Kathedrale von Florenz, Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Kathedrale von Florenz: Wie der Dom die Skyline der Renaissance prägte

20.05.2026 - 14:05:41 | ad-hoc-news.de

Die Kathedrale von Florenz, die Cattedrale di Santa Maria del Fiore, ist Herz und Bühne der Stadt. Was macht diesen Dom in Florenz, Italien, so einzigartig – und was sollten Reisende aus Deutschland heute wissen?

Kathedrale von Florenz, Cattedrale di Santa Maria del Fiore, Florenz
Kathedrale von Florenz, Cattedrale di Santa Maria del Fiore, Florenz

Wer zum ersten Mal vor der Kathedrale von Florenz steht, der Cattedrale di Santa Maria del Fiore („Kathedrale der heiligen Maria von der Blume“), hat das Gefühl, die gesamte Renaissance konzentriere sich in einem einzigen Bauwerk. Die gewaltige Kuppel, das bunt marmorne Kleid und der Blick über die Dächer von Florenz machen diesen Dom zu einem der ikonischsten Wahrzeichen Europas.

Kathedrale von Florenz: Das ikonische Wahrzeichen von Florenz

Die Kathedrale von Florenz dominiert die Silhouette der Stadt wie kaum ein anderes Bauwerk. Zusammen mit dem freistehenden Campanile (Glockenturm) und dem Baptisterium San Giovanni bildet sie das religiöse und städtebauliche Zentrum von Florenz in der Toskana. Bereits beim Ankommen auf der Piazza del Duomo eröffnet sich ein Panorama aus grün-weiß-rosafarbenem Marmor, Terrakotta-Ziegeln und feinsten gotischen Details.

UNESCO und italienische Kulturbehörden zählen den Dom seit 1982 im Rahmen des „Historischen Zentrums von Florenz“ zum Weltkulturerbe. Kulturmagazine wie „National Geographic Deutschland“ und „GEO Saison“ beschreiben die Cattedrale di Santa Maria del Fiore immer wieder als eine der bedeutendsten Kirchen der Christenheit – nicht nur wegen ihrer Größe, sondern vor allem wegen der bahnbrechenden Kuppel von Filippo Brunelleschi, die als Schlüsselwerk der frühen Renaissance gilt.

Für Reisende aus Deutschland ist der Dom von Florenz oft der erste Kontakt mit der italienischen Hochrenaissance in Originalgröße. Anders als in vielen deutschen Städten entstand hier ein monumentaler Sakralbau, der schon im 15. Jahrhundert mit seiner Spannweite und Technik neue Maßstäbe setzte. Die Atmosphäre auf dem Domplatz, in dem sich Pilgergruppen, Schulklassen, Einheimische und Tourist:innen mischen, macht den Besuch zu einem lebendigen Erlebnis – besonders in den Abendstunden, wenn die Fassade in warmes Licht getaucht ist.

Geschichte und Bedeutung von Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Die Geschichte der Cattedrale di Santa Maria del Fiore beginnt im ausgehenden 13. Jahrhundert. Laut der offiziellen Domverwaltung „Opera di Santa Maria del Fiore“ und kunsthistorischen Darstellungen in der „Encyclopaedia Britannica“ wurde der Bau im Jahr 1296 begonnen. Der verantwortliche Architekt war Arnolfo di Cambio, einer der wichtigsten Baumeister seiner Zeit, der unter anderem auch am Florentiner Rathaus, dem Palazzo Vecchio, beteiligt war.

Die neue Kathedrale sollte die ältere Kirche Santa Reparata ersetzen, deren Reste sich noch heute in der archäologischen Ausgrabung unterhalb des Domfußbodens besichtigen lassen. Florenz befand sich im Spätmittelalter auf dem Weg zur wohlhabenden Handels- und Bankenmetropole. Die Stadtrepublik wollte ein Gotteshaus errichten, das mit den großen Kathedralen anderer italienischer Städte konkurrieren konnte, etwa in Pisa oder Siena – ähnlich, wie später deutsche Städte mit Bauwerken wie dem Kölner Dom städtebauliche Zeichen setzten.

Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde an Langhaus, Querhaus und Chor gearbeitet. Mehrere Baumeister lösten sich ab; der Bau war geprägt von den politischen Spannungen der Zeit, insbesondere von den Auseinandersetzungen zwischen Guelfen und Ghibellinen. Um 1436 wurde die Kathedrale dann feierlich geweiht. Papst Eugen IV. nahm die Weihe vor – so berichten sowohl die Domverwaltung als auch kirchengeschichtliche Publikationen wie die des „Vatican Museums“.

Die eigentliche Sensation war die Fertigstellung der Domkuppel, die noch vor der endgültigen Weihe abgeschlossen wurde. Filippo Brunelleschi gewann Anfang des 15. Jahrhunderts den Wettbewerb für den Bau der Kuppel. Nach Angaben der UNESCO wie auch führender Kunsthistoriker, etwa in Publikationen des „Istituto dell’Enciclopedia Italiana“ (Treccani), war Brunelleschis Konzept revolutionär: eine doppelwandige, selbsttragende Ziegelkuppel ohne das bei der damaligen Spannweite eigentlich notwendige Holzgerüst, das in Florenz kaum verfügbar gewesen wäre.

Die Kuppel prägte nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Entwicklung der europäischen Architektur. Viele Experten bezeichnen sie als direkten Vorläufer späterer Großkuppeln wie der von Sankt Peter in Rom. Für Leser:innen in Deutschland ist der Vergleich mit der Kuppel des Berliner Doms oder der Frauenkirche in Dresden naheliegend – allerdings ist die Florentiner Kuppel deutlich älter und innovativer, da sie bereits im 15. Jahrhundert fertiggestellt wurde.

Die farbige Fassade, die Besucher:innen heute sehen, stammt hingegen aus dem 19. Jahrhundert. Forschungen der „Soprintendenza Archeologia, Belle Arti e Paesaggio“ und des italienischen Kulturministeriums zeigen, dass die neugotische Fassade nach Entwürfen von Emilio De Fabris zwischen 1870 und 1887 fertiggestellt wurde. Ziel war es, das mittelalterliche Gesamtbild des Platzes zu bewahren, zugleich aber den damaligen Geschmack zu treffen. Das erklärt, warum Fassade und Kuppel aus unterschiedlichen Epochen stammen und dennoch harmonisch wirken.

Die Kathedrale spielt bis heute eine zentrale Rolle im religiösen und gesellschaftlichen Leben der Stadt. Hier finden wichtige liturgische Feiern statt, darunter Ostermessen und der traditionelle „Scoppio del Carro“ (Explosion des Wagens) zu Ostern, bei dem ein mit Feuerwerk beladener Wagen vor dem Dom entzündet wird – ein spektakuläres Ritual, das bis ins Mittelalter zurückreicht und in italienischen und internationalen Medien regelmäßig Beachtung findet.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Kathedrale von Florenz eine Mischung aus italienischer Gotik und früher Renaissance. Außen überwiegen die vertikalen Linien, Spitzbögen und Maßwerke, innen hingegen wirkt der Raum vergleichsweise schlicht, fast streng. Kunsthistoriker der Universität Florenz betonen in ihren Veröffentlichungen, dass diese Zurückhaltung im Inneren bewusst gewählt wurde, um die monumentale Raumwirkung der Kuppel zu betonen.

Die Fassade aus mehrfarbigem Marmor verleiht dem Dom seine unverwechselbare „Patchwork“-Optik. Weißer Carrara-Marmor, grüner Prato-Marmor und rosafarbener Marmor aus Maremma-Regionen bilden geometrische Muster, die sowohl dekorativ als auch symbolisch gelesen werden können. Offizielle Informationen des italienischen Kulturministeriums und der Domverwaltung heben hervor, dass dieses Farbschema bereits am Baptisterium vorgebildet war – der Dom griff es auf und übersteigert es.

