Kathedrale von Sevilla: Spaniens gotisches Wunder neu entdecken
20.05.2026 - 18:28:01 | ad-hoc-news.deWer zum ersten Mal auf die Kathedrale von Sevilla blickt, die in Spanien „Catedral de Sevilla“ (auf Deutsch sinngemäß „Kathedrale von Sevilla“) genannt wird, bleibt meist einfach stehen. Das Bauwerk wirkt wie ein steinerner Ozeandampfer aus einer anderen Zeit, der mitten im warm flirrenden Licht Andalusiens vor Anker gegangen ist – ein Monument, das selbst Vielreisende aus Deutschland innehalten lässt.
Kathedrale von Sevilla: Das ikonische Wahrzeichen von Sevilla
Die Kathedrale von Sevilla dominiert die historische Altstadt der andalusischen Metropole wie kaum ein anderes Gebäude. Gemeinsam mit dem angrenzenden Glockenturm Giralda und dem alten Königspalast Alcázar bildet sie ein außergewöhnlich dichtes Ensemble aus christlicher und islamischer Architektur. Die UNESCO hat dieses Ensemble bereits Ende der 1980er-Jahre als Weltkulturerbe eingestuft, was den Rang der Catedral de Sevilla als globales Kultursymbol unterstreicht.
Fachmedien wie „National Geographic Deutschland“ und das „ADAC Reisemagazin“ zählen die Kathedrale regelmäßig zu den Höhepunkten einer Spanienreise. Kunsthistoriker verweisen darauf, dass sie zu den größten gotischen Kirchen der Welt gehört und in ihrer Mischung aus gotischem Aufriss, Renaissance- und Barockkapellen sowie maurischen Resten einzigartig ist. Wer aus Deutschland nach Sevilla reist, erlebt hier einen Ort, an dem sich europäische, arabische und lateinamerikanische Geschichte buchstäblich in Stein eingeschrieben haben.
Im Inneren entfaltet sich ein gewaltiger Raum, der Besucher aus der sommerlich hellen Plaza abrupt in eine kühle, fast mystische Halbdunkelheit versetzt. Die Dimensionen erinnern eher an einen Bahnhof als an eine Kirche, gleichzeitig sorgen Kerzenlicht, Weihrauchduft und mehrstimmiger Gesang bei Gottesdiensten für eine intime, spirituelle Atmosphäre. Dieses Spannungsfeld zwischen Monumentalität und Stillesehnsucht macht einen großen Teil der Faszination aus, die viele Reisende aus Deutschland später als das „Sevilla-Gefühl“ beschreiben.
Geschichte und Bedeutung von Catedral de Sevilla
Die Geschichte der Catedral de Sevilla beginnt lange vor ihrer christlichen Neuweihe. Auf dem Gelände stand zunächst eine Moschee aus der Zeit der Almohaden, einer Berberdynastie, die im 12. Jahrhundert über weite Teile der Iberischen Halbinsel herrschte. Die UNESCO und die offizielle Kathedralverwaltung betonen, dass noch heute wesentliche Elemente dieser Moschee erhalten sind – vor allem der ehemalige Minarettturm, die heutige Giralda, sowie Teile des Innenhofs mit seinen Orangenbäumen.
Nachdem Sevilla im 13. Jahrhundert von kastilischen Truppen erobert worden war, wurde die Moschee zunächst als Kirche genutzt. Erst im frühen 15. Jahrhundert fassten die Stadtoberen und Kirchenvertreter einen radikalen Plan: Anstelle der Moschee sollte eine der größten und prächtigsten Kathedralen der Christenheit entstehen. Zeitgenössische Quellen berichten von einem Ausspruch der Kapitelsherren, man wolle „eine Kirche bauen, so groß, dass diejenigen, die sie sehen, uns für verrückt halten“. Diese Geschichte wird sowohl in spanischen Fachpublikationen als auch in deutschsprachigen Reiseführern wie „Merian“ zitiert und gilt als Schlüssel zur Selbstinszenierung der Stadt in dieser Epoche.
