung in den Hügeln entwickelte sich ein Bergbauort mit Unterkünften, Handelsläden, Gaststätten und Verkehrswegen.

Während der japanischen Herrschaft über Taiwan von 1895 bis 1945 wuchs Jiufen zu einem bedeutenden Zentrum des Goldabbaus. Die Lage von Jiufen Laojie erklärt sich nicht aus einem einzelnen Monument, sondern aus der erhaltenen Verbindung von Wohnhäusern, Geschäften und Wegen am Hang. Goldfund im Jahr 1890 markiert den Beginn dieser Entwicklung.

Jiufen Laojie zwischen Taiwan und Japan

Die Gebäude entlang der Gassen tragen Spuren verschiedener Zeiten. Holzbalken, Ziegeldächer und schmale Fassaden erinnern an die Bauwelt des frühen 20. Jahrhunderts. Beton, Metall und spätere Umbauten ergänzen das Straßenbild.

Zur Geschichte der Region gehören auch Jinguashi und Shuinandong, zwei weitere ehemalige Bergbauorte im Bezirk Ruifang. Jiufen Laojie bewahrt davon vor allem die räumliche Form: eine verdichtete Siedlung, deren Wege über Treppen und Kurven an der Topografie entlangführen. In der Nähe erinnert das Gold Museum in Jinguashi an die Bergbaugeschichte der Region. die Bergbaugeschichte der Region verbindet Jiufen mit den benachbarten Orten.

Jiufen Laojie besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Jiufen Laojie liegt im Ruifang District von Neu-Taipeh im Nordosten Taiwans. Die Anreise führt über den Bahnhof Ruifang und anschließend mit Busverbindungen in den Bergort.
  • Das Gelände besteht aus steilen Treppen, engen Gassen und unregelmäßigen Abschnitten am Hang. Flache, durchgehend ebene Wege bilden nicht die Struktur der Straße.
  • Die Umgebung verbindet Jiufen mit den ehemaligen Bergbauorten Jinguashi und Shuinandong. Das Gold Museum liegt in Jinguashi und behandelt die regionale Bergbaugeschichte.
  • Amtssprache ist Mandarin, gezahlt wird in Neuen Taiwan-Dollar.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Jiufen Laojie auf Social-Media-Plattformen

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Jiufen Laojie: häufige Fragen

Wo liegt Jiufen Laojie?

Jiufen Laojie liegt in Jiufen im Ruifang District von Neu-Taipeh im Nordosten Taiwans. Der Ort befindet sich in den Hügeln über der Küste.

Was bietet ein Besuch?

Die Gassen verbinden Läden, Teehäuser, Wohnhäuser und Treppenwege. Dazu kommen Ausblicke auf die Hänge und die Küstenlandschaft der Region.

Was kennzeichnet Jiufen Laojie?

Die Straße verbindet die räumliche Struktur einer alten Bergbausiedlung mit Bauelementen aus der japanischen Herrschaftszeit und südchinesischen Gestaltungstraditionen.

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