Das unbestrittene Herzstück der Architektur ist die Kuppel Brunelleschis. Mit einer Spannweite von rund 45 m und einer Höhe von etwa 100 m bis zur Laterne zählt sie zu den größten gemauerten Kuppeln der Welt. Fachliteratur aus dem „Deutschen Architekturmuseum“ und der britischen „Royal Institute of British Architects“ erläutern die doppelschalige Struktur der Kuppel: eine innere tragende Schale und eine äußere Schutzschale, verbunden durch Steinrippen und Querverstrebungen. Die Kuppel ruht auf einem achteckigen Tambour und ist von außen mit roten Ziegeln gedeckt, die im warmen Licht der toskanischen Sonne leuchten.

Innen ist die Kuppel mit einem gewaltigen Freskozyklus geschmückt, der das „Jüngste Gericht“ zeigt. Die Malereien wurden im 16. Jahrhundert von Giorgio Vasari begonnen und von Federico Zuccari fertiggestellt. Kunsthistorische Führer der „Galleria degli Uffizi“ und des „Museo dell’Opera del Duomo“ weisen darauf hin, dass dieses Fresko zu den größten seiner Art in Italien zählt. Es zeigt Christus als Weltenrichter, umgeben von Engeln, Propheten, Tugenden und den Verdammten – ein Bildprogramm, das Besucher:innen bei einem Blick nach oben unweigerlich in den Bann zieht.

Der Innenraum des Doms überrascht viele Gäste aus Deutschland, die angesichts der prunkvollen Fassade eine ähnlich opulente Innenausstattung erwarten. Stattdessen wirkt das Langhaus eher zurückgenommen, mit klaren Linien und relativ wenig Dekor. Das hat praktische und theologische Gründe: Zum einen war das Geld der Stadt im Laufe der Jahrhunderte begrenzt, zum anderen sollte die liturgische Funktion im Vordergrund stehen. Einzelne Kunstwerke stechen jedoch hervor, etwa die Glasfenster mit Szenen aus dem Leben der Maria und der Heiligen, an denen auch der berühmte Architekt und Bildhauer Lorenzo Ghiberti beteiligt war.

Zu den bemerkenswerten Ausstattungsstücken zählen auch die Uhr über dem Haupteingang, gestaltet von Paolo Uccello im 15. Jahrhundert mit einem ungewöhnlichen Zifferblatt im sogenannten „italienischen Stil“, der den Tagesablauf von Sonnenuntergang an berechnete. Zudem finden Besucher:innen verschiedene Grabplatten und Gedenksteine florentinischer Bischöfe und Persönlichkeiten.

Der freistehende Glockenturm, der Campanile di Giotto, gehört optisch wie funktional zur Kathedrale von Florenz. Er wurde im 14. Jahrhundert begonnen, zunächst nach Plänen des Malers und Baumeisters Giotto di Bondone, später von Andrea Pisano und Francesco Talenti fortgeführt. Wie Fachbeiträge in „Merian“ und „ADAC Reisemagazin“ betonen, bietet der Turm heute einen der schönsten Ausblicke auf die Kuppel Brunelleschis und die Altstadt von Florenz.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Domkomplexes ist das Baptisterium San Giovanni. Zwar ist es eine eigene Kirche, doch steht es in engem liturgischen und historischen Zusammenhang mit der Kathedrale. Hier wurden jahrhundertelang die Bürger:innen von Florenz getauft, darunter auch Dante Alighieri. Besonders bekannt sind die Bronzetüren, die Lorenzo Ghiberti gestaltet hat und die Michelangelo der Überlieferung nach die „Porta del Paradiso“ (Paradiestür) nannte. Kopien der Türen stehen heute am Baptisterium; die Originale werden im Dommuseum aufbewahrt, um sie vor Witterung zu schützen.

Das „Museo dell’Opera del Duomo“ direkt hinter dem Dom beherbergt zahlreiche originale Skulpturen und Kunstwerke, die einst die Fassade, den Glockenturm oder den Innenraum schmückten. Laut offiziellen Museumsinformationen zählen dazu Werke von Michelangelo, Donatello und anderen großen Meistern. Für kulturinteressierte Besucher:innen aus Deutschland ist das Museum ein Muss, wenn es um ein tieferes Verständnis von Kunst und Symbolik des Domkomplexes geht.