Die Bauarbeiten begannen im frühen 15. Jahrhundert und zogen sich über viele Jahrzehnte hin. Das Ergebnis ist ein überwiegend gotischer Bau, der jedoch später durch zahlreiche Ergänzungen verändert wurde. Renaissance-Elemente, Barockfassaden und neoklassizistische Eingriffe im 18. und 19. Jahrhundert erzählen vom ständigen Wandel. Für deutsche Leser hilft der Vergleich mit dem Kölner Dom: Auch dort zog sich die Fertigstellung über Jahrhunderte hin und der Bau spiegelt verschiedene Stilebenen wider, obwohl er im Kern als gotische Kathedrale geplant war.
Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Kathedrale von Sevilla mehrfach restauriert, unter anderem, um Schäden durch Erdbeben und Alterung zu beheben. Spanische Kulturbehörden und internationale Organisationen wie ICOMOS – der Internationale Rat für Denkmalpflege – begleiteten diese Maßnahmen intensiv. Ziel war es, sowohl die gotische Struktur als auch die maurischen Überreste und späteren Einbauten zu bewahren, ohne den lebendigen Gottesdienstbetrieb zu beeinträchtigen.
Heute erfĂĽllt die Catedral de Sevilla mehrere Rollen zugleich: Sie ist Bischofskirche des Erzbistums Sevilla, touristisches Aushängeschild der Stadt, Ort wichtiger liturgischer Feiern – etwa der beeindruckenden Prozessionen in der Karwoche – und Forschungsobjekt fĂĽr Kunsthistoriker aus aller Welt. Medien wie „El PaĂs“ und „Der Spiegel“ heben immer wieder hervor, wie stark die Kathedrale die Identität Sevillas prägt: als Symbol der Reconquista, der Entdeckung Amerikas und der religiösen Tradition Andalusiens.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch zählt die Kathedrale von Sevilla zu den größten gotischen Sakralbauten weltweit. Fachliteratur und Reiseführer geben übereinstimmend an, dass das Kircheninnere außergewöhnlich weitläufig ist; die Cathedral Chapter und die UNESCO beschreiben den Bau als eine der größten gotischen Hallenkirchen in Europa. Anstatt sich an einem französischen Kathedraltypus mit schlanken Türmen zu orientieren, wählten die Baumeister einen massigen, nahezu wehrhaften Stil, der gut zur südspanischen Stadtsilhouette passt.
Schon der Grundriss spiegelt die Ambitionen wider: ein weit gespannter, mehrschiffiger Raum mit zahlreichen Seitenkapellen, der von mächtigen Pfeilern getragen wird. Die Gewölbe steigen hoch in den Himmel, die Rippen bilden komplexe Sternmuster. Die Lichtführung ist typisch gotisch, wurde aber durch später eingebaute Fenster und Barockaltäre weiter dramatisiert. Wenn das Sonnenlicht am späten Nachmittag durch die bunten Glasfenster bricht, wirken die Steinflächen warm und beinahe weich – ein starker Kontrast zur brütenden Hitze draußen.
Eine Besonderheit ist der barocke Hauptaltar, der zu den größten und reichsten Retabeln Europas zählt. Reiseführer wie „Marco Polo“ und Kunstmagazine beschreiben die schiere Fülle an vergoldeten Schnitzereien, Heiligenfiguren und Szenen aus dem Leben Christi als überwältigend. Viele Motive nehmen Bezug auf die Geschichte der Stadt, etwa auf die Geografie des Guadalquivir-Flusses oder auf die Verbindung zu den spanischen Kolonien in Lateinamerika. Für Reisende aus Deutschland bietet dieser Altar eine seltene Gelegenheit, barocke Frömmigkeit im südeuropäischen Kontext zu erleben – deutlich emotionaler und farbenprächtiger als in vielen nordeuropäischen Kirchen.