Kathedrale von Florenz besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Kathedrale von Florenz liegt im Herzen der Altstadt auf der Piazza del Duomo. Vom Hauptbahnhof Firenze Santa Maria Novella sind es zu Fuß je nach Route etwa 10 bis 15 Minuten. Aus Deutschland ist Florenz am einfachsten per Flug über große Drehkreuze erreichbar. Von Frankfurt/Main, München oder Berlin werden regelmäßig Direkt- oder Umsteigeverbindungen nach Florenz oder Pisa angeboten; von dort geht es mit Bahn oder Bus weiter in die Innenstadt. Die Deutsche Bahn bietet zudem langlaufende ICE- und EuroCity-Verbindungen Richtung Italien an, etwa über München nach Bologna, von wo aus Regional- und Hochgeschwindigkeitszüge (Frecciarossa, Italo) nach Florenz fahren. Mit dem Auto führt die Route für viele Reisende über die Schweiz oder Österreich (z.?B. via Brennerautobahn) und anschließend über italienische Autobahnen in die Toskana; in Italien fällt in der Regel Maut an. Wer mit dem Auto anreist, sollte beachten, dass das historische Zentrum von Florenz eine verkehrsberuhigte Zone (ZTL) ist, die nur mit spezieller Genehmigung befahren werden darf.
  • Öffnungszeiten
    Die Öffnungszeiten der Kathedrale von Florenz, des Aufstiegs zur Kuppel und des Glockenturms können je nach Saison, Wochentag und liturgischen Feiern variieren. Offizielle Angaben der „Opera di Santa Maria del Fiore“ und Hinweise italienischer Tourismusbehörden betonen, dass der Dom als Kirche täglich für das Gebet zugänglich sein soll, touristische Besichtigungen aber zeitlich begrenzt sind. Es empfiehlt sich, die jeweils aktuellen Zeiten direkt auf der Website der Kathedrale von Florenz zu prüfen, insbesondere vor Feiertagen und in der Hauptsaison.
  • Eintritt und Tickets
    Der Eintritt in den eigentlichen Kirchenraum des Doms ist sehr häufig kostenfrei, während für den Aufstieg zur Kuppel, den Besuch des Glockenturms, des Baptisteriums und des Dommuseums ein Ticket benötigt wird. Mehrere seriöse Reiseführer und die Opera di Santa Maria del Fiore geben an, dass es in der Regel kombinierte Tickets für den gesamten Domkomplex gibt. Da Preise und Ticketstrukturen regelmäßig angepasst werden, sollten Besucher:innen aus Deutschland die aktuellen Tarife direkt auf der offiziellen Website nachsehen. Online-Reservierungen sind für stark nachgefragte Bereiche wie die Kuppelaufstiege inzwischen meist obligatorisch oder dringend empfohlen.
  • Zeitaufwand und Planung
    Wer die Kathedrale von Florenz wirklich erleben möchte, sollte – je nach Interesse – mehrere Stunden oder sogar einen halben Tag einplanen. Allein für den Kuppelaufstieg ist aufgrund der vielen Stufen (über 400) und Wartezeiten mit 1,5 bis 2 Stunden zu rechnen. Für den Glockenturm kommen noch einmal rund 45 bis 60 Minuten hinzu, für das Museum und das Baptisterium jeweils weitere Zeitfenster. Reiseführer wie „Marco Polo Florenz“ und „Merian Toskana“ empfehlen, Tickets möglichst für die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag zu reservieren, wenn der Andrang etwas geringer ist.
  • Beste Reisezeit
    Das Klima in Florenz ist mediterran geprägt, mit warmen bis heißen Sommern und milden Wintern. Für Reisende aus Deutschland bieten sich vor allem Frühling (April bis Juni) und Herbst (September bis Oktober) an. In diesen Monaten sind die Temperaturen meist angenehm, und der Andrang ist zwar spürbar, aber etwas moderater als im Hochsommer. Im Juli und August kann es in der Stadt leicht über 30?°C warm werden; der Aufstieg in Kuppel oder Turm ist dann körperlich anstrengender. Wintermonate wie Januar und Februar sind kühler und deutlich ruhiger, teils mit Regen, aber mit weniger Wartezeiten.
  • Sprache, Zahlung und Trinkgeld
    In Florenz wird Italienisch gesprochen, doch in der Tourismusbranche kommen Besucher:innen meistens gut mit Englisch zurecht. Deutschkenntnisse sind punktuell vorhanden, aber nicht flächendeckend. Bezahlen kann man in Italien mit Euro (€); in Florenz sind Kreditkarten gängiger Anbieter weit verbreitet, ebenso kontaktlose Zahlungen (z.?B. über Apple Pay oder Google Pay). Kleinere Beträge, insbesondere in Bars oder bei Bäckereien, werden jedoch häufig bar beglichen. Beim Trinkgeld gilt: Serviceentgelte können in Restaurants bereits in Form von „coperto“ auf der Rechnung erscheinen. Ein zusätzliches Trinkgeld von rund 5–10?% bei gutem Service ist üblich, aber kein Muss. In Cafés werden meist 1–2?€ auf dem Tisch liegen gelassen oder aufgerundet.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Die Kathedrale von Florenz ist ein aktives Gotteshaus. Wie bei vielen Kirchen in Italien gelten grundlegende Regeln: Schultern und Knie sollten bedeckt sein; besonders in den Sommermonaten sollten Reisende aus Deutschland an ein Tuch oder ein leichtes Jäckchen denken. Laute Gespräche, Telefonate und Essen im Kirchenraum sind unangebracht. Fotografieren ist in vielen Bereichen ohne Blitz erlaubt, kann aber je nach Bereich und aktueller Regelung eingeschränkt sein. Es empfiehlt sich, die Hinweise vor Ort zu beachten.
  • Fotografie und Blickpunkte
    Wer klassische Panoramaaufnahmen machen möchte, findet gute Standorte auf der Piazza del Duomo, in den umliegenden Gassen oder, für einen „Postkartenblick“, vom Piazzale Michelangelo auf der anderen Arno-Seite. Reisemagazine wie „GEO Saison“ heben besonders den Blick von den oberen Etagen des Glockenturms oder der Kuppellaterne hervor, von denen aus sich die roten Dächer und die Hügel der Toskana eindrucksvoll ausbreiten.
  • Einreisebestimmungen und Versicherung
    Für Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit ist Italien als EU-Mitgliedstaat unkompliziert erreichbar. In der Regel genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Da sich Bestimmungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die jeweils aktuellen Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Innerhalb der EU kann die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) in vielen Fällen genutzt werden; dennoch wird eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung häufig empfohlen.
  • Zeitverschiebung
    Florenz liegt wie der Rest Italiens in derselben Zeitzone wie Deutschland: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und im Sommer Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Eine Umstellung der Uhr ist für Reisende aus Deutschland also nicht erforderlich.