Neben dem Hauptaltar ist besonders das königliche Grabmal hervorzuheben. Mehrere Quellen, darunter die offizielle Website der Kathedrale und große deutsche Medien, nennen die Kathedrale als einen der Orte, an denen sich das Grab von Christoph Kolumbus befindet. Kunsthistoriker weisen darauf hin, dass das monumentale Grabmal des Seefahrers in der Kathedrale von Sevilla von allegorischen Figuren getragen wird, die kastilische Königreiche symbolisieren. Die Diskussion um die Authentizität der Gebeine wurde in der Vergangenheit wissenschaftlich geführt; für die Besucher steht jedoch vor allem die symbolische Bedeutung im Vordergrund: Sevilla als Tor zu den „Indias“, den neuen Welten, die Kolumbus für die spanische Krone erschloss.
Die Giralda, der ehemalige Minarettturm der Almohadenmoschee, ist heute das weithin sichtbare Wahrzeichen Sevillas. Ihre Silhouette taucht in fast jedem touristischen Foto der Stadt auf. Anders als die meisten Glockentürme verfügt die Giralda über rampenartige Aufgänge statt enger Treppen. Historische Quellen erklären dies mit der Notwendigkeit, dass der Muezzin einst hochreiten konnte, um zum Gebet zu rufen. Heute nutzen Besucher denselben Weg, um die Aussichtsplattform zu erreichen und einen Rundblick über die Dächer der Altstadt, den Fluss Guadalquivir und die moderne Stadtlandschaft zu genießen.
Zwischen Kathedrale und Giralda liegt der Patio de los Naranjos, der Hof der Orangenbäume. Er war einst Teil des Moschee-Komplexes und wurde später in die christliche Anlage integriert. Ähnliche Innenhöfe sind in Südspanien verbreitet, doch hier wird die islamische Herkunft besonders deutlich. Die orangeroten Ziegel, der Duft der Blüten im Frühjahr und das leise Plätschern der Brunnen vermitteln einen Eindruck davon, wie sich der Übergang von der islamischen zur christlichen Nutzung vollzogen hat – ohne dass alle Spuren der Vergangenheit getilgt wurden.
Im Inneren der Kathedrale befinden sich zudem zahlreiche Kunstschätze: Gemälde aus der spanischen Renaissance, barocke Skulpturen aus Holz, kostbare Silberschmiedearbeiten und liturgische Gegenstände, die bei Prozessionen eingesetzt werden. Die Semana Santa, die Karwoche vor Ostern, gehört zu den wichtigsten Festen Andalusiens, und die Kathedrale ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt. Spanische Medien wie RTVE und deutsche Kulturberichte verweisen regelmäßig auf die emotional aufgeladenen Nächte, in denen Bruderschaften ihre schweren, reich verzierten Passionsfiguren durch die Straßen tragen und in die Kathedrale einziehen.
Für Architekturliebhaber aus Deutschland ist auch die Verbindung von gotischen Formen mit Mudéjar-Elementen interessant. Mudéjar bezeichnet im spanischen Kontext den Stil, in dem christliche Auftraggeber nach der Reconquista weiterhin muslimische Baumeister beschäftigten, die ihre dekorativen Traditionen einbrachten. In der Kathedrale von Sevilla zeigt sich dies etwa in filigranen Dekoren, Hufeisenbögen in Nebenräumen oder geometrischen Fliesenmustern. So entsteht ein Dialog der Kulturen, der sich deutlich von mitteleuropäischen Kirchenbauten unterscheidet.
Kathedrale von Sevilla besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Die Kathedrale von Sevilla liegt mitten im historischen Zentrum von Sevilla, nur wenige Gehminuten vom Fluss Guadalquivir entfernt. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise vor allem per Flug attraktiv: Sevilla besitzt einen internationalen Flughafen, der von verschiedenen europäischen Airlines angeflogen wird. Von deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf gibt es je nach Saison Direkt- oder Umsteigeverbindungen über Drehkreuze wie Madrid oder Barcelona. Die reine Flugzeit ab Deutschland liegt in der Regel zwischen rund 3 und 3,5 Stunden, zuzüglich Umsteige- und Transferzeiten. Vom Flughafen gelangt man per Bus, Taxi oder Mietwagen in etwa 20 bis 30 Minuten ins Zentrum.