Warum Cattedrale di Santa Maria del Fiore auf jede Florenz-Reise gehört

Die Cattedrale di Santa Maria del Fiore ist weit mehr als ein architektonisches Meisterwerk. Sie ist ein Gesamterlebnis aus Raum, Geschichte, Kunst und städtischem Leben. Wer als Besucher:in aus Deutschland über die Piazza del Duomo schreitet, erlebt eine Bühne, auf der sich seit Jahrhunderten religiöse Feiertage, politische Ereignisse, Alltagsroutinen und Tourismus überlagern.

Der besondere Reiz liegt in der Verbindung von Monumentalität und menschlichem Maßstab. Die Kuppel wirkt aus der Nähe überwältigend, doch beim Aufstieg über die schmalen Treppenräume spüren Besucher:innen unmittelbar, wie nah sie der historischen Bausubstanz kommen. In den Wänden ist noch immer der Ziegelverband Brunelleschis erkennbar, durch kleine Fensteröffnungen fällt Licht in die engen Gänge. Diese körperliche Erfahrung unterscheidet den Florentiner Dom von vielen anderen Kirchen, in denen man die Architektur oft nur aus der Distanz wahrnimmt.

Gleichzeitig ist der Dom Ausgangspunkt für Entdeckungen in der Altstadt. In wenigen Gehminuten erreichen Reisende den Palazzo Vecchio, die Uffizien, die Ponte Vecchio oder die Kirche Santa Croce. Damit fügt sich der Besuch des Doms ideal in einen Stadtrundgang ein, der Kunstgeschichte, städtisches Leben und kulinarische Pausen verbindet – etwa bei einem Espresso in einer der Bars in den Seitenstraßen, fernab der großen Touristenströme.

Wer mit Kindern unterwegs ist, erlebt die Kathedrale oft als idealen Einstieg in die Geschichte der Renaissance. Viele deutschsprachige Führungen stellen die Erzählung rund um Brunelleschis Kuppel in den Mittelpunkt, die wie eine Abenteuergeschichte wirkt: ein Architekt, der ein Problem löst, das alle für unmöglich hielten. Diese narrative Stärke macht die Cattedrale di Santa Maria del Fiore auch für Familien attraktiv.

Nicht zuletzt bietet der Dom auch Momente der Stille. Trotz der Besucherzahlen gibt es Zeiten, in denen der Kirchenraum relativ ruhig ist – etwa während bestimmter Gottesdienste oder am frühen Morgen. Wer dann in einer der Bänke Platz nimmt, kann die Größe des Raums und das gedämpfte Licht auf sich wirken lassen. Für viele Reisende ist gerade dieser Kontrast zwischen dem lebhaften Platz draußen und der inneren Ruhe der entscheidende Grund, warum der Dom von Florenz lange im Gedächtnis bleibt.

Kathedrale von Florenz in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist die Kathedrale von Florenz längst ein visueller Fixpunkt der Toskana. Reiseblogger:innen, Fotografie-Communities und Kulturinstitutionen teilen täglich neue Perspektiven auf Kuppel, Fassade und das florentinische Stadtpanorama. Besonders beliebt sind Zeitrafferaufnahmen von Sonnenauf- und -untergängen aus den Hügeln rund um die Stadt, Nahaufnahmen der Marmorverzierungen oder Selfies vom Kuppelring, auf dem im Hintergrund die Dächer von Florenz leuchten.

Häufige Fragen zu Kathedrale von Florenz

Wo befindet sich die Kathedrale von Florenz genau?

Die Kathedrale von Florenz steht im historischen Zentrum von Florenz in der Toskana, auf der Piazza del Duomo. Sie ist vom Hauptbahnhof Firenze Santa Maria Novella aus in etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß erreichbar und bildet zusammen mit dem Glockenturm und dem Baptisterium das Herz der Altstadt.

Wie alt ist die Cattedrale di Santa Maria del Fiore?

Der Bau der Cattedrale di Santa Maria del Fiore begann im Jahr 1296 und erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte. Die feierliche Weihe des Doms fand im 15. Jahrhundert statt, nachdem die Kuppel von Filippo Brunelleschi vollendet worden war. Die heutige neugotische Fassade wurde im 19. Jahrhundert fertiggestellt.

Kann man die Kuppel und den Glockenturm besteigen?

Ja, in der Regel können Besucher:innen sowohl die Kuppel als auch den Campanile (Glockenturm) besteigen. Der Aufstieg erfolgt über enge Treppen mit zahlreichen Stufen und ist körperlich fordernd, wird aber mit eindrucksvollen Ausblicken über Florenz belohnt. Für den Zugang sind meist separate oder kombinierte Tickets erforderlich, die idealerweise vorab reserviert werden sollten.

Welche Kleidung ist für den Besuch der Kathedrale erforderlich?

Als aktives Gotteshaus erwartet die Kathedrale von Florenz angemessene Kleidung. Schultern und Knie sollten bedeckt sein; Strandbekleidung oder sehr kurze Hosen sind unpassend. In der Praxis reicht oft ein leichtes Tuch oder eine Jacke, um die Kleiderordnung zu erfüllen, insbesondere in den Sommermonaten.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch des Doms?

Für Reisende aus Deutschland bieten sich vor allem Frühling und Herbst an, also die Monate April bis Juni sowie September und Oktober. Das Wetter ist dann meist angenehm, und die Stadt ist weniger überfüllt als in der Hochsaison im Juli und August. In den Wintermonaten ist der Besucherandrang geringer, dafür kann es kühler und regenreicher sein.

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