Wer lieber mit der Bahn reist, kann von Deutschland aus zunächst nach Barcelona oder Madrid fahren (etwa mit dem TGV oder Hochgeschwindigkeitszügen in Frankreich und Spanien) und von dort mit dem spanischen Hochgeschwindigkeitszug AVE weiter nach Sevilla. Die spanische Bahn RENFE verbindet Madrid und Sevilla in etwa zweieinhalb Stunden. Mit dem Auto ist Sevilla über das spanische Autobahnnetz erreichbar; auf dem Weg durch Frankreich und Spanien fallen Mautgebühren an, die je nach Route variieren. - Öffnungszeiten
Die Kathedrale von Sevilla hat in der Regel täglich geöffnet, mit getrennten Zeiten für Gottesdienste und touristische Besichtigungen. Die genauen Öffnungszeiten können sich je nach Saison, Feiertagen und liturgischen Anlässen – insbesondere in der Karwoche und an hohen Feiertagen – ändern. Die Kathedralverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass Besucher die aktuellen Zeiten direkt auf der offiziellen Website der Catedral de Sevilla oder über lokale Tourismusinformationen prüfen sollten. - Eintritt
Für die touristische Besichtigung der Kathedrale, der Giralda und der dazugehörigen Bereiche wird ein Eintritt erhoben. Für gewöhnlich gibt es unterschiedliche Tarife, etwa für Erwachsene, Studierende, Senioren und Kinder, sowie teilweise kombinierte Tickets mit benachbarten Sehenswürdigkeiten. Da Preise und Ticketmodelle angepasst werden können und teils Online-Reservierungen mit Zeitfenstern angeboten werden, sollten Besucher aus Deutschland vorab die offiziellen Angaben der Kathedrale von Sevilla und der Tourismusbehörden von Sevilla konsultieren. So lassen sich auch lange Wartezeiten in der Hochsaison vermeiden. - Beste Reisezeit
Sevilla gehört zu den heißesten Städten in Europa, mit Sommerhöchsttemperaturen, die oft deutlich über 35 °C steigen. Für viele Reisende aus Deutschland sind Frühling und Herbst daher die angenehmsten Reisezeiten. Im März und April blühen die Orangenbäume, was der Stadt einen intensiven Duft verleiht. Gleichzeitig ist dies die Zeit der großen Feste, etwa der Semana Santa und der Feria de Abril, in der es besonders voll und teils teurer wird. Wer ruhigere Eindrücke bevorzugt, wählt eher die Monate Oktober und November oder den späten Winter. Selbst im Dezember und Januar liegen die Tageshöchstwerte oft im zweistelligen Bereich, sodass Stadtbesichtigungen gut möglich sind. Für den Kathedralbesuch empfehlen Reiseführer, möglichst früh am Morgen oder am späteren Nachmittag zu kommen, wenn die Hitze geringer und der Andrang etwas schwächer ist. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Kleidung, Fotografieren
In Sevilla wird Spanisch gesprochen; in touristischen Bereichen – auch in der Kathedrale – sind Englischkenntnisse verbreitet. Deutsch wird deutlich seltener gesprochen, aber viele Beschilderungen in der Kathedrale enthalten neben Spanisch auch Englisch, teilweise weitere Sprachen. Hilfreich ist es, einige spanische Höflichkeitsfloskeln zu kennen.
Spanien gehört zur Eurozone, in Sevilla kann nahezu überall mit Kreditkarte gezahlt werden. Kontaktloses Bezahlen sowie Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay) werden in vielen Geschäften und Restaurants akzeptiert. Kleinere Beträge, etwa in Bars oder für Trinkgelder, werden jedoch weiterhin häufig bar beglichen. Trinkgeld ist kein Muss, aber üblich sind aufgerundete Rechnungsbeträge oder etwa 5–10 % bei gutem Service.
Als aktive Kirche bittet die Kathedralverwaltung um angemessene Kleidung: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, besonders während Gottesdiensten. Reisende aus Deutschland sollten sich bewusst sein, dass in Spanien ein respektvoller Umgang mit religiösen Orten erwartet wird, auch wenn man selbst nicht gläubig ist. Fotografieren ist in vielen Bereichen der Kathedrale für private Zwecke gestattet, Blitz und Stativ sind jedoch oft untersagt. Während Gottesdiensten können zusätzliche Beschränkungen gelten; Hinweisschilder und die Anweisungen des Personals sind unbedingt zu beachten. - Einreisebestimmungen und Zeitzone
Spanien gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger können in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich Einreise- und Sicherheitsbestimmungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Österreich und die Schweiz gelten entsprechende EU- bzw. Schengen-Regelungen, die ebenfalls aktuell recherchiert werden sollten.
Sevilla liegt wie der Rest des spanischen Festlands in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, im Sommer Mitteleuropäische Sommerzeit). Es besteht daher in der Praxis meist keine Zeitverschiebung, was die Reiseplanung für Besucher aus Deutschland erleichtert.
Warum Catedral de Sevilla auf jede Sevilla-Reise gehört
Wer eine Städtereise nach Sevilla plant, findet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten: den maurischen Königspalast Real Alcázar, das moderne Metropol Parasol, die engen Gassen des Barrio Santa Cruz und zahlreiche Tapas-Bars. Dennoch bleibt die Kathedrale für viele der emotionale Höhepunkt. Sie verbindet verschiedene Ebenen: Sie ist historisches Denkmal, architektonisches Schaustück, religiöser Ort und Panoramapunkt mit Blick über die Stadt.
Für Reisende aus Deutschland eröffnet der Besuch zudem einen Blick auf die komplexe Geschichte Spaniens. Die Verschmelzung von christlichen und islamischen Elementen macht deutlich, dass die Geschichte der Iberischen Halbinsel von kulturellem Austausch und Konflikten zugleich geprägt ist. Während in vielen mitteleuropäischen Städten vor allem gotische und barocke Kirchen präsent sind, lädt die Catedral de Sevilla dazu ein, die Begegnung verschiedener Traditionen buchstäblich Schicht für Schicht zu entdecken.
Die enorme Größe der Kathedrale wird von vielen Besuchern erst im Inneren wirklich erfasst. Lange Mittelgänge, Seitenkapellen und Querhausachsen laden dazu ein, den eigenen Rhythmus zu finden: mal in der Gruppe, dann wieder allein, im stillen Gebet oder einfach betrachtend. Verschiedene Medienberichte, unter anderem von der „Deutschen Welle“, betonen, dass Sevilla trotz wachsender Touristenzahlen seine Atmosphäre bewahren konnte – und die Kathedrale ein Ort bleibt, an dem Einheimische und Gäste einander begegnen. Etwa, wenn zur Mittagszeit plötzlich der Klang der Orgel einsetzt oder eine kleine Messe in einer Seitenkapelle beginnt.
Die Nähe zu anderen Sehenswürdigkeiten ist ein weiteres Argument, Catedral de Sevilla zum Zentrum eines Stadtspaziergangs zu machen. Direkt gegenüber liegt der Alcázar mit seinen berühmten Gärten, nur wenige Schritte weiter beginnt das Viertel Santa Cruz mit seinen engen Gassen, weiß getünchten Häusern und kleinen Innenhöfen. So lässt sich ein Tag in Sevilla leicht gestalten: Beginn in der Kathedrale, Aufstieg auf die Giralda mit Blick über die Stadt, anschließender Besuch des Alcázar und zum Abschluss Tapas auf einer der Terrassen rings um die Plaza.
Auch für Familien mit Kindern bietet die Kathedrale einen besonderen Reiz. Die Größe, die Türme, die Geschichten von Seefahrern und Königen sprechen die Fantasie an. Viele deutschsprachige Reiseführer geben Tipps, wie man jüngere Besucher einbeziehen kann – etwa mit einer „Schatzsuche“ nach Details in den Glasfenstern, den Tierfiguren an den Portalen oder den verschiedenen Kronen und Schwertern in den Schatzkammern. So wird aus dem Kirchenbesuch eine Entdeckungsreise, die lange im Gedächtnis bleibt.
Zuletzt spielt auch die spirituelle Dimension eine Rolle, unabhängig von persönlicher Religiosität. Selbst wer sich als säkular versteht, erlebt in der Kathedrale von Sevilla oft Momente des Innehaltens. Die Kombination aus Architektur, Klang und Licht schafft einen Raum, in dem sich viele Besucher an grundlegende Fragen von Zeit, Geschichte und Vergänglichkeit erinnert fühlen. Dieser Aspekt wird in seriösen Kulturberichten immer wieder hervorgehoben – und unterscheidet den Besuch in einer lebendigen Kathedrale von einer reinen Museumsführung.
Kathedrale von Sevilla in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke
Die Catedral de Sevilla ist längst auch ein Social-Media-Star: Von Selfies auf der Giralda über stimmungsvolle Abendaufnahmen der beleuchteten Fassade bis hin zu Video-Clips der Prozessionen – in den sozialen Netzwerken entsteht ein vielschichtiges Bild dieses Wahrzeichens, das klassische Reiseführer ideal ergänzt. Wer seine Reise aus Deutschland plant, kann sich so vorab ein Gefühl für Atmosphäre und Perspektiven holen.
Kathedrale von Sevilla — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Kathedrale von Sevilla
Wo liegt die Kathedrale von Sevilla genau?
Die Kathedrale von Sevilla befindet sich im historischen Zentrum der Stadt Sevilla in Andalusien, im Süden Spaniens. Sie steht an der Plaza Virgen de los Reyes und ist von anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten wie dem Alcázar und dem Viertel Santa Cruz umgeben. Vom Fluss Guadalquivir sind es nur wenige Gehminuten.
Wie alt ist die Catedral de Sevilla?
Die heutige Kathedrale wurde im 15. Jahrhundert anstelle einer älteren Moschee errichtet; die Bauarbeiten zogen sich über mehrere Jahrzehnte bis ins 16. Jahrhundert. Einige Teile, insbesondere der Turm Giralda und der Orangenhof, stammen jedoch noch aus der Zeit der islamischen Herrschaft im 12. Jahrhundert. Die Catedral de Sevilla ist damit deutlich älter als viele repräsentative Kirchenbauten in Deutschland, etwa das Berliner Stadtschloss in seiner heutigen Form.
Kann man die Giralda besteigen?
Ja, Besucher können in der Regel die Giralda besteigen. Statt enger Treppen führen Rampen hinauf, was den Aufstieg etwas angenehmer macht. Oben angekommen bietet sich ein weiter Blick über die Altstadt, den Alcázar, den Guadalquivir und die neueren Stadtviertel. Die genauen Zugangsregelungen und Öffnungszeiten sollten vor dem Besuch auf der offiziellen Website der Kathedrale oder bei der Tourismusinformation von Sevilla geprüft werden.
Benötigt man für die Kathedrale von Sevilla ein Online-Ticket?
Für die Besichtigung der Kathedrale und der Giralda ist es häufig möglich und in der Hochsaison empfehlenswert, Tickets vorab online zu reservieren. Dies hilft, Wartezeiten an der Kasse zu verkürzen und den Besuch besser zu planen. Da Buchungsmodalitäten und Kontingente geändert werden können, ist ein aktueller Blick auf die offizielle Kathedralwebsite oder auf seriöse Tourismusportale der Stadt Sevilla ratsam.
Welche Rolle spielt die Kathedrale von Sevilla in der Karwoche?
Während der Semana Santa, der Karwoche vor Ostern, ist die Kathedrale von Sevilla einer der zentralen Orte der Prozessionen. Zahlreiche Bruderschaften tragen ihre aufwendig geschmückten Passionsfiguren durch die Stadt und ziehen über verschiedene Routen auch in die Kathedrale ein. Medienberichte aus Spanien und Deutschland zeigen jedes Jahr Bilder der dicht gedrängten Zuschauer und der emotionalen Atmosphäre. Wer in dieser Zeit reist, sollte mit großem Andrang, teilweise geänderten Öffnungszeiten und höheren Übernachtungspreisen rechnen – erlebt dafür aber eines der eindrucksvollsten religiösen Feste Europas.
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